Sainte Marie war früher im 17. und 18. Jahrhundert ein berüchtigtes Piratennest, und es gibt heute noch den Piratenfriedhof zu sehen, und vor der Küste liegen einige versunkene Piratenschiffe. Sainte Marie lebt heute zum Teil vom Tourismus und vom Fischfang, aber es wird auch heute noch Reis angebaut auf der Insel, und es hat auch Obstbäume (Litschi) etc. Man kann einen Teil der Insel gut mit dem Fahrrad, Motorrad oder zu Fuss entdecken, es gibt entsprechend Fahrrad- und Motorrad-Verleiher. Im Juli bis September ist die Insel auch bekannt für die Buckelwale, die dann vor der Insel ihre Paarungsrituale durchführen. Es können Walbeobachtungstouren bei fast allen Hotels gebucht werden, und die Chancen stehen in dieser Jahreszeit sehr gut, auch welche zu sehen. Im Jahr 2015 wird Anfang Juli auch zum ersten Male im grossen Stil ein Walfestival durchgeführt werden, mit verschiedenen Veranstaltungen und auch Wettbewerben. In diesem Zusammenhang wird auch ein Wissenschaftlicher Kongress zu den Buckelwalen durchgeführt werden. u.a. durch die NRO Cetamada mit organisiert, die sich für deren Schutz und die Erforschung einsetzt.
Sainte Marie hat Hotels für fast alle Budgets, vom schlichten sternenlosen Gasthaus bis zum Viersternhotel. Die Strände sind je nach Hotels unterschiedlich, von sehr schmal und zT etwas steinig bis zum breiten Sandstrand, im Meer hat es zum Teil Seeigel, die besseren Hotels haben einen Pool.
Nebst den hoteleigenen Restaurants gibt es vor allem im Hauptort Ambodifotatra einige Restaurants, mit Schwerpunkt Fisch und Meeresfrüchte. Am Südzipfel der Insel ist durch einen kleinen Kanal getrennt die Insel Nosy Nato (île aux Nattes), wo es auch noch einige Hotels und schöne Strände gibt. Um Sainte Marie herum kann man auch tauchen, es gibt mehrere Tauchschulen auf der Insel, und auch eine auf Nosy Nato.