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Togo ist ein Staat in Westafrika, am Golf von Guinea gelegen, und grenzt an Ghana im Westen, Benin im Osten und Burkina Faso im Norden. Bis zum Ersten Weltkrieg war das Gebiet Togos deutsche Kolonie, danach Mandatsgebiet des Völkerbunds bzw. Treuhandgebiet der Vereinten Nationen unter französischer Verwaltung. Geprägt wurde das Land fast 40 Jahre lang vom autokratisch regierenden Präsidenten Gnassingbé Eyadéma. Nach dessen Tod 2005 wurde sein Sohn Faure Gnassingbé unter Missachtung der Verfassung zum neuen Präsidenten ernannt. Internationaler Druck und Unruhen im Lande führten nicht zur Rückkehr verfassungsgemäßer Zustände. Die folgenden Wahlen konnte Gnassingbé für sich entscheiden, wobei ihm die Opposition und auch die Europäische Union massiven Wahlbetrug vorwarfen. Nach wie vor befinden sich mehrere tausend Flüchtlinge im Ausland. Im Human Development Index steht Togo auf dem 159. Platz von 182.

 
Fläche: 56.785 km²

Bevölkerungszahl: 5,86 Mio Einwohner. Die Lebenserwartung lag nach Angaben durchschnittlich bei 58 Jahren – die höchste in Westafrika – (Männer 56,2, Frauen 60,43), wobei die hohe Kindersterblichkeit von 5,8 Prozent wesentlicher Faktor dieses vergleichsweise niedrigen Wertes ist.
Die Bevölkerungsstruktur stellt die klassische Bevölkerungspyramide dar. Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist unter 16 Jahre alt. Jährlich ist ein Bevölkerungswachstum von 2,78 Prozent zu verzeichnen.

Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Lomé ca. 1 Mio Einwohner

Staatsform: Togo war seit 1967 eine Präsidialrepublik. Seitdem herrschte Präsident Gnassingbé Eyadéma diktatorisch. Im Jahr 1993 musste er allerdings nach internationalem Druck eine neue liberale Verfassung ausarbeiten, die zuerst von der Opposition bewilligt werden sollte. Diese wurde und wird jedoch oft missachtet und es wird bei Wahlen immer wieder der Vorwurf des Wahlbetruges laut.

Das Parlament (Assemblée Nationale) hat 81 Mitglieder und wird alle 5 Jahre neu gewählt. Der Staatspräsident wird in einer Direktwahl ebenso alle 5 Jahre bestimmt. Aktuell ist es Faure Gnassingbé, der ein Sohn des ehemaligen Diktators ist.

Am 3. Dezember 2007 ernannte Präsident Faure Gnassingbé den Politiker Komlan Mally als Premierminister. Dieser trat am 5. September 2008 zurück. Am 7. September 2008 ernannte der Präsident Gilbert Houngbo zum Premierminister.

Regierungschef:
Gilbert Fossoun Houngbo seit September 2008 Ministerpräsident Togos.

Staatsoberhaupt: Faure Essozimna Gnassingbé seit 4. Mai 2005

Höchster Punkt: Mont Agou, 986 m

Niedrigster Punkt: Atlantischer Ozean, 0 m

Sprache: Neben Ewe, Kabiyé und verschiedenen Kwa- und Gur-Sprachen wird auch die Amtssprache Französisch gesprochen. Dazu kommen noch die Sprachen der „Togo-Restvölker“, wie etwa die der Akebou und einiger weiterer. Deren Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Sprachfamilien ist nicht restlos geklärt.

Religion: Etwa die Hälfte der Bevölkerung praktiziert Naturreligionen, 20 % sind muslimisch (sunnitische Richtung), 29 % gehen einem christlichen Glauben nach.[2] In den Küstenregionen gibt es auch einige kleine jüdische Gemeinden.

Ortszeit: MEZ - 1.Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Togo.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.

Telefon-Vorwahl:  +228

Internet-Kennung: .tg


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Togo hat eine Landesfläche von 56.785 km² und ist für afrikanische Verhältnisse ein Kleinstaat: nur wenige Länder Afrikas haben eine noch kleinere Staatsfläche. Es hat eine langgestreckte, schmale Form mit einer Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung von etwa 550 km, in West-Ost-Richtung aber nur 50 bis 140 km. Davon sind 16 % bewaldet, 25 % Ackerland und 3,5 % Weideland.
Das Land liegt in Westafrika bei 8 Grad nördlicher Breite und 1° 10' östlicher Länge. Es ist in die fünf Regionen Centre, Kara, Maritime, Plateaux und Savanes aufgeteilt. Die Landesgrenze hat eine Länge von 1647 km. Davon entfallen 644 km auf die Grenze zu Benin, 126 km auf die Grenze zu Burkina Faso und 877 km auf die Grenze zu Ghana.

Topographie TogosVon den palmengesäumten Lagunen und Sandstränden der 56 km langen Küste erstreckt sich das Ouatchi-Plateau bis ins höhere Tafelland. Das im Südwesten des Landesinneren bewaldete Togo-Gebirge verläuft nordostwärts bis nach Benin. In den niederen Lagen im Norden und Süden herrscht eine Savanne mit Antilopen und Elefanten.
Der höchste Berg in Togo ist der Mont Agou mit 986 m Höhe über dem Meeresspiegel. Der längste Fluss ist der Mono mit rund 400 km Länge. Er verläuft von Nord nach Süd und ist auf 50 km als Wasserstraße nutzbar.


Flugzeug: Air France fliegt Lomè mehrmals wöchentlich an. Weitere Fluggesellschaften die nach Lomé fliegen sind Air Afrique, Ethiopian Airlines und Royal Air Maroc.

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Internationaler Flughafen: Aéroport International Gnassingbé Eyadéma (AIGE) liegt 6 km außerhalb der Hauptstadt.

Schiff: Lomé und weitere Häfen werden von Schiffen aus Benin und Ghana angelaufen.

Pkw: Nach Togo führen Strassen von Benin, Ghana und Burkina Faso. Die Strasseverhältnisse sind eher in einem schlechten  Zustand. Einen internationalen Führerschein und einen internationalen Kfz-Zulassungsschein werden benötigt. Bei Ankunft in Togo sollte eine Versicherung abgeschlossen werden. Um 18:00 Uhr schliessen die Grenzen nach Burkina Faso und Ghana, 24 Stunden geöffnet ist Benin. Zwischen den Hauptstädten von Togo und den Nachbarländern fahren regelmässig Busse und Buschtaxis. Ca. 36 Stunden dauert eine Fahrt von Lomé nach Ouagadouge (Burkina Faso). Zwischen Lomé und Bamako (Mali) über Ouagadougou (Burkina Faso) sowie zwischen Lomé und Abidjan (Elfenbeinküste) über Accra (Ghana) gibt es Busverbindungen.


Reisepass: Allgemein erforderlich, muss über die Ausreise hinaus gültig sein.

Visum: Erforderlich.

Hinweis: Trotz der theoretisch bestehenden Möglichkeit eines Visums bei der Einreise wird dringend geraten, das Visum vorab zu besorgen, da die Visumerteilung langwierig sein kann und verschiedene Fluggesellschaften auf einem vor Abreise erteilten Visum bestehen. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften und die konsularischen Vertretungen.

Transit: Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Flugzeug weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Gültigkeitsdauer: Einreisevisa werden entweder für 1 oder 3 Monate ausgestellt.

Antragstellung: Persönlich oder postalisch bei der Botschaft oder der konsularischen Vertretung

Aufenthaltsgenehmigung: Anträge sind beim Ausländeramt in Lomé zu stellen.

Kosten der Visumerteilung: Visum: 50 CHF (Aufenthalt bis zu 60 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise);
Visum: 80 CHF (Aufenthalt bis zu 90 Tagen, ein- oder mehrmalige Einreise).

Bearbeitungszeit: Ca 1 Woche. Expressausstellung: 2-3 Tage.

Einreise mit Kindern: 
Deutsche:
Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass. Da der Platz für Visa – insbesondere für die Verlängerung von Einreisevisa am Flughafen – bei Kinderausweisen der alten Form begrenzt ist, wird für die Einreise von Kindern ein Kinderreisepass oder eigener Reisepass empfohlen.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils (Kinder benötigen jedoch ein eigenes Visum) oder eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Kinder unter 15 Jahren, die alleine reisen oder in Begleitung von Erwachsenen, die nicht ihre Eltern/Erziehungsberechtigten sind, müssen über einen eigenen Reisepass verfügen. 

Impfungen: Siehe Gesundheitshinweise


Landes-Währung: 1 CFA (Communauté Financière d'Afrique) Franc entspricht 100 Centimes.

Währungs-Kürzel:
CFA Fr, XOF

Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Der CFA-Franc BCEAO (Franc de la Communauté Financière d'Afrique) ist die Währung der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA), also von Benin, Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo.

Er wird von der Banque Centrale des États de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO) emittiert und hat den ISO-4217-Code XOF.

Geldwechsel:
Bargeld kann in Banken und Wechselstuben in Lomé und anderen großen Städten umgetauscht werden. Der Rücktausch ist außerhalb der Länder der "CFA-Francs-Zone" zwar generell möglich, aber mit hohen Tauschverlusten verbunden.

Wechselkurs CFA Franc:

Reiseschecks: Werden in Banken in größeren Städten akzeptiert.

Kreditkarten: Alle gängigen internationalen Kreditkarten (jedoch nicht Eurocard und Mastercard ) werden von größeren Banken und Hotels akzeptiert. Bei Großbanken in Lomé kann mit Kreditkarte an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten: gibt es bei Banken in grösseren Städten. Die gängigste Karte ist Visa.

Devisenbestimmungen: Unbeschränkte Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen, Deklarationspflicht ab 1 Mio CFA Fr.
Ausfuhr der Landeswährung bis 500.000 CFA Fr gestattet. Ausfuhr von Fremdwährungen in Banknoten bis in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages, andere Zahlungsmittel (Reiseschecks, Kreditbriefe, etc.), die im Ausland auf den Namen des Reisenden ausgestellt worden sind, unbeschränkt.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.30-12.00 Uhr und von 14.30-16.00 Uhr geöffnet.

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
 Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
 Hier ein paar Richtwerte:
 •  Guide pro ganzer Tag: ca. EUR 7/CHF 9.50
 •  Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. EUR 3/CHF 4
 •  Fahrer pro ganzer Tag: ca. EUR 2/CHF 3
 •  In Restaurants: ca. 5-10% des Rechnungsbetrages
 •  Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 30 Cent/50 Rappen
 •  Zimmermädchen: ca. 80 Cent - 1.50 Euro / 1 - 2.50 Franken


Impfungen

Für alle obligatorisch
- Gelbfieber: nicht für Flughafentransit-Passagiere

Für alle empfohlen
- Abdominaltyphus, Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen

Für Risikogruppen empfohlen
- Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet
- Mening.-Meningitis: Norden, während Epidemiezeit (12-6)

Anmerkungen
- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)

Malaria

Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.

- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.

Risikogebiete hohes Risiko im ganzen Land inklusive Städte

Übertragungsmonate 1-12

Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen

- ganzes Land : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

Aids
HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.

Mitnehmen
- Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
- Präservative: für gefahrlosen Sex.
- Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.

Während der Reise

Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.

Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpflegung
- Wasser: nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Sex
- Ungeschützter Sex (einmal genügt !) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.


Das Klima ist ganzjährig tropisch-feucht mit durchschnittlichen Temperaturen von 30 °C im Norden und 27 °C an der Küste im Süden. Nachts findet nur eine geringe Abkühlung statt. Im Norden herrscht fast schon Savannenklima. Am heißesten wird es im Februar und März. Im Dezember und Januar weht der staubführende Harmattan aus dem Norden.

Im Norden gibt es eine Regenzeit von Mai bis Oktober deren Höhepunkt der August ist. Dieser ist mit Mittagstemperaturen von etwa 30 °C auch der kühlste Monat. Der Januar ist am trockensten, die Luftfeuchtigkeit ist dann etwa 22 Prozent. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei etwa 35 °C, wobei im März zur Mittagszeit ca. 39 °C erreicht werden.

Im Süden kommt es zu zwei Regenzeiten, von April bis Juni und von September bis November. Die regenreichsten Monate sind der Juni und der Oktober. Die Luftfeuchtigkeit beträgt im Juni etwa 80 Prozent. Der trockenste Monat ist der Dezember. Am wärmsten ist es im März mit Mittagstemperaturen um die 32 °C. Der kühlste Monat ist der August mit Temperaturen von etwa 27 °C.

Die beste Reisezeit liegt zwischen November und April.


Schiff: Obwohl Togo den einzigen Tiefseehafen in Westafrika besizt. Existieren für Reisende keine Schiffsverbindungen.

Bahn: Zurzeit fahren keine Passagierzüge in Togo.

Pkw: Durch Strassen sind die meisten Orschaften verbunden. In der Regenzeit können auch die wichtigen Strassen befahren werden. Mit Schlaglöchern muss vor allem im nörlich von Kara gerechnet werden, darum sollte man nur tagsüber fahren. Die übliche Form des Transports in Togo sind Minibusse und Buschtaxis. Verhältnissmässig gut und preisewert sind die einheimischen Bus- und Taxisunternehmen. Recht häufig sind Polizeikontrolle, was das Reisen in Togo verlangsamt.

Minibusse, Taxis und Sammeltaxis gibt es unzäglige in Lomé. Häufig genutzt werden daneben die Moto-Taxis (Mopeds).

Mietwagen gibt es in Lomé von Avis, in anderen Städten sind die Preise astronomisch.


Die Hauptstadt Lomé liegt direkt an der Grenze zu Ghana. Es gibt einige Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, wie die neugotische Kathedrale und die alte Werft. Interessant sind die verschiedenen Märkte der Stadt, besonders der Grand Marché . Auf dem Marché des Féticheurs , dem größten Fetischmarkt Westafrikas, wird traditionelle Medizin angeboten.

Die Strände bei Lomé laden zum Erholen ein, im Besonderen Robinson´s Plage und Aného Beach.

In Togoville wurde der Kolonialvertrag zwischen den Deutschen und Mlapa III. unterzeichnet. Der Dorfälteste zeigt Besuchern noch heute den Vertrag. Im Dorf gibt es zahlreiche Voodoo-Grabstätten. Es gibt außerdem eine römisch-katholische Kirche, die von den Deutschen gebaut wurde.

Der Lake Togo ist ein beliebtes Ausflugsziel von Wassersportlern.

Tata-Gehöfte mit ihren Türmen und konischen Dächern kann man im Valleé de Tamberma bewundern.

Zu Togos Nationalparks gehört der Fazao-Malfacassa-Nationalpark außerhalb von Sokodé, im Malfacassa-Gebirge; hier leben viele Affen und eine der letzten Elefantenherden Togos. Im Kéran-Nationalpark in der Nähe von Kara sind Paviane und Antilopen beheimatet. Auch in der Fosse aux Lions stößt man auf einige der selten gewordenen Elefanten des Landes.



Office National Togolais du Tourisme: BP 1289, Route d' Aného, TG-Lomé
Tel: 21 56 62 oder 21 43 13. Fax: 21 89 27
E-Mail:
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Botschaft von Togo in Deutschland:
S.E. Herr Essohanam Comla Paka, ausserordentlicher und bevollmächtigter Botschafter (seit 16.10.2003),
Grabbeallee 43, 13156 Berlin
Tel: (030) 48 47 64 71. Fax: (030) 49 90 89 68
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 16.00 Uhr
(auch für Österreich zuständig).

Honorargeneralkonsulat von Togo in Deutschland:
in Hannover (Tel: 0511-3 74 20 70).

Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Bremen (Tel: 0421-3 69 11 96), Deidesheim (Tel: 06326-65 75), Bonn (Tel: 0228-9 34 86 21) und München (Tel: 089-22 41 88)

Österreicher können ihr Visum auch bei der französischen Botschaft in Wien beantragen.

Konsulat von Togo in der Schweiz: (mit Visumerteilung)
11 bis Rue Toepffer, CH-1206 Genève
Tel: (022) 346 52 60. Fax: (022) 346 59 39
E-Mail:
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 18.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Fr 10.00 - 12.00 Uhr
Konsulat mit Visumerteilung in Strengelbach, Tel: (062) 751 50 00

Botschaft von Deutschland in Togo:
Alexander Beckmann, ausserordentlicher und bevollmächtigter Botschafter,
Boulevard de la République, Lomé
Postanschrift: Ambassade de la République fédérale d'Allemagne, B.P. 1175, Lomé, Togo
Tel: (00228) 223 32 32, Fax: (00228) 223 32 46, für Faxe aus Deutschland: (+49) 0 30 / 18 17 67096.
E-Mail:
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Generalkonsulat der Schweiz in Togo:
33, avenue du 24 janvier, Lomé
Tel/Fax: (0221) 70 91.
E-Mail:
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Das Generalkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Accra (siehe Ghana - wichtige Adressen).

Österreich unterhält keine diplomatische Vertretung in Togo. Für Österreich ist die Botschaft in Abuja (siehe Nigeria - wichtige Adressen) zuständig.

Quelle: Unser Partner Transafrika.org




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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Togo" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Togo" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Togo" von der Website www.fernweh.com
- Artikel "Togo" von der Website
www.safetravel.ch

 
 
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