Reiseverlauf:
1. Tag: Arusha
Ankunft im Kilimanjaro Airport.
2. Tag: Arusha - Tarangire Nationalpark
Am Morgen Abholung im Hotel und Fahrt zum Tarangire Nationalpark.
Gewaltige Baobab Trees (Affenbrotbäume), Buschsavanne und saisonale Sumpfgebiete bestimmen das Landschaftsbild dieses Schutzgebietes. Der Park umfasst ca. 2600km², was in etwa der Fläche Luxemburgs entspricht. Der Tarangire Park gilt als einer der besten Plätze Ostafrikas, wo Sie Elefanten aus nächster Nähe zu beobachten können. Grund dafür ist nicht nur die enorme Population von geschätzten 4000 Tieren, sondern auch die Tatsache, dass die Elefanten sich kaum durch die Fahrzeuge stören lassen und so Beobachtungen aus kurzer Distanz möglich sind. Neben den Elefanten bietet der Park Lebensraum für Massai-Giraffen, verschiedene Gazellen- und Antilopenarten, Büffel, Löwen, Leoparden, Paviane und mehrere hundert Vogelarten. Sie unternehmen ausgiebige Pirschfahrten und fahren am späten Nachmittag zum Maramboi Tented Camp ausserhalb des Parks, wo Sie heute übernachten werden.
3. Tag: Tarangire Nationalpark - Serengeti Nationalpark
Nach dem Frühstück führt die Reiseroute zuerst in das vegetationsreiche Kraterhochland, wo Weizen, Mais und Kaffee angebaut werden. Bald darauf kommen die weiten Ebenen der südlichen Serengeti in Sicht.
Zur Mittagspause halten Sie bei der Oldupai Gorge. Dieses heute sehr trockene Gebiet wurde durch die archäologische Arbeit des englischen Forscherpaares Leakey weltbekannt. In den sechziger Jahren wurden hier die ältesten prähistorischen Funde menschlicher Urahnen geborgen. Ein kleines Museum dokumentiert diese Arbeit (Dieses Museum können Sie optional besuchen).
Der Name Serengeti leitet sich vom Masai Wort „Siringitu“ ab und bedeutet „die endlose Ebene“. Die Grassavannen in der südlichen Serengeti reichen bis zum Horizont und werden nur durch so genannte Kopjes, bizarre Felsformationen, unterbrochen. Hier befinden sich ideale Jagdreviere für Geparden und andere Großkatzen.
Mit geöffneten Fahrzeugdach und vielen Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, nähern Sie sich langsam Ihrem heutigen Tagesziel, dem Seronera Valley in der Zentral-Serengeti.
Abendessen und Übernachtung Kati Kati Tented Camp.
4. Tag: Serengeti National Park
Der gesamte heutige Tag steht für Beobachtungsfahrten in der Serengeti zur Verfügung. Die zu besuchenden Gebiete richten sich dabei nach dem Standort der wandernden Herden. Üblicherweise ziehen die Wildebeests und Zebras während der kleinen Regenzeit im Oktober und November von den Hügeln im Norden zu den Ebenen im Süden, um dann nach der großen Regenzeit im April, Mai und Juni langsam nach Norden zurückzuziehen. Durch Schwankungen der Niederschläge kann sich dieser Zeitplan aber verschieben, sodass die Tiere sich in anderen Gebieten aufhalten können. Ihr Guide weiß, wo die Tiere zu finden sind und wird Sie zu den besten Beobachtungsplätzen fahren.
Ein Besuch des Besucherzentrums des Parks ist ebenfalls möglich. Bei rechtzeitiger Voranmeldung (am besten direkt bei der Buchung), wird Sie dort ein Mitarbeiter der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft über deren Arbeit in der Serengeti und den aktuellen Forschungsstand informieren.
Die Nacht verbringen Sie wiederum im Kati Kati Tented Camp.
5. Tag: Serengeti National Park - Ngorongoro Conservation Area
Nach dem Frühstück starten Sie zu weiteren Pirschfahrten im Serengeti Nationalpark. Im Seronera Valley lassen sich neben Gnus und Zebras oftmals Löwen und andere Großkatzen, wie Leoparden und Geparde, beobachten. Nach dem Mittagessen auf einem Picknickplatz fahren Sie langsam in Richtung Ngorongoro Krater. Sobald Sie den Kraterrand erreicht haben, erschließt sich der Blick in die riesige Caldera des Ngorongoro Kraters. Sie übernachten direkt am Kraterrand in der Ngorongoro Sopa Lodge und können von hier den einmaligen Ausblick bei Sonnenuntergang genießen.
6. Tag: Ngorongoro Krater - Lake Manyara Nationalpark
Sie frühstücken im ersten Morgengrauen in der Lodge bevor Sie in den Krater hinabfahren. Das Innere der weltweit größten Caldera fasziniert mit seinem unglaublichen Tierreichtum. In den Grassteppen und Akazienwäldern findet sich fast jeder typische Vertreter der ostafrikanischen Savannenlandschaft, mit Ausnahme von Topi, Massai-Giraffe und Impala. Nicht selten lassen sich die Big Five – Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn und Leopard - innerhalb weniger Stunden beobachten. Nach ausgiebigen Pirschfahrten und einem Picknick im Krater verlassen Sie am Nachmittag das Hochland des Ngorongoro und fahren zur Kirurumu Tented Lodge, die einen weiten Blick in die trocken-heiße Masai Ebene bietet.
7. Tag: Lake Manyara Nationalpark - Arusha
Heute besuchen Sie einen weiteren Nationalpark des „Northern Circuit“ in Tanzania, den Lake Manyara.
Bekannt geworden ist dieser Park vor allem durch seine baumkletternden Löwen, die atypisch für ihre Gattung, gerne auf Bäumen klettern. Das Schutzgebiet umfasst einen Großteil des gleichnamigen Soda-Sees, der saisonal von riesigen Flamingokolonien und vielen anderen Wasservögeln besucht wird.
An den Seeufern lassen sich außerdem Elefanten, Flusspferde, Büffel, Meerkatzen, Zebramangusten und verschiedene Gazellen- und Antilopenarten beobachten. Nachdem Sie den Nationalpark ausgiebig erkundet haben, führt die Fahrt zurück nach Arusha.
8. Tag: Kilimanjaro Airport
Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Touren-Änderungen oder -Kombinationen nach Ihren Wünschen sind jederzeit möglich. Fragen Sie unsere/n Reiseberater/in danach!
- unter der Tel. +41 (0)41 500 08 45
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