Reiseverlauf:
1. Tag: Arusha
Ankunft im Kilimanjaro Airport.
2. Tag: Arusha - Tarangire Nationalpark
Nach einem kurzen Briefing und nachdem Ihr Gepäck im Fahrzeug verstaut worden ist, geht es los Richtung Tarangire Nationalpark. Gewaltige Baobab Bäume auch Affenbrotbäume genannt, Buschsavanne und saisonale Sumpfgebiete bestimmen das Landschaftsbild dieses Schutzgebietes. Der Park umfasst ca. 2600km², was in etwa der Fläche Luxemburgs entspricht. Der Tarangire Park gilt als einer der besten Plätze Ostafrikas, wo man Elefanten aus nächster Nähe beobachten kann. Grund dafür ist nicht nur die enorme Elefantenpopulation von geschätzten 4000 Tieren, sondern auch die Tatsache, dass die Elefanten sich kaum durch die Fahrzeuge stören lassen und so Beobachtungen aus kurzer Distanz möglich sind. Desweiteren bietet der Park einen Lebensraum für Massai-Giraffen, verschiedene Gazellen und Antilopenarten, Büffel, Löwen, Leoparden, Paviane und mehrere hundert Vogelarten. Bis zum späten Nachmittag unternehmen Sie ausgiebige Pirschfahrten und übernachten in den luxuriösen Baumhäusern der Tarangire Treetops Lodge außerhalb des Parks.
3. Tag: Tarangire Nationalpark
Heute haben Sie noch einmal Gelegenheit für ausgiebige Beobachtungsfahrten im Tarangire Nationalpark. Der Tarangire River, der den Park von Norden nach Süden durchzieht, ist besonders in den Trockenzeiten von Juli bis Oktober, wenn die Wasserlöcher der Masai-Savanne bereits ausgetrocknet sind, Ziel großer Tierherden. Viele Tiere bleiben sogar ganzjährig in diesem Gebiet. Eine Besonderheit des Parks stellt die auf baumkletternde Pythonschlange dar, die jedoch aufgrund ihrer hervorragenden Tarnung nur schwer zu entdecken ist. Ein Hamper Picknick Lunch zum Mittagessen stärkt Sie für die intensiven Prischfahrten durch den Park. Am späten Nachmittag kehren Sie zur Tarangire Treetops Lodge zurück. Abendessen und Übernachtung erneut im luxuriösen Baumhaus außerhalb des Parks.
4. Tag: Tarangire Nationalpark – Lake Manyara National Park - Karatu
Nach dem Frühstück fahren Sie weiter zum Lake Manyara Nationalpark. Der Park umfasst das komplette nordwestliche Ufer und Teile des Lake Manyara, ein sodahaltiger See des afrikanischen Grabenbruchs. Der waldreiche Lake Manyara National Park wurde vor allem aufgrund seiner baumkletternden Löwen bekannt und war lange Zeit der einzige Park, bei dem dieses für Löwen atypische Verhalten beobachtet werden konnte. Weiterhin lassen sich in dem relativ kleinen Park viele Elefanten, Giraffen, verschiedene Antilopenarten, Paviane und Meerkatzen beobachten. Die Vogelwelt umfasst insgesamt mehrere hundert Arten, u.a. viele Wasservögel wie Flamingos, Pelikane und Kormorane. Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Beobachtungsfahrten im Park. Zum Mittagessen halten Sie an der Lake Manyara Serena Lodge, die einen grandiosen Ausblick auf die weite Masai Ebene und den Lake Manyara hat. Auf dem Weg zu Ihrer heutigen Unterkunft haben Sie die Möglichkeit (optional) ein traditionelles Masai Boma zu besuchen. Am späten Nachmittag erreichen Sie den Afrikanischen Graben, der die weite Tiefebene vom wesentlich höher gelegenen und vegetationsreicheren Kraterhochland trennt. Bald sind die steilen Flanken erklommen und es eröffnet sich Ihnen ein spektakulärer Blick auf die Masai- Ebene und den Lake Manyara. Sie übernachten heute in dem wunderschönen Farmhouse The Manor.
5. Tag: Karatu – Serengeti Nationalpark
Nachdem Sie das Kraterhochland durchquert haben, kommen schon bald die weiten Ebenen der südlichen Serengeti in Sicht. Zur Mittagspause halten Sie bei der Oldupai Gorge. Dieses heute sehr trockene Gebiet wurde durch die archäologische Arbeit des englischen Forscherpaares Leakey weltbekannt. In den sechziger Jahren wurden hier die ältesten prähistorischen Funde menschlicher Urahnen geborgen. Ein kleines Museum, das optional besucht werden kann, dokumentiert diese Arbeit. Auf der Fahrt zu Ihrer Unterkunft erschließt sich einem eindrucksvoll die Herkunft des Namens Serengeti, der sich vom Masai Wort Siringitu ableitet und „die endlose Ebene“ bedeutet. Die Grassavannen in der südlichen Serengeti reichen bis zum Horizont und werden nur durch sogenannte Kopjes, bizarre Felsformationen unterbrochen. Dies sind die idealen Jagdreviere für Geparden und andere Großkatzen. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr heutiges Tagesziel; das exklusive Olakira Tented Camp. Das Camp ist eine mobiles Tented Camp und wechselt zweimal im Jahr seinen Standort innerhalb des Parks (im Dec – Mar in der Ndutu Area/ NGO CA und im Jun – Nov in der Nord-Serengeti/ Mara River), um Ihnen somit die bestmögliche Chance für Tierbeobachtungen zu geben.
6. Tag: Serengeti Nationalpark
Auf dem heutigen Tagesprogramm, stehen Beobachtungsfahrten in der Serengeti. Sie besuchen einige der zahlreichen Spots und besten Plätze für Beobachtungen. Je nach Jahreszeit können Sie Zeuge der großen Migration von hunderttausenden Gnus und Zebras werden. Üblicherweise ziehen diese Herden während der kleinen Regenzeit im Oktober und November von der kenianischen Masai Mara durch die nördliche Serengeti zu den Ebenen im Süden. Nach der großen Regenzeit im April, Mai und Juni, ziehen die Herden langsam durch die westliche und nordwestliche Serengeti wieder zurück. Durch Schwankungen der Niederschläge kann sich dieser Zeitplan verschieben. Ihr Guide weiß, wo sich die Tiere aufhalten und wird Sie zu den besten Beobachtungsplätzen fahren. Ein Besuch des Besucherzentrums der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft ist ebenfalls möglich. Heute Nacht schlafen Sie wieder im Olakira Tented Camp.
7. Tag: Serengeti - Ngorongoro Conservation Area
Auf dem Weg zum Parkgate des Serengeti Nationalparks unternehmen Sie weitere Pirschfahrten. Dabei lassen sich im Seronera Valley neben Gnus und Zebras gelegentlich Löwen und andere Großkatzen wie Leoparden und Geparden beobachten. Nach einem gemütlichen Mittagessen auf einem Picknickplatz, fahren Sie langsam Richtung Ngorongoro Krater. Auf dem Weg besuchen Sie ein traditionelles Masai Boma und erhalten einen Einblick in das kulutelle Leben der ehemals stolzen Krieger.
Sobald Sie den Kraterrand erreicht haben, erschließt sich der Blick in die riesige Caldera des Ngorongoro Kraters. Sie übernachten in der Ngorongoro Serena Lodge, die direkt am Kraterrand liegt und können von dort den einmaligen Ausblick genießen.
8. Tag: Ngorongoro Krater – Arusha
Sie frühstücken in Ihrer Lodge und noch im ersten Morgengrauen fahren Sie auf abenteuerlicher Piste in den Krater hinab. Das Innere der weltweit größten Caldera fasziniert mit einem unglaublichen Tierreichtum. In den Grassteppen und Akazienwäldern finden Sie fast jeden Bewohner der ostafrikanischen Savannenlandschaft. Nicht selten lassen sich die Big Five – Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn und Leopard - innerhalb weniger Stunden beobachten. Nach ausgiebigen Pirschfahrten und einem Picknick im Krater, verlassen Sie am Nachmittag das Hochland des Ngorongoro und fahren zurück nach Arusha.
9. Tag: Kilimanjaro Airport
Heute endet ihre Tanzaniareise und Sie werden zum Flughafen gebracht, von wo aus Sie Ihren Rückflug antreten können.
Unser Tipp: Buchen Sie noch eine Verlängerung z.B. Badeurlaub in Zanzibar dazu.
Touren-Änderungen oder -Kombinationen nach Ihren Wünschen sind jederzeit möglich. Fragen Sie unsere/n Reiseberater/in danach!
- unter der Tel. +41 (0)41 500 08 45
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