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Länder
Südafrika
Informationen zum Land
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Die Republik Südafrika ist ein Staat an der Südspitze Afrikas und eine regionale Wirtschaftsmacht. Das Land mit der Hauptstadt Pretoria liegt zwischen 22 und 35 Grad südlicher Breite sowie zwischen 17 und 33 Grad östlicher Länge (ohne Berücksichtigung der Prinz-Edward-Inseln). Im Süden und Südosten grenzt es an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Norden liegen die Nachbarstaaten Namibia, Botsuana und Simbabwe, östlich davon Mosambik und Swasiland. Das Königreich Lesotho ist eine Enklave, wird also vollständig von Südafrika umschlossen.
1652 gründete die niederländische Ost-Indien-Kompanie einen Versorgungsposten für ihre Schiffe unter der Anleitung von Jan van Rieebeck. An dieser Stelle befindet sich heute Kapstadt, das daher auch oft als Mutterstadt ("Mother city") bezeichnet wird. Während Südafrika anfangs eine niederländische Kolonie war, wurde es zwischenzeitlich von den Franzosen bedrängt und wurde schließlich englisch.
Nach der vollkommenen Unabhängigkeit von Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde die Macht von der vorangig weißen, konservativen National Party gestaltet, die das menschenverachtende System der Apartheid fest im Leben der Menschen verankerte. Nach den ersten freien Wahlen im Jahr 1994, aus denen der Freiheitskämpfer Nelson Mandela als Präsident hervorging, wurde dieses System abgeschafft.
Auch wenn die Regierung sich bemüht, den Unterschied zwischen schwarz und weiß allmählich abzubauen, wird es sicherlich noch einige Zeit dauern, bis wirkliche Gleichberechtigung herrscht.
Südafrika ist weit weniger gefährlich, als die Medien manchmal glauben machen wollen. Es stimmt zwar, dass die Kriminalitätsrate relativ hoch ist. In den Touristenzentren stehen aber an jeder Ecke Polizisten und Angestellte privater Sicherheitsfirmen. Mann sollte sich vorher erkundigen, wo man sich wann nicht (mehr) aufhalten soll. Abends am besten nur noch in den Einkaufszentren aufhalten, wo auch das Auto bewacht wird. Die schwerste Kriminalität gibts in den Townships, in die man nur mit einer Führung gehen sollte.
Fläche: 1.219.912 km² Bevölkerungszahl: 48.782.756 (Stand November 2008), Südafrika ist ein multikulturelles Land, obwohl immer noch die Folgen der Apartheid zu finden sind und die Bevölkerungsgruppen häufig getrennt leben. Es hat die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl indischer Herkunft in Afrika, was das Land zu einem der ethnisch vielfältigsten Länder des afrikanischen Kontinents macht. Es ist die Heimat von verschiedenen afrikanischen Gesellschaften, von niederländischen, deutschen, französischen, asiatischen und britischen Einwanderern und von so genannten „Farbigen“ (engl. Coloureds). Als „Farbige“ wurden früher die Nachfahren der Khoisan, der Sklaven aus dem damaligen Niederländisch-Ostindien sowie Menschen mit gemischten Vorfahren bezeichnet. Der Begriff „Farbige“ ist ein Hinweis auf die Bedeutung, die Kolonialismus und Apartheid der „Hautfarbe“ zugewiesen haben. Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner pro km² Hauptstadt: Exekutive: Pretoria, Legislative: Kapstadt, Judikative: Bloemfontein Staatsform: Nach den Wahlen von 1994 galt in Südafrika eine Übergangsverfassung. Eine verfassunggebende Versammlung musste einberufen werden, welche bis zum 9. Mai 1996 eine neue, dauerhafte Verfassung entwarf und verabschiedete. Diese wurde am 4. Dezember 1996 vom südafrikanischen Verfassungsgericht anerkannt, von Präsident Nelson Mandela am 10. Dezember unterschrieben und ist seit dem 3. Februar 1997 gültig. Seither ist die Verfassung die oberste Gesetzesgrundlage des Staates. Regierungschef und Staatsoberhaupt: Jacob Gedleyihlekisa Zuma ist ein südafrikanischer Politiker des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC). Seit dem 9. Mai 2009 ist er Staatspräsident des Landes. Höchster Punkt: Njesuthi, 3.408 m Niedrigster Punkt: Atlantischer und Indischer Ozean, 0 m Sprache: Es gibt 11 offizielle Amtssprachen. Diese sind Afrikaans, Englisch, isiNdebele, isiXhosa, isiZulu, Sesotho, Sesotho sa Leboa, Setswana, SiSwati, Tshivenda und Xitsonga, wobei es noch viele kleinere Spachen und Dialekte gibt. Ein Großteil der Menschen spricht Englisch als erste oder zweite Sprache, wodurch eine Verständigung im Land eigentlich überall möglich ist. Religion: Christentum (80%), u. a. Afrikanische Kirche, Reformierte Niederländische Kirche, Anglikanische Kirche, Methodisten und Katholiken. Minderheiten von Juden, Muslimen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen. Ortszeit: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Südafrika. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std. Telefon-Vorwahl: +27. Internet-Kennung: .za
Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Höchster Berg Südafrikas ist der Mafadi mit 3.450 m. Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Kalahari-Wüste durch Botsuana bis nach Namibia hinein. Am Kap Agulhas (port.: agulhas = Nadeln), der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean, westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Cape of Good Hope oder Kaap van die Goeie Hoop). Die meisten Flüsse Südafrikas entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der mit 1.860 km längste Fluss, der Oranje, entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Die Augrabiesfälle am Oranje-Fluss im Nordwesten des Gordoniadistriktes wurden 1778 von Hendrik Wikar entdeckt, haben eine Breite von rund 150 Meter und sind etwa 56 m hoch. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach rund 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal (1.251 km), ein Nebenfluss des Oranje. Die Wasserstände dieser Flüsse schwanken sehr stark.
Zu Südafrika gehören weiterhin die Prince-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean. Seine territorialen Ansprüche in der Antarktis und auf die Walfischbucht in Namibia gab Südafrika 1994 auf.
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Schiff: Die größten Häfen sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London. Verschiedene Schifffahrtsgesellschaften wie P&O Cruises bieten Kreuzfahrten von Südafrika zu den Inseln im Indischen Ozean an. Südafrikas Luxuszug Blue Train (Charterzug) fährt regulär von Pretoria (Tshwane) nach Kapstadt und als Charterzug von Pretoria nach Durban sowie von Pretoria in den Krüger Nationalpark. Der Luxuszug Rovos Rail bietet reguläre Fahrten u.a. von Pretoria nach Kapstadt, von Pretoria zu den Victoria-Wasserfällen in Simbabwe und von Pretoria nach Duncan. Für die Strecke Pretoria-Kapstadt und Pretoria-Victoria-Wasserfälle brauchen die Züge 48 Stunden. Ferner gibt es mit Rovos Rail mehrmals pro Jahr Sonderfahrten u.a. von Kapstadt nach Dar es Salaam (Tansania) und von Pretoria nach Swakopmund (Namibia). Der Shongololo Express verbindet Südafrika mit Simbabwe, Sambia und Tansania sowie mit Namibia.
Reisepass: Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Reisepässe müssen mit einem aktuellen Lichtbild versehen sein und bei der Einreise mindestens noch zwei freie Seiten enthalten. Visum: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für Urlaubs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen): Bundesrepublik Deutschland, Österreich und Schweiz für Aufenthalte bis zu 90 Tagen Studien- und Arbeitsvisa: Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren. Transit: Transitreisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Antragstellung: Persönlich oder postalisch bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft. Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden. Aufenthaltsgenehmigung: Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen. Kosten der Visumerteilung: 62,00 Euro. Bearbeitungszeit: Besuchervisum: 5-10 Arbeitstage; Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.
Einreise mit Kindern: Österreicher: Eigener Reisepass oder Eintragung bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den elterlichen Reisepass und in Begleitung des Elternteils.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens 2 freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Kreditkarten: MasterCard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen nicht mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Trinkgelder:
Im Folgenden die Links zu den Reise- und Sicherheitshinweisen für Südafrika der Aussenminsterien von Deutschland, Österreich sowie der Schweiz:
Nicht empfohlen, aber in gewissen Fällen obligatorisch
Für alle empfohlen
Für Risikogruppen empfohlen
Anmerkungen Malaria
Allgemeines - Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.
Risikogebiete Mpumalanga (O,inkl. Krüger-,benachbarte Parks)/Limpopo (N/NO)/KwaZulu-Natal (NO Küste)/Tembe-/Ndumu Reserv.: Übertragungsmonate 1-12 Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen
- Hochrisikogebiet (Zeit) : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
- Risikogebiet (Zeit) : Artemether + Lumefantrin (RIAMET®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) als Notfallmedikament mitnehmen
Mitnehemen Während der Reise
Malaria Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.
Mückenschutz
Verpflegung
Sonne Südafrika hat eine große Anzahl von Klimazonen. Von extremer Wüste in der Kalahari an der Grenze zu Namibia bis zu subtropischem Klima im Südosten und an der Grenze zu Mosambik. Das allgemeine Klima ist durch die Lage am südlichen Wendekreis überwiegend sonnig und trocken. Schnee gibt es im Winter meist nur in den Gebirgen. Die über das Jahr verteilten Niederschläge nehmen von Südosten nach Nordwesten ab, gleichzeitig nehmen die Temperaturen zu. Durch seine Größe und mehrere Faktoren (Meeresströme, Höhenlage) bedingt, variiert das Klima zwischen den verschiedenen Teilen des Landes: das Klima der Westküste ist durch den Benguelastrom aus der Antarktis kühler und trockener. An der Ostküste sorgt der Agulhasstrom aus dem Indischen Ozean für ein eher feuchtes und warmes Klima. Die Lage auf der Südhalbkugel führt dazu, dass die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt sind. Im Winter, zwischen Juni und August, kann in den Drakensbergen, auf dem Highveld und in Johannesburg (1753 m) und Umgebung Schnee liegen, abends und nachts ist es dann sehr kalt. Tagsüber steigen die Temperaturen auf etwa 23 °C, im Sommer auf 30 °C. Im Boland, der Region um Kapstadt (15 m), herrscht im Winter kühles Klima mit Nieselregen. Von November bis März ist es dort warm bis heiß und trocken. In den Küstengebieten KwaZulu-Natals, unter anderem in Durban (5 m) und entlang der Ostküste, ist die Luftfeuchtigkeit hoch, es weht jedoch meist ein kühlender Wind vom Meer. Die Temperaturen liegen hier ganzjährig etwa zwischen 25 und 35 °C. Das Plateau im Osten des Landes ist durch warme, aber selten unangenehm heiße Temperaturen gekennzeichnet. In der Karoo-Halbwüste und der Kalahariwüste kommt es dagegen zu extrem hohen Temperaturen. Am Westkap weht eine ständige, frische Brise. Die Sommer sind warm und selbst die Winter mild. Die Südküste ist durch ein gemäßigtes Klima charakterisiert. Es überwiegt eine Trockenvegetation mit ausgedehnten Savannengebieten, die im Westen in die Kalahariwüste und im Südwesten in die Karoo übergehen. Geschlossene Waldbestände finden sich nur im regenstarken Osten und Südosten.
Die beste Reisezeit ist von September bis Mai für die Kapregion. Für den Nordosten und die subtropische Küste in KwaZulu/Natal sind die Wintermonate von Juni bis August besonders geeignet. Flugzeug: Die beiden größten und wichtigsten Flughäfen des Landes liegen in Johannesburg und Kapstadt. Die staatliche südafrikanische Fluglinie South African Airways (SAA) bietet internationale Verbindungen von und zu diesen beiden Flughäfen. Auch andere große internationale Fluggesellschaften wie Lufthansa/Swiss, British Airways, Iberia, Air France oder KLM fliegen täglich nach Johannesburg oder Kapstadt. Für Inlandsflüge in Südafrika oder Flüge in afrikanische Nachbarstaaten bestehen viele Angebote von SAA, Comair, Nationwide, Kulula.com, 1time oder Air Namibia. Des Weiteren werden auch kleinere Flughäfen wie George, Durban, Port Elizabeth, East London, Pretoria, Lanzeria oder Bloemfontein angeflogen.
Buchen Sie Ihren Inlandflug in Südafrika direkt über unsere Website! Die Luxuszüge Blue Train und Pride of Africa gehören zu den bekanntesten ihrer Art. Daneben fahren weitere Fernzüge unterschiedlicher Standards als Shosholoza Meyl. Daneben gibt es regelmäßige Passagierzüge zwischen den größeren Städten, aber auch auf einigen Nebenstrecken. Sie verkehren bis zu ein Mal täglich. Die Reisegeschwindigkeiten sind unter anderem wegen der Verwendung der Kapspur auf den meisten Strecken relativ niedrig. In den Großräumen der Städte Johannesburg/Pretoria, Durban, Kapstadt und Port Elizabeth/East London verkehren S-Bahn-artige Metrorail-Züge.
Ein im Bau befindliches Bahnprojekt ist der Gautrain, der dem Nahverkehr im Ballungsraum Johannesburg/Pretoria dienen soll. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant.
Da das öffentliche Transportsystem schlecht ausgebaut ist, sind viele Pendler auf Sammeltaxis, Busse oder den Individualverkehr angewiesen. Dies erhöht das Verkehrsaufkommen auf den Straßen erheblich und führt während der Hauptverkehrszeiten zu überfüllten Autobahnen und Staus in den Großstädten. Buchen Sie Ihren Mietwagen in Algerien direkt über unsere Website!
Der Tourismus hat sich seit dem Ende des 20. Jahrhunderts zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor Südafrikas entwickelt. In Gauteng liegt das knapp 50.000 Hektar große, Cradle of Humankind (Wiege der Menschheit) genannte Weltkulturerbe der UNESCO. Johannesburg selbst ist kein klassisches Touristenziel. Die Stadt dient als Drehscheibe für Anschlussflüge nach Kapstadt, Durban, den Pilanesberg National Park und den Kruger-Nationalpark. Johannesburg bietet aber einige Sehenswürdigkeiten. Südlich der Innenstadt liegt Gold Reef City, ein großer Vergnügungskomplex und Themenpark. Dieser Park entstand rund um den alten Schacht Nr. 14 der Crown Mine. Hier ist es unter anderem möglich, sich einen Eindruck vom Leben und Arbeiten der damaligen Minenarbeiter zu verschaffen, da man die Mine in 200 Metern Tiefe besichtigen kann. Das Carlton Centre ist mit 50 Etagen und rund 220 Meter Höhe das höchste Haus Afrikas und bietet einen Rundumblick auf die Innenstadt von Johannesburg und die Umgebung.
Das ehemalige Marktgebäude in Newtown, westlich der Innenstadt, beheimatet seit 1976 das Market Theatre und das Museum Africa. Das Market Theatre erspielte sich in der Ära der Apartheid den Ruf, sich dieser Ideologie mutig entgegenzustellen. In diesem Gebäudekomplex gibt es drei Theater, zwei Galerien, Restaurants, Bars, einen Jazzclub sowie einen Flohmarkt am Sonntagmorgen. Mehrere historische und architektonische Sehenswürdigkeiten umgeben den Church Square: Der Justisiepaleis (Justizpalast), in dem 1963/64 der Rivonia-Prozess, die berühmte politische Gerichtsverhandlung, stattfand, das Old Capitol Theatre, der Ou Raadsaal (afrikaans; deutsch: Altes Rathaus) und das Hoofposkantoor (Hauptpostamt). Bekannt ist Pretoria außerdem für die ursprünglich aus Hawaii stammenden Jacaranda-Bäume (Jacaranda mimosifolia), die viele Straßen im Stadtgebiet säumen. Im Frühjahr (ab Oktober) prägen ihre malvenfarbenen Blüten das Stadtbild.
Höchstes Bauwerk der Stadt ist der John Vorster Tower, ein 198 Meter hoher Fernsehturm.
Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. In dem Park wurden 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“ gefunden, außerdem etwa 500 Vogelarten und 114 Reptilienarten. Durch den Blyde River Canyon, der an den Bourke’s Luck Potholes beginnt, fließt der gleichnamige Fluss Blyde River.
Ein von zahlreichen Touristen besuchter Punkt des Canyons sind die drei Rondavels (deutsch: Rundhütten); gewaltige, runde Felsen, die an die Hütten der Einheimischen erinnern. Vielbesucht ist wegen seines Ausblicks God’s Window. Weitere Hauptattraktionen Pietermaritzburgs stellen die Church of the Vow von 1839 und das Fort Napier von 1843 dar. Außerdem befinden sich mehrere Museen und Galerien in der Stadt, wie die Natal Museum und Tatham Art Gallery.
In der näheren Umgebung von Pietermaritzburg liegen die hügeligen Natal Midlands. Port Elizabeth hat ein reges kulturelles Leben; im Opera House werden Ballett-, Opern-, Musik- und Theaterproduktionen aufgeführt, und das Mannville Open Air Theatre im St. George's Park ist für seine Shakespeare-Inszenierungen bekannt. An den Stränden der Stadt kann man zahlreiche Wassersportarten ausüben. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Apple Express (einer der letzten Schmalspurzüge mit Dampflok), der seit 1906 Port Elizabeth mit Loerie am Long Kloof verbindet.
Der Addo-Elephant-Nationalpark liegt 72 km nördlich von Port Elizabeth und wurde 1931 zum Schutz der Elefanten der Region angelegt. Auch Schwarze Nashörner, Büffel, Antilopen und über 170 verschiedene Vogelarten sind hier anzutreffen. East London liegt an der Ostküste, die zur Romantic Coast gehört. Hier gibt es ausgezeichnete Strände wie Eastern Beach , Nahoon Beach und Orient Beach . Die Stadt bietet gute Freizeiteinrichtungen und Unterhaltungsmöglichkeiten. Das Karoo ist ein großes Hochland, das für atemberaubende Sonnenuntergänge bekannt ist. Die Garden Route ist eine Region an der Südküste Südafrikas entlang der Nationalstraße N2. Sie erstreckt sich von Hermanus in der Provinz Westkap bis nach Port Elizabeth im Ostkap. Küstennahe Hauptorte der Garden Route sind George, Mossel Bay, Knysna und Plettenberg Bay.
Die Gardenroute ist eines der touristischen Highlights in Südafrika und wird jedes Jahr von Millionen Touristen bereist. Hauptattraktionen sind der Tsitsikamma-Nationalpark, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn und die Lagunenlandschaft von Knysna.
Im Cape of Good Hope Nature Reserve an der Südspitze der Kaphalbinsel gibt es unzählige Pflanzen- und Tierarten. Kimberley ist eine attraktive Stadt mit breiten Alleen und guten Einkaufszentren. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Big Hole, die größte Ausgrabungsstätte der Welt sowie das Bergbaumuseum mit Nachbauten aus der Zeit des Goldfiebers (19. Jh.).
Der Kalahari-Gemsbok-Nationalpark grenzt an den Botswana-Nationalpark und ist mit 127.135 qkm der größte Naturschutzpark Afrikas und eines der größten noch erhaltenen Ökosysteme der Welt.
Das Sun City Resort ist einzigartig in seinem Freizeit- und Erholungsangebot und gilt daher als eines der aufregendsten Resorts weltweit. Zu den zahlreichen Sport- und Freizeitanlagen zählen zwei weltberühmte Golfplätze, 41 Bars und Restaurants mit einem internationalen Angebot an Speisen und Getränken, der Lost-City-Wasserpark Valley of Waves sowie das Luxushotel The Palace of the Lost City, welches zu den Leading Hotels of the World gehört. Sie wurde 2002 nach dem Fluss Limpopo benannt, gleichzeitig wurden die meisten Städte der Provinz umbenannt. Der frühere Name war Northern-Province und bis 1994 war es ein Teil der ehemaligen Provinz Transvaal. Limpopo grenzt im Norden an Botsuana und Simbabwe und im Osten an Mosambik. Der Kruger-Nationalpark liegt mit seinem nördlichen Teil in der Provinz Limpopo.
Essen Allein schon wegen den Gaumenfreuden ist Südafrika eine Reise wert. Die vielen verschiedenen Völker, die sich in Südafrika eingefunden haben, brachten alle etwas von ihrer angestammten Küche mit. Fleisch ist meist von ausgezeichneter Qualität. Das „Braaivleis“ ist sehr beliebt, verschiedene Fleischstücke und die dazugehörige Boerewors (Bratwurst) werden dabei über dem offenen Holzfeuer gegrillt. Besonders in der von Indern bewohnten Region von Durban gibt es die vielfältigsten Curry-Gerichte. In der Kapprovinz ist der Einfluss der Malaien mit Sosaties (marinierte Fleischspiesschen) und Bobotie (Hackfleischauflauf mit Curry und Rosinen) bekannt. In den Küstenregionen finden Sie ein breites Angebot von preiswerten Fisch und Meeresfrüchten. Getränke Nicht alle Gaststätten sind berechtigt Alkohol auszuschenken. Bei nicht lizenzierten Restaurants kann man alkoholische Getränke mitbringen und bezahlt eine Gebühr. Es ist teilweise üblich, die Getränke gleich nach dem Servieren (also nicht mit den Mahlzeiten) zu bezahlen.
Trinkwasser
Trinkgelder Im Reisepreis sind die Trinkgelder grundsätzlich nicht inbegriffen und auch hier freuen sich Hotelpersonal, Gepäcktrager, Fahrer und lokale Reiseleiter über eine kleine Anerkennung. Trinkgelder in den Restaurants von 10 - 15% sind in Südafrika üblich. Je nach Zufriedenheit empfehlen wir Ihnen, für den Gepäckträger pro Gepäck ca. 5 Rand zu bezahlen. Einige Hotels verrechnen pro Gepäckstück bis zu R 10.00 pro Gepäckstück. Sollte in Ihrem Arrangementpreis ‘Porterages’ eingeschlossen sein, liegt es an Ihnen, ob Sie zusätzlich 2- 3 Rand pro Zimmer bezahlen möchten. Dies ist aber nicht notwendig! In den allermeisten der Tours Unlimited Arrangements sind die Porterages eingeschlossen! Für die lokale Reiseleitung dürften pro Tag und Person ca. 20 Rand angemessen sein (abhängig von der Teilnehmerzahl und Zufriedenheit). Für Reisebusfahrer empfehlen wir bei Zufriedenheit ca. 15 Rand pro Tag pro Person (abhängig von der Teilnehmerzahl und Zufriedenheit). Für Zimmermädchen ca. 5 - 10 Rand pro Nacht und Zimmer. Diesen Betrag muss aber nicht bezahlt werden. Sie können aber auch eine kleine Anerkennung für das ‚Management’ hinterlassen. Die Reiseleitung ist Ihnen diesbezüglich gerne behilflich. Bei geführten Kleingruppen-Reisen führt die Reiseleitung unter Umständen eine freiwillige Trinkgeld-Kasse. Reiseteilnehmer können am Anfang der Rundreise einen empfohlenen Betrag in eine Gemeinschaftskasse zahlen. Die Reiseleitung bezahlt Trinkgelder der eingeschlossenen Mahlzeiten, Führer bei Fachbesuchen (Straussenfarm usw.) und anderes im Namen der Gruppe. Dies schliesst selbstverständlich nicht die Trinkgelder der Reiseleitung und des Busfahrers ein. Die Einsicht in diese Kasse ist den Teilnehmern stets garantiert. Somit müssen sich die Reiseteilnehmer nicht um Kleingeld kümmern. Auch werden angemessene Trinkgelder im Namen der Gruppe überreicht.
South African Tourism: Deutschland: Tel: (01805) 72 22 55 (touristische Informationen) oder (069) 929 12 90 (Reisebranche und Endkunden). Fax: (069) 28 09 50 (Reisebranche und Endkunden). Österreich: Tel: (0820) 50 07 39. Schweiz: Tel: (0848) 66 35 22. Deutschland: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Österreich: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Schweiz: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 19.00 Uhr (nur telefonische Auskünfte, kein Publikumsverkehr). Botschaft der Republik Südafrika: Tiergartenstraße 18, 10785 Berlin Tel: (030) 22 07 30. Fax: (030) 22 07 31 90. Konsularabteilung: Fax: (030) 22 07 32 02. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Besuchszeiten: Mo - Fr 09.00-12.00 Uhr. Sprechstunden: Mo - Fr 14.00 - 16.30 Uhr. Generalkonsulat mit Visumerteilung in München (Tel: 089-2 31 16 30). Honorarkonsulate in Bremen (Tel: 0421-34 62 00), Dortmund (Tel: 0231-5 64 00 11), Dresden (Tel: 0351-5 63 34 70), Frankfurt/M. (Tel: 069-13 62 39 44), Hamburg (Tel: 040-38 01 60), Hannover (Tel: 0511-5 44 54 93), Kiel (Tel: 0431-8 00 80) und Stuttgart (Tel: 0711-7 22 21 75). Botschaft der Republik Südafrika: Sandgasse 33, A-1190 Wien Tel: (01) 320 64 93. Fax: (01) 328 37 90. Konsularabt.: Tel: (01) 320 64 93. Fax: (01) 320 64 93 18. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können (Konsularisches) Öffnungszeiten: Mo - Fr 08.30 - 12.00 Uhr (tel. Auskünfte und Publikumsverkehr) und 13.30 - 16.30 Uhr (tel. Auskünfte). Honorarkonsulate in Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg. Botschaft der Republik Südafrika: Alpenstraße 29, CH-3006 Bern Postanschrift: Postfach, CH-3000 Bern 6 Tel: (031) 350 13 13. Fax: (031) 350 13 10/11. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Öffnungszeiten: Mo - Do 08.00 - 12.30 und 13.30 - 17.15 Uhr, Fr 08.00 - 15.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Do 09.00 - 12.00 Uhr, 14.00 - 16.00 Uhr, Fr 09.00-12.00 Uhr, 13.00 - 14.00 Uhr. Honorarkonsulat in Zürich.
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Quelle: Unser Partner "Transafrika - Südafrika" Wir tun unser Bestes, um die Informationen auf dem neuesten Stand zu halten. Aufgrund der häufigen Änderungen können wir aber nicht für deren Richtigkeit und Vollständigkeit garantieren. Bitte informieren Sie uns, falls Sie Fehler oder veraltete Angaben entdecken. Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n): - Artikel "Südafrika" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. - Artikel "Südafrika" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. - Artikel "Südafrika" von der Website www.fernweh.com - Artikel "Südafrika" von der Website www.safetravel.ch |















