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Südafrika Drucken E-Mail
Die Republik Südafrika ist ein Staat an der Südspitze Afrikas und eine regionale Wirtschaftsmacht. Das Land mit der Hauptstadt Pretoria liegt zwischen 22 und 35 Grad südlicher Breite sowie zwischen 17 und 33 Grad östlicher Länge (ohne Berücksichtigung der Prinz-Edward-Inseln). Im Süden und Südosten grenzt es an den Indischen Ozean und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Norden liegen die Nachbarstaaten Namibia, Botsuana und Simbabwe, östlich davon Mosambik und Swasiland. Das Königreich Lesotho ist eine Enklave, wird also vollständig von Südafrika umschlossen.
1652 gründete die niederländische Ost-Indien-Kompanie einen Versorgungsposten für ihre Schiffe unter der Anleitung von Jan van Rieebeck. An dieser Stelle befindet sich heute Kapstadt, das daher auch oft als Mutterstadt ("Mother city") bezeichnet wird. Während Südafrika anfangs eine niederländische Kolonie war, wurde es zwischenzeitlich von den Franzosen bedrängt und wurde schließlich englisch.
Nach der vollkommenen Unabhängigkeit von Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde die Macht von der vorangig weißen, konservativen National Party gestaltet, die das menschenverachtende System der Apartheid fest im Leben der Menschen verankerte. Nach den ersten freien Wahlen im Jahr 1994, aus denen der Freiheitskämpfer Nelson Mandela als Präsident hervorging, wurde dieses System abgeschafft.
Auch wenn die Regierung sich bemüht, den Unterschied zwischen schwarz und weiß allmählich abzubauen, wird es sicherlich noch einige Zeit dauern, bis wirkliche Gleichberechtigung herrscht.
Südafrika ist weit weniger gefährlich, als die Medien manchmal glauben machen wollen. Es stimmt zwar, dass die Kriminalitätsrate relativ hoch ist. In den Touristenzentren stehen aber an jeder Ecke Polizisten und Angestellte privater Sicherheitsfirmen. Mann sollte sich vorher erkundigen, wo man sich wann nicht (mehr) aufhalten soll. Abends am besten nur noch in den Einkaufszentren aufhalten, wo auch das Auto bewacht wird. Die schwerste Kriminalität gibts in den Townships, in die man nur mit einer Führung gehen sollte.


Fläche: 1.219.912 km²

Bevölkerungszahl: 48.782.756 (Stand November 2008), Südafrika ist ein multikulturelles Land, obwohl immer noch die Folgen der Apartheid zu finden sind und die Bevölkerungsgruppen häufig getrennt leben. Es hat die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl indischer Herkunft in Afrika, was das Land zu einem der ethnisch vielfältigsten Länder des afrikanischen Kontinents macht. Es ist die Heimat von verschiedenen afrikanischen Gesellschaften, von niederländischen, deutschen, französischen, asiatischen und britischen Einwanderern und von so genannten „Farbigen“ (engl. Coloureds). Als „Farbige“ wurden früher die Nachfahren der Khoisan, der Sklaven aus dem damaligen Niederländisch-Ostindien sowie Menschen mit gemischten Vorfahren bezeichnet. Der Begriff „Farbige“ ist ein Hinweis auf die Bedeutung, die Kolonialismus und Apartheid der „Hautfarbe“ zugewiesen haben.

Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Exekutive: Pretoria, Legislative: Kapstadt, Judikative: Bloemfontein

Staatsform: Nach den Wahlen von 1994 galt in Südafrika eine Übergangsverfassung. Eine verfassunggebende Versammlung musste einberufen werden, welche bis zum 9. Mai 1996 eine neue, dauerhafte Verfassung entwarf und verabschiedete. Diese wurde am 4. Dezember 1996 vom südafrikanischen Verfassungsgericht anerkannt, von Präsident Nelson Mandela am 10. Dezember unterschrieben und ist seit dem 3. Februar 1997 gültig. Seither ist die Verfassung die oberste Gesetzesgrundlage des Staates.

Regierungschef und Staatsoberhaupt: Jacob Gedleyihlekisa Zuma ist ein südafrikanischer Politiker des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC). Seit dem 9. Mai 2009 ist er Staatspräsident des Landes.

Höchster Punkt: Njesuthi, 3.408 m

Niedrigster Punkt: Atlantischer und Indischer Ozean, 0 m

Sprache: Es gibt 11 offizielle Amtssprachen. Diese sind Afrikaans, Englisch, isiNdebele, isiXhosa, isiZulu, Sesotho, Sesotho sa Leboa, Setswana, SiSwati, Tshivenda und Xitsonga, wobei es noch viele kleinere Spachen und Dialekte gibt. Ein Großteil der Menschen spricht Englisch als erste oder zweite Sprache, wodurch eine Verständigung im Land eigentlich überall möglich ist.

Religion: Christentum (80%), u. a. Afrikanische Kirche, Reformierte Niederländische Kirche, Anglikanische Kirche, Methodisten und Katholiken. Minderheiten von Juden, Muslimen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen.

Ortszeit: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Südafrika.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.

Telefon-Vorwahl:  +27.

Internet-Kennung: .za


karte_suedafrika.pngDas Land liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (der Atlantische und der Indische Ozean). Südafrika hat eine Fläche von 1.219.912 km², das entspricht ungefähr dem 3,4-fachen der Fläche Deutschlands. Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 Metern. Der zur Küste abfallende Landgürtel mit einer Breite von 20 bis 250 km wird Groot Randkant (Große Randstufe) genannt. Weite Teile des Landes sind geomorphologisch und petrografisch von den Sedimenten des Karoo-Hauptbeckens bestimmt. Im Norden treten besonders im Bushveld-Komplex magmatische Gesteine und bei Barberton sehr alte Metamorphite (Grünsteinfacies/Serpentinite) zu Tage.

Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Höchster Berg Südafrikas ist der Mafadi mit 3.450 m. Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Kalahari-Wüste durch Botsuana bis nach Namibia hinein. Am Kap Agulhas (port.: agulhas = Nadeln), der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean, westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Cape of Good Hope oder Kaap van die Goeie Hoop).

Die meisten Flüsse Südafrikas entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der mit 1.860 km längste Fluss, der Oranje, entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Die Augrabiesfälle am Oranje-Fluss im Nordwesten des Gordoniadistriktes wurden 1778 von Hendrik Wikar entdeckt, haben eine Breite von rund 150 Meter und sind etwa 56 m hoch. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach rund 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal (1.251 km), ein Nebenfluss des Oranje. Die Wasserstände dieser Flüsse schwanken sehr stark.

Zu Südafrika gehören weiterhin die Prince-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean. Seine territorialen Ansprüche in der Antarktis und auf die Walfischbucht in Namibia gab Südafrika 1994 auf.


flugzeug_south_african_airlines.jpgFlugzeug: South African Airways, Lufthansa, British Airways (via London) und andere bieten Flüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Johannesburg und Kapstadt an. Von dort ist jedes weitere Ziel im Land schnell per Flugzeug zu erreichen.

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Internationale Flughäfen:

  • Cape Town (CPT) (Cape Town International)  liegt 24 km östlich der Stadt.
  • Bloemfontein (BFN) (Bloemfontein International)  liegt 10km östlich der Stadt.
  • Durban (DUR) (Durban International) liegt 16 km südlich der Stadt.
  • Aktueller Hinweis: Am 1. Mai 2010 nahm der neue King Shaka International Airport  in La Mercy, 35 km nördlich von Durban, seinen Betrieb auf. Er ersetzt den alten Flughafen von Durban. Flughafeninformationen sind auf der Internetseite lamercy.info/  oder telefonisch unter (032) 436 65 85 erhältlich.
  • Johannesburg (JNB)  liegt 24 km nordöstlich der Stadt.
  • Port Elizabeth (PLZ) (Port Elizabeth International)  liegt 25 km außerhalb der Stadt.

Schiff: Die größten Häfen sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London. Verschiedene Schifffahrtsgesellschaften wie P&O Cruises bieten Kreuzfahrten von Südafrika zu den Inseln im Indischen Ozean an.

Bahn: Die Hauptstrecken in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botswana und Mosambik. Weitere Informationen erteilen die South African Railways (SPOORNET).

Südafrikas Luxuszug Blue Train (Charterzug)  fährt regulär von Pretoria (Tshwane) nach Kapstadt und als Charterzug von Pretoria nach Durban sowie von Pretoria in den Krüger Nationalpark.

Der Luxuszug  Rovos Rail  bietet reguläre Fahrten u.a. von Pretoria nach Kapstadt, von Pretoria zu den Victoria-Wasserfällen in Simbabwe und von Pretoria nach Duncan. Für die Strecke Pretoria-Kapstadt und Pretoria-Victoria-Wasserfälle brauchen die Züge 48 Stunden. Ferner gibt es mit Rovos Rail mehrmals pro Jahr Sonderfahrten u.a. von Kapstadt nach Dar es Salaam (Tansania) und von Pretoria nach Swakopmund (Namibia).

Der Shongololo Express  verbindet Südafrika mit Simbabwe, Sambia und Tansania sowie mit Namibia.

 


pass.jpgStaatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze eine Aufenthaltsgenehmigung (visitor's permit), sofern sie die folgenden Dokumente vorlegen können: Reisepass, ggf. Visum, Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthalts bestätigen, gültiges Rückflugticket und ggf. eine Gelbfieberimpfbescheinigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen.

Reisepass: Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 30 Tage über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Reisepässe müssen mit einem aktuellen Lichtbild versehen sein und bei der Einreise mindestens noch zwei freie Seiten enthalten.

Visum: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für Urlaubs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen): Bundesrepublik Deutschland, Österreich und Schweiz für Aufenthalte bis zu 90 Tagen

Studien- und Arbeitsvisa: Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.

Transit: Transitreisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Antragstellung: Persönlich oder postalisch bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft. Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden.

Aufenthaltsgenehmigung: Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen.

Kosten der Visumerteilung: 62,00 Euro.
 
Bearbeitungszeit: Besuchervisum:  5-10 Arbeitstage;
Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Einreise mit Kindern:
Deutsche:
Deutscher Kinderausweis mit Lichtbild, Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eigener Reisepass oder Eintragung bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den elterlichen Reisepass und in Begleitung des Elternteils.

Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken :
Eigener Reisepass.

Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens 2 freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Alleinreisende Minderjährige sollten über eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile verfügen. Für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, wird die Vorlage der Zustimmungserklärung des anderen Elternteils empfohlen.

Einreise mit Haustieren:
Für alle Tiere muss vor der Abreise eine Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Director Veterinary Services (Private Bag X138, Pretoria) beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/ die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist. Haustiere müssen mit einem Mikrochip für ihre Identifizierung versehen sein.

 


geld_suedafrika.jpgLandes-Währung: Der Rand ist die Währung der Republik Südafrika. Der Rand ist unterteilt in 100 Cent.


Währungs-Kürzel: R, ZAR

Im Umlauf befinden sich Banknoten zu 200, 100, 50, 20 und 10 Rand und Münzen zu 5, 2 und 1 Rand sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent. Die 1- und 2-Cent-Münzen wurden im Jahre 2005 aus dem Verkehr gezogen; Geldbeträge werden auf volle 5 Cent gerundet.

Geldwechsel: Geld kann in den meisten Banken und Hotels umgetauscht werden, am Cape Town International Airport sogar 24 Stunden am Tag.

Wechselkurs Südafrikanischer Rand:

Kreditkarten: MasterCard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und  Diners Club  werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen nicht mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten: Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert.
Mit EC-Bankkarte und Pin-Nummer kann Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. EC-Karten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind, benutzt werden. Geldautomaten befinden sich auch in Einkaufszentren und an Tankstellen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Reiseschecks: Reiseschecks der gängigen Unternehmen werden akzeptiert. Sie sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen: Die Einfuhr der Landeswährung ist auf 5.000 R, deren Ausfuhr auf 500 R beschränkt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der Einfuhr gestattet. Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist deklarierungspflichtig.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.00/09.00-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
Hier ein paar Richtwerte:
  • Guide pro ganzer Tag: ca. 30-40 ZAR / 4.50-6 CHF / 3-4 Euro (pro Person)
  • Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. 20-30 ZAR / 3-4.50 CHF / 2-3 Euro (p.P.)
  • Fahrer pro ganzer Tag,: ca. 20-30 ZAR /  EUR 3/CHF 4-4.50 / 2-3 Euro (p.P.)
  • In Restaurants: ca. 10-15% des Rechnungsbetrages
  • Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 20 ZAR / 3 CHF / 2 Euro
  • Zimmermädchen: ca. 10-20 ZAR / 1.50 CHF / 1 Euro (pro Zimmer)   



certificate_vaccination.jpgImpfungen

Nicht empfohlen, aber in gewissen Fällen obligatorisch
- Gelbfieber: Impfung obligatorisch (nicht für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (nicht bei dortigem Flughafentransit)

Für alle empfohlen
- Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen

Für Risikogruppen empfohlen
- Hepatitis B
- Abdominaltyphus: in KwaZulu Natal
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet

Anmerkungen
- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)

Malaria

Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.

- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.

Risikogebiete Mpumalanga (O,inkl. Krüger-,benachbarte Parks)/Limpopo (N/NO)/KwaZulu-Natal (NO Küste)/Tembe-/Ndumu Reserv.:
-hohes Risiko Mon. 10-5
-Risiko Mon. 6-9
min. Risiko: NO/NW bis Tugela River/Swartwater;Umfolozi/Hluhluwe
malariafrei: Städte/übrige Gebiete

Übertragungsmonate 1-12

Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen

- Hochrisikogebiet (Zeit) : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

- Risikogebiet (Zeit) : Artemether + Lumefantrin (RIAMET®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) als Notfallmedikament mitnehmen

Aids

HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.

Mitnehemen
- Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen - Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
- Präservative: für gefahrlosen Sex.
- Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.

Während der Reise

Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.

Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
- Mückenschutz am Tag, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen (Dengue-Fieber-Risiko).
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpflegung
- Wasser: nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Sex
- Ungeschützter Sex (einmal genügt !) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).

Bitte beachten Sie neben meinem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.


Südafrika hat eine große Anzahl von Klimazonen. Von extremer Wüste in der Kalahari an der Grenze zu Namibia bis zu subtropischem Klima im Südosten und an der Grenze zu Mosambik. Das allgemeine Klima ist durch die Lage am südlichen Wendekreis überwiegend sonnig und trocken. Schnee gibt es im Winter meist nur in den Gebirgen. Die über das Jahr verteilten Niederschläge nehmen von Südosten nach Nordwesten ab, gleichzeitig nehmen die Temperaturen zu.

Durch seine Größe und mehrere Faktoren (Meeresströme, Höhenlage) bedingt, variiert das Klima zwischen den verschiedenen Teilen des Landes: das Klima der Westküste ist durch den Benguelastrom aus der Antarktis kühler und trockener. An der Ostküste sorgt der Agulhasstrom aus dem Indischen Ozean für ein eher feuchtes und warmes Klima.

Die Lage auf der Südhalbkugel führt dazu, dass die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt sind. Im Winter, zwischen Juni und August, kann in den Drakensbergen, auf dem Highveld und in Johannesburg (1753 m) und Umgebung Schnee liegen, abends und nachts ist es dann sehr kalt. Tagsüber steigen die Temperaturen auf etwa 23 °C, im Sommer auf 30 °C. Im Boland, der Region um Kapstadt (15 m), herrscht im Winter kühles Klima mit Nieselregen. Von November bis März ist es dort warm bis heiß und trocken. In den Küstengebieten KwaZulu-Natals, unter anderem in Durban (5 m) und entlang der Ostküste, ist die Luftfeuchtigkeit hoch, es weht jedoch meist ein kühlender Wind vom Meer. Die Temperaturen liegen hier ganzjährig etwa zwischen 25 und 35 °C.

Das Plateau im Osten des Landes ist durch warme, aber selten unangenehm heiße Temperaturen gekennzeichnet. In der Karoo-Halbwüste und der Kalahariwüste kommt es dagegen zu extrem hohen Temperaturen.

Am Westkap weht eine ständige, frische Brise. Die Sommer sind warm und selbst die Winter mild. Die Südküste ist durch ein gemäßigtes Klima charakterisiert. Es überwiegt eine Trockenvegetation mit ausgedehnten Savannengebieten, die im Westen in die Kalahariwüste und im Südwesten in die Karoo übergehen. Geschlossene Waldbestände finden sich nur im regenstarken Osten und Südosten.

Die beste Reisezeit ist von September bis Mai für die Kapregion. Für den Nordosten und die subtropische Küste in KwaZulu/Natal sind die Wintermonate von Juni bis August besonders geeignet.


Flugzeug: Die beiden größten und wichtigsten Flughäfen des Landes liegen in Johannesburg und Kapstadt. Die staatliche südafrikanische Fluglinie South African Airways (SAA) bietet internationale Verbindungen von und zu diesen beiden Flughäfen. Auch andere große internationale Fluggesellschaften wie Lufthansa/Swiss, British Airways, Iberia, Air France oder KLM fliegen täglich nach Johannesburg oder Kapstadt. Für Inlandsflüge in Südafrika oder Flüge in afrikanische Nachbarstaaten bestehen viele Angebote von SAA, Comair, Nationwide, Kulula.com, 1time oder Air Namibia. Des Weiteren werden auch kleinere Flughäfen wie George, Durban, Port Elizabeth, East London, Pretoria, Lanzeria oder Bloemfontein angeflogen.

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Schiff: Zwischen den Haupthäfen des Landes verkehren Starlights Cruises.

Bahn: In Südafrika verkehren auf einem Schienennetz der Transnet Freight Rail von rund 24.000 Kilometern vor allem Güterzüge.

Die Luxuszüge Blue Train und Pride of Africa gehören zu den bekanntesten ihrer Art. Daneben fahren weitere Fernzüge unterschiedlicher Standards als Shosholoza Meyl. Daneben gibt es regelmäßige Passagierzüge zwischen den größeren Städten, aber auch auf einigen Nebenstrecken. Sie verkehren bis zu ein Mal täglich. Die Reisegeschwindigkeiten sind unter anderem wegen der Verwendung der Kapspur auf den meisten Strecken relativ niedrig.

In den Großräumen der Städte Johannesburg/Pretoria, Durban, Kapstadt und Port Elizabeth/East London verkehren S-Bahn-artige Metrorail-Züge.

Ein im Bau befindliches Bahnprojekt ist der Gautrain, der dem Nahverkehr im Ballungsraum Johannesburg/Pretoria dienen soll. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant.

Pkw: In Südafrika herrscht Linksverkehr. Südafrika verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, mit Autobahnen in und zum Teil zwischen den Großstädten, z.B. die N3-Autobahn zwischen Johannesburg und Durban. Das gesamte Straßennetz umfasste 1996 etwa 358.596 km, wovon nahezu 59.753 km geteert sind. Anders als in Deutschland gibt es in Südafrika Höchstgeschwindigkeitsbegrenzungen. Diese liegen bei 120 km/h auf Autobahnen, 100 km/h auf Landstraßen und 60 km/h innerhalb der Ortschaften. Große Teilabschnitte der Autobahnen des Landes sind heute gebührenpflichtig und mit einer gestaffelten Autobahngebühr je nach Fahrzeuggröße belegt.

Da das öffentliche Transportsystem schlecht ausgebaut ist, sind viele Pendler auf Sammeltaxis, Busse oder den Individualverkehr angewiesen. Dies erhöht das Verkehrsaufkommen auf den Straßen erheblich und führt während der Hauptverkehrszeiten zu überfüllten Autobahnen und Staus in den Großstädten.

Bus: Internationale Busverbindungen stellen die Linien Intercape Mainliner von Windhoek nach Kapstadt und Translux von Harare über Bulawayo nach Johannesburg her. Translux verkehrt wie die Greyhound Coach Lines, die Baz-Busse und Intercape auch innerhalb Südafrikas. Die Haltestellen sind oft flexibel.

Mietwagen: Um in Südafrika herum zu kommen, bietet es sich an, je nach Budget, entweder ein Auto zu mieten oder sogar zu kaufen. Viele Firmen bieten an, das Auto auf jeden Fall zu einem Festpreis wieder zurückzukaufen. Etwas umschauen und nachrechnen lohnt sich also schon. Da Benzin im Vergleich zu Deutschland ziemlich günstig ist, sollte dies nicht der Knackpunkt sein. Achtung beim Autofahren: es gibt sehr viele Radarkontrollen. Vor allem auf der R40 am Krüger Nationalpark sollte man sich auf jeden Fall an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.

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Der Tourismus hat sich seit dem Ende des 20. Jahrhunderts zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor Südafrikas entwickelt.

In Gauteng liegt das knapp 50.000 Hektar große, Cradle of Humankind (Wiege der Menschheit) genannte Weltkulturerbe der UNESCO. 

Johannesburg selbst ist kein klassisches Touristenziel. Die Stadt dient als Drehscheibe für Anschlussflüge nach Kapstadt, Durban, den Pilanesberg National Park und den Kruger-Nationalpark. Johannesburg bietet aber einige Sehenswürdigkeiten.

Südlich der Innenstadt liegt Gold Reef City, ein großer Vergnügungskomplex und Themenpark. Dieser Park entstand rund um den alten Schacht Nr. 14 der Crown Mine. Hier ist es unter anderem möglich, sich einen Eindruck vom Leben und Arbeiten der damaligen Minenarbeiter zu verschaffen, da man die Mine in 200 Metern Tiefe besichtigen kann.

Das Carlton Centre ist mit 50 Etagen und rund 220 Meter Höhe das höchste Haus Afrikas und bietet einen Rundumblick auf die Innenstadt von Johannesburg und die Umgebung.

Das ehemalige Marktgebäude in Newtown, westlich der Innenstadt, beheimatet seit 1976 das Market Theatre und das Museum Africa. Das Market Theatre erspielte sich in der Ära der Apartheid den Ruf, sich dieser Ideologie mutig entgegenzustellen. In diesem Gebäudekomplex gibt es drei Theater, zwei Galerien, Restaurants, Bars, einen Jazzclub sowie einen Flohmarkt am Sonntagmorgen.
 
Der Platz Church Square ist das historische Zentrum von Pretoria. In der Mitte des Platzes befindet sich das Standbild des ehemaligen Präsidenten Paul Kruger.

Mehrere historische und architektonische Sehenswürdigkeiten umgeben den Church Square: Der Justisiepaleis (Justizpalast), in dem 1963/64 der Rivonia-Prozess, die berühmte politische Gerichtsverhandlung, stattfand, das Old Capitol Theatre, der Ou Raadsaal (afrikaans; deutsch: Altes Rathaus) und das Hoofposkantoor (Hauptpostamt).

Bekannt ist Pretoria außerdem für die ursprünglich aus Hawaii stammenden Jacaranda-Bäume (Jacaranda mimosifolia), die viele Straßen im Stadtgebiet säumen. Im Frühjahr (ab Oktober) prägen ihre malvenfarbenen Blüten das Stadtbild.

Höchstes Bauwerk der Stadt ist der John Vorster Tower, ein 198 Meter hoher Fernsehturm.

Der Kruger-Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes im Lowveld in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo. Er erstreckt sich vom Krokodilfluss (Crocodile-River) im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Mosambik, im Norden. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 350 km, in Ost-West-Richtung ist der Park ungefähr 60 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km². Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.

Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. In dem Park wurden 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“ gefunden, außerdem etwa 500 Vogelarten und 114 Reptilienarten.

Der Blyde River Canyon ist ein 26 Kilometer langer, bis 800 Meter tiefer und hauptsächlich aus rotem Sandstein bestehender Canyon. Er befindet sich im nördlichen Teil der Drakensberge an der Panorama Route nordöstlich von Johannesburg und gilt als eines der großen Naturwunder Afrikas.

Durch den Blyde River Canyon, der an den Bourke’s Luck Potholes beginnt, fließt der gleichnamige Fluss Blyde River.

Ein von zahlreichen Touristen besuchter Punkt des Canyons sind die drei Rondavels (deutsch: Rundhütten); gewaltige, runde Felsen, die an die Hütten der Einheimischen erinnern. Vielbesucht ist wegen seines Ausblicks God’s Window.

Nelspruit ist die Hauptstadt der Provinz Mpumalanga in Südafrika. Sehenswürdigkeiten sind:
Der Lowveld National Botanical Garden im Norden Nelspruits ist besonders im Frühjahr und Sommer ein Blütenmeer tropischer und subtropischer Pflanzen.
Das Mbombela-Stadion, Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2010, befindet sich etwa sieben Kilometer westlich vom Stadtzentrum. Es bietet 46.000 Zuschauern Platz.

Durban bietet eine breite Palette an kulturellen Angeboten, Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten. An der Beachfront oder Golden Mile konzentrieren sich Bars und Restaurants. Durban ist ein beliebtes Revier für Surfer/Wellenreiter, Kitesurfer und Bodyboarder. Wegen der Haigefahr (Sambesi- und Tigerhaie) sind die Strände mit Hainetzen gesichert. In der Umgebung von Durban und in der Stadt selbst sind verschiedene große kommerzielle Angebote zu finden, so das Gateway-Einkaufszentrum, das größte Afrikas, oder uShaka Marine-World mit Aquarien und verschiedenen Shows. Etwas nördlich von Durban an der Küste gelegen befindet sich das beliebte Ausflugs- und Ferienziel Umhlanga Rocks. Der botanische Garten von Durban umfasst 20 Hektar. Er diente britischen Kolonialisten als Versuchsanstalt für den Import von Wirtschaftspflanzen, weshalb sich dort Pflanzen aus aller Welt finden.

Die Midlands und Drakensberge: Zwischen der Küste KwaZulu/Natals und dem Drakensberg-Gebirge liegen die Midlands, eine landschaftlich reizvolle Gegend mit bewaldeten Hügeln, Ackerland und saftig-grünen Ebenen mit kleinen Städten, Dörfern und Gasthöfen. Hier leben zahlreiche Wild- und Vogelarten.
Das Drakensgebirge ist die größte Gebirgskette des Landes und ein beliebtes Ferienziel, das sich gut zum Wandern, Bergsteigen und Reiten eignet.

Sehenswerte National- und Naturschutzparks sind z. B. der Royal Natal National Park, das Spioenkop Public Resort Nature Reserve, das Kamberg Nature Reserve, das Giant's Castle Game Reserve und das Vergelegen Nature Reserve. Wanderungen zum Cathkin Peak (3149 m), Cathedral Peak (3004 m) und dem Champagne Castle (3377 m) bieten sich an. Von mehreren Pässen hat man eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge und Täler: Oliviershoek Pass, Sani Pass und Van Reenen's Pass. 

Die britische Vergangenheit der Stadt Pietermaritzburg ist in Form typischer Parks und Gärten sowie zahlreicher großer, gut erhaltener Kolonialbauten sichtbar. Vorherrschend sind der edwardianische und viktorianische Stil. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die 1893 erbaute City Hall mit einem 47 Meter großen Glockenturm. Heute ist das gesamte Stadtbild vorwiegend afrikanisch sowie durch den großen indischen Bevölkerungsanteil geprägt.

Weitere Hauptattraktionen Pietermaritzburgs stellen die Church of the Vow von 1839 und das Fort Napier von 1843 dar. Außerdem befinden sich mehrere Museen und Galerien in der Stadt, wie die Natal Museum und Tatham Art Gallery.

In der näheren Umgebung von Pietermaritzburg liegen die hügeligen Natal Midlands.
 
Ostkap: Die östliche Kapregion bietet eine außerordentliche landschaftliche Vielfalt, die vom Ödland der Great Karoo über den Knysna-Wald bis zum fruchtbaren Ackerland zwischen den Ebenen Little Karoo und dem Long Kloof reicht.

Port Elizabeth hat ein reges kulturelles Leben; im Opera House werden Ballett-, Opern-, Musik- und Theaterproduktionen aufgeführt, und das Mannville Open Air Theatre im St. George's Park ist für seine Shakespeare-Inszenierungen bekannt. An den Stränden der Stadt kann man zahlreiche Wassersportarten ausüben.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Apple Express (einer der letzten Schmalspurzüge mit Dampflok), der seit 1906 Port Elizabeth mit Loerie am Long Kloof verbindet.

Der Addo-Elephant-Nationalpark liegt 72 km nördlich von Port Elizabeth und wurde 1931 zum Schutz der Elefanten der Region angelegt. Auch Schwarze Nashörner, Büffel, Antilopen und über 170 verschiedene Vogelarten sind hier anzutreffen.
Der Zuurberg-Nationalpark in den Winterhoek-Bergen beheimatet eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten; im Alexandria Forest brüten die seltenen Schwarzen Adler.

East London liegt an der Ostküste, die zur Romantic Coast gehört. Hier gibt es ausgezeichnete Strände wie Eastern Beach , Nahoon Beach und Orient Beach . Die Stadt bietet gute Freizeiteinrichtungen und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Das Karoo ist ein großes Hochland, das für atemberaubende Sonnenuntergänge bekannt ist.  

Die Garden Route ist eine Region an der Südküste Südafrikas entlang der Nationalstraße N2.

Sie erstreckt sich von Hermanus in der Provinz Westkap bis nach Port Elizabeth im Ostkap. Küstennahe Hauptorte der Garden Route sind George, Mossel Bay, Knysna und Plettenberg Bay.

Die Gardenroute ist eines der touristischen Highlights in Südafrika und wird jedes Jahr von Millionen Touristen bereist. Hauptattraktionen sind der Tsitsikamma-Nationalpark, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn und die Lagunenlandschaft von Knysna.

West- und Südkap: Die außergewöhnlich schöne Landschaft dieser Region erstreckt sich von den westlichen Felsgebieten hinter Lambert's Bay bis hin zu den Bergen im Süden der Halbinsel und ist für ihre edlen Weine bekannt.

Im Cape of Good Hope Nature Reserve an der Südspitze der Kaphalbinsel gibt es unzählige Pflanzen- und Tierarten.
 
Nordkap: Diese große und oft unzugängliche Wildnis erstreckt sich von der Westküste entlang der Grenzen zu Namibia und Botswana bis zur North West Province und dem Free State. Der Südwesten des Nordkap verwandelt sich in den Frühlingsmonaten in ein riesiges Blumenmeer; der Süden ist Teil des Great Karoo, während der Norden in die Kalahari- Wüste hineinreicht.

Kimberley ist eine attraktive Stadt mit breiten Alleen und guten Einkaufszentren. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Big Hole, die größte Ausgrabungsstätte der Welt sowie das Bergbaumuseum mit Nachbauten aus der Zeit des Goldfiebers (19. Jh.).  

Der Kalahari-Gemsbok-Nationalpark grenzt an den Botswana-Nationalpark und ist mit 127.135 qkm der größte Naturschutzpark Afrikas und eines der größten noch erhaltenen Ökosysteme der Welt.

Free State: Das von kleinen Granitfelsen unterbrochene Grasland im Westen geht Richtung Osten in Sandsteingebirge, die Ausläufer der Maluti Berge , über. Die Provinzhauptstadt Bloemfontein zeichnet sich durch einige hervorragende Museen aus. Weiter im Nordosten findet man den Golden Gate National Park mit seinen massiven Felsformationen aus verwittertem Sandstein, deren verschiedene Rot-, Gelb und Orangetöne einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.
 
Sun City ist ein Freizeit- und Vergnügungskomplex in der Nordwest-Provinz der Republik Südafrika. Das Resort ist umgeben von Bergen und der weiten Landschaft des afrikanischen Busches. In direkter Nachbarschaft liegt der etwa 55.000 Hektar umfassende Pilanesberg-Nationalpark, welcher als malariafreies Gebiet eine beliebte Ausflugsmöglichkeit bietet, um die unberührte Naturlandschaft und eine große Artenvielfalt einheimischer Tiere zu entdecken. Die Besucher des Nationalparks können wahlweise im Rahmen einer geführten Tour oder mit dem eigenem PKW die vielfältige Flora und Fauna erkunden. Sun City liegt etwa 150 Kilometer nordwestlich der Ballungszentren Johannesburg und Pretoria.

Das Sun City Resort ist einzigartig in seinem Freizeit- und Erholungsangebot und gilt daher als eines der aufregendsten Resorts weltweit. Zu den zahlreichen Sport- und Freizeitanlagen zählen zwei weltberühmte Golfplätze, 41 Bars und Restaurants mit einem internationalen Angebot an Speisen und Getränken, der Lost-City-Wasserpark Valley of Waves sowie das Luxushotel The Palace of the Lost City, welches zu den Leading Hotels of the World gehört.

Limpopo ist eine südafrikanische Provinz im Norden der Republik. Auf einer Fläche von 122.839 km² leben 4.994.326 Einwohner (Stand 2001). Die Hauptstadt ist Polokwane.

Sie wurde 2002 nach dem Fluss Limpopo benannt, gleichzeitig wurden die meisten Städte der Provinz umbenannt. Der frühere Name war Northern-Province und bis 1994 war es ein Teil der ehemaligen Provinz Transvaal. Limpopo grenzt im Norden an Botsuana und Simbabwe und im Osten an Mosambik. Der Kruger-Nationalpark liegt mit seinem nördlichen Teil in der Provinz Limpopo.


Essen
Allein schon wegen den Gaumenfreuden ist Südafrika eine Reise wert. Die vielen verschiedenen Völker, die sich in Südafrika eingefunden haben, brachten alle etwas von ihrer angestammten Küche mit. Fleisch ist meist von ausgezeichneter Qualität. Das „Braaivleis“ ist sehr beliebt, verschiedene Fleischstücke und die dazugehörige Boerewors (Bratwurst) werden dabei über dem offenen Holzfeuer gegrillt. Besonders in der von Indern bewohnten Region von Durban gibt es die vielfältigsten Curry-Gerichte. In der Kapprovinz ist der Einfluss der Malaien mit Sosaties (marinierte Fleischspiesschen) und Bobotie (Hackfleischauflauf mit Curry und Rosinen) bekannt. In den Küstenregionen finden Sie ein breites Angebot von preiswerten Fisch und Meeresfrüchten.

Getränke
Nicht alle Gaststätten sind berechtigt Alkohol auszuschenken. Bei nicht lizenzierten Restaurants kann man alkoholische Getränke mitbringen und bezahlt eine Gebühr. Es ist teilweise üblich, die Getränke gleich nach dem Servieren (also nicht mit den Mahlzeiten) zu bezahlen.

Trinkwasser
Das Leitungswasser ist in Südafrika trinkbar, allerdings hat es zum Teil einen leichten Chlorgeschmack. In den meisten Hotelzimmern finden Sie eine Thermoskanne mit Trinkwasser.


Trinkgelder
Im Reisepreis sind die Trinkgelder grundsätzlich nicht inbegriffen und auch hier freuen sich Hotelpersonal, Gepäcktrager, Fahrer und lokale Reiseleiter über eine kleine Anerkennung. Trinkgelder in den Restaurants von 10 - 15% sind in Südafrika üblich.
Je nach Zufriedenheit empfehlen wir Ihnen, für den Gepäckträger pro Gepäck ca. 5 Rand zu bezahlen. Einige Hotels verrechnen pro Gepäckstück bis zu R 10.00 pro Gepäckstück. Sollte in Ihrem  Arrangementpreis ‘Porterages’ eingeschlossen sein, liegt es an Ihnen, ob Sie zusätzlich 2- 3 Rand pro Zimmer bezahlen möchten.
Dies ist aber nicht notwendig! In den allermeisten der Tours Unlimited Arrangements sind die Porterages eingeschlossen!
Für die lokale Reiseleitung dürften pro Tag und Person ca. 20 Rand angemessen sein (abhängig von der Teilnehmerzahl und Zufriedenheit).
Für Reisebusfahrer empfehlen wir bei Zufriedenheit ca. 15 Rand pro Tag pro Person (abhängig von der Teilnehmerzahl und Zufriedenheit).
Für Zimmermädchen ca. 5 - 10 Rand pro Nacht und Zimmer. Diesen Betrag muss aber nicht bezahlt werden.
Sie können aber auch eine kleine Anerkennung für das ‚Management’ hinterlassen. Die Reiseleitung ist Ihnen diesbezüglich gerne behilflich.
Bei geführten Kleingruppen-Reisen führt die Reiseleitung unter Umständen eine freiwillige Trinkgeld-Kasse. Reiseteilnehmer können am Anfang der Rundreise einen empfohlenen Betrag in eine Gemeinschaftskasse zahlen. Die Reiseleitung bezahlt Trinkgelder der eingeschlossenen Mahlzeiten, Führer bei Fachbesuchen (Straussenfarm usw.) und anderes im Namen der Gruppe.
Dies schliesst selbstverständlich nicht die Trinkgelder der Reiseleitung und des Busfahrers ein. Die Einsicht in diese Kasse ist den Teilnehmern stets garantiert. Somit müssen sich die Reiseteilnehmer nicht um Kleingeld kümmern. Auch werden angemessene Trinkgelder im Namen der Gruppe überreicht.


South African Tourism:
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Quelle: Unser Partner "Transafrika - Südafrika"


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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Südafrika" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "
Südafrika" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Südafrika" von der Website
www.fernweh.com
- Artikel "Südafrika" von der Website
www.safetravel.ch
 
 
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