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Die Republik Sudan ist ein Staat in Nordost-Afrika mit Zugang zum Roten Meer und grenzt im Norden an Ägypten und Libyen, im Westen an Tschad und die Zentralafrikanische Republik, im Süden an die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Kenia und im Osten an Äthiopien und Eritrea. Mit einer Fläche von über 2,5 Millionen Quadratkilometern ist das Land etwa siebenmal so groß wie Deutschland und größter Flächenstaat des Kontinents.

Fläche: 2.505.810

Bevölkerungszahl: Zur Bevölkerung des Sudan gibt es unterschiedliche Angaben. Sie reichen von 35.847.407 (Berechnung 2006, World Gazetter), über etwa 38 Millionen (Schätzung 2006, Auswärtiges Amt) bis 41.236.378 (Berechnung Juli 2006, CIA World Fact Book 2006[8]). 38,9 Prozent der Sudanesen lebten 2003 in Städten; Ballungsgebiet ist Khartum. 39,5 Prozent der Einwohner waren im gleichen Jahr jünger als 15 Jahre. Die Bevölkerung wächst mit 2,55 Prozent pro Jahr (Stand: 2006).

Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner pro qkm.

Hauptstadt: Khartum
 
Höchster Punkt: Kinyeti, 3.187 m

Niedrigster Punkt: Rotes Meer, 0 m

Staatsform: Der Sudan ist gemäß der Verfassung von 1998[12] eine Islamische Republik und wird seit 1989 von einer Militärregierung regiert. Staatsreligion ist der Islam und seit 2005 gilt die Scharia nur noch im muslimischen Landesteil, also nicht mehr in der autonomen Region Südsudan. Der Präsident wird alle fünf Jahre direkt vom Volk gewählt. Bei den Wahlen zwischen dem 13. und 22. Dezember 2000 gewann die Nationale Kongresspartei (NCP) die absolute Mehrheit der Sitze, während die Oppositionsparteien die Wahl boykottierten. Alle Sudanesen im Alter ab 18 Jahren besitzen das Wahlrecht.

Staatsoberhaupt und Regierungschef der Republik Sudan: Generalleutnant Umar Hasan Ahmad al-Baschir. Seit 1989.

Regierungschef im Südsudan und Vizepräsident der Republik Sudan: Salva Kiir Mayardit, seit dem 11. August 2005

Sprache: Rund die Hälfte der Sudanesen sprechen Arabisch (Sudanesisch-Arabisch), welches vor allem im Norden gesprochen wird (davon sprechen es 42 Prozent als Muttersprache). Die andere Hälfte spricht Afrikanische Sprachen, darunter Nuer-Dinka (12 Prozent Dinka, 6 Prozent Nuer; wird vor allem im Süden gesprochen), Nubisch (9 Prozent; am mittleren Nil), Bedscha (8 Prozent; im Nordosten), Azande (5 Prozent; im Südwesten), Bari (3 Prozent; im Südosten). Eine kleine Bevölkerungsgruppe spricht Ndogo. Englisch ist als zweite Amtssprache verbreitet.

Religion: Der Islam ist im Sudan Staatsreligion. 70 Prozent der Bevölkerung sind sunnitische Muslime, 25 Prozent Animisten und 5 Prozent Christen.

Ortszeit: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Sudan.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.

Telefon-Vorwahl:  +249

Internet-Kennung: .sd




karte_sudan.pngDie Geographie des Sudan ist geprägt durch den allmählichen Übergang von einer praktisch niederschlagsfreien Wüstenregion der Nubischen und der Libyschen Wüste im Norden und einer sich im Zentrum anschließenden Savannenlandschaft, die im äußersten Süden an die Regenwaldzone grenzt. Das Land ist Teil der Großlandschaft Sudan und der Sahelzone. Die Höhengliederung wird von der Beckenlandschaft des Nils und seinen Randgebirgen bestimmt.

Im Nordosten erhebt sich das Bergland des Dschibal al-Bahr al-ahmar am Roten Meer, das eine Höhe bis 2.259 m erreicht. Im südlichen Grenzbereich zu Uganda liegt im Immatong-Gebirge der Berg Kinyeti, der mit 3.187 m der höchste Berg des Landes ist. Den südwestlichen Beckenrand stellen die Nordäquatorialschwelle und die Zentralafrikanische Schwelle dar, die auch die Wasserscheide zwischen Nil- und Kongosystem bilden. Im Westen erhebt sich ein Basaltgebirge auf dem Marra-Plateau, dessen höchste Erhebung mit 3.088 m der Berg Marra ist. Im Zentrum erheben sich die Nuba-Berge, die zwischen 500 m und 1.325 m hoch sind. Im Norden geht das Land beiderseits des Nils in die Sahara über, wobei der Teil westlich des Nils als Libysche Wüste und der Teil östlich des Nils als Nubische Wüste bezeichnet werden. In der Region um Khartum, wo Weißer Nil und Blauer Nil zum eigentlichen Nil zusammenfließen, breiten sich weite, flache Tonebenen aus. Der Südsudan wird überwiegend von Überschwemmungs- und Sumpflandschaft geprägt, wobei der Sudd die größte zusammenhängende Sumpflandschaft darstellt.


flugzeug_sudan_airways.jpgFlugzeug:
Lufthansa bietet Direktflüge Frankfurt-Khartum an. Günstiger ist es mit Egypt Air über Kairo oder Turkish Airlines über Istanbul. Buchen Sie Ihren Flug in den Sudan direkt über unsere Website!

Flughäfen:
Khartoum Civil (KRT) liegt 4 km südöstlich der Stadt (Fahrzeit 20 Min.).

Schiff: Eine sichere Anreise aus Ägypten ist NUR mit der Fähre über den Nasserstausee (Assuan nach Wadi Halfa) möglich.

Bus: Es gibt Busse aus Nairobi, die die Südgrenze des Sudan anfahren.

Bahn: Das Bahnnetz ist umfassend (ca. 5.500 km), die Züge sind jedoch sehr langsam und nur einfach ausgestattet. Es gibt drei Klassen und außerdem eine Luxusklasse ( Mumtaza ). Die 2. und 3. Klasse ist oft überfüllt. Auf den Hauptstrecken von Khartoum nach Wau/Nyala, Khartoum nach Kassala/Wadi Halfa, Bur Sudan nach Atbara, Khartoum nach El Obeid und von Port Sudan nach Khartoum gibt es Schlafwagen. Einige Wagen sind klimatisiert, hierfür wird ein Zuschlag verlangt.

Auto: Eine Möglichkeit, mit dem Auto aus Äthiopien anzureisen, gibt es mit dem Straßengrenzübergang in Gallabat. Der Grenzübergang aus Ägypten schließt in regelmäßigen Abständen und ist von den diplomatischen sowie von den Handelsbeziehungen beider Länder abhängig. Es ist deshalb dringend notwendig, vor Benutzung dieser Route Informationen einzuholen. Eine Einreise mit der Fähre von Assuan aus ist möglich (siehe unten).

Bei der Einreise müssen Sie ein für Sudan gültiges Zolldokument (Carnet de Passage) vorlegen, das als Bürgschaft für die noch nicht vollzogene Verzollung gebraucht wird.

 


pass.jpgReisepass: Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Die sudanesische Regierung verweigert Staatsbürgern von Israel sowie Inhabern von Reisepässen mit israelischen Sichtvermerken (gültig oder abgelaufen) die Ein- und Durchreise.

Visum: Erforderlich


Antragstellung: Persönlich oder per Post beim Konsulat bzw. der Konsularabteilung der Botschaft.

Visa-Gebühren für Staatsangehörige von Deutschland, Östereich und der Schweiz:

  • Touristenvisum: 40 € (Aufenthaltsdauer maximal ein Monat)
  • Geschäftsvisum: 45 € (Aufenthaltsdauer maximal ein Monat)

Gültigkeitsdauer: Einreise muss innerhalb eines Monats ab dem Tag der Visumausstellung erfolgen. Aufenthalt bis zu 1 Monat (Aufenthaltsdauer liegt im Ermessen der Einwanderungsbehörde). Verlängerung vor Ort möglich.

Transitvisum: 72 Std. Aufenthalt. Weitere Auskünfte von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Adressen ).

Bearbeitungszeit: Mindestens 10 Tage.

Impfungen: Siehe Gesundheitshinweise.

Meldepflicht/Registration: Wer länger als 3 Tage bleibt, muss sich beim Alien Registration Office Khartum registrieren lassen (Aliens Registration Office, c/o Ministry of Interior, P.O. Box 288, Tel: 83 78 10 84. Größere Hotels (z.B. Khartum Hilton) übernehmen die Registrierung auf Anfrage ihrer Gäste gegen Gebühr.
 

Einreise mit Kindern: 
Deutsche:
Maschinenlesbarer Kinderreisepass (mind. 3 freie Seiten) oder eigener Reisepass.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.



geld_sudan.jpgLandes-Währung: Das (neue) sudanesische Pfund ist seit dem 9. Januar 2007 die Währung Sudans und ersetzte während einer Übergangszeit bis zum 30. Juni 2007 den sudanesischen Dinar im Verhältnis 1 zu 100. Der Dinar hatte 1991 das (alte) sudanesische Pfund (SDP) im Verhältnis 1 zu 10 ersetzt.

Das neue sudanesische Pfund existiert in Münzen zu 1, 5, 10, 20 und 50 Piaster sowie in Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Pfund.


Währungs-Kürzel: SDG

Geldwechsel: Die Strafen für Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt sind hoch. Geld sollte nur bei offiziellen Wechselstuben oder in Banken eingetauscht und Quittungen aufbewahrt werden.

Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder Euro in bar (außerhalb der Hauptstadt nur US-Dollar). US-Dollar-Banknoten müssen nach 2003 gedruckt worden sein, sonst werden sie nicht angenommen.

Wechselkurs Sudanesisches Pfund:

Kreditkarten: Werden derzeit praktisch nicht angenommen.

Geldautomaten: gibt es zwar, aber nur für sudanesische Kreditkarten

Reiseschecks: Werden nur beschränkt angenommen.

Devisenbestimmungen: Keine Einfuhrbeschränkungen für Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Ausfuhr in Höhe des bei der Einreise deklarierten Betrages. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht gestattet.

Bank-Öffnungszeiten: Sa-Do 08.00-14.00 Uhr.

Trinkgelder:

Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
 Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
 Hier ein paar Richtwerte:
 •  Guide pro ganzer Tag: ca. EUR 7/CHF 9.50
 •  Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. EUR 3/CHF 4
 •  Fahrer pro ganzer Tag: ca. EUR 2/CHF 3
 •  In Restaurants: ca. 5-10% des Rechnungsbetrages
 •  Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 30 Cent/50 Rappen
 •  Zimmermädchen: ca. 80 Cent - 1.50 Euro / 1 - 2.50 Franken



certificate_vaccination.jpgImpfungen

Nicht empfohlen, aber in gewissen Fällen obligatorisch
- Cholera: Impfung obligatorisch (auch für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Entwicklungsländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Ozeaniens (auch bei dortigem Flughafentransit); ; Ausbrüche gemeldet 2007-2009

Für alle empfohlen
- Abdominaltyphus, Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen
- Gelbfieber: Impfung obligatorisch (nicht für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (auch bei dortigem Flughafentransit) ; Gelbfieber in den südlichen zwei Dritteln des Landes

Für Risikogruppen empfohlen
- Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet
- Mening.-Meningitis: während Epidemiezeit (12-6) und in Darfur (1-12)

Anmerkungen
- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)

Malaria

Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.

- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.

Risikogebiete hohes Risiko in den südlichen zwei Dritteln des Landes
Risiko im nördlichen Drittel des Landes, in der Nähe von Gewässern

Übertragungsmonate 1-12

Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen

- Hochrisikogebiet : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

- Risikogebiet : Artemether + Lumefantrin (RIAMET®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) als Notfallmedikament mitnehmen

Aids
HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.

Mitnehmen
- Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker. 
- Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.

Während der Reise
 
Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.

Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
- Mückenschutz am Tag, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen (Dengue-Fieber-Risiko).
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpfelgung
- Wasser: nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Sex
- Ungeschützter Sex (einmal genügt !) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).

In Khartum ist an den Apotheken nahezu alles zu bekommen solange man den Namen des Wirkstoffs kennt. Zum Teil sind die Medikamente wesentlich billiger als in Deutschland (z.B. kostet eine N1 Packung des Breitbandantibiotikums Ciprofloxacin nur 450 SD.)

In den Nubabergen (Region Südkordofan) gibt es ein deutsches Buschkrankenhaus der GED (German Emergency Doctors). Ein deutscher Arzt und zwei Krankenschwestern arbeiten dort. Das Krankenhaus wird per Flugzeug aus Kenia gut mit Medikamenten versorgt.

Bei ernsthafter Erkrankung ist am besten die deutsche Botschaft zu kontaktieren. Man kann dort Auskünfte ueber englischsprachige Ärzte und Krankenhäuser mit annähernd europäischem Standart erhalten.

Bitte beachten Sie neben meinem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.



Das Klima im Sudan ist, allgemein gesprochen, tropisch bis randtropisch. Da das Land jedoch flächenmäßig das größte des gesamten afrikanischen Kontinents ist, verwundert es kaum, dass sein Klima nicht einheitlich ist. Im Groben lässt sich festhalten, dass es im Sudan immer warm bis heiß ist, und dass die Niederschläge von Norden nach Süden gewaltig zunehmen. Wie in allen Tropenklimaten gibt es auch hier eine Regenzeit, die allerdings nur die südliche Hälfte des Landes wirklich erfasst.

Eine detailliertere Klimabeschreibung kann sich jedenfalls auf fünf wesentliche Klimabereiche im Sudan stützen. So findet man im äußersten Norden sowie im gesamten Nordwesten ein immertrockenes Wüstenklima vor, das von der Sahara geprägt ist. Das Zentrum des Landes ist in ein trockenheißes und in ein mäßig feuchtheißes Gebiet geteilt, während sich südlich davon die feuchte Tropenzone erstreckt. Ein weiterer verschiedener Klimabereich ist der Küstenstreifen entlang des Roten Meeres.
 
Die beste Reisezeit für den Sudan liegt zwischen September bis April. Der Niederschlag ist in den nördlichen Regionen kein Reisehindernis, im Süden können Straßen bzw. Pisten in der Regenzeit unpassierbar sein.


Flugzeug: Die Fluggesellschaft Sudan Airways fliegt folgende Städte an: Khartum, El-Obeyid, Wadi Halfa, Port Sudan, El Fascher, Nyala, Malakal, Dschuba (Juba).

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Schiff: Auf dem Nil und anderen großen Flüssen gibt es Personenschifffahrt.

Strassen: Das Straßennetz ist nur teilweise asphaltiert. Standard ist markierte Piste. 4 WD ratsam. (Alternative: Hohe Bodenfreiheit, leichtes Fahrzeug)

Trampen: Im Sudan erfreut sich das Mitfahrern auf Lkws bzw. auf derer Ladung einer sehr grossen Beliebtheit. Es ist ueblich dafuer Geld zu zahlen, das vorher ausgehandelt wird. Im Stadtbereich Khartum, Omdurman, Bahri (Khartumnord) ist herkoemmliches (kostenloses) Trampen mit den zahlreichen Pickups sehr gut möglich. Zum Anhalten die Autos am Besten "herunterwinken" (mit angwinkeltem Arm und der ganzen Hand oder der arabischen "Kommher"-Geste.)

Taxis und Tuk-tuks (halboffene Deiradtaxis) in Städten.

Mietwagen Erhältlich zu hohen Preisen in grösseren Städten und Hotels.

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Khartum liegt am Zusammenfluss des Weißen Nils mit dem Blauen Nil. Sehenswürdigkeiten sind : Grosse Moschee von Khartum, Präsidentenpalast, Römisch-Katholische Kathedrale von Khartum, Botanischer Garten, Nationalmueseum Sudan und Museum der Alten Allerheiligen-Kathedrale von Khartum.

Die Tempelreste und drei Pyramidengruppen von Meroe im heutigen Sudan liegen 45 Kilometer nordöstlich von Schandi nahe dem Dorf Begrawija. Sudan hat sie als UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen.
 
Der Dinder-Nationalpark erstreckt sich über 6475 qkm und liegt an der äthiopischen Grenze, südöstlich von Khartoum.
 
Kassala ist die Hauptstadt des gleichnamigen sudanesischen Bundesstaates Kassala. Von weitem zu sehen und Wahrzeichen der Stadt sind die runden Granitkuppen, die Taka-, Totil- oder einfach Kassala-Berge genannt werden. Das sich einzeln aus der Ebene erhebende Felsmassiv im Norden heißt Mukram, die Bergkette im Süden beim Ortsteil Khatmiyya hat von Norden nach Süden die Gipfel Taka, Totil und Aweitla.

Eine der Hauptattraktionen des Sudan, das Rote Meer, zeichnet sich durch klares Wasser sowie zauberhafte Unterwasserparks und Korallenriffe aus. Das geschäftige Port Sudan, Suakin, das während der osmanischen Zeit eine große Rolle spielte, und das Arous-Urlaubsdorf (50 km nördlich von Port Sudan) sind nur drei der vielen sehenswerten Orte. Erkowit, 1200 m ü. d. M. gelegen, ist ein Urlaubsort, der für seine immergrüne Vegetation bekannt ist.

Der Djebel Marra (3088 m) ist der höchste Berg in der Darfur-Region im westlichen Sudan. Diese landschaftlich reizvolle Gegend mit Wasserfällen, vulkanischen Seen und einem angenehmen Klima ist ein beliebtes Urlaubsgebiet.
 
El-Obeid  ist ein guter Einstiegspunkt für die Nuba-Berge. Hier leben die verschiedene Völker der Nuba. Nuba ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Ethnien, die in den Nuba-Bergen in der Mitte Sudans leben. Sie sind die größte nichtarabische Volksgruppe im nördlichen Sudan, ihre Bevölkerungszahl liegt bei über einer Million.



Botschaft der Republik Sudan: S. E. Herr Baha'aldin Hanafi Mansour, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter (seit 11.12.2006),
Kurfürstendamm 151, 10709 Berlin
Tel: (030) 890 69 80. Fax: (030) 89 40 96 93.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 15.30 Uhr.
 
Honorarkonsulate in Bremen (Tel: (0421) 6 18 08 90) und Idstein (Tel: (06126) 94 15 11)
 
Botschaft der Republik Sudan: Reisnerstraße 29/5, A-1030 Wien
Tel: (01) 710 23 43/44. Fax: (01) 710 23 46.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 16.00 Uhr.
 
Botschaft der Republik Sudan: 47 Avenue Blanc, CH-1202 Genève
Postanschrift: P.O.Box 335, CH-1202 Genève 19
Tel: (022) 731 26 63/6. Fax: (022) 731 26 56.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 16.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Fr 09.30 - 12.00 Uhr (nur Visa).
 
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland:
53 Baladia Street, Block No. 8 D, Plot No. 2, Khartoum
Postanschrift: PO Box 970, SD-Khartoum
Tel: (00249 183) 74 50 55, 77 79 90 Fax: (00249 183) 77 76 22
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
Honorarkonsulat der Republik Österreich:
Aboulela Building, Block 6 e.w., Baladia Avenue, SD-Karthoum
Postanschrift: PO Box 21, SD-Karthoum
Tel: (01) 83 77 37 43. Fax: (01) 77 71 70.
Öffnungszeiten: Mo - Sa 10.00 - 12.00 Uhr.
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Kairo (Ägypten - wichtige Adressen).

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft:
New Extension, Street 15, House No. 7, SD-Khartoum
Postanschrift: PO Box 1707, SD-Khartoum
Tel: (183) 47 10 10 oder 47 11 15. Fax: (183) 47 28 04.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: So - Do 09.00 - 12.00 Uhr

Quelle: Unser Partner "Transafrika - Sudan"




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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Sudan" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Sudan" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Sudan" von der Website www.fernweh.com
- Artikel "Sudan" von der Website
www.safetravel.ch
 
 
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