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Senegal Drucken E-Mail
Der Senegal ist ein Staat in Westafrika am Atlantik. Im Human Development Index ist der Senegal in der untersten Kategorie. Der Landesname „Senegal“ kann im Deutschen sowohl im sächlichen grammatischen Geschlecht („das heutige Senegal“, „in, nach Senegal“) als auch im männlichen Genus („der Senegal, im Senegal“) gebraucht werden.


Fläche: 196.722 km²

Bevölkerungszahl: 11.759.000

Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Dakar, die Hauptstadt Senegals, liegt auf der Kap-Verde-Halbinsel, an der Atlantik-Küste des Landes. (mehr als 2,5 Mio Einwohner im Grossraum, etwa 1 Million ohne Vororte, 2007).

Staatsform: Der Senegal zeichnet sich (seit der neuen Verfassung) durch rechtsstaatliche und demokratische Strukturen aus, grundlegende Freiheitsrechte, insbesondere Religions-, Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit, sind gewährleistet. Ein Problem der Innenpolitik ist der Konflikt mit Casamance, einer südlich von Gambia, aber im Senegal, gelegenen Region. Die Rebellenbewegung MFDC kämpft um deren Unabhängigkeit, da die Region historisch, wirtschaftlich, ethnisch und religiös anders geprägt ist. Seit 2004 gibt es eine vorläufige Beruhigung.

Regierungschef: Souleymane Ndéné Ndiaye ist ein senegalesischer Politiker und seit dem 30. April 2009 Premierminister von Senegal.

Staatsoberhaupt: Me Abdoulaye Wade ist der Präsident des Senegal.

Höchster Punkt: Unbenannte Höhe bei Nepen Diakha, 581 m

Niedrigster Punkt: Atlantischer Ozean, 0 m

Sprache: Französisch (offiziell), Wolof, Pulaar, Jola, Mandinka

Religion: Den überwiegenden Teil bilden die sunnitischen Muslime mit 94 Prozent. Die meist römisch-katholischen Christen machen etwa 5 Prozent aus, knapp 1 Prozent werden traditionellen afrikanischen Religionen zugerechnet. Hunderttausende Senegalesen leben im Ausland, vor allem in Frankreich.

Ortszeit: MEZ - 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Senegal.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.

Telefon-Vorwahl:  +221

Internet-Kennung: .sn


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Der Senegal liegt im äußssersten Westen Afrikas im Übergang der Sahelzone zu den Tropen. Östliches Nachbarland ist Mali. Im Norden grenzt der Senegal mit dem Grenzfluss Senegal an Mauretanien und im Süden an Guinea und Guinea-Bissau. Der Senegal umschliesst das ebenfalls am Atlantik liegende Gambia vollständig.
Die höchste Erhebung (12°22'27" N, 12°32'18" W) ist namenlos und 581 Meter hoch. Die Küste ist 531 Kilometer lang. Die Landschaft besteht aus Ebenen, die zu den Gebirgsausläufern im Südosten langsam ansteigen. Im Süden des Landes – bei Vélingara – befindet sich der Vélingara-Krater.
Eine einzigartige Sehenswürdigkeit ist der Lac Retba, auch Lac Rosé genannt. Wegen seiner rosaroten Färbung hat der Lac Rosé seinen Namen erhalten. Die UNESCO hat den sehr salzhaltigen See zum Welterbe deklariert. Am Ufer türmen sich Salzberge auf, die aus dem Lac Rosé abgebaut werden.

Der westlichste Punkt Afrikas befindet sich mit dem Kap Verde im Senegal.

 


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Flugzeug: Über Paris bietet die Air France Linienflüge in die senegalesische Hauptstadt. Andere Varianten sind mit Iberia über Madrid, TAP über Lissabon, mit Air Brussels über Brüssel oder mit Royal Air Maroc über Casablanca.
Ab Düsseldorf fliegt Afriqiyah Airways mit kurzer Umsteigeverbindung in Tripolis zweimal wöchentlich nach Dakar.
Während der Ferienzeit gibt es außerdem die Möglichkeit günstig mit Condor nach Banjul (Gambia) oder mit zumeist französischen Fluggesellschaften nach Cap Skirring in der Casamance.
Aus anderen westafrikanischen Staaten fliegen beispielsweise Air Ivoire, Air Senegal, Ethiopian Airlines oder Kenya Airways. Letztere bedienen ebenfalls die Strecken aus Ostafrika.
Aus dem südlichen Afrika fliegt insbesondere South African, welche ebenso die Verbindung in Richtung USA bedient.

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Internationaler Flughafen: Dakar (DKR) (Leopold Sedar Senghor) liegt 17 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 25 Min.).

Weitere Flughäfen befinden sind Cap Skirring (CSK)  und Saint Louis (XLS) .
 
Schiff:
  Von Frankreich, den Kanarischen Inseln, Marokko, Spanien von einigen südamerikanischen und westafrikanischen Häfen hat es regelmässig Fährverbindungen. Der bedeutendste Hafen ist Dakar.

Bahn: Es existiert eine Bahn, die auf der Strecke nach Bamako verkehrt. Abfahrtszeiten leider recht unregelmäßig.

Pkw:  Alle Touristen mit ein bisschen Afrika-Erfahrung können sich problemlos ein Auto mieten und selber fahren. Lediglich in Dakar ist der Verkehr etwas chaotisch - doch sobald man die Stadt verlassen hat, sind wesentlich weniger Fahrzeuge auf der Straße und die Verkehrslage ist wieder übersichtlich. Allerdings sollte man wegen der vielen Schlaglöcher lieber nicht nachts fahren. Die geteerten Hauptverkehrsstraßen sind nicht allzu zahlreich. Ausserdem gibt es eine 5.500 km lange Strasse durch die Sahara, die von Algerien durch Mali verläuft.  

Fahrzeuge älteren Baujahres ( älter als 5 Jahre )bekommen nur eine Transitgenehmigung, die bis zu 15 Tage gültig sein kann. Das " Carnet de Passage " wird vom Senegal nicht mehr anerkannt.


pass.jpgReisepass: Allgemein erforderlich. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visum: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind die Staatsbürger der EU-Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern).

Transit: Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die mit dem selben Flugzeug weiterreisen, den Transitraum nicht verlassen und über Weiterreisedokumente verfügen, benötigen kein Transitvisum.

Gültigkeitsdauer: Maximal 3 Monate.

Antragstellung: Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder der Konsularabteilung der Botschaft

Bearbeitungszeit: Ca. 1 Woche. Bei Anträgen von Staatsbürgern, die eine Sondergenehmigung brauchen, dauert die Bearbeitungszeit 4-6 Wochen.

Impfungen: Siehe Gesundheitshinweise
Deutsche: Deutscher Kinderausweis mit Lichtbild, maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken:
Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Minderjährige bis 17 Jahren, die ohne Erziehungsberechtigten reisen, benötigen von diesem eine notariell beglaubigte Zustimmung.


geld_cfa.jpgLandes-Währung: 1 CFA ( Communauté Financiaire Africaine ) Franc* = 100 Centimes.

Währungskürzel: CFA Fr, XOF

Banknoten  sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen in 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Der CFA-Franc ist mit einem festen Wechselkurs von 655,957 CFA-Franc je Euro an den Euro sowie mit einem Wechselkurs von 1 an den CFA-Franc BEAC der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft gekoppelt.

Geldwechsel: Der Euro wird in Banken zu einem fixen Kurs gewechselt.

Aktuelle Wechselkurse: 

Kreditkarten: American Express und teilweise auch Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten gibt es in den meisten grösseren Städten. Visa ist die am häufigsten akzeptierte Karte.

Reiseschecks: Reiseschecks in Euro können nur in Dakar eingelöst werden (hohe Gebühren).

Devisenbestimmungen: Unbeschränkte Einfuhr der Landeswährung, deren Ausfuhr auf 20.000 CFA Fr beschränkt. Einfuhr von Fremdwährungen bis zum Gegenwert von 1 Mio CFA Fr, Deklarationspflicht (Beleg gut aufbewahren). Bei Verdacht auf Devisenschmuggel drohen Beschlagnahmung undeklarierter Geldbeträge. Ausfuhr von Fremdwährungen bis zum Gegenwert von 500.000 CFA Fr.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.45-12.15 und 13.30-16.45 Uhr (Variationen sind möglich).

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
Hier ein paar Richtwerte:
  •  Guide pro ganzer Tag: ca. 9000 CFA / 18 CHF / 14 Euro
  •  Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. 5000 CFA / 10 CHF / 7.50 Euro
  •  Fahrer pro ganzer Tag mit seinem Auto (Taxi): ca. 30'000 CFA / 60 CHF / 46 Euro plus Benzin
  •  In Restaurants: ca. 400 CFA / 80 Rappen / 60 Cents
  •  Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 200 CFA / 40 Rappen / 30 Cents
  •  Zimmermädchen: ca. 2500 CFA / 5 CHF / 4 Euro


certificate_vaccination.jpgImpfungen
Für alle empfohlen
- Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen
- Gelbfieber: Impfung obligatorisch (nicht für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (nicht bei dortigem Flughafentransit)
Für Risikogruppen empfohlen
- Abdominaltyphus, Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet
- Mening.-Meningitis: während Epidemiezeit (12-6)
Anmerkungen
- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)

Malaria
Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.
- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.
Risikogebiete hohes Risiko im ganzen Land inklusive Städte
Übertragungsmonate 1-12
Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen
- ganzes Land : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

Aids

HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.

Mitnehmen
- Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
- Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.

Während der Reise

Malaria

Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.
Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
- Mückenschutz am Tag, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen (Dengue-Fieber-Risiko).
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpflegung
Wasser: nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
Grundregel: gut gekochte Speisen vorziehen.
Gemüse und Früchte: selber waschen, trocknen und schälen.
Achtung: auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
Hygiene: nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Sex
- Ungeschützter Sex (einmal genügt !) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).

Bitte beachten Sie den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Im Senegal herrscht subtropisches Klima mit einer Regenzeit mit heissen Monsunwinden aus Süden von Mai bis November und einer Trockenperiode von Dezember bis Mai. Der Norden des Senegal liegt während des grössten Teils des Jahres im Einfluss des trockenen, heissen Nordostpassates, zu dessen Hauptzeit, von November bis März, oft ein staubführender, trockener Wind aus der Sahara, der Harmattan, weht. Das Klima im Südsenegal wird während einiger Monate des Jahres vom regenreichen feuchtwarmen Südwest- bis Westmonsun bestimmt. Die höchsten Temperaturen werden dort im April gemessen. Temperaturen von 40 Grad Celsius sind nicht ungewöhnlich. Die niedrigsten Temperaturen werden im Dezember/Januar gemessen und liegen bei etwa 17 Grad Celsius.

Die jährliche Niederschlagsmenge variiert von 1.500 Millimeter im Süden bis 500 Millimeter im Nordosten. Die Temperatur in Dakar bewegt sich zwischen 18–26 Grad Celsius im Januar und 24–32,5 Grad Celsius im Juli.

Die beste Reisezeit für den Senegal ist von Dezember bis Mai.

Flugzeug: Nördlich der Hauptstadt Dakar befindet sich ein moderner Flughafen. Hauptflughafen ist der internationale Flughafen Dakar-Yoff-Léopold Sédar Senghor, der knapp 20 Kilometer nordwestlich vom Zentrum der Stadt entfernt liegt. Er soll aber ab etwa 2010/11 durch einen neuen Flughafen Aéroport international Blaise Diagne abgelöst werden.
In Ziguinchor ist noch ein kleiner Flughafen, hier gibt es eine Flugverbindung zwischen Dakar und Ziguinchor.

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Schiff: Die Hauptstadt Dakar ist der zweitgrößte Seehafen in Westafrika; er ist einer der größten und am besten ausgestatteten Häfen Afrikas. Zwischen Europa und Dakar gibt es regelmäßige Fahrten mit kombinierten Fracht-Passagier-Schiffen. Eine wichtige inländische Verbindung zwischen der Casamance und der Hauptstadt ist die Fähre zwischen Ziguinchor und Dakar. Seit 1990 gab es die Fähre Le Joola, die im Jahre 2002 unterging. Erst drei Jahre später, am 11. November 2005, wurde mit der „Willis“ erneut eine reguläre Schiffsverbindung zwischen Dakar und der Casamance in Betrieb genommen.

Bahn: Die wichtigste Fernverbindung ist die 1230 Kilometer lange Bahnstrecke Dakar–Niger. Sie verbindet Dakar mit Bamako, der Hauptstadt des Nachbarstaates Mali. Wöchentlich gibt es zwei Verbindungen in jeder Richtung. Die restlichen Strecken sind in schlechtem Zustand. Neben den täglichen Verbindungen Dakar–Thiès gibt es nur noch den Vorortsverkehr Dakar–Thiaroye–Rufisque.

Pkw: Der Senegal besitzt das am besten ausgebaute Straßennetz in ganz Westafrika. Allerdings sind auch hier 2/3 der Straßen Pisten, auf denen ein geländegängiges Fahrzeug von Vorteil ist.

Busse Dabei gibt es grundsätzlich drei verschiedene Arten: Reisebusse mit vorab buchbaren Plätzen, welche regelmäßig und meist auch pünktlich von den größeren Städten von und in Richtung Dakar verkehren. Minibusse, welche festgelegte Strecken zwischen den Städten bedienen, und auch unterwegs das Ein- und Aussteigen ermöglichen. Die dritte Variante sind sogenannte "Sept-Places", achtsitzige Peugeot-Kombis älterer Bauart.

Mietwagen In Dakar und in den grösseren Städten gibt es nur grosse internationale Firmen. Leider oft teuer. Taxis mit Fahrer für einen bestimmten Zeitraum kommt meist günstiger.

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Dakar: Die Stadt ist durch den Motorsport bekannt geworden als Zielort der Rallye Dakar, früher Rallye Paris-Dakar. So fand die Schlussetappe der Rallye um den Lac Rose statt, einem roten Salzsee im Norden der Halbinsel Dakar.

Des Weiteren ist neben dem zentralen Fussballstadion im Stadtteil Pule das Millenniumdenkmal in unmittelbarer Nähe zur Großen Moschee zu erwähnen. Auch das historische Zentrum im Umfeld des Place de la Independance und des Überseehafen, von dem aus die 15 minütige Überfahrt zur ehemaligen Sklaveninsel Gorée möglich ist.

Interessant sind auch Wanderungen an der Felsenküste entlang und der Ausblick vom Leuchtturm von Dakar.
 
Saint-Louis ebenfalls von den Franzosen zur Zeit des Sklavenhandels gegründet und war einst die Hauptstadt Senegals. Die Stadt hat immer noch eine nostalgisch-provinziale Atmosphäre mit engen Straßen und kolonialen Häusern. Die schönen Strände der Umgebung laden zum Entspannen ein. Von hier ist auch eine mehrtägige Ausflugsfahrt auf dem Senegal möglich.
 
Ziguinchor  ist die grösste Stadt der gleichnamigen Region Ziguinchor in der Casamance, dem südlichen Teil des Senegal. Ziguinchor wurde 1992 von Papst Johannes Paul II. besucht und bildet das christliche Zentrum des Senegal. Umgeben ist die Region in Richtung Westen und Norden von Mangrovensümpfen und bietet daher eine sehr artenreiche Natur an. Ziguinchor ist Militärstützpunkt und über einen zivilen Flughafen mit Dakar und anderen großen Städten der Region verbunden.

Westlich der Stadt ziehen sich bis zum Atlantik Sumpf- und Flusslandschaften hin, die verschiedene Stämme, über 30 Sprachen und Traditionen verbergen,

Neben der touristischen Bedeutung von Ziguinchor sei noch das am Atlantik gelegene Küstenressort Cap Skirring genannt.


Die Nationalparks Niokolo Koba, Basse Casamance, Langue de Barbarie und Djoudi beeindrucken vor allem im Winter durch ihre artenreiche Vogelwelt.


Die besten Strände des Landes befinden sich in Cap Skiring und südlich von Dakar, an der Petite Côte .


Ministère du Tourisme
c/o Ambassade du Sénégal
14, avenue Robert Schuman, F-75007 Paris
Tel/Fax: (+33) (01) 47 05 30 73.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Botschaft der Republik Senegal
Dessauer Straße 28/29, 10963 Berlin
Tel: (030) 856 21 90. Fax: (030) 85 62 19 21.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 16.00 Uhr.
(auch für Österreich zuständig).
Honorargeneralkonsulate in Düsseldorf (Tel: 0211-61 43 61 und 61 10 00) und Hamburg (Tel: 040-85 35 86 59), Honorarkonsulate in Stuttgart (Tel: 0711-2 56 92 15) und München (Tel: 089-9 99 83 92 25).
Honorargeneralkonsulat der Republik Senegal: Kohlstattgasse 3, A-6020 Innsbruck
Tel/Fax: (0512) 58 89 57.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 12.00 Uhr.
Honorargeneralkonsulate in Wien und Salzburg

Konsulat der Republik Senegal
Schifflände 22, CH-8001 Zürich
Postanschrift: Postfach 279, CH 8024 Zürich
Tel: (044) 251 19 45. Fax: (044) 251 18 85.
Öffnungszeiten: Mo - Do 09.00 - 11.00 Uhr.
Generalkonsulate in Fribourg, Lugano und Muri.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
20, Avenue Pasteur, Angle rue Mermoz, Dakar
Postanschrift: Ambassade de la République fédérale d'Allemagne, B.P. 2100, Dakar, Senegal.
Tel: (00221) 889 48 84. Fax: (00221) 822 52 99.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Botschaft der Republik Österreich
18 Rue Emile Zola, SN-Dakar
Postanschrift: BP 3247, SN-Dakar
Tel: 849 40 00. Fax: 849 43 70.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 12.00 Uhr

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Rue René N'Diaye, Angle Rue Seydou, Nourou Tall, BP 1772, SN-Dakar
Postanschrift: BP 1772, SN-Dakar
Tel: 823 05 90. Fax: 822 36 57.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Quelle: Unser Partner "Transafrika.org"



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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Senegal" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Senegal" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Senegal" von der Website www.fernweh.com
- Artikel "Senegal" von der Website
www.safetravel.ch

 
 
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