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Sambia – vormals Nordrhodesien – ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Er grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botsuana und Namibia. Der Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab. Mit der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich am 24. Oktober 1964 nahm der Staat die rechts wiedergegebenen Flagge, Wappen und Wahlspruch an. Im Human Development Index 2009 liegt Sambia auf Platz 164 von 182.
Sambia liegt auf einem über tausend Meter hohen Plateau, das von tiefen Tälern und Senken umgeben ist. Deshalb gibt es zahllose spektakuläre Wasserfälle im Land, von denen die Victoriafälle des Sambesi die berühmtesten sind.


Fläche: 752.614 km²

Bevölkerungsdichte: 14,9 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Lusaka ist die Hauptstadt von Sambia und der Provinz Lusaka. Sie hat 1.267.458 Einwohner (Stand 1. Januar 2005).

Staatsform: Nach der Verfassung von 1991 ist Sambia eine Präsidialrepublik im Commonwealth. An der Spitze der Exekutive steht der für fünf Jahre gewählte Staatspräsident, der zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Der Präsident ist gleichzeitig Ministerpräsident und führt das Kabinett. Das Parlament setzt sich aus 159 Mitgliedern zusammen, davon sind 150 gewählt, acht vom Präsidenten ernannt wie auch der Parlamentspräsident. Die MMD ist die Partei des Präsidenten. Die Länge der Legislaturperiode beträgt fünf Jahre. 27 Vertreter ethnischer Gruppen bilden das House of Chiefs. Das Rechtswesen orientiert sich am britischen Recht sowie (meist familienrechtlich) an Stammesrecht.

Regierungschef und Staatsoberhaupt: Rupiah Bwezani Banda ist ein sambischer Politiker. Banda ist seit den Wahlen am 30. Oktober 2008 gewählter Präsident Sambias. Bandas Amtszeit dauert bis 2011, dem Zeitpunkt, an dem die Amtszeit seines im Amt verstorbenen Vorgängers Levy Mwanawasa geendet hätte.

Höchster Punkt: unbenannter Punkt in den Mafinga Hills, 2.301 m

Niedrigster Punkt: Sambesi-Fluss, 329 m

Sprache: Es werden hauptsächlich Bantusprachen gesprochen. Verkehrssprache ist Englisch und als lingua franca sind Bemba (3.300.000 Sprecher in Sambia) und Nyanja (803.000 Sprecher) verbreitet. Nyanja wird auch in der Hauptstadt gesprochen. Zu den über 40 Sprachen im Land zählen ferner ChiTonga (990.000 Sprecher) und Lozi (610.000 Sprecher).

Religion: Überwiegende Religionsgruppe ist das Christentum in vielen, auf unterschiedliche Missionstätigkeit zurück gehenden Denominationen (ca. 50 %; davon 27 % Protestanten, 26,3 % katholisch, 25 % neuapostolisch. Daneben bestehen zu 24-49 % Naturreligionen in Sambia. Es gibt auch Hindus und 1,1 % Muslime (überwiegend sunnitisch, wachsender Einfluss des Islam im Norden und Osten).

Ortszeit: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Sambia.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.

Telefon-Vorwahl:  +260

Internet-Kennung: .zm



sambia_karte.pngDer größte Teil Sambias besteht aus relativ wenig reliefierten Hochebenen zwischen 1000 und 1400 Meter Höhe. Diese Hochebenen sind allerdings sehr unterschiedlich. Im Norden stellt das Bangweulubassin den Boden eines riesigen Kraters dar, das im Süden von der Hochebene des Copperbelt, im Westen vom langen Luapulatal, im Norden von den Mporokosobergen und im Osten vom Muchinga-Gebirge begrenzt wird. Entlang dieses Gebirges zieht sich von Nord nach Süd das Luangwatal, das im Norden von Ausläufern des südlichen tansanischen Hochlandes und im Osten durch die Mafinga Hills begrenzt wird, die in das zentrale Hochland von Malawi übergehen und in denen sich die höchste Landesstelle befindet, der Mafinga mit 2.300 m NN. Der Westen Sambias mit dem Quellgebiet des Sambesi ist ein flaches Sandgebiet der Kalahari-Wüste, das nach Süden hin sanft abfällt. Erst entlang des Sambesi-Steilhanges finden sich dramatische Reliefs.

Flugzeug: Der wichtigste Flughafen im Land ist der Flughafen von Lusaka. Es bestehen bspw. Direktflüge von London mit British Airways und eine Menge Verbindungen zu verschiedenen Flughäfen Afrikas. Wenn man plant die östlichen Teile des Landes zu Besuchen (z. B. Chipata), kann es sinnvoll sein nach Lilongwe ins benachbarte Malawi. Dabei sollten man allerdings bedenken, dass Grenzübertritte in Afrika irgendwo zwischen problemlos und alptraumhaft liegen. In Livingstone bei den Victoriafällen und in Mfuwe nahe des South Luangwa National Park gibt es auch noch kleinere Flughäfen die von verschiedenen Orten Afrikas angeflogen werden.

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Internationale Flughäfen:
Der Flughafen von Lusaka (LUN) liegt 26 km östlich der Stadt.

Der Flughafen Mfuwe (MFU) befindet sich im Süden des Luangwa Nationalparks, 75 Flugminuten vom Flughafen Lusakas entfernt.

Schiff: Sambia liegt im Inland Afrikas und hat keine maritimen Küsten. Aber am Tanganykia See besteht eine internationale Fährverbindung nach Tansania. Die Fähre verkehrt einige Male pro Woche. Auch wenn man Sambia durch Namibias Caprivi Strip bereist, muss man den Sambesi-Fluss überqueren. Zwei Möglichkeiten zur Überquerung stehen zur Wahl: Man nimmt die Fähre für einen Dollar oder man lässt sich von einem Jungen für 50 Cent in dessen Kanu übersetzen.

Bahn: TAZARA-Bahnen verkehren zwischen Kapiri Mposhi in Sambia und Dar es Salaam in Tansania jeden Dienstag und Donnerstag. Laut Fahrplan dauert die Fahrt 38 Stunden, aber der Zug hat oft Pannen und Verspätungen. Man sollte ensprechende Zeitpuffer bei der Urlaubsplanung miteinplanen. Die Fahrt ist nicht nur günstig , man bekommt auch sehr tolle Eindrücke von der Landschaft unterwegs.

Pkw: In Sambia herrscht Linksverkehr. Es gibt viele Grenzübergange für Autos, die meistgenutzten sind wahrscheinlich:

- durch Livingstone im Süden aus Simbabwe kommend
- durch Chipata oder Lundazi im Südosten aus Malawi kommend
- durch Ndola im Norden aus der Republik Kongo kommend
- durch Katima Mulilo/Sesheke aus Namibia kommend
- und durch Kazungula aus Botswana kommend

Bus: Internationale Busrouten bestehen von und nach Malawi, Simbabwe und Tansania. Lange Wartezeiten treten oft an den Grenzen auf, wenn ein ganzer Bus auf einmal überprüft wird.


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Reisepass: Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visum:
Allgemein erforderlich.


Sambias Visapolitik kann bestenfalls als verwirrend bezeichnet werden. Ein undurchschaubares Gewirr an Regelungen bestimmt wer ein Visum braucht und wer nicht, ob man die Visa bei der Einreise bekommt oder nicht und wieviel ein Visum letztlich kostet. Die einzelnen Grenzposten haben dann natürlich noch eigene Interpretationen dieser Regeln. Bei Paketangeboten von Reiseagenturen kann die Visapflicht auch schon mal entfallen. Hat man jedoch einmal rausgefunden in welche Kategorie man gehört, ist es in der Regel problemlos ein Visum zu bekommen. Grundsätzlich kann man mit einer Gebühr von ungefähr 50 USD für ein Visum rechnen. Eventuell sollte man für ein Visum eine Kopie des Passes und zwei Fotos zur Hand haben. Will man zweimal nach Sambia einreisen, so empfiehlt sich ein "Double-Entry"-Visum. Es kostet ca. 80 USD. Ob für ein Tagesausflug z.B. nach Simbabwe auch ein solches erforderlich ist, dass hängt von Lust und Laune der Grenzbeamten ab. Aktuelle Informationen über die Visapolitik Sambias bieten die sambianesischen Botschaften.

Transit
: Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, über gültige Dokumente für die Weiterreise einschließlich Sitzplatzreservierung verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Visum.

Achtung: Diese Regelung gilt u.a. nicht für griechische und türkische Staatsangehörige, die in jedem Fall ein Transitvisum benötigen.

Gültigkeitsdauer: Einfachvisum 3 Monate, Zweifachvisum/Mehrfachvisum 6 Monate.

Antragstellung: Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft.

Aufenthaltsgenehmigung: Anträge für Aufenthalte über 90 Tage an den Chief Immigration Officer (CIO), Kent Building, 50300, ZM-Lusaka Tel: (01) 25 26 22, 25 26 59.

Bearbeitungszeit: Ca. 1 Woche ab Eingang der Visumgebühr.

Ausreichende Geldmittel: Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Einreise mit Kindern:
Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
Hinweis: Sind die Kinder im elterlichen Reisepass eingetragen, benötigen sie kein eigenes Visum.

Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.


zambia_money.gifLandes-Währung: Der Kwacha ist die Währungseinheit Sambias. Er wurde 1968 eingeführt und wurde ursprünglich in 100 Ngwee unterteilt.

Heute ist aufgrund der fortgeschrittenen Inflation die kleinste benutzte Einheit die 20-Kwacha-Note. Die größte Banknote ist der 50.000-Kwacha-Schein.
Das Wort Kwacha bedeutet auf Bemba ‚Morgendämmerung‘, ‚Anbruch‘ und spielt auf den sambischen nationalistischen Slogan „der neue Anbruch der Freiheit“ an. Auch die Währung des östlichen Nachbarstaates Malawi heißt Kwacha.

Sambia ist das erste afrikanische Land, welches Polymerbanknoten ausgegeben hat. So erschienen am 26. September 2003 erstmals zwei Polymerbanknoten zu 500 und 1000 Kwacha.

Währungs-Kürzel
: K, ZMK

Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5000, 1000, 500, 100, 50 und 20 K, Münzen werden im Wert von 10, 5, 1 K sowie 25 und 10 Ngwee ausfgegeben aber aufgrund ihres geringen Wertes nicht mehr benutzt.

Geldwechsel: Fremdwährungen werden in offiziellen Banken und Wechselstuben umgetauscht (US$ empfohlen). Wechselbestätigungen sind bis zum Verlassen des Landes aufzuheben.

Wechselkurs Sambischer Kwacha:
 •  Kurs Sambischer Kwacha (ZMK) - Euro (EUR)
 •  Kurs Euro (EUR) - Sambischer Kwacha (ZMK)
 •  Kurs Sambischer Kwacha (ZMK) - Schweizer Franken (CHF)
 •  Kurs Schweizer Franken (CHF) - Sambischer Kwacha (ZMK)

Kreditkarten: American Express sowie teilweise auch Eurocard , Diners Club, MasterCard und Visa werden in den meisten Hotels, Restaurants, Reisebüros und in den größeren Geschäften akzeptiert. In staatlichen Banken und in der Barclays Bank kann man mit der Visacard am Geldautomaten Bargeld abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten können in den größeren Städten gefunden werden, man sollte aber immer miteinplanen, dass diese eventuell nicht funktionieren. Manche Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kreditkarten, genauso wie praktisch alle Luxushotels und Safari Lodges. In der Regel ist dann allerdings ein 5-10% Preisaufschlag üblich.

Reiseschecks: sollten in US-Dollar ausgestellt sein.

Devisenbestimmungen: Einfuhr der Landeswährung verboten, deren Ausfuhr auf 1.000 K begrenzt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen, Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich Umtauschbeträge.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-14.30 Uhr, am ersten und letzten Samstag eines Monats 08.15-10.30 Uhr.

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
 Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
 Hier ein paar Richtwerte:
 •  Guide pro ganzer Tag: ca. EUR 7/CHF 9.50
 •  Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. EUR 3/CHF 4
 •  Fahrer pro ganzer Tag: ca. EUR 2/CHF 3
 •  In Restaurants: ca. 5-10% des Rechnungsbetrages
 •  Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 30 Cent/50 Rappen
 •  Zimmermädchen: ca. 80 Cent - 1.50 Euro / 1 - 2.50 Franken

certificate_vaccination.jpgImpfungen 
Für alle empfohlen
- Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen

Für Risikogruppen empfohlen
- Abdominaltyphus, Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet

Anmerkungen

- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)

Malaria
Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.
- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.
Risikogebiete hohes Risiko im ganzen Land inklusive Städte, besonders im Süden (Zambezi-Tal, Kariba-See, Viktoria Fälle)
Übertragungsmonate 1-12
Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen
- ganzes Land : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

Aids
HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.

Mitnehem
Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.
Während der Reise

Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.
Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpflegung
- Wasser: nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Sex
- Ungeschützter Sex (einmal genügt !) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).

Bitte beachten Sie neben meinem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.


Sambia hat mildes tropisches Klima, das durch die Höhenlage gemäßigte Temperaturen aufweist (Kalttropen). Es gibt drei Jahreszeiten:

Eine kühle Trockenzeit von Mai bis September mit Temperaturen zwischen 15 und 27 °C. In den Monaten Juni und Juli können die Morgentemperaturen auf 10 °C und die Nachttemperaturen auf 4,5 °C absinken.

Eine heiße Trockenzeit im Oktober und November mit Temperaturen zwischen 24 und 32 °C.

Eine heiße, schwüle Regenzeit von Dezember bis April mit heftigen tropischen Stürmen. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Zeit zwischen 27 und 38 °C. Tagsüber wechseln sich sehr starke Regenschauer mit stellenweise sonnigem Wetter ab. In einigen Jahren, etwa 2007/2008 kam es zu ungewöhnlich hohen Niederschlägen, die Todesopfer forderten und Ernten bedrohten.

Die vorherrschende Vegetation in weiten Teilen des Landes sind Savannen.

Der Sambesi entspringt in Nordsambia und bildet Sambias Südgrenze zu Namibia, Botsuana und Simbabwe (Viktoriafälle), wobei er auch den aufgestauten Karibasee durchfließt.

Die beste Reisezeit für Sambia liegt zwischen Mai und Oktober.


Flugzeug: Inlandsflüge werden von Zambian Airways (früher Roan Air) angeboten. Ein Netz von Flügen vernetzt die wichtigsten Städte und Touristenziele. Flüge sind sicherlich die schnellste und komfortabelste Möglichkeit durch Sambia zu reisen, aber auch die teuerste. Ein einstündiger Flug (z.B. Lusaka-Mfuwe) kostet ungefähr 150 USD einfach. Die eingesetzten Flugzeuge sind oft klein und so ist die Sitzplatzanzahl begrenzt, man sollte sich also rechtzeitig um einen Platz bemühen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit für Gruppne, eigene Maschinen zu chartern. Die Kosten liegen bei genügender Personenzahl nicht viel höher als die regulären Verbindungen.

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Schiff: Auf allen grösseren Wasserwegen verkehren Fähren.

Bahn: Völlig unabhängig vom TAZARA-Streckennetz gibt es auch eine Anzahl an Zugverbindungen im Norden des Landes. Die Hauptstrecke ist sicherlich von Livingstone über Lusaka nach Kitwe. Die Züge sind recht zuverlässig aber auch sehr langsam.

Pkw: Schlaglöcher nehmen schon mal die ganze Straße ein und während der Regenzeit werden auch öfter mal Teile von Straßen weggeschwemmt. Außerhalb der Städte gibt es viele unbefestigte Straßen. Obwohl diese einen soliden Eindruck machen ist der Untergrund oft locker. Die Folge sind häufige Unfälle. Die Gefahr sich zu verfahren besteht aufgrund der geringen Anzahl an Straßen kaum. Ohne Allradantrieb geht zumindest während der Regenzeit nichts und auch das übrige Jahr sollte man auf keinen Fall darauf verzichten. Teilweise hilft allerdings auch ein Allradantrieb in der Regenzeit nichts mehr.

Bus: Auch normale Großraumbusse verkehren in Sambia. Diese bieten naturgemäß ausreichend Platz für Passagier und Gepäck. In der Regel sind sie zuverlässiger als die Minibusse und halten sich an Zeitpläne. Tickets können im Voraus erworben werden.

Mietwagen: Es gibt einige Autovermietungen in Sambia allerdings sind die Kosten ein Auto zu mieten recht hoch. Ein Auto kostet ungefähr 100 USD pro Tag und viele Straßen des Landes sind in sehr schlechtem Zustand.

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Trampen ist populär in Sambia, oft aber ein reines Glückspiel aufgrund des niedrigen Verkehrsaufkommens. Außerdem sollte man beachten, dass wenn man von Einheimischen mitgenommen wird, in der Regel eine Bezahlung erwartet wird.

Nationalparks: Die sambische Regierung hat seit langem die wirtschaftliche Bedeutung einer intakten Natur erkannt und sich aktiv um den Naturschutz bemüht. Fast 9% des Landes sind Natur- und Tierschutzgebiete. Der Tourismus konzentriert sich überwiegend auf 8 der 19 Parks: Sumbu, Kafue, Lochinvar, South Luangwa, Lower Sambesi, Kasanka, North Luangwa und Mosi-oa-Tunya; andere Parks bieten bisher nur wenige Touristeneinrichtungen. Auf Gruppensafaris (6-8 Personen pro Fahrzeug) mit erfahrenen Führern lernt man die afrikanische Flora und Fauna am besten kennen. Büffel-, Elefanten- und Antilopenherden können, ebenso wie Löwen und Zebras, in freier Wildbahn beobachtet werden. Nashörner, Affen, Paviane, Wildschweine, Nilpferde und Krokodile sind ebenfalls mit ein wenig Glück zu sehen. Die Vogelwelt ist allgegenwärtig; 400 verschiedene Arten beheimatet allein der Lochinvar-Nationalpark.
 
Kafue-Nationalpark: Er umfasst 22.400 km², etwa 190 km von Nord nach Süd und etwa 85 km von Ost nach West, am Lufupa und Lunga, zwei Nebenflüssen des Kafue und ist damit einer der größten Nationalparks der Welt. Er liegt gut 200 km westlich von der Stadt Kafue am Oberlauf des gleichnamigen Flusses am 370 km² großen Itezhitezhi-See, der vor dem Stausee der Kafue-Talsperre angelegt ist und dessen Wasserstand reguliert.
Der Park gilt als Afrikas reichstes Antilopengebiet. Mit etwa 18 Tieren pro 1000 Quadratkilometer (im nördlichen Teil) beherbergt der Nationalpark eine der letzten lebensfähigen Wildhund-Populationen Afrikas. Weitere große Raubtiere des Parks sind Löwen, Fleckenhyänen und Leoparden. Die häufigsten Pflanzenfresser sind Impalas, Pukus und Warzenschweine, darüber hinaus findet man Steppenzebras, Streifengnus, Kuhantilopen, Litschi-Moorantilopen, Großkudus, Wasserböcke, Buschböcke, Kronenducker und Oribis. Relativ selten sind Büffel, Rappenantilopen und Pferdeantilopen.

South Luangwa-Nationalpark: ist das berühmteste Tierschutzgebiet Sambias und der touristische Schwerpunkt des Landes. Der Südluangwa-Nationalpark beheimatet einen umfang- und artenreichen Wildtierbestand, darunter eine Vielzahl an Thorneycroft-Giraffen sowie große Herden von Elefanten und Büffeln, die häufig mehrere hundert Tiere zählen. Ferner leben zahlreiche Nilkrokodile und Flusspferde am Luangwa. Das Cookson-Gnu sowie das Crawshay-Zebra sind lediglich in diesem Tal oder in der Nähe beheimatet. Obwohl das Spitzmaulnashorn durch ein Artenschutzprogramm vor Wilderern geschützt wurde, starb es 1987 aus.

Lochinvar-Nationalpark: ist der südliche Teil der Kafue-Auen und bildet mit dem nördlichen Blaue-Lagune-Nationalpark eine Einheit. Beide Gebiete wurden vom World Wildlife Fund 1960 aus Gründen des Tierschutzes gekauft. Flussaufwärts liegt der Itezhitezhi-Damm mit dem Kafue-Nationalpark. Der Damm dient auch dem Zweck, den Wasserspiegel in den Kafueauen konstant zu halten und diese regelmäßig zu fluten.
Der Park umfasst 428 km² Wald (Acacia albida und Combretum), Auen und Lagunen. In ihm entspringen die heißen Quellen (60-90 Grad Celsius) von Gwisho. Der Park bietet wie sein nördlicher Teil eine große Zahl von Vogelarten (428 wurden hier gezählt), große Herden von Letschwe-Antilopen, aber auch Büffel, Gnus, Zebras. Anders als der nördliche Blaue-Lagune-Nationalpark ist der von Lochinvar touristisch erschlossen. Er bietet Lodges und Camps. Erreicht werden kann der Park über die Stadt Monze. Er kann das gesamte Jahr über besucht werden.

Viktoria-Fälle/Mosi-oa-Tunya-Nationalpark: liegt im Süden von Sambia an der Grenze zu Simbabwe und umfasst auch die imposanten Victoriafälle, die alljährlich viele Besucher anziehen.
Er erstreckt sich entlang des Oberlaufs des Sambesi von den Victoriafällen bis etwa zwölf Kilometer flussaufwärts. Mit etwa 66 km² ist der Park recht klein, bietet dadurch aber gute Möglichkeiten, Wildtiere wie Antilopen, Zebras, Giraffen, Elefanten und Rhinozerosse zu beobachten.

Kasanka Nationalpark: ist mit 450 km² der kleinste Nationalpark in Sambia und liegt südwestlichen des Bangweulusees in den Bangweulusümpfen westlich vor dem Muchinga-Gebirge. Er umfasst Flüsse, Seen, Lagunen, Grassland, Sumpfland und Miombowald.
Wie die Bangweulusümpfe bietet der Nationalpark eine große Vielzahl von Vogelarten, darunter sehr seltene wie die Fischeule und die Pygmyente, und reichlich Antilopen, darunter die seltene Sitatungaantilope und die schwarze Lechwe. Daneben gibt es Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Gnus, Schilf- und Wasserböcke.

North Luangwa Nationalpark: ist ein 4.636 km² großes Gebiet im Tal des Flusses Luangwa in der Nordprovinz von Sambia. Dieser Nationalpark hat nicht die enorme Vielfalt und Dichte an Tieren wie der Südluangwa-Nationalpark und nicht die landschaftliche Schönheit des kleinen Luambe-Nationalpark auf der anderen Seite des Luangwa, aber er ist wilder, weniger erschlossen als diese und am besten mit einem lokalen Safarianbieter abzufahren.

Der Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika und der größte afrikanische Strom, der in den Indischen Ozean fließt. Bootsfahrten sind sehr beliebt.


Zambia National Tourism Board
c/o Embassy of the Republic of Zambia
Axel Springer Str. 54 a, 10117 Berlin
Tel: (030) 206 29 40. Fax: (030) 20 62 94 19.

Zambia National Tourist Board
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Postanschrift: PO Box 30017, ZM-Lusaka
Tel: (01) 22 90 87/90. Fax: (01) 22 51 74.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Zambia National Tourist Board

Tourism Centre, Musi-oa-tunya Road, ZM-Livingstone
Postanschrift: PO Box 60342, ZM-Livingstone
Tel: (03) 32 14 04/05. Fax: (03) 32 14 87.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Botschaft der Republik Sambia

Axel-Springer-Straße 54 a, 10117 Berlin
Tel: (030) 206 29 40. Fax: (030) 20 62 94 19.
E-Mail: www.sambia-botschaft.de
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00 Uhr.
(auch für Österreich zuständig.)
Botschaft und Konsulat der Republik Sambia: 17-19 Chemin du Champ-d'Anier, CH-1209 Genève
Tel: (022) 788 53 30. Fax: (022) 788 53 40.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.30 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

5209 United Nations Avenue, Ridgeway, Lusaka
Postanschrift: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 50120, 15101 Ridgeway, Lusaka, Sambia.
Tel: (00260 1) 25 06 44, 25 12 59, 25 12 62. Fax: (00260 1) 25 40 14.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Do 07.30 - 16.00 Uhr, Fr 07.30 - 13.30 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Fr 09.00 - 12.00 Uhr.

Honorarkonsulat der Republik Österreich
65 Chachacha Road, ZM-10101 Lusaka P.O.Box 30089, 10101 Lusaka
Tel: (01) 22 95 56, 22 91 90. Fax: (01) 22 14 28.
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Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 10.00 - 12.00 Uhr.
Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Botschaft in Harare.

Konsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft
c/o Electrical Maintenance Lusaka Ltd., Luanshya Road-East End, ZM-Lusaka
Postanschrift: PO Box 31189, ZM-Lusaka 10101
Tel: (01) 22 38 38, 23 53 65. Fax: (01) 22 38 45.
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Quelle: Unser Partner "Transafrika.org"



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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Sambia" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "
Sambia" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Sambia" von der Website
www.fernweh.com
- Artikel "Sambia" von der Website
www.safetravel.ch

 
 
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