Home arrow Reisevorbereitung
Reisevorbereitung Drucken E-Mail

Reisen in Afrika


Reisen in Afrika

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Reisen in Afrika nicht mit Reisen in Europa oder Amerika verglichen werden können. Die touristische Infrastruktur ist vielerorts noch am Anfang ihrer Entwicklung. Sie werden im Land zum Teil einfache Verhältnisse vorfinden, die eine gewisse Anpassungsfähigkeit und Toleranz voraussetzen Auch Geduld, Gemeinschaftsgeist und Flexibilität werden von allen Reisenden erwartet, sollte sich einmal der Programmablauf verzögern oder gar ändern - sei es, weil die Witterungsbedingungen oder die Strassenverhältnisse ungünstig sind, weil organisatorische Schwierigkeiten einer reibungslosen Durchführung im Wege stehen, Flugverschiebungen auftreten oder andere nicht vorhersehbare Faktoren den Ablauf der Reise erschweren. Bitte bedenken Sie, dass Sie teilweise in abgelegenen Regionen unterwegs sind. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unseres Unternehmens, sämtliche Programmpunkte durchzuführen, doch können wir für die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Bewusst reisen


Bewusst reisen

Geduld
Wer andere Kulturkreise bereist, tut gut daran, sich auf neue Zeitbegriffe einzustellen. Den Satz «Zeit ist Geld», der uns im westlichen Arbeitsalltag auf Schritt und Tritt begleitet, lässt man mit Vorteil zu Hause. Andere Völker haben oft andere Zeitbegriffe, und eine Reise kann auch eine Chance sein, anderen Lebensrhythmen zu begegnen und dabei vielleicht den Reiz der Langsamkeit wieder zu entdecken.

Rücksichtnahme
Als Besucher sollten wir uns dem Reiseland anpassen und dabei die Gefühle und Lebensweise der gastgebenden Bevölkerung respektieren. Diese Haltung kann schon vor der Abreise einfliessen: Wer sich gut vorbereitet und mit den zu besuchenden Ländern auseinander setzt, schafft gute Voraussetzungen für einen bewussteren Umgang mit fremden Menschen und Kulturen.

Sprachen
Nur schon «guten Tag» und «danke» in der jeweiligen Landessprache sagen zu können, macht Begegnungen einfacher. Von jedem Taxifahrer oder Kellner rund um den Globus zu erwarten, er müsse Englisch (oder gar Deutsch) sprechen, ist eine Anmassung.

Kulturschock
Sehr empfehlenswerte Bücher zum Thema sind im Reise Know-how Verlag Peter Rump erschienen. In der Reihe «Kulturschock» gibt es mittlerweile eine ganze Anzahl von Titeln, die jeweils einem Land oder einem Thema gewidmet sind (z.B. Mexiko, Russland, Pakistan, Indien, Japan, Thailand, Vietnam, China, Ägypten oder Islam). Die Bücher beschreiben weniger bekannte Seiten und Hintergründe eines Landes und geben damit wichtige Anregungen, die einen Einstieg in fremde Kulturen erleichtern.

Religiöse Stätten
Beim Besuch von Tempeln, Schreinen, Stupas, Moscheen und anderen Heiligtümern sollte respektvolles Auftreten eine Selbstverständlichkeit sein. Solche Stätten betritt man immer ohne Schuhe, buddhistische Schreine auch ohne Kopfbedeckung, Moscheen und andere muslimische Heiligtümer hingegen nur mit Kopfbedeckung. In viele Hindutempel dürfen keine Ledersachen (z.B. Gürtel, Taschen usw.) mitgenommen werden. Religiöse Gegenstände wie Gebetsfahnen oder Götterfiguren, aber auch Opfergaben sollten nie berührt werden. Speziell heilige Räume von Tempeln sind für Touristen oft nicht zugänglich.

Fotografieren
Es gilt zu bedenken, dass durch aufdringliches und ungefragtes Fotografieren die Gefühle der gastgebenden Bevölkerung verletzt werden können. Stellt Sie sich vor, wenn Sie als unfreiwilliges Fotomodell aus allen (un)möglichen Blickwinkeln abgelichtet wprden ... Deshalb sind Zurückhaltung und Sensibilität vor allem in ländlichen Gebieten sowie bei religiösen Anlässen und in islamischen Ländern geboten. Ein Mensch fühlt sich weniger als «Objekt», wenn zuerst das Gespräch mit ihm gesucht und allenfalls die Erlaubnis für ein Bild eingeholt wird.

Einkaufen / Feilschen
Einkaufen in den Ferien und auf der Reise macht Spass. Wir kommen in Kontakt mit Einheimischen und können viel über die Kultur des Landes, über die Menschen und ihren Alltag erfahren. Dabei kommen wir nicht ums Feilschen herum. Es sollte aber nicht darauf hinauslaufen, den Preis möglichst tief zu drücken, denn beim Feilschen geht es auch um das Gespräch und den sozialen Kontakt. Ziel sollte sein, einen für beide Seiten fairen Preis auszuhandeln. Souvenirs aus einheimischem Handwerk machen nicht nur uns Freude, sie unterstützen auch direkt die Menschen und ihre Traditionen im Reiseland.

Betteln
Wer in den Ländern des Südens einem arbeitsunfähigen Bettler ein Almosen gibt, handelt sicher nicht falsch. Kindern und Jugendlichen sollte jedoch kein Geld gegeben werden, denn das kann zur Zerstörung der familiären und sozialen Strukturen führen. Ein bettelndes Kind "verdient" in einem Tag leicht mehr als seine arbeitenden Eltern in einer Woche. Aus diesem Grund werden viele Kinder von ihren Eltern zu Mitleid erheischenden Bettelkindern "abgerichtet" und auf Touristen angesetzt. Damit werden sie auch von Schule und Berufsausbildung ferngehalten. Manchmal operieren Bettler auch mit gefälschten Briefen einer Amtsstelle oder Organisation, die ihre Tätigkeit angeblich legitimiert. Unaufdringliche Bettler sitzen vielfach vor Heiligtümern und werden auch von den Einheimischen unterstützt.

Kleider
Saubere Kleidung wird nicht nur in Europa positiv anerkannt, sondern auch in den Ländern des Südens. Ärmellose T-Shirts, Shorts bei Männern und durchsichtige Blusen bei Frauen sind besonders in ländlichen Gegenden nicht gerne gesehen - ausser am Strand. Wenn Frauen, die sich im islamischen Raum bewegen, nicht adäquat gekleidet sind, kann dies als Provokation empfunden werden und zu unerwünschten Annäherungen führen. Oben-ohne-Baden oder sogar Nacktgehen ist an den meisten öffentlichen Stränden ausserhalb Europas nicht akzeptiert.

Fauna und Flora
Der Reiz ist zugegebenermassen gross: beispielsweise in Ostafrika eine kleine Elfenbeinschnitzerei zu kaufen oder bei einem Tauchgang locker ein Stück Korallenriff als Souvenir miteinzupacken. Obwohl erfahrene Reisende wissen, dass man solches tunlichst lassen sollte, ist die Versuchung gross, gerade bei sich selbst eine kleine Ausnahme zu machen. Doch gerade die Summe all dieser Ausnahmen bietet weltweit Geschäftemachern die Grundlage, unter Mithilfe unbekümmerter Touristen und auf Kosten gefährdeter Pflanzen und bedrohter Tierarten respektable Profite zu erzielen. Dabei ist die Situation mittlerweile mehr als ernst. Der illegale Handel mit exotischen Tieren, Tierprodukten und Pflanzen bedroht heute viele Arten derart, dass sie in ihrem Bestand gefährdet und vom Aussterben bedroht sind. Deshalb haben bereits 1973 110 Staaten das Washingtoner Artenschutzabkommen unterzeichnet und mittlerweile 24'000 Tier- und Pflanzenarten unter strikten Schutz gestellt. Das ändert aber nichts daran, dass weiterhin versucht wird, illegal Handel zu treiben. Entsprechend gross ist die Chance, dass man auf Reisen aus Tierteilen hergestellte Gegenstände, ausgestopfte Tiere oder fremdartige Pflanzen angeboten bekommt. Bei den meisten dieser Souvenirs ist Vorsicht geboten - zum einen aus Respekt vor der Natur, zum anderen aber auch, weil die meisten dieser "Angebote" auf der "Schwarzen Liste" des Washingtoner Abkommens stehen. Dies gilt insbesondere für:
  • Elfenbein oder Elefantenleder
  • Nashornprodukte
  • Exotische Felle
  • Krokodile, Kaimane etc. und ihre Leder
  • Schmetterlinge u.v.m.
Eine Ausfuhrbescheinigung des Händlers vorort sollte das Gewissen nicht allzu sehr beruhigen, denn entscheidend sind die heimischen Einfuhrbestimmungen. Und da können unbedarfte Reisende zu Recht ihr blaues Wunder erleben: Im besten Fall werden die teuer erstandenen Souvenirs schlicht durch den Zoll beschlagnahmt; von Fall zu Fall drohen jedoch auch happige Bussen oder gar ein Strafverfahren.

Ökologie
Auf Reisen sollte man sein Umweltbewusstsein mit im Gepäck haben. Denn gerade die bei Reisenden beliebten Reiseziele verfügen nicht über die Infrastruktur, um mit dem Zivilisationsmüll fertig zu werden. Entsprechend liegt es an uns Reisenden, in Sachen Ökologie aktiv mitzudenken und zum Beispiel Strände, Trekkingrouten usw. schon aus Eigeninteresse sauber zu halten. Auf eine Problematik sei speziell hingewiesen: In den meisten exotischen Destinationen ist sauberes Trinkwasser ein eher rares Gut. Wer da statt eines Vollbades unter die Dusche steht, hilft bereits aktiv Trinkwasser sparen.

Reise-Check- & Packliste


Reise-Check- & Packliste

Alles vorbereitet? Alles dabei? Nichts vergessen? Unsere Check- &Packliste hilft vor einer grösseren Reise die Übersicht zu wahren.

COUNTDOWN

Einige Wochen vorher:
❏ Bei Langzeitreisen: Einige Monate vorher Wohnung untervermieten oder kündigen
❏ Reiseführer und Landkarten studieren
❏ Internat. Führerschein besorgen (resp. engl.Übersetzung des Fahrausweises)
❏ Pass verlängern
❏ Visa einholen
❏ Kranken- und Unfallversicherung (evtl. auch Haftpflicht) prüfen: weltweit gültig?
❏ Gepäck- und Annullierungskostenversicherung
❏ Fotokamera kontrollieren
❏ Fotoausrüstung kaufen (ausprobieren!)
❏ Zahnkontrolle, evtl. Behandlung
❏ Gepäckstücke überprüfen: Reissverschlüsse,Riemen, Schlösser. Ersatzriemen? Reparaturmaterial?
❏ Kleider und Ausrüstung kaufen; ausprobieren
❏ neu gekaufte Schuhe einlaufen
❏ Ausrüstungsgegenstände unter Reisebedingungen testen
❏ Passfotos machen (genügend, auch für Visa und Permits unterwegs)
❏ Verfalldatum der Kreditkarte prüfen, evtl. verlängern
❏ Travellers Cheques bestellen
❏ mit Bank Geldnachschub regeln
❏ Dauerauftrag für laufende Rechnungen anBank
❏ Einzahlungsplan: Wer erledigt fällig werdende Rechnungen (Krankenkasse, Versicherungen, Kreditkarte, Abos, Vereinsbeiträge)?
❏ Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements unterbrechen/kündigen/verlängern
❏ Briefkastenleerung organisieren
❏ Post umleiten (an Eltern, Freunde)
❏ Telefon, Radio/TV-Konzession evt. kündigen
❏ Strom und Gas kündigen auf Zügeltermin
❏ Impfungen machen
❏ rezeptpflichtige Medikamente besorgen
❏ Rezept für Dauermedikation
❏ Pflege von Garten, Zimmerpflanzen, Aquariumfischen u.a. organisieren
❏ Not-Kontaktadressen vereinbaren
❏ Infos/Kopien der Reisedokumente im eigenen Email-Account hinterlegen
❏ Probepacken: Gewicht? Was ist überflüssig?

Einige Tage vorher:
❏ Malaria-Prophylaxe beginnen
❏ Abschiedsessen mit Familie/Freunden
❏ Auto-/Motorradnummernschild deponieren
❏ letzte Einzahlungen
❏ Wertsachen, Dokumente in Tresor
❏ Reisedokumente kontrollieren
❏ Unterwegsadressen oder E-Mail an Freunde
❏ etwas Geld in Auslandwährung besorgen (für Ankunftstag)

Am Tag vor der Abreise:
❏ Gepäck definitiv packen und wägen
❏ Reiseproviant und Getränke besorgen
❏ Haustiere unterbringen
❏ Batterien aus elektrischen Geräten nehmen
❏ Heizung ab- oder einstellen
❏ Stecker von Elektrogeräten, TV, Radio, Waschmaschine ausziehen
❏ Boiler, Gashaupthahnen, Kühlschrankausschalten (und Türe offen lassen)
❏ Wohnungs-/Zimmerschlüssel an Eltern, Freunde, Nachbarn

CHECKLISTE

Das Wichtigste:
❏ Geld (Bargeld im Geldgurt, Travellers Cheques, Kreditkarte, Travel Cash Karte)
❏ Pass (mit Visa), Impfausweis
❏ Tickets, Vouchers, Dokumente
❏ Notfallnummern und Adressen

Kleider:
❏ mehrere Hemden/Blusen
❏ Lange Hosen
❏ Kurze Hosen
❏ Jupe/Kleid
❏ Unterwäsche, BH
❏ T-Shirts
❏ Pullover oder Faserpelz
❏ Windjacke (mit Kapuze)
❏ mehrere Paar Socken
❏ Schuhe: halbhohe und/oder Trainings-/Sportschuhe
❏ Sandalen
❏ Strandschuhe
❏ Pyjama
❏ Sport-Bekleidung / Trainingsanzug
❏ Badekleid
❏ Kopfbedeckung (Regen und intensive Sonnenbestrahlung)
❏ für Frauen: Kopftuch
❏ Handschuhe

Ausrüstung:
❏ Kofferrucksack, evt. Rollgepäck
❏ Reisetasche (evtl. Koffer)
❏ Schloss und Schlüssel zu Rucksack/Koffer
❏ kleiner Tagesrucksack
❏ Handtasche/Allzwecktasche
❏ Schlafsack
❏ Leintuchschlafsack
❏ Taschenmesser
❏ Reisewecker
❏ kleines Reisenähzeug
❏ Wertsachen-Hüfttasche
❏ Taschentücher
❏ Allzwecksäcke
❏ Armbanduhr (evt. mit Weckfunktion)
❏ Taschenlampe mit Reservebatterien
❏ Badetuch
❏ Sonnenbrille (plus hartes Etui)
❏ Brillenträger: Brille, Ersatzbrille in hartem Etui, Brillenrezept (Kopie); Kontaktlinsen, Etui und Reinigungsflüssigkeit
❏ Sicherheits-Gepäckanhänger

Was sonst noch dabei sein könnte:
❏ Reiselektüre
❏ kleine Schere (evtl. am Taschenmesser)
❏ Wasserflasche
❏ Isoliermatte oder Luftmatratze
❏ Hängematte
❏ Regenschutzhülle für Rucksack
❏ Halstuch
❏ Sicherheits-Umhänge-Brieftasche
❏ Schlafmaske
❏ Ohropax, Calmor oder No-Tone
❏ Mini-Essbesteck
❏ kleiner Rechner (Währungen usw.)
❏ kleine Stoffsäcke für Kleinkram
❏ Schnur
❏ Schuhsack
❏ Knirpsschirm (Regen und Sonne)
❏ Kerzen
❏ Benzinfeuerzeug (überall nachfüllbar),Zündhölzer
❏ MP3 Player, IPod oder Transistorradio
❏ Schnorchelausrüstung (mindestens Brille und Schnorchel)
❏ Digitales Tonaufnahmegerät
❏ Badekappe
❏ Haartrockner mit Volt-Adapter
❏ Klebestift, Selbstklebeband
❏ Spielkarten, Mini-Schach, Mini-Mastermind, Würfelpoker, Kreuzworträtsel u.a.m.
❏ Alarmgerät, Trillerpfeife
❏ Musikinstrument
❏ Mitbringsel, Gastgeschenke (z.B. Kalender, Taschenmesser, Briefmarken, Münzen)
❏ leichter Feldstecher
❏ aufblasbares Nackenkissen
❏ Frisbee, Surfbrett, Fahrrad usw.
❏ Laptop-Computer, Ersatzbatterien
❏ Handy (weltweit funktionierend)
❏ Moskitonetz
❏ Wasserfilter, Desinfektionsmittel

Hygiene:
❏ Necessaire
❏ kleinere Frottiertücher
❏ Waschlappen
❏ Seife und Seifendose
❏ Zahnbürste mit Etui/Zahnpasta
❏ Deodorant
❏ Kamm, Haarbürste
❏ Shampoo
❏ Sonnencreme, Après-Soleil
❏ Erfrischungstüchlein
❏ Gesichtspflegemittel, Kosmetika, Body Lotion
❏ Haarspangen
❏ Tampons, Slipeinlagen
❏ Rasierzeug
❏ Zwischenstecker für Rasierapparat u.a.
❏ Nagelschere, -feile, Nailclipper
❏ Handcreme
❏ Handbürstchen
❏ Ohrenwattestäbchen
❏ Handspiegel (unzerbrechlich)
❏ Zahnseide, Kukident
❏ Kleenex oder Rolle WC-Papier
❏ Fettstift für die Lippen
❏ Waschpulver oder Kernseife
❏ Wäscheleine, Wäscheklammern, Bürsteli
❏ Plastikbeutel für Schmutzwäsche
❏ Neocidspray (gegen Ungeziefer)
❏ Notportion WC-Papier (rasch griffbereit)

Papierkram:
❏ nochmals: Geld, Pass, Tickets, Kreditkarte
❏ zusätzliche Passfotos
❏ internat. Impfausweis
❏ Jugendherberge-Ausweis
❏ Notfall- oder Blutgruppenausweis
❏ Flugplan, Fahrplan
❏ Führerausweis (für einige Länder den internationalen Fahrausweis)
❏ Liste der Nummern von Kreditkarte, Pass, Kamera, Tickets, Bankkonto, Notfalltelefon, Fax, Travellers Cheques
❏ Fotokopien von Pass und Tickets (Innenseiten), getrennt von Originalen aufbewahren
❏ Reisehandbuch
❏ Landkarten
❏ Stadtplan für erste Stadt
❏ Sprachführer
❏ Schreibzeug, Notizblock
❏ Empfehlungsschreiben
❏ Visitenkarten
❏ Tagebuch
❏ Adressbüchlein
❏ Plastikschutzhüllen für Ausweise
❏ Farbstifte, Zeichenpapier
❏ Adressen der Botschaften und Konsulate unterwegs
❏ Liste der lokalen Adressen und Tel.-Nummern der gebuchten Airline(s) in allen anzufliegenden Städten (für Rückbestätigung der Rück-/Weiterflüge)

Reiseapotheke:
❏ med. Reisehandbüchlein
❏ Malaria-Prophylaxe und/oder
❏ Malaria-Notfallmedikament
❏ Insektenschutzmittel/Repellent
❏ Medikamente gegen Erkältungen (z.B.Codipront, Weleda-Schnupfencreme, Lutschtabletten)
❏ Medikamente gegen Magen-Darm-Krankheiten, d.h. Durchfall (z.B. Imodium oder homöopathische Mittel)
❏ Gegen Husten z.B. Ricola-Bonbons
❏ fiebersenkendes Mittel (Treupel)
❏ Schmerzmittel (z.B. Panadol)
❏ homöopathische Mini-Reiseapotheke
❏ Abführmittel
❏ Antihistaminsalbe gegen juckende Insektenstiche, Sonnenbrand (Fenistil)
❏ Mittel gegen Schlafprobleme, Nervosität
❏ Tabletten gegen Reisekrankheit, Brechreiz,Übelkeit (Marzine)
❏ Essigsaure-Tonerde-Creme (Euceta) gegen Verstauchungen
❏ für Notfälle: Sulfonamid wie Bactrim oder Breitbandantibiotikum wie Vibramycin (mit Vorsicht anzuwenden), starkes Schmerzmittel
❏ Salztabletten
❏ Vitaminpräparate
❏ Augentropfen
❏ Antibabypillen-Vorrat
❏ Präservative
❏ Tigerbalsam
❏ Wundsalbe (Vita-Merfen)
❏ Desinfektionsmittel (Jod, Merfen)
❏ Reise-Fieberthermometer (in Etui)
❏ Einwegspritze
❏ Heftpflaster in div. Grössen
❏ elastische Binde
❏ Verbandspatrone
❏ Pinzette
❏ Sicherheitsnadeln
❏ Erste-Hilfe-Anleitung
❏ Rezept für Dauermedikation
❏ Plastikbeutel für lecke Tuben
❏ Beipackzettel aller Medikamente

Foto:
❏ Fototasche oder Allzwecktasche
❏ Kamera
❏ Akkuladegerät für Digitalkamera
❏ Wechselobjektive
❏ Polarisationsfilter
❏ Sonnenblenden
❏ Objektivdeckel
❏ Blitzgerät
❏ Ersatzbatterien für Blitzgerät und Kameraelektronik (Knopfzellen)
❏ Stativ
❏ Reinigungsmaterial, Staubpinsel
❏ Drahtauslöser
❏ genügend Filme
❏ Speicherkarten für Digitalkamera

Auf keinen Fall vergessen:
❏ Geduld, Respekt, Humor, Ausdauer, Anpassungsfähigkeit und Einfühlungsvermögen

TREKKING

Einerseits heisst die Trekking-Devise «Zurück zum einfachen Leben», andererseits bieten bekannte Trekkinggebiete bereits eine gut ausgebaute Infrastruktur für Unterkunft, Verpflegung, Träger und Ausrüstung. Meist ist somit eine übliche Reiseausrüstung völlig ausreichend bzw. eine Camping- oder Kochausrüstung überflüssig. Dennoch sind je nach Anforderungen der Trekkingroute oder Grad des erwünschten Komforts zusätzlich zu empfehlen:

❏ kleiner Tagesrucksack (falls der normale Rucksack nicht selber getragen wird)
❏ Daunenschlafsack/Leintuchschlafsack
❏ Isoliermatte/Luftmatratze
❏ (leichte) Wanderschuhe
❏ Faserpelzpullover oder -jacke
❏ Alpinparka (wasser- und winddicht, z.B. Goretex; es sollte möglich sein, unter dieser Jacke einen Faserpelz zu tragen) und Überhose (wasser- und winddicht)
❏ Robuste, leichte Freizeithose
❏ Unterwäsche aus Kunstfasern (aus Naturfasern weniger geeignet, da der Schweiss nicht austreten kann = Auskühlung)
❏ Socken (für Trekkingschuhe sind Socken aus Kunstfasern zu empfehlen)
❏ evtl. Gamaschen
❏ Mütze oder Hut (mit Befestigungsbändel)
❏ leichter Pullover oder Hemd
❏ Sonnenbrille
❏ Schneebrille mit Nasenschutz
❏ Sonnenschutzmittel
❏ Lippenschutzstift
❏ Taschenlampe mit Reservebatterien und Ersatzbirnen (und/oder Stirnlampe)
❏ Kerzen und Streichhölzer
❏ WC-Papier und Feuerzeug, um jeweils das Papier zu verbrennen
❏ Taschenapotheke mit Mitteln gegen Durchfall und Schmerzen, Antibiotika, Erste-Hilfe-Set, Compeed gegen Blasen, Mineralsalzlösung gegen Austrocknung, Gly-Coramin-Täfeli (kreislaufunterstützend)
❏ biologisch abbaubare Seifen
❏ Hygieneartikel
❏ Insektenschutzmittel
❏ Moskitonetz (für Tropen)
❏ evtl. Badehose
❏ kleines Badetuch
❏ lange Reserveschnürsenkel
❏ ausziehbare Trekkingstöcke
❏ vielseitiges Taschenmesser
❏ Nähzeug
❏ Wasserflasche
❏ Wasserdesinfektionsmittel
❏ Proviant (Trockennahrung)
❏ Trekking-Routenkarte
❏ Sprachführer
❏ Passfotos (für evt. Permits)
❏ evtl. Trekking-Permit (z.B. in Nepal)
❏ Geld in kleiner Stückelung (oft kein Wechselgeld erhältlich)

Besonders Bergsteiger schätzen zudem:
❏ Zelt und Zubehör
❏ Kochausrüstung
❏ Thermosflasche
❏ unverderbliche Essens-Notportionen
❏ Handschuhe
❏ Kälteschutzkleidung
❏ Kletterausrüstung
❏ Höhenmesser
❏ Kompass, GPS, Satellitennavigationsgerät
❏ Feldstecher
❏ Rettungsdecke (Alu/Astronautendecke)

Rund ums Fliegen


Rund ums Fliegen

Fliegen ist ein Genuss – vorausgesetzt, man befolgt einige elementare Regeln. Die nachfolgenden Tipps, Tricks und Anregungen geben Ihnen eine Übersicht über relevante Aspekte des Fliegens.

Buchen
Da ja bekanntlich Vorfreude die schönste Freude ist, gehört die Buchung sicher zu den angenehmen Aspekten einer Flugreise. Damit unangenehme Überraschungen vermieden werden können, empfiehlt es sich, mit der Buchung der gewünschten Flüge nicht bis zum letzten Moment zuzuwarten. Bestimmte Destinationen und/oder Strecken sind oft bereits Monate im Voraus ausgebucht. Dies gilt insbesondere für beliebte Reisezeiten wie Weihnachten, Ostern und Ferienbeginn. Ein Platz findet sich zwar immer irgendwo, fragt sich nur, zu welchem Preis.

Umsteigen
Die Schweiz ist mit vielen Orten der Welt per Direkt- oder gar Nonstopflug verbunden. Umsteigen ist daher heutzutage immer weniger notwendig. Viele so genannte Billigtarife werden aber von ausländischen Fluggesellschaften angeboten, sodass ein Umsteigen am Heimatflughafen der entsprechenden Airline unumgänglich wird. Dieses Umsteigen braucht nicht immer lästig zu sein, im Gegenteil: Bei längeren Reisen ist ein kleiner Unterbruch gar willkommen. Bei Umsteigeverbindungen sollte man jedoch beachten, dass zwischen den Flügen immer genügend Zeit eingerechnet wird. Bei sämtlichen von uns angebotenen Flügen ist ausreichend Umsteigezeit eingeplant.

Open Jaw / Gabelflüge
Falls Ihre Reisepläne auch Überlandstrecken enthalten, ist das in den meisten Fällen überhaupt kein Problem. So genannte Open Jaws oder Gabelflüge sind für alle Kontinente in den verschiedensten Varianten erhältlich.

Buchungsklassen
Die Economyklasse oder Touristenklasse erscheint in den Reservationssystemen generell als Y-Klasse. Bei den meisten Fluggesellschaften ist die Y-Klasse aber noch in diverse Unterklassen unterteilt (B-, Q-, H-, M-, V-Klasse usw). Schliesslich sitzen aber alle Passagiere, gleich in welcher Klasse sie gebucht haben, in ein und derselben Kabine. Die verschiedenen Buchungsklassen beziehen sich einzig und allein auf den Tarif und nicht auf die Position des Sitzplatzes. Einige dieser Klassen sind auch für die so genannten Markttarife reserviert. Das Ganze nennt sich Yield-Management, und diverse Fluggesellschaften betreiben dafür einen enormen Aufwand. Beim Yield-Management wird praktisch jeder Sitz einzeln verwaltet und je nach Auslastung des Fluges einer bestimmten Klasse zugeteilt. Jeder Flug wird täglich ausgewertet, und je nach Buchungslage werden verschiedene Klassen geschlossen oder auch wieder geöffnet. Der Preis eines Flugtickets kann sich somit praktisch stündlich ändern (je nach Angebot und Nachfrage).

Sitzplatzreservation
Sitzplatzreservationen sind heute bei fast allen Airlines auch in der Economyklasse kostenlos möglich und können in der Regel gleich bei der Buchung vorgenommen werden. Diese Sitzplätze sind aber NIE garantiert, da die Fluggesellschaft jederzeit das Recht hat, ohne Vorankündigung Sitzplatzumteilungen vorzunehmen. Auf Charterflügen und bei so genannten Low-Cost-Fluggesellschaften sind Sitzplatzreservationen in der Regel kostenpflichtig (sofern eine Vorreservation überhaupt möglich ist). Eine Reservation lohnt sich trotzdem, sonst können im schlechtesten Fall zusammen reisende Passagiere nicht nebeneinander sitzen, was gerade auf einem Langstreckenflug eher unangenehm ist.

Mahlzeiten
Für das leibliche Wohl wird auf den meisten Flügen in Form von Mahlzeiten – vom einfachen Imbiss bis zum mehrgängigen Menü – gesorgt. Alkoholfreie Getränke sind meistens gratis und während des ganzen Fluges erhältlich. Der Ausschank von Spirituosen wird bei allen Fluggesellschaften verschieden gehandhabt, wobei man in der Touristenklasse für alkoholhaltige Wässerchen meistens zur Kasse gebeten wird. Auf vielen Kurzstrecken (den meisten Europaflügen) werden neuerdings Mahlzeiten und Getränke nur noch gegen Bezahlung serviert. Auf Flügen mit einer Dauer von mehr als sechs Stunden werden in der Regel zwei Mahlzeiten angeboten, deren Inhalt der jeweiligen Tageszeit angepasst wird. Auf allen Flügen mit Mahlzeitenservice sind auch so genannte Special Meals (Spezialmahlzeiten) erhältlich, welche bereits bei der Buchung oder zumindest 48 Stunden vor Abflug bestellt werden müssen. Die Auswahl ist sehr umfangreich und reicht vom vegetarischen Gericht über Spezialitäten für Diabetiker bis zur koscheren Mahlzeit – und das alles ohne Aufpreis!

Meilen sammeln
Einen wesentlichen Einfluss auf die Wahl der Fluggesellschaft haben seit einigen Jahren die diversen Vielfliegerprogramme. Der Trick besteht darin, die Passagiere bei der Stange zu halten, indem mit allen Flügen Meilenpunkte gesammelt werden, die dann gegen Freiflüge oder andere Gaben eingelöst werden können. Der Begriff «Vielflieger» darf dabei nicht unbedingt wörtlich genommen werden. Fliegt jemand zum Beispiel zwei- bis dreimal pro Jahr nach Australien und/oder Asien, kommt er bei einigen Fluggesellschaften bereits in den Genuss einer Belohnung. Die meisten Vielfliegerprogramme sind relativ kompliziert, und Vergleichsmöglichkeiten sind kaum vorhanden oder enorm aufwändig. Innerhalb der grossen Airline-Allianzen, z.B. Star Alliance, One World, Sky Team, können die Meilen zum Teil auch kumuliert werden.

Kinder
Die Preisreduktion für Kinder beträgt in der Regel 25 bis 33%, je nach Airline, Saison und/oder Destination. Dieser Rabatt wird für Kinder bis zum vollendeten elften Altersjahr gewährt, in einigen Ausnahmen bis zum vollendeten 15. Altersjahr. Für ältere Kinder (ab zwölf resp. 16 Jahren) sind für die meisten Destinationen Jugendtarife erhältlich, welche bis zu 20% billiger sind. Kleinkinder bis zwei Jahre (Infants) bezahlen in der Regel 10% des Erwachsenentarifs; bei Inlandflügen in Nordamerika, Australien und diversen anderen Ländern werden Infants gar gratis befördert. Infants haben jedoch – ob sie nun gratis reisen oder 10% bezahlen – NIE Anspruch auf einen Sitzplatz, was unter Umständen (bei vollen Flügen) einen längeren Aufenthalt auf dem Schoss eines Erwachsenen zur Folge hat. Es sei denn, man kauft ein Kinderticket für das Kleinkind. Bis zu einer bestimmten Grösse (bis etwa einjährig) besteht die Möglichkeit, einen Babykorb zu bestellen, welcher über, vor oder neben dem Sitz eines Erwachsenen befestigt wird und worin dem Kind der lange Flug mit einem Aufenthalt im Land der Träume versüsst wird. Spezielle Mahlzeiten für Infants und Kinder sind ebenfalls erhältlich. Beide Dienstleistungen müssen aber unbedingt bereits bei der Buchung bestellt werden!

Hotels
Nach einer langen und anstrengenden Anreise hält sich die Lust auf die Suche nach einer Schlafgelegenheit in Grenzen. Es ist durchaus sinnvoll, für die erste Nacht oder bei längeren Reisen für die ersten paar Nächte bereits bei der Flugbuchung ein Hotelzimmer zu reservieren – unsere Reiseberater finden für Sie das passende Zimmer. Bei langen Flugreisen mit mehreren Etappen ist ein kleiner Unterbruch an einem Umsteigeort Balsam für Geist und Körper. Ein paar Stunden Schlaf, eine erfrischende Dusche und eine gute Mahlzeit – und schon ist man für den nächsten Flug gerüstet.

Last Minute
Linienflüge werden nur äusserst selten als Last-Minute-Flüge, sondern eher als Aktionen angeboten. Diese werden bei schlechter Auslastung von den Airlines lanciert und sind zum Teil bereits Monate im Voraus buchbar.

Flugticket / Gültigkeit / Umbuchen
Die früheren konventionellen Papiertickets wurden vollständig durch E-Tickets (= elektronische Tickets) ersetzt. Dabei werden alle Ticketangaben der Fluggesellschaft elektronisch übermittelt und sind für das Check-in-Personal im Computer ersichtlich – ein Papierticket wird nicht ausgedruckt. Die Gültigkeit eines Flugtickets ist überwiegend eine Frage des Preises. Die Formel lautet: Je länger das Ticket gültig ist, desto weniger Einschränkungen sind damit verbunden, aber desto teurer wird das Billett. Für Kurzreisen sind Tickets mit geringer Gültigkeit angebracht. Ist ein längerer Trip angesagt, lohnt sich allenfalls der Kauf eines Jahres- oder Halbjahrestickets, da mit diesem unterwegs der Rückflug meist ohne grosses Wenn und Aber umgebucht werden kann. Flugscheine mit kurzer Gültigkeit können meist nur gegen Gebühr oder gar nicht umgebucht werden.

Taxen und Zuschläge
Es gibt heute so gut wie keine Flugbehörden bzw. Flughäfen mehr, die nicht auf irgendeine Art und Weise – meist in Form von Taxen und sonstigen Abgaben – einen Raubzug auf den Geldbeutel der Passagiere unternehmen. Kaum freut man sich über das soeben erworbene Ticket, erfolgt die Ernüchterung in Form einer Abflugtaxe, Security Tax, Einreisetaxe und wie sie sonst noch alle heissen. Wird ausnahmsweise beim Kauf des Tickets keine Taxe verrechnet, bedeutet dies keinesfalls, dass man ungeschoren davonkommt; vielerorts werden die Gebühren erst an Ort und Stelle einkassiert. Neben den leidigen Taxen gehören auch diverse Zuschläge zu den Nebenerscheinungen bei Flugtarifen. Hochsaisonzuschlag, Stopover-Zuschlag, Weihnachtszuschlag, Treibstoffzuschlag (im Zusammenhang mit den erhöhten Ölpreisen) und Zuschlag für eine höhere Buchungsklasse sind nur einige Beispiele.

Fluggepäck
In der Economyklasse können weltweit in der Regel 20 kg Freigepäck pro Passagier transportiert werden. Kleinkinder unter 2 Jahren haben Anrecht auf 10 kg Freigepäck. Von dieser Regel ausgenommen sind Flüge nach USA/Kanada und Brasilien, wo das so genannte Piece Concept zur Anwendung kommt: Kostenfrei können 2 Gepäckstücke à je maximal 23 kg kostenlos befördert werden (ab 23 bis 32 kg wird ein Zuschlag erhoben). Fahrräder, Surfbretter und andere «sperrige» Sportartikel müssen separat angemeldet werden und sind in der Regel zuschlagspflichtig. Die Kosten variieren von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft, weshalb sich ein Vergleich lohnt.

Check-in
Check-in ist die Umschreibung einer Tätigkeit, die hauptsächlich aus Warten besteht, ausser man gehört zu den glücklichen Besitzern eines First- oder Businessclass-Tickets. Längere Wartezeiten müssen immer eingerechnet werden, es sei denn, der Abflug erfolgt um 6 Uhr morgens oder 23 Uhr abends. Bei jedem Check-in sind immer Tickets und Pass bereitzuhalten. Empfehlenswert kann (sofern man nicht zu weit vom Flughafen entfernt wohnt) das Vorabend-Check-In sein. Bitte informieren Sie sich vorher, ob die gewählte Fluggesellschaft sowie der Flughafen ein Vorabend-Check-In anbieten.
 
Sicherheits- und Passkontrolle
Nach jedem internationalen Flug folgt unweigerlich die Prozedur der Einreise- oder Passkontrolle. Je nach Ankunftsort und Tageszeit kann dieser Vorgang unter Umständen länger dauern als der vorangegangene Flug, und oft sind starke Nerven gefordert. Man ist gut beraten, sich für die Einreisekontrollen entsprechend vorzubereiten. Zu einer guten Vorsorge gehört Folgendes: Welche Dokumente werden für die Einreise in die entsprechenden Länder benötigt? Ist ein Reisepass notwendig oder genügt eine Identitätskarte? Weist der Pass noch die für eine Einreise benötigte Gültigkeit auf? Wird für die Einreise ein Visum verlangt? Sind eventuell auch für Umsteigeorte bestimmte Bedingungen zu erfüllen? Wir sind Ihnen gerne beim Einholen dieser Informationen behilflich. Wichtig ist auch, dass alle Dokumente, welche im Flugzeug verteilt werden, korrekt und vollständig ausgefüllt werden. Einreisekontrollen finden nicht immer an der Enddestination statt, sondern in vielen Fällen am ersten internationalen Ankunftsort eines Landes, zum Beispiel bei Südafrika-Reisen in Johannesburg. Weltweit wurden in den letzten Jahren die Sicherheitskontrollen drastisch erhöht – sowohl beim Check-in wie auch beim Boarding (= Einsteigen), an Umsteigeorten und bei der Einreisekontrolle. Deshalb empfiehlt es sich, immer genügend Zeit einzurechnen und cool zu bleiben – auch bei der zehnten vermeintlich «dummen» Frage. Gegenstände wie Nagelknipser, Scheren, Taschenmesser, Baseballschläger etc., die als Waffen missbraucht werden könnten, gehören nicht ins Handgepäck, sondern ins registrierte Fluggepäck. Gewisse Utensilien dürfen gar nicht oder nur unter Beachtung strengster Vorschriften «mitreisen» (z.B. Outdoor- und Taucherausrüstungen wie Campingkocher oder Tauchflaschen). Eine seriöse Vorabinformation lohnt sich, ansonsten drohen happige Bussen...

Jetlag
Es ist 4 Uhr morgens, man liegt hellwach im Bett, eher unbegreiflich, da man erst vor 5 Stunden, nach einem langen Transatlantikflug, ins Bett gesunken ist. Doch es besteht kein Grund zur Beunruhigung: An diesem Zustand – genannt Jetlag – leiden die meisten Flugreisenden und zum Teil auch das fliegende Personal. Bei langen Flügen in Richtung Westen oder Osten werden diverse Zeitzonen überflogen; der Körper benötigt also einige Tage, um sich an den neuen Tag-und-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen. Gut gemeinte Ratschläge zur Meisterung dieses Phänomens sind etliche im Umlauf, jedoch nützt keine Methode viel, da jeder Körper anders auf diese Veränderungen reagiert.

Rückbestätigen
Eine Rückbestätigung der Retour- und/oder Weiterflüge wird heute nicht mehr von allen Fluggesellschaften verlangt. Trotzdem raten wir Ihnen: Bitte alle Flüge immer mindestens 72 Stunden vor Abflug rückbestätigen! Im Jahre 2005 wurden pro Tag weltweit durchschnittlich 15 000 Flugplanänderungen verzeichnet, und diese Zahl dürfte sich bis heute kaum verringert haben – im Gegenteil. Falls Sie unterwegs irgendwo zu erreichen sind (Hotel, Bekannte usw.), können als weitere Vorsichtsmassnahmen den entsprechenden Fluggesellschaften die Adressen und Telefonnummern mitgeteilt werden.

Souvenirs


Souvenirs

Jedes Jahr nehmen Touristen Hunderttausende Souvenirs mit nach Hause, die aus geschützten Tieren und Pflanzen gefertigt sind. Dutzende von Souvenirs wurden im Jahr 2006 an der Schweizer Grenze beschlagnahmt. In vielen Fällen wissen die Leute aber nicht, welche Souvenirs verboten sind, respektive eine spezielle Bewilligung brauchen. Mit dem handlichen Ratgeber «Augen auf bei Souvenirs!» unterstützen der WWF und das Bundesamt für Veterinärwesen Touristen beim Kauf der richtigen Andenken.

Von den Hunderten Millionen Exemplare geschützter Arten, die jedes Jahr weltweit gehandelt werden, ist etwa ein Viertel illegal. Dieser illegale Handel ist nach dem Drogen- und dem Waffenhandel eines der lukrativsten internationalen Geschäfte.
Einige Beispiele:
  • In den letzten hundert Jahren ist die Zahl der Tiger in der Wildnis um 95% eingebrochen.
  • Bis 12'000 Afrikanische Elefanten werden jährlich wegen des Elfenbeines gewildert.
  • Papageien: Ihr buntes Gefieder und ihre Fähigkeit, Stimmen zu imitieren haben ihnen eine fragwürdige Beliebtheit gebracht: Vom Neuseeländischen Eulenpapagei gibt es gerade noch 60 Tiere. Doch Seltenheit erhöht den Wert und heizt damit den Handel weiter an.
  • Düstere Aussichten haben auch viele Schlangen und Echsen, deren Häute zu Schuhen, Taschen und Gürtel verarbeitet werden.

›› Download PDF (0,9 MB)
›› www.wwf.ch/souvenir
 
 
Partner:
Transafrika Logo Praktikum in Afrika Logo MamaAfrica Logo Swiss-African-Center S-A-C Logo African Savannah Logo Nouvelle Planete Logo Expressbus Logo