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Namibia, eingedeutscht und ungebräuchlich Namibien ist ein großer, aber sehr dünn besiedelter Staat im südlichen Afrika zwischen Angola, Sambia, Botsuana, Südafrika und dem Atlantischen Ozean.
Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt. Er wurde bei der Unabhängigkeit als neutrale Bezeichnung gewählt, um keines der vielen namibischen Völker zu verärgern. Im deutschsprachigen Raum existiert weiterhin die weniger gebräuchliche Bezeichnung „Namibien“. Deutschsprachige Bewohner Namibias sprechen vereinzelt noch von „Südwest“ als Kürzel für Südwestafrika (ehemals Deutsch-Südwestafrika beziehungsweise zwischen 1919 und 1990 Südwestafrika) -- ein Begriff, der bei den Einwohnern – je nach Hautfarbe sowie politischer und geschichtlicher Prägung – sehr unterschiedliche Assoziationen hervorruft.
Aus den gleichen politischen Gründen entschied man sich 1990 gegen die bisherigen Amtssprachen und wählte stattdessen die englische Sprache, die viele Ältere, vor allem im Norden des Landes, nicht beherrschen. Der größte Teil der Bevölkerung spricht, neben Bantu- oder Khoisan-Sprachen, Afrikaans, manche auch Deutsch.
Nationalfeiertag ist der 21. März, Tag der Unabhängigkeit (1990).


Fläche: 824.292 km²

Bevölkerungszahl: 1.900.000 (2008) Namibia ist extrem dünn besiedelt. Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes. Rund 44% der Bevölkerung leben in den Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto. Ein Drittel lebt in Zentralnamibia, wobei dort alleine in Windhoek mehr als 300.000 Menschen ihren Wohnsitz haben. Im Süden des Landes leben gerade einmal 7 % der Einwohner, während der Westen und die Namib-Wüste mit Ausnahme der Hafenstädte nahezu menschenleer sind.

Bevölkerungsdichte: 2,3 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Windhoek hat heute etwa 316.000 Einwohner.

Staatsform: Namibia ist seit 1990 eine Republik mit einem semipräsidentiellen Regierungssystem. Die Abstimmung hierüber fand 1989 statt, was man auch als Beginn der Unabhängigkeit sehen kann. Staatsoberhaupt ist der Präsident, der alle fünf Jahre neu gewählt wird. Die Namibische Regierung besteht aus einem Premierminister, der zusammen mit dem Kabinett vom Präsidenten ernannt wird. Das Parlament besteht aus zwei Kammern. Die eine Kammer ist der Nationalrat mit 26 Sitzen. Jede der 13 Verwaltungsregionen entsendet alle sechs Jahre zwei Vertreter. Die andere Kammer ist die Nationalversammlung mit 78 Sitzen, von denen 72 in allgemeiner Wahl gewählt und sechs vom Präsidenten bestimmt werden. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Regierungschef: Nahas Gideon Angula seit dem 21. März 2005 der amtierende Premierminister von Namibia.

Staatsoberhaupt: Hifikepunye Lucas Pohamba i seit dem 21. März 2005 Präsident der Republik Namibia und wurde bei den Präsidentschaftswahlen Ende November 2009 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt

Höchster Punkt: Königstein, 2.606 m

Niedrigster Punkt: Atlantischer Ozean, 0 m

Sprache: Wenn man Englisch spricht, sollte es kein Problem sein, in den meisten Landesteilen zurechtzukommen. Auf vielen Farmen und in den Städten, die in der Kolonialzeit gegründet wurden, wird auch Deutsch gesprochen, viele Farmbesitzer sind Nachfahren deutscher Siedler. Kenntnisse in Afrikaans sind zwar hilfreich, aber nicht notwendig.

Religion: Infolge der Missionierung während der Kolonialzeit sind ca. 90 % der Namibier Christen, womit das Land deutlich über dem afrikanischen Durchschnitt liegt. Von ihnen sind 50 % Lutheraner, 20 % Katholiken, 5 % Mitglieder der Niederländischen Reformierten Kirche und 5 % Anglikaner. Die restlichen Christen verteilen sich auf andere kleinere Kirchen wie beispielsweise Baptisten, Adventisten, neuapostolische Christen und die aus den USA stammende African Methodist Episcopal Church (siehe auch: Christentum in Namibia). Die restlichen 13 % der Einwohner, insbesondere San, Himba und Caprivianer, sind Anhänger ihrer traditionellen Naturreligionen. Der Islam spielt in Namibia praktisch keine Rolle, die Anzahl der Muslime in Namibia wird auf wenige Tausend geschätzt.

Ortszeit: MEZ. Erster Sonntag im September bis erster Sonntag im April: MEZ + 1 (Sommerzeit in Namibia = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 1 Std.).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa) -1 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) +1 Std. Im September und Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa 0 Std.

Telefonvorwahl:  +264

Internet-Kennung: .na



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Namibia liegt zwischen 17,87° und 29,9808° südlicher Breite sowie 12° und 25° östlicher Länge. Dies entspricht auf der Nordhalbkugel etwa der Lage Libyens und des nördlichen Tschad.

Namibia wird im Osten nach Botswana hin von der Kalahari, im Süden nach Südafrika hin vom Oranje – auch Orange River genannt –, im Westen vom Südatlantik und im Norden nach Angola hin vom Kunene und dem Okavango begrenzt. Im Nordosten erstreckt sich zudem ein etwa 450 km langer und bis zu 50 km breiter Landfinger zwischen den nördlich angrenzenden Ländern Angola und Sambia und dem südlich angrenzenden Botswana – der Caprivizipfel.

Neben den Grenzflüssen gibt es noch zahlreiche weitere Flüsse, von denen aber außer Kwando und Kavango im Caprivi kein einziger mit Sicherheit ganzjährig Wasser führt. Außerhalb der Regenzeit finden sich nur ausgetrocknete Flussbetten (Riviere).

Das gesamte Staatsgebiet Namibias umfasst etwa 824.292 km² und ist damit mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Im Wesentlichen wird Namibia durch zwei Wüsten geprägt: im Westen durch die von der Kapprovinz bis weit nach Angola hineinreichende Namib und im Osten durch die Kalahari. Zwischen beiden Wüsten liegt das durchschnittlich 1.700 Meter hohe, um die Hauptstadt Windhoek herum auch das die 2.000-Meter-Marke überschreitende Binnenhochland. Einer der markantesten Berge ist der Etjo, höchster Berg jedoch ist der rund 2.600 Meter hohe Königstein im Brandbergmassiv, nahe der Küste, etwa 200 km nördlich der Küstenstadt Swakopmund. Im Osten geht das Binnenhochland allmählich in das rund 1.200 Meter hoch gelegene, von Trockenvegetation bedeckte Kalahari-Hochland über.



flugzeug_air_namibia.jpgFlugzeug: Windhuk ist in der Regel der erste Ort, an dem man mit einem Flugzeug ankommt. Es gibt zwei Flughäfen. Der internationale Flughafen Husea Kutako wird von Air Namibia, LTU nonstop von Deutschland angeflogen. Der kleinere Flughafen Eros bietet Verbindungen zu Zielen innerhalb des Landes. Am internationalen Flughafen gibt es Autovermietungen; der Transfer nach Windhuk dauert per Minibus eine halbe Stunde.

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Internationale Flughäfen: Windhoek (WDH) (Windhoek International Airport) liegt 42 km östlich von Windhoek(Fahrzeit 35 Min.).

Schiff: In Walvis Bay befindet sich ein Tiefseehafen. Einen kleineren Hafen befindet sich ausserdem in Lüderitz.

Bus: Die bequemsten internationalen Busverbindungen führen von Kapstadt und den Viktoriafällen nach Namibia. Es gibt auch eine Verbindung aus Johannesburg. Informationen zu Fahrplänen und Preisen bietet Intercape Mainliner. Durch Kombination von Busfahrten und Trampen kann man auch von jedem beliebigen Ort in Botsuana nach Namibia gelangen.

Auto: Eine Anreisemöglichkeit mit dem Auto besteht von Südafrika aus. Einige Touristen mieten sich dort ein Auto und geben es nach der Reise in Windhuk wieder ab. Auch von Botsuana ist eine Einreise möglich. Erwähnenswert ist hier der Trans-Kalahari Highway, der von Namibia über Botsuana und Südafrika nach Mosambik an den Indischen Ozean führt. 

  

 

pass.jpgReisepass: Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 2 freie Seiten enthalten.

Visum: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für einen touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben), die bei der Einreise gebührenfrei eine "Entry Permit" erhalten:
EU-Länder und Schweiz  (Ausnahmen: Bulgarien, Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern).

Gültigkeitsdauer: Touristenvisum, Geschäftsvisum: Bis zu 3 Monaten. Eine Verlängerung (max. 90 Tage) ist möglich und sollte rechtzeitig beim Innenministerium (Ministry of Home Affairs, Cohen Building, Casino Street, Private Bag 13200. NA-Windhoek.) beantragt werden.

Antragstellung: Persönlich oder postalisch bei der Konsularabteilung der Botschaft.

Aufenthaltsgenehmigung: Anfragen an die konsularischen Vertretungen.


Bearbeitungszeit: Abhängig von der Art des Visum, Touristenvisum ca. 2 Wochen, Expressausstellung 2-3 Tage. Anfragen an die konsularischen Vertretungen.

Einreise mit Kindern:

Deutsche: Deutscher Kinderausweis mit Lichtbild, maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass. 
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eigener Reisepass oder Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines Elternteils.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken : Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Einreise mit Haustieren: Für die Einfuhr von Hunden und Katzen gelten besondere Bestimmungen. Anträge hierfür sind bei der Botschaft von Namibia ( s. Adressen ) erhältlich.
Nagetiere und Vögel dürfen generell nicht eingeführt werden.



geld_namibia.jpgLandes-Währung: 1 Namibischer Dollar unterteilt in 100 Cents.

Währungs-Kürzel
: N$, NAD

Im Umlauf sind Banknoten im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 N$, Münzen in Werten von 5 und 1 N$ sowie 50, 10 und 5 Cent.

Der Namibia Dollar (N$) ist die Währung von Namibia und wurde 1993, drei Jahre nach der Unabhängigkeit eingeführt. Der Namibia-Dollar löste den bis dahin auch in Namibia geltenden südafrikanischen Rand (ZAR) als offizielles Zahlungsmittel ab. Zwischen beiden Währungen gilt jedoch eine 1:1-Parität, so dass der südafrikanische Rand auch heute noch überall in Namibia als Zahlungsmittel akzeptiert wird (umgekehrt allerdings nicht; Ausnahme bilden grenznahe Gebiete). Namibia ist auch Mitglied der Common Monetary Area.

Geldwechsel: Geld kann in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden.

Wechselkurs Namibischer Dollar:
 •  Kurs Namibischer Dollar (NAD) - Euro (EUR)
 •  Kurs Euro (EUR) - Namibischer Dollar (NAD)
 •  Kurs Namibischer Dollar (NAD) - Schweizer Franken (CHF)
 •  Kurs Schweizer Franken (CHF) - Namibischer Dollar (NAD)

Kreditkarten: Visa, Eurocard/MasterCard, American Express und Diners Club werden akzeptiert. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Mittlerweile kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte Geld abgeholt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks sollten in Euro ausgestellt sein.

Geldautomaten stehen in allen grösseren Städten und akzeptieren alle gängigen Karten.

Devisenbestimmungen: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf 2.000 N$ beschränkt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, gestattet.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr.

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
Hier ein paar Richtwerte:
• Guide pro ganzer Tag: ca. 20 NAD / 3 CHF / 2 Euro
• Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. 5-10 NAD / 0.50-1.50 CHF / 0.35-1 Euro
• Fahrer pro ganzer Tag: ca. 5 NAD / 50 Rappen / 35 Cents
• In Restaurants: ca. 10% des Rechnungsbetrages
• Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 2-5 NAD / 15-50 Rappen / 20-35 Cents
• Zimmermädchen: ca. 50 Rappen / 35 Cents

certificate_vaccination.jpgImpfung

Nicht empfohlen, aber in gewissen Fällen obligatorisch

- Gelbfieber: Impfung obligatorisch (nicht für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (nicht bei dortigem Flughafentransit)

Für alle empfohlen
- Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen

Für Risikogruppen empfohlen
- Abdominaltyphus, Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet

Anmerkungen
- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)


Malaria

Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.

- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.

Risikogebiete hohes Risiko ganzes Jahr: Cubango-Tal, Kunene-Tal, Caprivi Strip
übriger Norden inkl. Etosha Park, Oshana, Oshikoto, Omusati, Ohangwena, Otjozondjupa, Omaheke:
- hohes Risiko Monate 11-6
- Risko Monate 7-10

malariafrei: Windhoek, Küste und Süden

Übertragungsmonate 1-12

Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen

- Hochrisikogebiet (Zeit) : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

- Risikogebiet (Zeit) : Artemether + Lumefantrin (RIAMET®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) als Notfallmedikament mitnehmen

Aids
HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.

Mitnehmen
Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker. 
Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.

Während der Reise

Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.

Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpflegung
- Wasser: nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Sex
- Ungeschützter Sex (einmal genügt !) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).

Bitte beachten Sie den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. 
 

Das durchschnittliche Klima Namibias lässt sich kurz und knapp als heiß und trocken umschreiben. Das weitestgehend aride Klima ist subtropisch kontinental. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen:

In der Namib westlich der Abbruchstufe sind Niederschläge äußerst selten. Es weht das ganze Jahr über ein warmer kräftiger Wind. Sogar im Winter erreichen die Temperaturen oft 25 °C und mehr. In den heißesten Sommermonaten Dezember und Januar liegen die Temperaturen meist deutlich über 30 °C, während sie in den kältesten Monaten, Juli und August, nachts bis zum Gefrierpunkt sinken können, tagsüber dann aber wieder auf um die 25 °C steigen. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind also sehr groß. Morgens und abends ist besonders im Winter mit Temperatursprüngen von mehr als 20 °C innerhalb weniger Stunden zu rechnen. Im Binnenhochland kann es wegen der großen Höhe nachts sogar Frost und in ganz seltenen Jahren auch Schneefälle geben. Tagsüber ist es dort nicht ganz so heiß, wie in der Wüste. In der Kalahari verhält es sich ähnlich wie in der Namib. Die Niederschläge sind etwas häufiger aber immer noch wüstentypisch selten.

Der Caprivi-Streifen hingegen ist geprägt von häufigen Niederschlägen. Diese haben ein ausgedehntes Flusssystem und einen dicht bewachsenen tropischen Urwald entstehen lassen. Die Luftfeuchtigkeit ist hier, im Gegensatz zu den anderen Landesteilen, sehr hoch.

Die Atlantikküste wiederum wird durch den kalten Benguelastrom bestimmt. Dieser kühlt den vorherrschenden Südwestwind stark ab, was infolge von Kondensation die Bildung von (Regen-)Wolken verhindert und regelmäßig einen dichten anhaltenden Nebel in Bodennähe erzeugt. Die Temperaturen im Sommer sind hier angenehm kühl und in den Wintermonaten mitunter auch tagsüber empfindlich kalt. Die Wassertemperatur erreicht selten mehr als 15 °C.

Der größte Teil Namibias liegt im tropischen Sommerregengebiet, das heißt mit zwar unregelmäßigen, aber gelegentlich sehr heftigen Regenfällen zwischen November und April; der äußerste Süden dagegen liegt im Winterregengebiet, so dass – wenn überhaupt – Regenfälle vor allem in den Monaten Juni und Juli auftreten. Bei aller Unregelmäßigkeit der Regenfälle hinsichtlich Häufigkeit und Ergiebigkeit nehmen diese ausgehend vom Süden mit unter 50 mm pro Jahr in Richtung Nordosten mit bis zu 600 mm pro Jahr deutlich zu, was allerdings regionale Trockenperioden von mehreren Jahren nicht ausschließt.

Aufgrund der besonderen klimatischen Verhältnisse ist eine landwirtschaftliche Nutzung des Landes nur in beschränktem Maße möglich: im trockenen Süden vor allem Viehzucht, im relativ regenreichen Norden auch Ackerbau. Eine Besonderheit der Namib sind die Dünen im Gebiet von Sossusvlei. Die Sterndünen gehören mit weit über 200 Metern Höhe zu den höchsten der Welt. Der Reiz dieser Dünenlandschaft liegt aber nicht allein in ihrer Höhe, sondern vor allem in ihrem vom Feuchtigkeitsgehalt und Sonnenstand abhängigen Farbenspiel.

Aus klimatischer Sicht ist die beste Reisezeit von April bis Juni. Die Temperaturen liegen im Schnitt bei sehr angenehmen 25 Grad. Nachts kühlt es deutlich ab, so dass man erholsamen Schlaf finden kann. Von Dezember bis März ist es für viele zu heiss (besonders bei Safaris im Etosha-Nationalpark).

Flugzeug: Namibia ist sehr gut in das internationale Flugnetz eingebunden und verfügt über eine eigene staatliche Fluglinie – die Air Namibia. Internationale Flughäfen besitzen die Landeshauptstadt Windhoek mit dem Hosea Kutako International Airport (IATA-Code WDH/ehemals Windhoek International Airport), der etwa 40 km östlich der Stadt angelegt wurde, und die Hafenstadt Walvis Bay (Flughafen Walvis Bay). Weitere flugplanmäßig von der Air Namibia angeflogene Flughäfen im Inland befinden sich in Oranjemund, Lüderitz, Ondangwa und Katima Mulilo. Darüber hinaus verfügen jeder größere Ort von Namibia sowie sehr viele Farmen und Lodges über eigene, technisch mehr oder weniger gut ausgestattete Landeplätze, da es angesichts der Größe des Landes und des steigenden Anteils zahlungskräftiger Touristen eine Vielzahl nichtstaatlicher Flugverkehrsunternehmen gibt.

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Bahn: Die Schienenverbindungen entsprechen denen, die die deutsche Kolonialverwaltung Anfang des 20. Jahrhunderts erbauen lies. Es führen Schienen von Windhuk nach Swakopmund und Tsumeb, und in den Süden bis Aus. Die Strecke bis nach Lüderitz, die zu Kolonialzeiten bestand und oft Sandstürmen ausgesetzt ist, wird zur Zeit wiederhergestellt. Die Bahn ist für Reisen innerhalb des Landes jedoch kein geeignetes Transportmittel, die Strecken dienen in erster Linie dem Güterverkehr.

Pkw: Die namibischen Straßen sind (für afrikanische Verhältnisse) gut. Wichtigste Verbindungsstrecken sind geteert (B-Straßen) und man kann ca. 120 km/h fahren. Jedoch bestehen die meisten Straßen aus Schotter- oder Sandpisten (C- und D-Straßen), die eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erlauben. Ein Allradantrieb ist aber im Allgemeinen nicht erforderlich. Ein allradgetriebenes Geländefahrzeug kann in der Regenzeit nützlich sein, da Flüsse, die die meiste Zeit des Jahres trocken sind, zeitweise Wasser führen, Brücken sind nur auf Straßen der Kategorien B und C üblich. Da Geländewagen robuster sind als Pkw, ist die Pannenanfälligkeit auf schlechten Strecken geringer und das Fahren gestaltet sich aufgrund des besseren Fahrkomforts (Dämpfung und Übersicht) wesentlich entspannter. Bei Pirsch-Fahrten hat man in den etwas höheren Allradfahrzeugen einen besseren Überblick. In Namibia gilt Linksverkehr. Ein internationaler Führerschein ist erforderlich.

Busse Intercape Mainliner-Busse sind vergleichsweise schnell, günstig und gut ausgestattet. Befahrene Strecken sind u.a.: Windhuk - Swakopmund, Katima Mulilio, Walvis Bay sowie Grootfontein. Neben Intercape Mainliner fahren u.a. NamVic Shuttle (Windhuk - Victoria Fälle) und Ekonolux Liner (Windhuk - Kapstadt). Ausserdem fährt Trans-Namib nach Outjo, Khorixas, Lüderitz, Henties Bay, Oshakati, Rundu und Grootfontein. 

An Flughäfen und in grösseren Orten, können problemlos Autos gemietet werden. In Namibia gibt es sehr viele Mietwagenfirmen. Car Rental Accociation of Namibia ist die Dachorganisation.

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Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr

Stadtverkehr: Zahlreiche Taxis gibt es In Windhoek. Taxis mit Taxameter vorziehen. Bei Taxis ohne Taxameter den den Preis vor der Fahrt aushandeln. Keine Personen zusteigen lassen oder in Taxis steigen, welche bereits Personen transportieren.

Die zehn Nationalparks sind sicherlich die Hauptattraktionen in Namibia. Eine Vorausbuchungung beim Besuch ist empfohlen.

Etosha-Nationalpark: Der Park ist heute für Touristen zweigeteilt. Der östliche, von der über 6.000 km² großen Etosha-Pfanne geprägte Teil ist für Touristen mit Pkw frei zugänglich. Der westliche Teil dagegen darf nur in Begleitung registrierter Reiseführer besucht werden. Einlass ist ab Sonnenaufgang. Alle Besucher werden registriert und müssen bis Sonnenuntergang den Park verlassen oder eine der Unterkünfte im Park angesteuert haben. Staatliche Camps befinden sich in Okaukuejo, Halali und Namutoni. Der Komfort dieser Camps ist sehr bescheiden bis dürftig, allerdings sind diese drei Camps die einzige Möglichkeit, innerhalb des Parks zu übernachten.
 
Die Kalahari ist das Rückzugs- und heute Hauptsiedlungsgebiet der San, bei uns noch häufig als Buschmänner oder Buschleute bekannt.

Der Fischfluss-Canyon im /Ai-/Ais Richtersveld Transfrontier Park liegt im südlichen Namibia und ist mit etwa 160 km Länge, bis zu 27 km Breite und bis zu 550 Meter Tiefe vom Fischfluss ausgewaschenen Flussbett der größte Canyon Afrikas und gilt nach dem Grand Canyon als zweitgrößter Canyon der Erde.

Ai-Ais ist ein Thermalbad in Südnamibia. Es ist Teil des /Ai-/Ais Richtersveld Transfontier Park.
Das Thermalwasser ist rund 60° C heiß und reich an Sulfaten, Chloriden und Fluoriden. Ai-Ais bedeutet in der Sprache der Nama „brennendes Wasser“. Die Außentemperaturen steigen bis auf 45° C, nicht selten sogar noch höher.
Das staatliche Thermalbad gleich neben der Quelle ist im Winter ein beliebtes Erholungszentrum. Das Wasser ist besonders für Rheumakranke heilsam.

Die Namib ist eine Trockenwüste an der Westküste Afrikas. Sie liegt auf dem Gebiet von Namibia und Angola und enthält den Namib-Naukluft-Nationalpark, den Nationalpark Skelettküste sowie den Sperrgebiet Nationalpark. Die Bedeutung des Namens kann man am ehesten mit „Leerer Platz”, oder „Ort wo nichts ist” angeben. Bekannt ist die Namib für ihre Sanddünen, die, je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt, intensiv ihre Farben ändern. Hierbei sind besonders die Dünen zwischen Swakopmund und Walvis Bay, die Düne 45 bei Walvis Bay sowie die - häufig als höchsten Dünen der Erde bezeichneten - Dünen beim Sossusvlei (Big Daddy bis zu 400 Meter hoch) zu nennen.

Windhoek ist Hauptstadt sowie wirtschaftliches und politisches Zentrum von Namibia. Die Stadt liegt im Windhoeker Becken, dem annähernd geographischen Mittelpunkt des Landes, eingefasst zwischen Erosbergen im Osten, Auasbergen im Süden und Khomashochland im Westen und Norden. Windhoek wurde 1840 erstmals urkundlich erwähnt und 1890 als moderne Stadt gegründet. Windhoek hat heute etwa 316.000 Einwohner. Wahrzeichen der Stadt sind die Alte Feste, in der das Nationalmuseum von Namibia untergebracht ist, und die 1910 fertiggestellte Lutherische Christuskirche. Das ebenfalls zu dem Ensemble gehörende Reiterdenkmal wird gegenwärtig verschoben, da an dessem historischen Platz das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum gebaut wird.


Namibia Fremdenverkehrsamt
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Tel: (069) 133 73 60. Fax: (069) 13 37 36 15.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 12.00 und 14.00 - 16.00 Uhr.

Botschaft der Republik Namibia
Reichsstrasse 17, 14502 Berlin-Charlottenburg
Tel: (030) 254 09 50. Fax: (030) 25 40 95 55.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr; Konsularabteilung: Mo - Fr 09.00 - 13.00 Uhr
(auch für die Schweiz zuständig)

Botschaft der Republik Namibia
Ungargasse 33, 3. Bezirk, A-1030 Wien
Tel: (01) 402 93 71. Fax: (01) 402 93 70.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Fr 09.00 - 13.00 Uhr.
(auch für die Schweiz zuständig)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Sanlam Centre, 6th Floor, Independence Avenue, Windhoek.
Postanschrift: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 231, Windhoek, Namibia.
Tel: (00264 61) 27 31 00, 27 31 33. Fax: (00264 61) 22 29 81.
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Honorarkonsulat der Republik Österreich
Teinertstrasse 2, Windhoek
Postanschrift: PO Box 2323, NA-Windhoek
Tel: (061) 37 56 52. Fax: (061) 37 56 60.
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Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Pretoria (siehe Südafrika - wichtige Adressen).

Generalkonsulat der Schweiz
Postanschrift: PO Box 9298, NA-Eros/Windhoek
Tel: (081) 127 93 88 (Mobil). Fax: (061) 22 01 04

Quelle: Unser Partner "Transafrika.org"



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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Namibia" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "
Namibia" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Namibia" von der Website
www.fernweh.com
- Artikel "Namibia" von der Website
www.safetravel.ch

 
 
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