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Mosambik ist ein Staat in Südostafrika und ist seit dem 12. November 1995 Mitglied des Commonwealth of Nations. Mosambik liegt am Indischen Ozean zwischen dem 10. und dem 27. südlichen Breitengrad. Der Staat grenzt an Tansania, Malawi, Sambia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland. Der Fischreichtums sowie die einzigartigen Korallenriffe sowie die weisssandigen Strände machen Mosambik zu einem beliebten Ziel für Taucher und Sonnenhungrige.
Zu den touristischen Hauptattraktionen gehören auch die zahlreichen Nationalparks, z.B. der Drei-Länder-Nationalpark Limpopo mit Grosswild wie Giraffen, Elefanten und Löwen. Ausserdem sind der Staudaumm, welcher den Sambesi auf eine Länge von 240 Kilometer aufstaut sowie die archäologischen Fundstätten von Manyikoni im Süden Mosambiks einen Besuch wert.
Fläche: 801.590 km²
Bevölkerungszahl: 20'300'000 (Stand April 2008) Die Volksgruppen verteilen sich wie folgt: 40 % Makua, 21 % Tsonga, 12 % Yao ,11 % Makonde, 7 % Swahili, 4 % Maravi, 3 % Shona, 1.7 % Chinesen
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Maputo (1.200.000 Einwohner Stand: 2006)
Staatsform: Die herrschende Frelimo-Regierung legte 1989 offiziell den Marxismus ab. Die im folgenden Jahr aufgestellte Verfassung garantierte freie Wahlen in einem Mehrparteiensystem und die freie Marktwirtschaft. Die RENAMO unter Ihrem Führer Afonso Dhlakama etablierte sich als politische Partei und stellt seit 1992 die parlamentarische Opposition im Lande. Am 28. Oktober 2009 werden die vierten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen seit der Beendigung des Bürgerkriegs 1992 abgehalten.
Regierungschef: Aires Bonifácio Baptista Ali, seit dem 16. Januar 2010
Staatsoberhaupt: Präsident Armando Guebuza, seit dem 2. Februar 2005
Höchster Punkt: Monte Binga, 2.436 m
Niedrigster Punkt: Indischer Ozean, 0 m
Sprache: Portugiesisch, die Amtssprache, wird von nur etwas über 2,5 % (vornehmlich in Städten) der Gesamtbevölkerung als Muttersprache gesprochen. Weitere 20 % beherrschen sie als Zweitsprache neben ihrer einheimischen Sprache. Die meisten Mosambikaner sprechen mehr als eine Sprache. Zu den wichtigsten Sprachen gehören neben der Amtssprache Portugiesisch unter anderem (sortiert von Norden nach Süden):
- Makua – die wichtigste Sprache im Norden Mosambiks
- Makonde – im Nordosten (Cabo Delgado)
- Sena – in der Provinz Sofala
- Shona – vom Volk der Schona gesprochen
- Ndau – verwandt mit der Sprache Shona
- Chichewa – auch Nyanja genannt; im Westen (Provinz Tete), das Gebiet grenzt an Sambia und Malawi an, wo diese Sprache ebenfalls gesprochen wird.
- Tswa – im Südosten (Provinz Inhambane)
- Tsonga – im Südwesten (Provinz Maputo, Provinz Gaza)
Religion: Etwa 47% der Bevölkerung gehören Naturreligionen an. 35% sind Christen (darunter 31% römisch-katholisch; hauptsächlich im Süden und Südwesten verbreitet). Der Rest der Bevölkerung (ca. 18%) ist islamisch (hauptsächlich Sunniten, vor allem im Norden und an den Küstenregionen verbreitet).
Ortszeit: MEZ + 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Mosambik. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.
Telefonvorwahl: +258
Internet-Kennung: .mz
 Entlang der 2800 km langen Küste befindet sich ein breites Küstentiefland. Es bedeckt den grössten Teil des Südens, doch wird es von der Sambesimündung nach Norden hin schmaler. Hinter der Küste steigt das Land stufenförmig bis zum zirka 1000 m hohen Tafelland des Hochfelds an. Der höchste Berg ist der Monte Binga in der Provinz Manica (an der Grenze zu Simbabwe) mit 2436 m.
Die zahlreichen Flüsse des Landes fließen aus den Hochländern nach Osten in die Strasse von Mosambik. Der grösste Fluss ist der Sambesi (2'574 km), der in seinem Oberlauf durch den Cabora-Bassa-Damm aufgestaut wird. Weitere grosse Flüsse sind der Rovuma, der Grenzfluss zu Tansania, sowie Save und der Limpopo. Der Malawisee bildet einen Teil der Grenze mit Malawi; sein Abfluss ist der Shire, der in den Sambesi mündet.
Mit einer Landesfläche von 801.590 km² nimmt Mosambik den Weltrang 34 ein. 18 % der Landesfläche sind Wald- und Buschland, 4 % Ackerland, 55 % Wiesen und Weiden.
Die Ausdehnung des Landes beträgt in Nord-Süd-Richtung 2000 km, in der West-Ost-Richtung 50 bis 600 km. Die Küste am Indischen Ozean ist 2.470 km lang.
Mosambik hat 4'571 km Landesgrenzen, davon zu Malawi 1'569 km, zu Südafrika 491 km, zu Swasiland 105 km, zu Tansania 756 km, zu Sambia 419 km und zu Simbabwe 1'231 km.
Flugzeug: Folgende Fluggesellschaften bieten Direktflüge nach Mosambik an:
- LAM: ab Lissabon, Johannesburg, Nairobi, Dar es Salaam nach verschiedenen Flugehäfen in Mosambik
- South African Airways: ab verschiedenen Flughäfen in Südafrika nach verschiedenen Flughäfen in Mosambik
- TAP Portugal: ab Lissabon nach Maputo
- Kenya Airways: ab Nairobi nach Maputo
Die Flughafensteuer bei Abflug wurde aufgehoben.
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Internationale Flughäfen:
- Maputo International (MPM) (Mavalane) liegt 3 km nordwestlich der Stadt (Fahrzeit 15 Min.).
- Beira (BEW) liegt 13 km außerhalb der Stadt (Fahrzeit 15 Min.).
- Nampula (APL) liegt 4 km östlich der Stadt.
Schiff:
Für längere Strecken per Schiff von Durban aus nach Maputo, Beira, Nacala und Pemba. Eine wunderschöne Schiffreise mit der Ilala nach Mozambique ist über den Malawisee von Nkhata Bay via Likoma Island nach Cobué, obwohl nicht garantiert ist, dass es in Cobué auch Transportmittel für die Weiterreise gibt. Die Überfahrt ist einmal wöchentlich möglich und fährt jeden Montag ab Nkhata Bay. Empfehlenswert ist ein paar Nächte in Likoma zu verbringen und dann mit einem lokalen Fischerboot nach Cobué überzusetzen.
Eine Autofähre verkehrt bei ausreichend hohem Wasserstand über dem Rovuma zwischen Namiranga und Kilambo (Tansania, südlich von Mtwara). Es ist möglich, sich telefonisch beim Fährenbetreiber über Fährzeiten zu informieren: +255 754869357 bzw. +255 787428100.
Bahn:
- Von Malawi: Von Blantyre als auch von Lilongwe (ueber Liwonde und Balaka) kann man per Zug zum Nayuchi – Entre Lagos Grenzübergang gelangen. Von dort aus fahren Chapas nach Cuamba. Von dort aus kann man mit Chapas nach Lichinga im Norden reisen oder mit dem Zug nach Nampula im Osten. Von Nampula aus erreicht man problemlos in wenigen Stunden Ilha de Moçambique mit dem Bus.
- Von Südafrika: Züge verbinden Johannesburg und Pretoria mit Maputo über Nelspruit und den Ressano Garcia Grenzübergang. Von Durban fahren ebenfalls Züge nach Maputo über Swasiland. Die meisten Züge enden an der Grenze in Ressano Garcia. Mit Minibussen geht es vom Bahnhof weiter zu dem etwa 5km entfernten Grenzübergang. Dort überquert man die Grenze zu Fuß. Auf mosambikanischer Seite ist es schwer keinen Minibus (Chappa) nach Maputo zu finden.
- Von Swasiland: Die Maputo – Durban Zuglinie verläuft durch Swasiland. Die Maputo – Nelspruit Verbindung hat einen Anschluss nach Barberton, welches nahe an der Grenze zu Swaziland liegt.
- Von Simbabwe: Von Somabhula (bei Gweru) kann man via Harare nach Norden fahren und dann über den Mutare – Manica Grenzübergang nach Mosambik gelangen, von wo aus Anschlusszüge nach Beira via Chimoio fahren. Alternativ kann man Richtung Südosten über Chókwé nach Maputo fahren (der Zug überquert die Grenze zwischen Sango und Chicualacuala).
Pkw:
Wenn man mit einem im Ausland registrierten Fahrzeug nach Mosambik fahren möchte, muss man an der Grenze für eine befristete Einfuhrerlaubnis (temporary import permit (TIP)) und eine Teilkaskoversicherung bezahlen. Im Normalfall schliessen südafrikanische Autovermietungen Fahrten nach Mosambik aus; am besten vor Vertragsabschluss mit dem jeweiligen Vermieter abklären. Man sollte das Auto niemals unbewacht abstellen.
Bus:
- Von Malawi: Alle Grenzübergänge zwischen Malawi und Mosambik können per Bus oder Minibus erreicht werden; Dedza kann jedoch etwas schwieriger sein. Von Blantyre kann man per Minibus zum Mwanza – Zóbuè Grenzübergang gelangen und dann nach Tete weiterfahren; oder aber man fährt über Nsanje zur Grenze bei Vila Nova da Fronteira und nimmt dann einen Bus nach Vila de Sena und schließlich Caia. Von Blantyre kann man auch über den Mulanje – Milange Grenzübergang nach Mocuba fahren, von wo man entweder nach Nambpula oder Quelimane weiterkommt. Von Liwonde kann man per Bus via den Nayuchi – Entre Lagos Grenzübergang nach Cuamba gelangen. Die Route Mangochi via Namwera zur Grenze bei Chiponde – Mandimba und dann nach Cuamba kann ebenfalls mit dem Bus bewältigt werden.
- Von Südafrika: Johannesburg und Pretoria via Nelspruit täglich nach Maputo. Die Fahrt dauert von Johannesburg ca. 7 Stunden und ist völlig unkompliziert, oder mit mehreren Minibussen (mit Umsteigen an der Grenze bei Ressano Garcia) absolviert werden. Von Durban aus fahren Busse via Swasiland nach Maputo. Abfahrt der Busse in Johannesburg ist spätestens 9 Uhr.
- Von Swasiland: Minibusse fahren sowohl von Maputo als auch von Mbabane aus zum Lomahasha – Namaacha Grenzübergang, von wo aus man Verbindung nach Maputo hat.
- Von Tansania: Der Grenzübergang bei Moçimboa do Rovuma kann von Newala aus per Minibus erreicht werden. Von dort aus fahren Minibusse nach Mueda.
- Von Sambia: Von Sambia per Bus oder Minibus nach Mosambik zu fahren gestaltet sich aufgrund der unregelmäßigen Verbindungen eher schwierig.
- Von Simbabwe: Von Harare fahren Minibusse zum Nyamapanda Grenzübergang, von wo aus man nach Changara und schließlich Tete kommen kann. Wenn man nach Beira fahren möchte, kann man einen Minibus von Harare zum Mutare – Manica Grenzübergang nehmen und von dort aus nach Chimoio weiterfahren. Der Espungabera Grenzübergang ist ohne eigenes Fahrzeug eher schwierig zu erreichen.
- Maputo - Beira: mit Pantera Azul. Fährt via Maxixe (Tofo) und Vilanculos. Teilstrecken kaufen ist möglich. Unbedingt im Voraus buchen.
Reisepass: Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Visum: Erforderlich
- Visum bei der Einreise :
Ein Visum zur einmaligen Einreise für touristische und geschäftliche Zwecke und für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (Visumgebühr: 25 US$) kann grundsätzlich von Staatsangehörigen aller Nationalitäten am Flughafen beantragt werden. Eine Verlängerung des Visums um weitere 60 Tage ist vor Ort möglich.
- Visa sollten dennoch unbedingt vor der Einreise bei der zuständigen mosambikanischen Vertretung eingeholt werden, da es in der Vergangenheit wiederholt zu unbegründeten Zurückweisungen gekommen ist.
Gültigkeitsdauer: In der Regel 1 bzw. 3 Monate ab Einreise (Verlängerungsmöglichkeit vor Ort).
Antragstellung: Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft.
Aufenthaltsgenehmigung: Anträge an die Botschaft.
Kosten der Visumerteilung: eine Einreise bis 30 Tage: 30,00 Euro, bis 60 Tage: 40,00 Euro, bis 90 Tage: 50,00 Euro.
Bearbeitungszeit: 2 Wochen. Expressausstellung 1-3 Tage.
Ausreichende Geldmittel: Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Impfungen: Siehe Gesundheitshinweise
Einreise mit Kindern:
- Deutsche: Der deutsche Kinderausweis und der Kinderreisepass werden zwar für Kinder unter 12 Jahren grundsätzlich anerkannt, es wird jedoch empfohlen, Kindern ab einem Alter von 6 Jahren einen eigenen Reisepass auszustellen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.
- Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar. Österreicher: Eigener Reisepass.
- Schweizer: Eigener Reisepass.
- Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Landes-Währung: Der neue Metical ist die Währung der Republik Mosambik. Ein Metical ist in 100 Centavos unterteilt.
Währungs-Kürzel: MZN
In Umlauf waren vorher Münzen im Wert von 1, 2 1/2, 5, 10, 20, 100, 500, 1000 und 5000 Meticais, außerdem Banknoten zu 10.000, 50.000, 100.000, 200.000 und 500.000 Meticais.
Am 1. Juli 2006 wurde der neue Metical eingeführt, der 1000 alten Meticais entspricht. Das alte Bargeld behielt seine Gültigkeit noch bis Jahresende 2006, kann jedoch bei der Zentralbank bis 2012 umgetauscht werden.
Geldwechsel: Bargeld kann man in Wechselstuben am Flughafen oder in Banken tauschen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder südafrikanischen Rand.
Wechselkurs Neuer Metical:
• Kurs Neuer Metical (MZN) - Euro (EUR)
• Kurs Euro (EUR) - Neuer Metical (MZN)
• Kurs Neuer Metical (MZN) - Schweizer Franken (CHF)
• Kurs Schweizer Franken (CHF) - Neuer Metical (MZN)
Kreditkarten: Werden selten akzeptiert. In allen grossen Hotels, z. T. auch in Restaurants u nd Supermärkten in Maputo und Beira werden Kreditkarten akzeptiert, im Norden des Landes werden US-Dollar und südafrikanische Rand in bar bevorzugt.
Geldautomaten: Alle grösseren Städte haben Geldautomaten. Die meisten akzeptieren allerdings nur VISA-Karten und haben ein Limit von MZN 3.000.
Reisechecks: nicht empfehlenswert.
Devisenbestimmungen: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist deklarationspflichtig. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, Deklarationspflicht. Ausfuhr in Höhe der deklarierten Einfuhr.
Bank-Öffnungszeiten: Mo - Fr 07.30 - 15.30 Uhr.
Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
Hier ein paar Richtwerte:
• Guide pro ganzer Tag: ca. EUR 7/CHF 9.50
• Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. EUR 3/CHF 4
• Fahrer pro ganzer Tag: ca. EUR 2/CHF 3
• In Restaurants: ca. 5-10% des Rechnungsbetrages
• Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 30 Cent/50 Rappen
• Zimmermädchen: ca. 80 Cent - 1.50 Euro / 1 - 2.50 Franken
Im Folgenden die Links zu den Reise- und Sicherheitshinweisen für Mosambik der Aussenminsterien von Deutschland, Österreich sowie der Schweiz:
Impfungen
Nicht empfohlen, aber in gewissen Fällen obligatorisch
- Gelbfieber: Impfung obligatorisch (nicht für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (auch bei dortigem Flughafentransit)
Für alle empfohlen
- Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen
Für Risikogruppen empfohlen
- Abdominaltyphus, Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet
- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)
Malaria
Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.
- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.
- Risikogebiete hohes Risiko im ganzen Land inklusive Städte
Übertragungsmonate: 1-12
Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen:
- ganzes Land : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen, bis 1 Woche nach Rückkehr weiterführen
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !
Aids
HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.
Mitnehmen
- Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
- Präservative: für gefahrlosen Sex.
- Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.
Während der Reise
Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.
Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.
Mückenschutz
- Mückenschutz am Tag, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen (Dengue-Fieber-Risiko).
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).
Verpflegung
- Wasser: nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: nur individuelle Handtücher benutzen. Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.
Sex
Ungeschützter Sex (einmal genügt !) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.
Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).
Bitte beachten Sie den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Das vorherrschende Klima ist das Savannenklima mit einer feuchten und einer trockenen Jahreszeit. In der Regenzeit, die von November bis April geht, fallen rund 80 % der Jahresniederschläge. Diese schwanken je nach Region zwischen 700 und 1500 mm pro Jahr. Während die Temperaturen während der Regenzeit schwül-heiss (tropisch) sind, ist die Trockenzeit vor allem durch deutlich kühlere Nächte gekennzeichnet. Das ganze Jahr liegen die Tagestemperaturen zwischen 25 und 30 °C, im Inland auch bis 35 °C. Die Nächte sind mit rund 15 bis 25 °C besonders an der Küste teilweise sehr schwül.
In einigen Jahren, etwa 2007/2008 kam es zu ungewöhnlich hohen Niederschlägen, die Todesopfer forderten und Ernten bedrohten.
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten von April bis Oktober.
Flugzeug: Bei längeren Strecken in Mosambik ist das Flugzeug am zuverlässigsten. Nicht nur nationale Fluggesellschaften wie der LAM - Linhas Aereas de Moçambique (TM) verbinden grössere Städte miteinander, auch die Air Corridor, Serviro Aero Regional, TransAirways und TTA tun dies. Ausserdem fliegen sie auch nach Blantyre (Malawi), Inhambane, Beira, Quelimane, Tete, Nampula und Pemba.
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Schiff: Zwischen Maputo und Inhaca verkehren Transmaritima-Fähren.
Bahn: Caminhos de Ferro de Moçambique (CFM) ist die staatliche Eisenbahngesellschaft Mosambiks. Die Strecke, die regelmässig von Touristen genutzt wird ist die von Nampula und Cuamba.
PKW: In Mosambik verbessert sich das Strassensystem ständig. Zwischen Maputo und Beira sowie zwischen Beira und Tete verlaufen Teerstrassen. Ein Allradantrieb wird empfohlen, wenn man nicht nur auf Teerstrassen fahren will.
Busse: Die Minibusse fahren zwischen 04.00 Uhr und 06.00 Uhr morgens von jeder Destination ab. Also früh aufstehen, um in die nächste Ortschaft zu gelangen. Obwohl kurze Distanzen dann doch noch tagsüber Busse haben. Wie in Afrika generell üblich, bezahlt man für einen Sitzplatz, erhält dann jedoch nur 1/3 davon - auch Mozamibque ist keine Ausnahme. Dafür bleibt die Reise spannend bis zum letzten Meter.
Taxis: sind ausserhalb von Maputo schwierig zu finden. Taxis haben in Maputo Taxameter. Den Preis sollte man für längere Fahrten vorab aushandeln. Üblich sind 10 % Tringeld.
Mietwagen: sind am Flughafen, in Maputo, Nampula, Pemba und in Beira erhältlich. Ausserhalb dieser Städte ist es normalerweise möglich, Wagen bei einem grösseren Hotel zu mieten Die Bezahlung ist nur in Devisen möglich.
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Beira hat schöne Strände und ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zum Gorongosa-Nationalpark . Für einen Strandurlaub eignen sich auch Ponta do Ouro , Malagane (im Süden), die Inhaca-Insel (nahe Maputo), Xai-Xai , San Martino do Bilene und Chonguene.
Das Museum in Maputo stellt Gemälde und Skulpturen bekannter einheimischer Künstler aus. Die Kunstgalerie im Arbeitsministerium ist ebenso sehenswert wie der bunte Markt.
Die älteste portugiesische Handelsniederlassung wurde 1507 auf der Ilha de Moçambique gegründet. Vom späten 16. Jahrhundert bis zur Fertigstellung der Eisenbahnverbindung Transvaal – Delagoa-Bucht 1898 lag hier die Hauptstadt von Portugiesisch-Ostafrika.[16] Seit 1991 ist die kleine Insel mit ihrer gut erhaltenen Kolonialarchitektur das einzige UNESCO-Welterbe auf mosambikanischen Territorium.
Nationalparks: Der Nationalpark Gorongosa liegt in der Provinz Sofala. Er ist 150 km von der Stadt Beira entfernt. Bevor der Bürgerkrieg den Nationalpark zerstörte und durch Wilderei bis zu 95 Prozent des Großwildbestandes vernichtet wurde, galt der Nationalpark als einer der artenreichsten Nationalparks im südlichen Afrika. Im Bürgerkrieg wurden der Bestand des Elefanten von vorher mehr als 2500 Tieren auf 200–300 Tiere durch Wilderei verringert. Auch der Bestand anderer Tierarten, wie Zebras, Gnus, Büffeln oder Löwen und anderen Raubtieren wurde während des Bürgerkrieges und in den Jahren danach durch Wilderei und deren Folgen stark dezimiert. Der Nationalpark verfügt heute noch über einen einzigartigen Artenreichtum, der sich langsam wieder erholt. An der Grenze zum südafrikanischen Kruger-Nationalpark liegt der erst 2001 gegründete Nationalpark Limpopo.
Fundo Nacional do Turismo (FUTUR) (National Tourism Fund)
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Postanschrift: Caixa Postal 2758, MZ-Maputo
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E-Mail:
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Botschaft der Republik Mosambik
Stromstrasse 47, 10551 Berlin
Tel: (030) 39 87 65 00. Fax: (030) 39 87 65 03.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.30 - 12.30 Uhr;
(auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsulat in München (Tel: 089-59 99 81 16).
Botschaft und Konsulat der Republik Mosambik
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Honorarkonsulat der Republik Österreich
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Das Honorarkonsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der österreichischen Botschaft in Harare (siehe wichtige Adressen - Simbabwe).
Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
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Tel: (01) 21 31 52 75. Fax: (01) 21 31 52 76.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr
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