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Marokko Drucken E-Mail
Marokko, (arabisch ‏المغرب‎ al-maghrib), Das Königreich Marokko (arabisch ‏المملكة المغربية‎ al-Mamlaka al-Maghribīya) liegt im Nordwesten Afrikas und ist durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt. Als westlichstes der drei Maghrebländer grenzt es im Norden an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Marokkos Südgrenze ist wegen des Westsaharakonfliktes bis zum Abhalten eines UN-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara international umstritten.

Nördlich liegt das Mittelmeer und westlich erstreckt sich der Nordatlantik. Landesgrenzen bestehen im Süden zu Mauretanien, im Osten zu Algerien und im Norden zu den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der Mittelmeerküste. Durch die Straße von Gibraltar ist Marokko von Spanien und der britischen Kronkolonie Gibraltar getrennt.


Fläche: 446.550 km²

Bevölkerungszahl: 31.167.783

Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner pro km²

Bevölkerungswachstum: 1,528 % pro Jahr (2007)

Hauptstadt: Rabat

Staatsform: Marokko verfügt seit der Verfassungsreform von 1996 über ein parlamentarisches Zweikammernsystem aus Nationalversammlung und Senat. Die Nationalversammlung besteht aus 325 alle fünf Jahre direkt gewählten Mitgliedern; 30 Sitze sind für Frauen reserviert. Es kann dem Ministerpräsidenten mit Zweidrittelmehrheit das Misstrauen aussprechen. Wahlberechtigt sind alle Marokkaner im Alter ab 20 Jahren. Der Senat besteht aus 270 alle neun Jahre indirekt gewählten Mitgliedern. Die vom Parlament verabschiedeten Gesetze bedürfen der Zustimmung des Monarchen. Dieser kann auch Gesetze zur Volksabstimmung vorlegen.

Regierungschef: Nach den Wahlen vom 7. November 2002 führte der parteilose Driss Jettou, der vom König ernannt wurde, eine Koalitionsregierung an.

Staatsoberhaupt: König Mohammed VI.

Höchster Punkt: Der höchste Berg Marokkos, der Jabal Toubkal (4.167 m).

Niedrigster Punkt: Sebkha Tah -55 m

Sprache: Die landesweite Amtssprache ist Arabisch. Von Marokkanern berberischer Abstammung werden auch diverse Berbersprachen (Tachelhit, Tamazight, Ghomara, Tarifit, Senhaja de Srair und heute auch noch Judäo-Berberisch) gesprochen. Französisch wird im gesamten Land als Handels- und Bildungssprache benutzt. Im Norden Marokkos, der Westsahara und um Sidi Ifni wird zusätzlich Spanisch gebraucht.
 
Religion: Staatsreligion ist der Islam. Rund 99,8 % der Bevölkerung sind Muslime, davon 90 % Sunniten malikitischer Richtung. 69.000 Einwohner bekennen sich zum Christentum (meist Katholiken) und 8.000 zum Judentum.

Ortszeit: UTC (MEZ-1) 

Telefonvorwahl: +212

Internet-Kennung: .ma

Netzspannung: 127-220V/50Hz (Europäischer Stecker)

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Im Vergleich mit anderen afrikanischen Staaten ist Marokko flächenmäßig kein großes Land, in seiner Oberflächenform zeigt es jedoch ein überaus wechselvolles Bild. Im Wesentlichen lassen sich folgende natürliche Einheiten unterscheiden: die Küstenregionen im Norden und Westen; die atlantische Region mit der Marokkanischen Meseta; die montane Region mit dem Hohen und Mittleren Atlas und dem Rifgebirge; schließlich die transmontane Region mit den Plateaus im nordöstlichen Grenzgebiet, dem Antiatlas und den Beckenlandschaften im Randbereich der Sahara.


Blick von Spanien nach Marokko. Die Mittelmeerküste ist überwiegend steil und felsig und weist viele Kaps und Buchten auf. Nur im Mündungsbereich des Moulouya nahe der algerischen Grenze erweitert sich die mediterrane Küstenlandschaft zu einem Becken. Im Westen läuft der gebirgige Küstenabschnitt in der sichelförmig nach Europa gerichteten Nordwestspitze Afrikas aus.

Die Atlantikküste dagegen ist eine flache, kaum gegliederte Ausgleichsküste mit starkem Sandtransport und deshalb nur schlecht für Häfen geeignet. Landeinwärts folgen hier breitere Küstenebenen wie die Niederung des Sebou bei Kenitra und die weitläufige Küstenmeseta von Casablanca. Weiter zum Innern steigt das Gelände auf etwa 450 m ü. M. zum zentralen Teil der Marokkanischen Meseta an, einer weiten Tafellandschaft, die auch als Binnenmeseta oder Hochebene von Marrakesch bezeichnet wird. Sie besteht hauptsächlich aus schwach gewellten, steppenhaften Hochflächen, über die vereinzelt Inselberge aufragen.

Im Süden und Osten wird die Meseta von den markanten Gebirgszügen des Hohen und Mittleren Atlas umrahmt. Dieses gewaltige Faltengebirge wurde im Tertiär beim Zusammenstoß der afrikanischen mit der eurasischen Krustenplatte aus dem damaligen Sedimentationsbecken herausgehoben. Erdbeben wie das von Agadir im Jahre 1960 zeugen davon, dass die gebirgsbildenden Vorgänge in diesem Raum bis heute nicht abgeklungen sind. Das Atlasgebirge bildet gleichsam das morphologische Rückgrat des Landes und stellt sowohl eine naturräumliche als auch eine wirtschaftlich-kulturelle Barriere dar. Als wichtige Klimascheide trennt der Gebirgswall das atlantisch-mediterrane Marokko vom saharisch geprägten Landesteil.

Der Hohe Atlas erstreckt sich in leichtem Bogen über rund 800 km von Südwesten nach Nordosten. Mit seinen schroffen, gratigen Gebirgsformen und den steilen Gipfeln hat er Hochgebirgscharakter. Hier liegen die höchsten Erhebungen des gesamten Atlas-Gebirgssystems, ja ganz Nordafrikas, darunter auch der höchste Berg Marokkos, der Jabal Toubkal (4.167 m).

Nach Nordosten setzt sich der Hohe Atlas im niedrigeren algerischen Sahara-Atlas fort; im zentralen Marokko schließt sich, nördlich versetzt, auf über 300 km der Mittlere Atlas an. Dieser besitzt in seiner östlichen, steil zur Moulouya-Senke abfallenden Kette ebenfalls über 3.000 m hohe Gipfel, weist ansonsten jedoch eher Mittelgebirgsformen auf. Den nördlichen Abschnitt des marokkanischen Atlasgebirges bildet das bis zu 2.456 m hohe Rif, ein wildzerklüfteter Gebirgsbogen, der sich von der Straße von Gibraltar parallel zur Mittelmeerküste bis zur Mündungsebene des Moulouya erstreckt. Die Längsfurche zwischen dem Rif und dem Mittleren Atlas, die „Pforte von Taza“, ist das wichtigste west-östliche Durchgangstal Marokkos.

Östlich des Moulouya-Tals, das im nördlichen Marokko die montane von der transmontanen Region trennt, steigt das Gelände allmählich zu weiten, steppenhaften Plateaus an, die zum Hochland der Schotts in Algerien überleiten. Die Gebirgszüge südöstlich des Atlashauptkammes, der Anti-Atlas und seine östliche Fortsetzung Jabal Sarhro sowie der südlich parallel ziehende Jabal Bani, gehören ihrem Aufbau nach nicht mehr zu den tertiären Faltengebirgen, sondern sind Teil der alten afrikanischen Masse. Im Süden davon erstrecken sich Randlandschaften der Sahara, zu denen auch die Beckenregion des Tafilalt und die Senke des Draa gehören.

Im Gebiet der Westsahara folgen auf eine breitere Küstenebene bis über 350 m ansteigende, von Wadis zerschnittene und mit Dünen überzogene Sandsteinplateaus, die gleichfalls der Sahara zuzurechnen sind 


Flugzeug: Linienfluggesellschaften und deren Billigableger wie der der staatlichen Marokkanischen Fluggesellschaft: Aber auch Charterflieger haben insb. die Urlaubsorte im Angebot.

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Internationale Flughäfen: In Marokko gibt es 14 internationale Flughäfen. Der Haupflughafen Casablancas ist der internationale Flughafen Mohammed V, ca 35km südlich der Stadt. Es bestehen Flugverbindungen zu allen natioanlen marokkanischen Flughäfen. 

Schiff: Vor allem von Spanien bestehen Schiffsverbindungen nach Marokko. Dabei werden hauptsächlich die Häfen von Tanger, Nador sowie die der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla angesteuert. Fähren fahren ab Algeciras, Tarifa, Malaga und Almeria in Spanien, ab Sète bei Montpellier in Frankreich, ab Genua und Neapel in Italien. Zwischen Tanger und Algeciras verkehrt eine Expressfähre. Fähr- oder Schiffsverbindungen auf die Kanaren sollte es ab Mitte 2007 zwischen Tarfaya und Fuerteventura über die spanische Rederei Naviera geben. Es wurden bereits entsprechende Verträge zwischen Marokko und Spanien unterzeichnet doch leider gibt es Probleme wegen des Schengener Abkommens, weil der Hafen auf Fuerteventura als neue EU-Außengrenze noch nicht alle Bedingungen erfüllt. Die Preise für eine Überfahrt sind unterschiedlich. Z. B. kann man von Algeciras nach Tanger grob für einen normalen PKW mit 100 Euro und pro Erwachsenen mit 30-40 Euro für die einfache Fahrt rechnen. Bucht man gleich die Rückfahrt mit, so gibt es meist einen kleinen Rabatt von ca. 10%. Nicht alle Verbindungen sind das ganze Jahr über verfügbar, manche gibt es nur zur Hauptsaison im Sommer. In der Regel bucht man kein festes Schiff zu einer bestimmten Zeit sondern fährt einfach zum Hafen und reiht sich in die Schlange ein. 
 
Bahn:
 Eine Bahnverbindung gibt es von und nach Algerien, aber aufgrund von Streitigkeiten mit Algerien ist die Grenze zwischen Marokko und Algerien seit einigen Jahren geschlossen und kann nicht passiert werden. Man kommt per Bahn nur bis zur Grenze nach Oujda.

In Spanien gibt es zwar Züge, die bis nach Algeciras fahren, aber von dort aus muss man zum Fährhafen und per Fähre nach Tanger übersetzen. Von Tanger aus kann man dann in alle größeren Städe fahren, die ans Schienennetz angebunden sind. Diese sind u.a. Rabat, Casablanca, Fes und Marrakesch. Mit überfüllten Zügen ist vorallem im Sommer zu rechnen.

Vom Hafen in Tanger zum neuen Bahnhof ("Gare Tanger Ville") nimmt man am besten ein Taxi.
 
Pkw: Die Einreise über Algerien ist nicht möglich. Man kann aber mit einer Autofähre, z. B. von Algeciras in Südspanien nach Tanger oder Ceuta übersetzen. Eine Einreise aus Mauretanien ist mittlerweile problemlos möglich.

Bei der Einreise mit dem eigenen Auto muss dieses beim Zoll deklariert werden. 

Es wird die grüne Versicherungskarte benötigt. Es muss darauf geachtet werden, dass MA für Marokko nicht durchgestrichen ist. Wenn man mit einem Fahrzeug einreist, das nicht auf den eigenen Namen zugelassen wurde, muss eine Vollmacht vom Fahrzeugbesitzer vorliegen. Am einfachsten bekommt man diese vom ADAC vor der Anreise.

Bei der Ausreise mit dem Auto kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn eine andere Person das Auto ausführt, als es eingeführt hat. CB-Funkgeräte sind verboten. GPS-Geräte müssen am Zoll angemeldet werden. 


pass.jpgReisepass: EU-Bürger benötigen für Marokko einen Reisepass, ein Visum ist nicht erforderlich. Im Rahmen touristischer Pauschalreisen ist auch die Einreise mit Personalausweis möglich. 

Aufenthaltsgenehmigung: Touristen erhalten bei der Einreise automatisch ein Aufenthaltsrecht für 90 Tage (ab Datum des Einreisestempels).  

Ausreichende Geldmittel:
Reichlich Kleingeld, da Taxifahrer oder Verkäufer grosse Scheine oft nicht wechseln können.

Verlängerung des Aufenthalts: Eine Verlängerung des Aufenthaltsrechts ist möglich, kann aber sehr aufwendig sein. Leichter ist es, in die spanischen Exklaven Ceuta oder Melilla auszureisen und wieder neu einzureisen.  

Einreise mit Kindern:
Für Kinder gilt sowohl ein Kinderausweis als auch der Eintrag in den Reisepass der Eltern, allerdings ab dem 3. Lebensjahr mit Lichtbild. Reisen Minderjährige unter 18 Jahren nicht in Begleitun ihrer Eltern, müssen sie eine beglaubigte Erlaubnis ihrer Eltern auf französisch mitführen.

Einreise mit Haustieren: Internationaler Impfpass mit amtlichen Gesundheitszeugnis (nicht älter als 10 Tage) und Tollwut-Impfbescheinigung (mind. 30 Tage, höchstens 6 Montate alt).


geld_marokko.jpgLandes-Währung: 1 Dirham (DH) = 100 Centimes

Währungs-Kürzel: DH, MAD 

Banknoten Es gitb Banknoten im Wert von 200, 100, 50 , 20 und 10 DH, Münzen zu 10, 5, und 1 DH sowie 50, 20, 10, und 5 Centimes.

Geldwechsel:
 Oft wird der Umtausch von Bargeld durch Einheimische angeboten. Dabei sollte man sehr vorsichtig sein und niemals größere Summen tauschen. Sicherer ist immer der Umtausch bei einer Bank.

Aktuelle Wechselkurse:
  

Kreditkarten: Reisechecks und Kreditkarten werden fast überall akzeptiert. Umtauschquittungen sollten aufbewahrt werden, sie werden bei einem Geldrücktausch verlangt.

Reiseschecks: Fast übrerall im Land gibt es Banken, die Reiseschecks akzeptieren. Lediglich in sehr abgelegene Regionen kann es damit zu Schwierigkeiten kommen.

Geldautomaten: Viele Banken verfügen mittlerweile über Geldautomaten, an denen man auch mit der MaestroCard Bargeld abheben kann. Das Amt warnt jedoch, dass sich Falschbuchungen und Kartenhinterziehungen häufen.

Devisenbestimmungen: Seit einiger Zeitd darf die Landeswährung auch eingeführt werden. Max 1000 Dirhams. Zahlreiche Banken (z.B Credit du Morc) und offiziell Wechselstuben ermöglichen einen problemlosen Devisenwechsel, desgleichen die Rezeptionen besserer Hotels. Der Umtausch ist gebührenfrei und man erhält eine Quittung, die bis zur Ausreise aus Marokko aufbewahrt werden muss.

Bank-Öffnungszeiten: Öffnungszeiten der Banken sind Mo.-Fr. 8.00/8.30 bis 11.30 und 14.15-16.00/16.30 Uhr. Im Sommer gibt es längere Mittagspausen, andere Läden sind durchgehend (8.00-13.45) geöfffnet.


certificate_vaccination.jpgDer Gesundheitsdienst des deutschen Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein.

HIV / AIDS ist im Land kein besonders grosses Problem, aber wie in Europa eine gewisse Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen.

Landesweit besteht das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmässige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Gesundheitsvorsorge: Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist besonders auf dem Land z.T. technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Vielfach fehlen besonders auf dem Land auch gut ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. In allen Grossstädten gibt es gute medizinische Einrichtungen, einschl. Notdienst-Apotheken (manchmal im Rathaus), die ausserhalb der üblichen Zeiten geöffnet haben. Die Krankenhäuser bieten in Notfällen für eine geringe Gebühr oder auch kostenlos ärztliche Behandlung an. Grundsätzlich ist keine Kostenrückerstattung für Sachleistungen (Medikamente, ärztliche Behandlung) möglich. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Das Malaria-Risiko ist gering. Malaria tritt nur in der weniger gefährlichen Form Plasmodium vivax in einigen ländlichen Gebieten der Provinz Chefchaouen zwischen Mai und Oktober auf. Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind allenfalls bei speziellen Reiserouten sinnvoll. Es sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. In Grossstädten ist Leitungswasser normalerweise gechlort und relativ ungefährlich, kann jedoch u. U. leichte Magenbeschwerden hervorrufen. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher in Flaschen abgefülltes Wasser empfohlen. Ausserhalb der Grossstädte ist Trinkwasser nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut gekocht und heiss serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.


Das Klima Marokkos zeigt einen Übergang vom mediterran beeinflussten Nordwesten des Landes zum saharisch-kontinentalen Südosten und Süden. Der Hohe und Mittlere Atlas, die zusammen als eigener Klimaraum aufzufassen sind, bilden mit ihrem Hauptkamm die Klimascheide. Der nordwestliche Landesteil hat trockenheiße Sommer mit einer mittleren Augusttemperatur von 23 °C und mittleren Temperaturmaxima zwischen 26 °C (Casablanca) und 29 °C (Tanger). Die Winter sind mild (Januarmittel 12 °C) und regenreich, wobei die Niederschlagsmengen nach Süden hin geringer werden (Tanger 900 mm, Agadir 200 mm Jahresniederschlag). Landeinwärts nimmt der mildernde Einfluss des Meeres rasch ab, so dass in der zentralen Meseta und im Atlasgebirge ausgeprägtes Kontinentalklima herrscht: In Marrakesch (Augustmittel 29 °C) können im Sommer 45 °C erreicht werden, während im Winter die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen können; an Niederschlag fallen kaum 250 mm. Dagegen bringen Steigungsregen an der Westabdachung der Gebirge zum Teil mehr als 1.000 mm Niederschlag pro Jahr, der über 1.000 m Meereshöhe in den Wintermonaten gewöhnlich als Schnee fällt. In den südlich des Atlas gelegenen Sahara-Randgebieten herrscht extrem trockenheißes Wüstenklima. Es fallen nur unregelmäßig Niederschläge, die selten 200 mm im Jahr erreichen, so dass Ackerbau lediglich in Oasen mit Bewässerung betrieben werden kann. Während der Sommermonate weht zeitweise der Schirokko, ein heißer, staubbeladener Wind aus der Sahara.
Die beste Reisezeit sind die Monate März-Mai und September-November.


Flugzeug: Führender See- und internationaler Flughafen ist Casablanca. Daneben gibt es Flughäfen in Tanger, Rabat, Tétouan, Al Hoceïma, Fès, Oujda, Marrakesch, Ouarzazate, Essaouira und Nador. Der für den Tourismus wichtigste Flughafen ist Agadir. In Tanger entstand 2006–2007 eines der größten Hafenprojekte des Mittelmeerraumes, unter anderem ein Tiefwasser-Containerterminal.

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Bahn: Die Eisenbahn wird von der staatlichen Organisation National des Chemins de Fer (ONCF) durchgeführt. Das Rückgrat des Eisenbahnnetzes (1.907 Kilometer Streckenlänge[2]) bildet die Strecke von Oujda an der algerischen Grenze über Fes und Casablanca nach Marrakesch, von der mehrere Stichbahnen abzweigen. Über 1.000 km der Eisenbahn sind elektrifiziert. Es sind zwei TGV-Linien zwischen Tanger und Agadir und zwischen Casablanca und Oujda geplant, die bis zum Jahr 2030 in Betrieb gehen sollen[3]. Im Schienengüterverkehr ist der Transport von Phosphat zu den Häfen am Atlantik mit etwa 27 Millionen Tonnen bedeutsam.

Die wichtigsten Städte wie Marrakesch, Meknès, Fès, Tanger, Rabat, Casablanca, usw. sind alle durch ein zuverlässiges Streckennetz, auf dem auch Hochgeschwindigkeitszüge fahren, verbunden. Obwohl Züge nicht in der Frequenz wie in Mitteleuropa fahren, gibt es in der Regel mehrere Zugverbindungen pro Tag zwischen diesen Städten.

Zugreisen ist in Marokko vergleichsweise günstig. Eine einfache Fahrt von Tanger nach Marrakesch kostet ungefähr 200 Dh in der zweiten Klasse, bzw. 300 Dh in der ersten Klasse.

Züge bieten eine gute Alternative zu den oft überfüllten Bussen, die erheblich länger für dieselbe Strecke brauchen. Natürlich verbinden Züge längst nicht alle Städte und Orte in Marokko. In der Regel sind die Marokkaner freundlich und aufgeschlossen in den Zügen, und Reisende werden oft in Gespräche über ihren Trip verwickelt. Dies ist oft eine gute Möglichkeit, noch weitere gute Tipps für die Reise zu bekommen.

Pkw: Die Verkehrswege sind vor allem im Nordwesten gut ausgebaut, während südlich und östlich des Atlasgebirges Sandpisten vorherrschen. Das Straßennetz umfasst 62.000 km, ca. die Hälfte ist asphaltiert. Über 500 km sind Autobahnen. Im Bereich der Großstädte sind die Straßen zum Teil überlastet.

Überall in den großen Städten findet man Autovermietungen. Wenn man bei den kleinen Firmen mietet, sollte man das Auto vorher gründlich untersuchen und beispielsweise überprüfen, ob ein Reserverad und Wagenheber an Bord ist. Beachten sollte man auch, ob im Vertrag die Nutzung unbefestigter Straßen erlaubt ist, vor allem wenn man in abgelegenere Gegenden fahren möchte.

Das Straßennetz ist in weiten Teilen in Ordnung. Die wichtigsten Städte sind durch mautpflichtige Autobahnen verbunden, die immer noch erweitert werden. Die A3 führt heute von Casablanca über Rabat, Kénitra, Asilah nach Tanger. Das letzte Stück nach Tanger ist mittlerweile fertig gestellt. Von Rabat nach Fès führt die A2. Von Casablanca Richtung Süden führt die A7 bis Marrakesch. Informationen über die Maut und die Einteilung der Fahrzeugklassen kann man hier finden Mauttarife.

Straßenschilder sind auf Arabisch und Französisch, und die Verkehrsregeln entsprechen im Großen und Ganzen denen in Europa. Es herrscht Rechtsverkehr. Polizeikontrollen gibt es auf den großen Straßen, und Geschwindigkeitsübertretungen werden vor allem innerorts geahndet. Hier ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit, wenn nicht anders angegeben, 40 km/h. Grands Taxis, Busse und LKWs scheinen teilweise eigenen Vorfahrtsregeln zu folgen und man besteht besser nicht auf seinem Recht. Im Kreisverkehr gilt rechts vor links, es sei denn, es sind entsprechende Vorfahrt achten Schilder aufgestellt.

Die Spritversorgung ist im ganzen Land ausreichend. Man bekommt praktisch im ganzen Land Super bleifrei und Diesel, sowie Eurodiesel.
 
Taxis Es ist in Marokko üblich ein Taxi zu nehmen. Dabei wird zwischen den kleinen Taxis (petit taxi) für innerstädtische Fahrten und den großen Taxis (grand taxi) für längere Fahrten nach Auswärts unterschieden. Die Preise sind vergleichsweise günstig und per Gesetz ist festgelegt, dass die innerstädtischen Petits Taxis über ein Taxameter (compteur) verfügen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass diese auch funktionieren (insbesondere in Marrakech funktionieren diese für Touristen nie). Es ist darum beim Einsteigen darauf zu achten, dass der Fahrer das Taxameter auch einschaltet. Wenn er sich weigert, nimmt man einfach das nächste Taxi, diese sind ja zahlreich vorhanden. In kleineren Städten wie Essaouira oder Mohammedia gilt für Petits Taxis ein Festpreis, der im Taxi angeschrieben ist.

Auf langen Strecken ist es üblich, dass das Taxi anhält und wie ein Bus weitere Passagiere mitnimmt. Der Preis richtet sich in der Regel nach der Anzahl der Passagiere, der Länge der Strecke und ob man auch wieder zurückfährt. Als Faustregel kann man 25 dh pro Person für ein vollbesetztes Taxi für 60km rechnen. Grands Taxis sind normalerweise große Mercedesse, bei denen viele Fahrer im Wettstreit zu liegen scheinen, wer am meisten Extras und Verzierungen an den Wagen bekommt. Ein schön aufgemachtes Auto läßt oft auf einen guten Fahrer schließen. Grands Taxis sind neben Omnibussen oft die günstigsten Verbindungen um von Ort zu Ort zu fahren. Zu bedenken ist jedoch, dass diese Grands Taxis erst losfahren, wenn sich insgesamt 6 Passagiere (2 auf dem Beifahrersitz und 4 auf der Rückbank) eingefunden haben, die alle in die selbe Stadt wollen. Man kann allerdings auch mehrere Sitze bezahlen um in den Genuss von etwas mehr Komfort zu kommen.

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Sicherheitshinweis: Das Rif-Gebirge sollte wegen häufiger Belästigungen durch Rauschgifthändler von Reisenden nicht allein befahren werden. Besonders die Strassen zwischen Chefchaouen über Ketama nach Al-Hoceima sowie die Strecke von Ketama nach Fez sollten gemieden werden.

Stadtverkehr: Im Bereich der Großstädte sind die Straßen zum Teil überlastet.


Agadir ist für seine Strände bekannt. Die Stadt ist sehr modern und hat historisch nicht viel zu bieten. Es empfiehlt sich für ein paar Cent mit dem Bus ein paar Ortschaften nach Norden zu fahren, um die weniger überlaufenen und Bettlergesäumten Strände zu genießen.
Asni ist ein guter Ausgangspunkt für Touren ins Atlas-Gebirge.

Casablanca hat einen großen internationalen Flughafen und wird so für viele Touristen der Ausgangspunkt des Marokkourlaubs sein. Die historische Altstadt und die moderne Moschee, die die zweitgrößte der Welt ist, sind lohnenswerte Ziele für einen schönen Halbtagesausflug.

Chefchaouen
liegt im Hinterland von Tanger. Gewundene Straßen, blaue Türen und alte Olivenbäume sorgen für eine malerische Atmosphäre und bieten eine willkommene Abwechslung zu Tanger.

Essaouira
ist ein alter und historischer Küstenort, der vom Tourismus (wieder)entdeckt und von Tagestouristen geradezu überflutet wird. Die Straßen und Plätze der Stadt wurden in den letzten Jahren aufwendig erneuert.

Fès
ist die ehemalige Hauptstadt von Marokko und eine der größten mittelalterlichen Städte der Welt. Sie besteht aus der alten Medina, einer Neustadt aus der Franzosenzeit und einer echten, wuchernden Neustadt der Gegenwart.

Ifrane
ist eine der kleinsten Städte Marokkos und beliebter Erholungsort der Marokkaner. Im mittleren Atlas zwischen Meknes und Fès gelegen ist sie ein guter Zwischenstopp auf der Durchreise.

Marrakesch
ist die perfekte Kombination aus altem und neuem Marokko und alleine eigentlich schon einen Besuch wert. Man sollte mehrere Tage einplanen, um die labyrinthartigen Souqs (Basare) und die Ruinen der Altstadt zu erkunden. Ein Tipp ist der Besuch auf dem großen Djeema El Fna zur Abenddämmerung.

Meknès
moderne und entspannte Stadt, die ein ruhiges Ressort für tourismusgeplagte Besucher des nahegelegen Fès bietet.

Nador
liegt 16km südlich von der spanischen Stadt Melilla. Nador hat einen guten Geschmack in Sache essen. Nador ist einen Ausflug wert.
Ouarzazate ist die "Hauptstadt" des Südens. In Ouarzazate hat man ein gutes Beispiel für die sanfte Integration des Tourismus in eine historische Stadt, ohne die Atmosphäre zu stark zu verändern.


Quarzazate
wird oft als Drehort für internationale Filmproduktionen benutzt. Die Hollywoodproduktion Gladiator ist hier entstanden.

Rabat
ist die Hauptstadt Marokkos, die Stadt hat einen ruhigen und gepflegten Charakter.

Rissani
ist eine kleine Oasenstadt nahe des Randes der Sahara.

Tanger
ist für Touristen, die mit der Fähre von Spanien kommen, der Haupthafen.

Tétouan
ist die wichtigste Stadt im Norden mit wunderschönen Stränden und guter Ausgangslage für Touren in die Rif-Berge und dem Flughafen Tetouan Sania Ramel.

Das kleine Dorf Merzouga ist ein beliebtes Reiseziel am Rande der Sahara, vor allem bekannt wegen der beeindruckenden Sanddünen, die schon in vielen Filmen als Kulisse dienten.

Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Strasse 59, 40210 Düsseldorf
Tel: (0211) 37 05 51/52. Fax: (0211) 37 40 48.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 17.30 Uhr.

Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Kärntner Ring 17/2/23, A-1010 Wien
Tel: (01) 512 53 26. Fax: (01) 512 39 73.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 17.00 Uhr.

Staatliches Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Schifflände 5, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 252 73 16 oder 252 77 52. Fax: (044) 251 10 44.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 17.30 Uhr.

Office National Marocain de Tourisme (ONMT)
BP 19, Angle Rue Oued El Makhazin et Rue Zalaga, Agdal, MA-Rabat.
Tel: (037) 67 39 18. Fax: (037) 67 40 15.
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Botschaft des Königreiches Marokko
Niederwallstrasse 39, 10117 Berlin
Tel: (030) 206 12 40. Fax: (030) 20 61 24 20. Konsularabteilung: Tel: (030) 20 61 24 35.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 16.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Do 09.00 - 14.00 Uhr, Fr 09.00 - 12.00 Uhr. Während des Ramadan: Mo - Do 09.00 - 15.00 Uhr.

Generalkonsulate in Düsseldorf (Tel: 0211 - 65045117/15) und Frankfurt/M (Tel: 069-9 55 01 23). Honorarkonsulate in Bremen (Tel: 0421-3 30 73 85), Kassel (Tel: 0561-62 103) und München (Tel: 089-18 90 41 28).

Botschaft des Königreiches Marokko
Opernring 3-5, A-1010 Wien
Tel: (01) 586 66 51. Fax: (01) 586 76 67. Konsularabteilung: Tel: (01) 586 66 50.
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Öffnungszeiten: Mo - Do 09.00 - 16.30 Uhr, Fr 09.00 - 15.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Do 09.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 16.00 Uhr, Fr 09.30 - 12.00 Uhr und 13.30 - 14.30 Uhr.
Honorarkonsulat ohne Visumerteilung in Salzburg.

Botschaft des Königreiches Marokko
Helvetiastrasse 42, CH-3005 Bern
Tel: (031) 351 03 62. Fax: (031) 351 03 64.
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-14.00 Uhr.
Honorarkonsulate ohne Visumerteilung in Lausanne und Zürich.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
7 Zankat Madnine, Rabat
Postanschrift: Ambassade de la République fédérale d'Allemagne, B.P. 235, 10001 Rabat, Marokko.
Tel: (00212 37) 68 91 00. Fax: (00212 37) 70 68 51.
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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
6, Rue de Madrid, Sec. Résidentiel, 80 000 Agadir,
Postanschrift: Consul Honoraire de la République féderale d'Allemagne, 6, Rue de Madrid, Sec. Résidentiel, 80 000 Agadir, Marokko
Tel: (00212 28) 84 10 25, Fax: (00212 28) 84 09 26
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
Botschaft der Republik Österreich
2 Zankat Tiddas, BP 135, MA-10000 Rabat
Postanschrift: BP 135, MA-Rabat
Tel: (037) 76 40 03, 76 16 98. Fax: (037) 76 54 25.
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Honorargeneralkonsulat in Casablanca.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Square de Berkane, MA-10001 Rabat
Postanschrift: BP 169, MA-10000 Rabat
Tel: (037) 26 80 30/31/32. Fax: (037) 26 80 40.
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Mauretanische Botschaft in Marokko
382 Route al Jadida Beau Sejour, Casablanca (Koordinaten N33°33.715, W07°38.684), unweit des Campingplatzes Oasis
Tel: 022 257373 oder 022 257878
Öffnungszeiten: Mo – Do von 8.30 - 15.00 Uhr, Fr 8.30 - 12.00 Uhr.
Es werden 3 Fotos und 200 Dirham benötigt.
 
Das mauretanische Visum kann noch am selben Tag abgeholt werden, wenn der Antrag morgens abgegeben wird. Die Gültigkeitsdauer sollte beachtet werden, wenn noch ein längerer Marokkoaufenthalt geplant ist. Die Beschaffung des Mauretanienvisums in Deutschland vor Reisebeginn ist nach wie vor empfehlenswert, besonders, wenn man Suche nach der mauretanischen Botschaft und eventuelle Wartezeiten in Casablanca vermeiden will.
Das Visum kann möglicherweise auch bei der Einreise von Marokko über Dakhla an der Grenze am Kontrollposten nördlich von Nouadhibou ausgestellt werden, dort ist aber mit höheren Preisen (Berichte variieren zwischen 20 und 50 Euro) und dauernd möglichen Änderungen der Formalitäten zu rechnen. Verlassen Sie sich auf keinen Fall darauf.



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Dieser Artikel basiert auf folgenden Quelle(n):
- Artikel "
Marokko" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Marokkko" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Buch ADAC Reiseführer, Marokko
- Buch Marokko, Rita Henss
- Buch Marokko, Ingeborg Lehmann
- Buch Marokko, Jean Pierre Roger
- Buch Marokko, Hartmut Buchholz

 
 
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