Mali ist ein seit 1960 von Frankreich unabhängiger Staat in Westafrika. Der Landesname wurde in Anlehnung an das gleichnamige mittelalterliche Reich Mali gewählt. Der Name Mali bedeutet „Nilpferd“ in der verbreitetsten Sprache des Landes, Bambara.
Fläche: 1.240.192 km²
Bevölkerungszahl: 14.517.176 (Zensus 2009) Die Bevölkerung Malis setzt sich aus ca. 30 verschiedenen Ethnien zusammen, unter anderem Bambara (mit 30 % Hauptbevölkerung), Malinké, Fulani (Fulbe, Peulh), Sarakolé (Maraka), Songhai, Minianka, Bozo, Khassonké, Bobo, Senufo, Dogon, Tuareg, Mauren (speziell die Kunta) und Dioula, die sich durch verschiedene Sprachen und Kulturen auszeichnen und weitestgehend friedlich zusammenleben.
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner pro km²
Hauptstadt: Bamako (aus dem Bambara von Bama für „Krokodil“ und Ko für „Rücken“) ist die Hauptstadt Malis. Im Vorort Koulouba liegt das Regierungsviertel von Mali. Die Stadt liegt am Fluss Niger.
Staatsform: Mali gilt als gelungenes Beispiel einer Demokratisierung in Afrika, ist aber eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Die Staatsform des Landes ist eine semipräsidiale Republik, es hat ein semipräsidentielles Regierungssystem als Regierungsform.
Das Land hat seit 1992 eine demokratische Verfassung. Das derzeitige Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident Amadou Toumani Touré, der Regierungschef ist der Ministerpräsident Modibo Sidibé.
Regierungschef: Modibo Sidibé ist ein Politiker und derzeitiger Premierminister von Mali.
Staatsoberhaupt: Amadou Toumani Touré, kurz ATT genannt ist der Präsident von Mali.
Höchster Punkt: Hombori Tondo, 1.155 m
Niedrigster Punkt: Fluss Senegal, 23 m
Sprache: Noch vor der Amtssprache Französisch, die nur als Zweitsprache von rund 10 % der Bevölkerung gesprochen wird, ist Bambara (40 % Sprecheranteil) die verbreitetste Sprache. Weitere Sprachen sind Dogon-Sprachen, Fulfulde, Arabisch, Songhai-Sprachen, Soninke sowie Senufo-Sprachen. Von vielen Maliern werden mehrere dieser Sprachen verstanden.
Religion: Die Einwohner der Sudanzone nahmen durch den Kontakt mit den nordafrikanischen Muslimen schon frühzeitig großenteils den Islam als Religion an. Gleichzeitig bestanden daneben die einheimischen Glaubensformen weiter.
Der Islam ist mit 90 % die am meisten verbreitete Religion der Bevölkerung in Mali (Muslime leben vor allem im Norden); im Süden dagegen praktizieren etwa 8 % der Bevölkerung animistische Religionen. Katholiken und Protestanten machen einen Anteil von 2 % aus.
Ortszeit: MEZ - 1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Mali.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
Telefonvorwahl: +223
Internet-Kennung: .ml
Mali ist ein Binnenstaat im Inneren Westafrikas mit 1.240.192 km² Fläche, von denen 20.002 km² auf die Gewässer entfallen. Es liegt in der Grosslandschaft Sudan sowie im Sahel und teilt sich seine 7243 km lange Landgrenze mit sieben Nachbarstaaten; im Nordosten und Norden mit Algerien (1376 km Länge), im Nordwesten mit Mauretanien (2237 km), im Osten mit Niger (821 km) sowie im Südosten mit Burkina Faso (1000 km). An Mali grenzen ausserdem Senegal (419 km) im Westen, Guinea (858 km) im Südwesten und die Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire, 532 km) im Süden.[3] Oberhalb des Nigerbogens liegt die Wüste Sahara, die zwei Drittel der Landesfläche bedeckt.
Die nördliche Landeshälfte wird von einem Ausläufer des algerischen Ahaggar-Massivs überragt. Den südlichen und zentralen Teil durchzieht der Niger in breiten Tiefländern. Zwischen Ségou und Timbuktu bildet der Niger ein grosses Binnendelta – die Massina. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in der Savanne im Süden.
Flugzeug: Point Afrique: Fliegt einmal wöchentlich Bamako und Mopti/Sevare(Ankunft am Sonntag, Rückflug nach Paris am Montag) von Paris aus an. Die Flüge nach Gao sind zur Zeit eingestellt. (Stand Februar 2009)
Air France: Fliegt beinahe täglich von Paris nach Bamako.
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Internationale Flughäfen:
Bamako (BKO) liegt 15 km ausserhalb der Stadt (Fahrzeit 20 Min.). Flughafenbusse fahren zur Stadt. Taxis.
Schiff: Theoretisch ist es möglich per Boot aus dem Senegal (auf dem Fluss Senegal) oder aus dem Niger (auf dem Fluss Niger) nach Mali einzureisen. Diese Möglichkeit wird jedoch in der Praxis kaum wahrgenommen.
Bahn: Es gibt Busverbindungen zwischen Mali und Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Guinea und dem Senegal. Die im Bradt Guide erwähnte Busverbindung von Ouahigouya nach Koro existiert nicht. Es verkehren jedoch Bacheés zwischen den beiden Städten. Es ist empfehlenswert früh am Busbahnhof zu sein, auch wen dies bedeuten kann sehr lange zu warten. Wer von Ouagadougou kommt sollte damit rechnen eine Nacht in Ouahigouya zu verbringen, bevor er nach Mali weiterreisen kann.
Pkw: Es ist möglich aus allen Nachbarländern mit dem Auto einzureisen. Wer aus dem Norden kommt sollte allerdings wissen was er tut. Zwar hat sich die Situation in den letzten Jahren wohl gebessert. Wer jedoch in der Sahara alleine mit dem Auto liegen bliebt oder sich verfährt, kann sich in realer Todesgefahr befinden. Es ist also ratsam sich mit Anderen zusammenzutun oder sich von einem Kenner der Gegend führen zu lassen.
Reisepass: Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Visum: erforderlich
Transit: Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Gültigkeitsdauer: 1 Monat (einmalige Einreise) bzw. 1-3 sowie 6, 9 und 12 Monate (mehrmalige Einreise.
Die Aufenthaltsdauer kann im Land verlängert werden (Einwanderungsbehörden in Bamako oder jede Polizeidienststelle).
Antragstellung: Persönlich oder postalisch beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft.
Aufenthaltsgenehmigung: Anfragen an die Botschaft.
Bearbeitungszeit: Die Unterlagen sollten möglichst 3 Wochen vor Reiseantritt eingereicht werden.
Eine Expressbearbeitung von ca. 2 Tagen ist derzeit nur bedingt möglich.
Einreise mit Kindern:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Ein eigener Reisepass für Kinder wird empfohlen.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Kinder unter 18 Jahren, die ohne ihre Erziehungsberechtigten reisen, benötigen von diesen eine schriftliche Zustimmung (wenn möglich, in französischer Sprache).
Impfungen: Siehe Gesundheitshinweise.
 Landes-Währung: 1 CFA (Communauté Financière d'Afrique) Franc ist unterteilt in 100 Centimes.
Währungskürzel: F, CFA
Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 250, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.
Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in Mali. Der CFA-Franc ist mit einem festen Wechselkurs an den Euro gekoppelt. Euro werden häufig als Zahlungsmittel akzeptiert, allerdings nicht für kleinere Einkäufe im Landesinneren.
Geldwechsel: Fremdwährungen können in den folgenden Banken gewechselt werden: La Banque de Développement du Mali, la BCEAO, la Banque Malienne de Crédit et Dépôts. Man muss mit langen Wartezeiten rechnen. Nur in den größeren Städten gibt es Banken. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar und Euro.
Wechselkurs CFA Franc:
• Kurs CFA Franc (XOF) - Euro (EUR)
• Kurs Euro (EUR) - CFA Franc (XOF)
• Kurs CFA Franc (XOF) - Schweizer Franken (CHF)
• Kurs Schweizer Franken (CHF) - CFA Franc (XOF)
Kreditkarten: Visa , MasterCard/Eurocard und American Express werden nur in der Hauptstadt (größere Banken, Flughäfen, Hotels, Restaurants) und von einigen Hotels im Landesinneren akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Reiseschecks werden in Banken in Bamako angenommen und sollten in Euro oder US-Dollar ausgestellt sein.
Devisenbestimmungen: Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt und ab einem Wert bzw. Gegenwert von 25.000 CFA Fr deklarationspflichtig (Reiseschecks in Fremdwährungen sind hiervon ausgenommen). Ausfuhr der Landeswährung bis 25.000 CFA Fr gestattet. Ausfuhr der Fremdwährungen bis in Höhe der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt.
Bank-Öffnungszeiten: Mo-Do 07.30-12.00 und 13.15-15.00 Uhr, Fr 07.30-12.00 Uhr.
Im Folgenden die Links zu den Reise- und Sicherheitshinweisen für Mali der Aussenminsterien von Deutschland, Österreich sowie der Schweiz:
Impfungen
Für alle obligatorisch
- Gelbfieber: ausser für Flughafentransit-Passagiere
Für alle empfohlen
- Abdominaltyphus, Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen
Für Risikogruppen empfohlen
- Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut
- Mening.-Meningitis: während Epidemiezeit (12-6)
Anmerkungen
- Hepatitis A: keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)
Malaria
Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.
- Medikamente: sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.
Risikogebiete hohes Risiko im Süden des Landes inklusive Städte
malariafrei oder minimales Risiko im Norden
Übertragungsmonate 1-12
Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen
- Hochrisikogebiet : die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !
Aids
HIV-Bestimmungen: gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.
Mitnehmen
- Medikamente: regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen - Reisedurchfall mitnehmen. Andere: nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
- Präservative: für gefahrlosen Sex.
- Reiseversicherung: zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.
Während der Reise
Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.
Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.
Mückenschutz
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).
Verpflegung
- Wasser: Nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: Gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: Selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: Auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: Nur individuelle Handtücher benutzen.
Sonne
- Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.
Sex
- Ungeschützter Sex (einmal genügt!) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.
Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Mali ist nicht nur eines der ärmsten Länder der Erde, es liegt auch teilweise in klimatisch ungünstigen Gebieten. Das trifft vor allem auf den Norden zu, der sich stark von der südlichen Hälfte unterscheidet. Der Norden ist im Winter kälter und im Sommer wärmer als der Süden. Im Norden fällt auch weniger Regen, was die Dürrewahrscheinlichkeit deutlich größer werden lässt. Im Süden Malis wird, auch aufgrund der klimatisch günstigeren Verhältnisse, mehr Landwirtschaft betrieben.
Norden
Das Gebiet ist in der zweiten Jahreshälfte deutlich wärmer als europäische Länder, weist aber im Januar Temperaturen von 10 bis 20 °C auf. Im Juli herrschen dann Temperaturen von über 30 °C, teilweise auch über 35 °C. Es fällt jedoch nur wenig Regen. Der Jahresniederschlag liegt in der Nordspitze bei unter 20 mm und zur Mitte hin bei immerhin nur 20 bis 250 mm, was zur Folge hat, dass hier ein vollarides Klima herrscht (Niederschlag ist für 10 bis 12 Monate im Jahr geringer als das Verdunstungspotential). Entsprechend ist die Dürrewahrscheinlichkeit sehr hoch. Die extreme Trockenheit und Hitze sind erschwerte Bedingungen für die Landwirtschaft. Insbesondere im an die Sahara-Wüste angrenzenden Norden des Landes ist zunehmende Wüstenbildung eine Gefahr.
Süden
Anders sieht es in der Südhälfte des Landes aus. Dort ist es im Januar eher wärmer. So steigt die Temperatur hier auf 20 bis 25 °C, nur selten über 25 °C. Im Sommer ist es allerdings nur geringfügig wärmer. So herrschen im Juli größtenteils 25 bis 30 °C, zur Mitte hin auch bis zu 35 °C und nach Süden teilweise nur 20 °C bis 25 °C. Auch die Niederschläge sind deutlich größer als in der Nordhälfte. Sie liegen bei über 250 mm in der Mitte und bis zu 2000 mm Jahresniederschlag im Süden Malis. Entsprechend ist auch die Zahl der Monate in der die Niederschläge geringer sind als das Verdunstungspotential mit 10 bis unter 6 Monaten geringer als im Norden und damit auch die Dürrewahrscheinlichkeit. Hier wird auch Landwirtschaft betrieben. Die Südhälfte Malis teilt sich in drei Regionen. Zum einen die Mitte, mit einer Dornsavanne, weiter südlich dann die Trockensavanne und darunter im Süden Malis eine Feuchtsavanne.
Die beste Reisezeit ist von November bis Anfang März.
Flugzeug: Die Fluggesellschaften Compagnie Aerienne du Mali (CAM) und Mali Air Express (MAE) fliegen Inlandsflughäfen wie Mopti, Kayes und Timbuktu an.
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Schiff: Auf dem Niger verkehren Comanov Boote sowie Transportpinassen (pinasse publique). Das Befahren des Flusses ist jedoch nicht ganzjährig möglich. Zwei der Comanov Boote fahren von Kaulikoro über Mopti nach Timbuktu. Eines fährt weiter bis nach Gao. Es gibt auch noch deutlich teurere Pinassen die ausschließlich für die Touristen betrieben werden.
Bahn: Es gibt zweimal pro Woche eine Verbindung zwischen Bamako nach Kayes auf der Strecke nach Dakar (Senegal) (Fahrzeit Bamako-Kayes: ca. 10 Std., Bamako-Dakar: 30-35 Std.). Die auf dieser Strecke eingesetzten senegalesischen Züge sind den malischen Zügen an Komfort (Klimaanlage, Speisewagen) deutlich überlegen.
Auf der knapp 60 km langen Strecke von Bamako nach Koulikoro verkehrt täglich ein Zug (Fahrzeit: ca. 2 Std.).
Pkw: Es gibt in Mali keine Transportmittel, die nicht mit einem Unfallrisiko behaftet sind. Wer ein eigenes Auto bleibt wahrscheinlich am seltensten liegen. Sollte jedoch wissen, dass es nicht viele geteerte Straßen in Mali gibt. Eine führt von Bamako über Mopti nach Gao und Bandiagara. Weitere führen von Bamako und Mopti über Sikasso zu den Grenzen der Elfenbeinküste und Burkina Fasos. Segou und San liegen an den benannten Hauptstraßen. Wer mit einem eigenen Auto in den Norden fährt, der auch von Banditen bewohnt wird, erhöht das Risiko überfallen zu werden für sich selbst.
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Busse Es gibt regelmäßige Busverbindungen zwischen allen größeren Städten. Außerdem verkehren Bacheés und Taxis. Diese findet man am Busbahnhof (Gare Routier) der jeweiligen Stadt und sie sind stets überfüllt. Bevor man sein Ticket kauft sollte man fragen wie viele schon verkauft wurden, da die Wagen erst los fahren, so bald sie voll sind. Sieh jedoch auch ihre Vorteile. Die Wahrscheinlichkeit in einem der öffentlichen Verkehrsmittel überfallen zu werden ist deutlich geringer als in einem der touristischen 4WD, da es hier für Banditen nichts zu holen gibt.
In der modernen Landeshauptstadt Bamako sind der Botanische Garten, der Zoo, das Maison des Artisans (Kunstgewerbezentrum), das Musée National und die Märkte einen Besuch wert.
Djenné ist eine Stadt in der Region Mopti in Mali mit 22.391 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005).
Wahrzeichen der Stadt ist die große, ebenfalls vollständig aus Lehm gebaute Große Moschee von Djenné (errichtet um 1907) direkt am großen Marktplatz, auf dem jeden Montag ein großer traditioneller Markt stattfindet. Nach jeder Regenzeit wird das Gebäude unter Beteiligung vieler Einwohner neu verputzt. Sie ist das größte Lehmbauwerk der Welt im Sudan-Lehmbaustil. Mehr als 2000 Gläubige haben in ihr Platz.
Die Altstadt Djennés wurde im Jahre 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Geschützt sind auch die Ausgrabungsstätten auf den ebenfalls aus den Hochwasserfluten ragenden Hügeln (Tougéré) Djeno, Kaniana, Tonomba und Hambarketolo.
Mopti ist eine Stadt in Mali mit etwa 118.000 Einwohnern und liegt ca. 650 Km von Bamako entfernt. Der Kern Moptis liegt auf drei Inseln, weshalb man ihr den Namen "Venedig Malis" gab. Die Altstadt ist mit ihren Märkten und der Moschee von Mopti ein beliebtes Touristenziel. Die grosse Moschee von Mopti (Mosquée de Komoguel) wurde von 1933 bis 1935 auf dem Areal einer 1908 erbauten Moschee errichtet. Sie wurde von 2004 bis 2006 restauriert.
Südöstlich von Mopti, auf dem Bandiagara-Plateau, lebt das Volk der Dogon, deren religiöse Traditionen vom Islam bis heute unberührt geblieben sind. Es wird empfohlen, ihre sehr interessanten Dörfer nur auf organisierten Touren oder mit einem einheimischen Führer zu besuchen. Ansonsten ist es möglich, unabsichtlich die sehr traditionelle Lebensweise der Dogon zu stören. Das Kliff von Bandiagara wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Timbuktu ist eine Oasenstadt im westafrikanischen Staat Mali mit ca. 36.000 Einwohnern (2009, Hochrechnung).
Die drei Moscheen, die das Stadtbild prägen, die Djinger-ber-Moschee, die Sankóre-Moschee und die Sidi Yahia-Moschee, sowie 16 Friedhöfe und Mausoleen zählen seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das historische Stadtbild mit seiner charakteristischen Lehmbauweise und zahlreicher Moscheen des 13. bis 15. Jahrhunderts wurden entgegen den Wünschen der Regierung von Mali jedoch nicht eingeschlossen; nach Ansicht des Welterbekommittees waren dort die Eingriffe durch moderne Bauten schon zu weit fortgeschritten.
Gao ist eine Stadt in Mali. Als Knotenpunkt wichtiger Handelsstraßen entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum des Handels, insbesondere des Transsaharahandels. Sie war Hauptstadt des Songhayreiches.
Hier befindet sich auch das in das Weltkulturbe aufgenommene Grabmal von Askia Muhammad. Berühmt ist Gao auch für die rote Düne von Koyma, welche direkt in Gao auf dem anderen Nigerufer liegt. Man erreicht sie mit einem Boot über den Niger. Sie ist von der hinteren Seite eher flach und fällt auf der vorderen Seite steil und direkt in den Fluss Niger. Man kann auf ihr spazieren. Sie ist eines der natürlichen Wahrzeichen der Stadt Gao.
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Office Malien du Tourisme et de l'Hôtellerie:
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Kooperationsbüro DEZA der Schweizerischen Eidgenossenschaft:
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Tel: 21 32 05. Fax: 21 81 79.
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Die Schweiz unterhält keine Vertretung in Mali. Zuständig ist die Botschaft in Dakar (siehe Senegal - wichtige Adressen).
Quelle: Unser Partner "Transafrika - Mali"
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