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Madagaskar für Naturliebhaber inkl. Badeverlängerung (November - Dezember 2010) Drucken E-Mail

NOV-DEZ201028-23

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Alle lieben die Natur!

Madagascar, erleben und sterben, nein, natürlich nichts so dramatisches, aber: Liebe Leute, offene Gespräche, auch mit nichts besitzenden, ungelernten Menschen - wenn sie sehen, dass jemand Hilfe braucht wird nicht nach materiellen Dingen gefragt, sondern geholfen. Guides ganz unterschiedlich, aber alle lieben die Natur! Auch Madagassen gehen zum Urlaub in die Nationalpärke.

Essen vom feinsten, natürlich zubereitet und im Boden neben an gewaschen, Hühner und anderes Geflügel nur lebend am Markt zu kaufen - selber metzgen..zum ersten Mal Zebu gegrillt oder an Vanille-, Ingwer-, Zitonengrassauce gegessen - lecker, lecker, viel Reis, manchmal Pasta oder Kartoffel oder Gemüse dazu, das Essen schmeckte mir vom ersten Tag an unglaublich gut. 

 
Eine unglaubliche Natur: Pflanzen die ich im ganzen Leben noch nicht gesehen habe, Baobab, mehr als 1000 Jahr alte, in der Rinde wasserspeichernde, dickbauchige Bäume, die nur spärlich Äste und Blätter bilden, eindrückliche Paphiopedilum, das selbe System wie die Baobabs einfach eine Etage darunter, Kakteenwälder, Regenwälder mit Urwaldriesen, darauf Orchideen und Farne an den Ästen, Pflanzen wie Weihnachsstern und Christusdorn, die ich per 100000enden im Topf produziere in der Schweiz und unglaubliche vieles mehr! Stille mystische Orte wie eine Grabstätte im Gebirge, eine Höhle, ein Gebiet das aus kalksteinernen Nadeln, die ehemals Korallen waren, die sie Zingi nennen besteht.

Die Tierwelt wie sie nur auf Madagascar vorkommt. Tägliche Begegnungen mit Lemuren statt Affen - so putzige Tiere, Camäleon in allen Grössen und Farben, Schlangen, Leguane, Eidechsen, Gecko in allen Varianten, Vögel in allen Farben und Grössen, Flughunde und Fledermäuse, Spinnen und Käfer, Zikaden und andere Insekten und leider, auch Moskitos.

Das Meer mit kitschigem Sonneruntergang, Badeinseln, Fische im Korallenriff und auf dem Teller, Bootsfahrten nach Masoala, Nosy Mangabe, Nosy Be, schwimmen und schnorcheln.

Paris, Flughafen Charles de Gaulle, Kälte und Schneechaos, am Donnerstag den 23.12. um 13.15 Uhr angekommen, Weiterflug um 17.30 Uhr - kei Problem, ein bisschen warten, dann sind wir zu Hause - denkste, Stunde um Stunde wird nach hinten geschoben: 18.30, 19.30, 20.30, dann endlich - juhu! Boarding - ab in den Flieger und... warten: 21.00 Uhr wir starten die Maschine um 21.30 - warten - 21.30 Uhr: wir starten die Maschine nicht weil: kein Enteisungsmittel mehr vorhanden ist, aussteigen und eine Mitleidgenossen - Schlange von min. 1000 Leuten vor dem Umbuchungsschalter - und nicht vergessen, wir waren seit 24 Stunden unterwegs - nei, nicht mit uns, Taxi und ab nach Paris, eine schöne warme Dusche, ein Bett und 6 Stunden schlafen und die Welt sieht doch wieder ganz anders aus! Am 24. Ab in die kurze Schlange, neue Boardingpässe und weiter warten, die Hälfte der Flüge sind von Anfang an annuliert, die Franzosen müssen alle in Paris bleiben, nur die Transferpassagiere werden weiter betreut. Um 12 Uhr wird der 1. Flug nach 15.20 verschoben und wir haben Tickets für den 2. - was machen? Ab zum Gare de l`Ouest und in den TGW nach Zürich - Koffer suchen am Flughafen - keine Chance - sicher 100 SBB Wagen voll Köffer und niemand hat eine Ahnung, welche Flüge schon Gepäck gebracht haben, das wird noch lange dauern, bis wir unsere Köffer wieder sehen werden.

B.S. und S.S.
 
 
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