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Flug:
Der Flug mit Air-France startete mit einer Stunde Verspätung von Paris, da die Fluggäste aus den verschiedensten Regionen Europas auf den Flug zustiegen. Der Flug verlief problemlos und angenehm. Gegen Mitternacht dann Ankunft in Tana. Die Gepäckausgabe entwickelte sich zu einem wahren Chaos und einer Geduldsprobe von über 2 Stunden. Weit nach Mitternacht erwartete uns Jimmy, unser Fahrer vor der Ankunftshalle.
Unser Fahrer:
Jimmy entpuppte sich als äusserst zuverlässiger und angenehmer Fahrer. Er ging voll auf unsere Bedürfnisse ein, gab uns wertvolle Infos über Land und Leute, und kein Halt war ihm zu viel, damit wir die Landschaft ausgiebig geniessen oder unsere Fotos schiessen konnten. Er hat wesentlich zum tollen Gelingen unserer Reise beigetragen. Wir können ihn wärmstens empfehlen.
Landschaft:
Landschaftlich ist Madagaskar wohl einmalig! Die Vielfalt der verschiedenen Regionen mit Reisterrassen, kargen Hochebenen, tropischen Küstengebieten mit üppiger Vegetation sowie immensen Trockengebieten und weiten Hochebenen, soweit das Auge reicht, ist faszinierend.
Leute:
Es besteht ein faszinierendes Gemisch aus total verschiedenen Volksstämmen mit unterschiedlichsten Kulturen und Gebräuchen. Nicht zu übersehen ist die allgegenwärtige Armut, die sehr betroffen macht. Trotzdem sind die Leute sehr freundlich, fröhlich und zurückhaltend und scheinen ihrem Schicksal ergeben zu sein. Wir haben uns unter den Leuten stets wohl uns sicher gefühlt. Von Aggression oder Bedrängnis keine Spur.
Zugfahrt:
Diese Zugfahrt ist wohl einmalig auf der Welt. Mit 1 stündiger Verspätung gings los. Anstelle der vorhergesagten 7 Std. dauerte die Fahrt ca. 12 Std. Man braucht schon ein ziemliches Sitzleder und viel Ausdauer, den von bequemer Fahrt kann keine Rede sein. Doch die Eindrücke und die Begegnungen entlang den verschiedenen Haltestellen sind schlechthin faszinierend und wiegen die Unannehmlichkeiten auf. Ein Höllenritt im Schrittempo durch üppigste, tropische Landschaft mit denkbar schlechtem Wagenmaterial mitten durch den Dschungel.
Reservate:
Die besuchten Reservate könnten unterschiedlicher nicht sein, jedoch alle sehr lohnenswert und äusserst interessant und vielfältig wie die zugehörigen Landschaften. Die verschiedenen Guides waren sehr engagiert und gaben uns viele wissenswerte Informationen über Flora und Fauna, sowie den jeweiligen kulturellen Kontext.
Kunsthandwerk:
Die besuchten Handwerkstätten waren allesamt interessant. Mit welch einfachen Mitteln und ausgefeilter Handwerkskunst wunderschöne und einfach Kunstgegenstände hergestellt werden, ist wirklich faszinierend.
Unterkünfte, Hotels:
Was wir an Unterkünften angetroffen haben, hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Herausragend waren Palissandre, Tana: Hervorragendes, kleines Hotel mit toller Atmosphäre, zentral gelegen in Fussdistanz zum pulsierenden Markt, hervorragendes Essen, prima Service mit freundlichem Personal, franz. Führung Tsara Guest House, Fianaransoa: Kleines Hotel mit tollem Ambiente in der Oberstadt, schöne Zimmer, fantastisches Essen, aufmerksames Personal, engagierter einheimischer Besitzer Ranohira, Jardin du Roi: Eine Oase in der herrlichen Landschaft, äusserst geschmackvolle Anlage mit Bungalows und tollen Zimmern, prima Essen in schönem Ambiente, ein Ort der Erholung, franz. Führung Ifaty, Les Dunes d`Ifaty: wunderschönes Hotel mit Haupthaus und Bungalos unmittelbar am Meer gelegen, erstellt mit einheimischen Materialien, eingedeckt mit Schilfdächern, alles sehr geschmackvoll eingerichtet, prima Essen, franz. Führung. Selbst die einfacheren Unterkünfte hatten Qualität Manakara, Hotel Vanille: Einfache Bungalow-Anlage mit Haupthaus direkt am Meer, Erholung pur nach der anstrengenden Zugfahrt, Morgenessen in rustikalem Holzhaus mit Blick aufs Meer Ambositra, Palanganeskanal, Auberge d Ambositra: einfache Bungalow-Anlage in unmittelbarer Nähe eines Fischerdorfes, geführt von einem äusserst liebenswürdigen Geranten mit engagiertem einheimischen Personal, prima einheimisches Essen.
Empfehlung:
In Fianarantsoa lohnt sich der Besuch der Altstadt in der Oberstadt, die in einem beispielhaften Projekt renoviert wurde. Der Initiant dieses Projektes ist der Besitzer des Tsara Guest Houses. Die Bewohner wurden angehalten ihre Häuser sachgerecht zu sanieren und erhielten fachkundige Unterstützung und finanzielle Mittel. Die Atmosphäre ist einzigartig. Die Altstadt ist in Gehdistanz zum Tsara Guest House.
Fazit:
Die Reise hat einen nachhaltigen Eindruck in uns hinterlassen. Madagaskar ist faszinierend und einzigartig. Die Begegnungen mit Land und Leuten waren sehr intensiv und unvergleichlich. Ein Dank an Aquaterra Travel für die hervorragende Organisation der Reise. Das Reisebüro verfügt über verlässliche Partner vor Ort, die das Land bestens kennen.
Ich habe mit diesen Zeilen die Reise nochmals Revue passieren lassen. Wir waren wirklich begeistert von diesem Land, dass schon lange Zeit auf meiner Wunschliste stand.
Mit freundlichen Grüssen
A.K.
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