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Kenia liegt in Ostafrika. Angrenzende Länder sind der Sudan und Äthiopien im Norden, Somalia im Osten, Tansania im Süden und Uganda im Westen. Im Südosten besitzt das Land einen Küstenstreifen zum Indischen Ozean und im Westen einen kleinen Anteil am Viktoriasee. Die Tier- und Pflanzenwelt Kenias ist sehr groß. Tier- und Pflanzenarten können auf Safari-Touren durch zahlreiche Parks entdeckt werden.


Fläche: 580.367 km²

Bevölkerungszahl: Kenia nimmt mit etwa 39 Millionen Einwohnern (2009) Rang 34 unter allen Ländern der Erde ein. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 58 Jahren. Mehr als 42 % der Bevölkerung ist weniger als 15 Jahre alt.
Bevölkerungsdichte: 66,9 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Nairobi ist die Hauptstadt Kenias mit 2.750.561 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005), welche auf einer Fläche von etwa 150 Quadratkilometer leben.

Staatsform: Kenia ist seit eine Präsidialrepublik und seit dem 12. Dezember 1963 von Grossbritannien unabhängig.

Staatsoberhaupt: Mwai Emilio Stanley Kibaki ist seit dem 30. Dezember 2002 der dritte und amtierende Staatspräsident Kenias.

Regierungschef: Premierminister Raila Odinga, seit dem 13. April 2008

Höchster Punkt: Mount Kenya, 5.199 m

Niedrigster Punkt: Indischer Ozean, 0 m

Sprache: Offizielle Landessprachen: Swahili und Englisch. Handelssprache ist mehrheitlich das Englische. Daneben gibt es verschiedene Stammessprachen und viele Dialekte.

Religion: Etwa 70 Prozent der Bevölkerung sind Christen, davon etwa 26 % Anglikaner, 26 % Katholiken, 2,5 % Orthodoxe sowie Anhänger der zahlreichen afrikanischen Kirchen.

Ortszeit: MEZ + 2. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kenia.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +2 Std. und im Sommer +1 Std.

Telefonvorwahl:  +254

Internet-Kennung: .ke




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Im Osten liegt der Indische Ozean. Landschaftlich ist Kenia in vier Regionen unterteilt: Wüste im Norden, Savanne im Süden und fruchtbare Ebenen an der Küste und an den Ufern des Victoria-Sees. Das Bergland mit der Haupstadt Nairobi befindet sich im Westen. Nordwestlich von Nairobi liegt das Rift Valley, der Grabenbruch, in dem die Stadt Nakuru und der Aberdare-Nationalpark liegen, unweit des Mount Kenia (5200 m), der ebenfalls einen Nationalpark beherbergt. Ganz im Nordwesten von Kenia liegt der Turkana-See.




 


flugzeug_kenya_airways.jpgFlugzeug: Von Europa und Nordamerika kommt fast nur die Einreise per Flugzeug nach Kenia in Frage. Viele große Fluggesellschaften fliegen das Ostafrikadrehkreuz Nairobi täglich an (Jomo Kenyatta International Airport östlich der Stadt). Direkte Linienflüge von Deutschland gibt es nicht, jedoch von der Schweiz (Zürich).

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Internationale Flughäfen:

- Nairobi (NBO) (Jomo Kenyatta International) liegt 18 km östlich der Stadt.

- Mombasa (MBA) (Moi International) liegt 13 km westlich der Stadt.

Einige Flüge nutzen den Wilson Airport (WIL), der 6 km südlich von Nairobi liegt.

Schiff: Passagierschiffe verkehren zwischen Mombasa, Mauritius, den Seychellen, Dar-es-Salaam und Sansibar (Tansania).

Bahn: In Kenia betreiben die privatisierten Rift Valley Railways weiterhin die Hauptbahnstrecke, auf der auch noch Personen befördert werden, von Mombasa nach Nairobi, ferner Nebenlinien von Nairobi nach Kisumu (mit Anschluß Kisumu-Butere) und nach Nyeri. Mehrmals in der Woche fahren hier Züge im Kolonialstil.


pass.jpgReisepass: Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visum: Allgemein erforderlich

Staatsangehörige von EU-Ländern und der Schweiz können das Visum auch bei der Einreise am Flughafen für einen Aufenthalt von max. 3 Monaten erhalten, es wird jedoch empfohlen, das Visum vor Reiseantritt im Heimatland zu besorgen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen kein Visum.

Besucherpass
Alle Besucher erhalten bei der Einreise einen Besucherpass ( Visitor's Pass ). Reisende ohne gültiges Ticket für die Rück- oder Weiterreise müssen eine Bargeld-Kaution hinterlegen, die bei Ausreise zurückerstattet wird.

Transit: Transitreisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Rück- oder Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Gültigkeitsdauer:
3 Monate. Verlängerungen können beim Immigration Department in Nyayo House, Uhuru Highway, Nairobi sowie in Mombasa oder Kisumu beantragt werden.

Antragstellung: Persönlich oder per Post beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft.

Aufenthaltsgenehmigung: Anträge an das Einwanderungsamt: The Principal Immigration Officer, PO Box 30191, Nairobi.

Bearbeitungszeit: Mindestens 1 Woche bis 10 Werktage.

Ausreichende Geldmittel:
Alle Reisenden müssen bei der Einreise über ein Rück-/Weiterreiseticket und über ausreichende Geldmittel (mind. 500 US$) verfügen.

Einreise mit Kindern:
Deutsche: Kinderreisepass oder eigener Reisepass. Auch der deutsche Kinderausweis bis 16 Jahren (möglichst mit Lichtbild) wird offiziell anerkannt, hat aber in der Praxis zu Problemen geführt.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken : Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Kinder von visumpflichtigen Eltern benötigen auch dann ein eigenes Visum, wenn sie im elterlichen Reisepass eingetragen sind. Alleinreisende, visumpflichtige Kinder benötigen einen eigenen Reisepass und ein Visum.

Einreise mit Haustieren: 
Für Hunde und Katzen werden ein Gesundheitszeugnis und ein Tollwutimpfzertifikat, das im Herkunftsland ausgestellt wurde, benötigt. Die Tollwutimpfung muss mindestens 1 Monat und maximal 12 Monate vor der Ankunft durchgeführt worden sein. Zusätzlich muss eine Einfuhrgenehmigung vorgelegt werden, die beim Livestock Officer , Veterinary Department (Post Office, Kabete) in Kenia beantragt werden kann. Die Bearbeitungszeit beträgt mindestens 30 Tage.


geld_kenya.jpgLandes-Währung: Ein Schilling ist in 100 Cent unterteilt.

Währungs-Kürzel: KSh, KES

Im Umlauf sind Banknoten zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Schilling. Übliche Münzen sind 1, 5, 10, 20 und (selten) 40 Schilling. Die 40-Schilling-Münze wurde 2003 anlässlich der 40-jährigen Unabhängigkeit von Großbritannien ausgegeben.
Geldwechsel: Ist in allen grösseren Banken, in Geldwechselstuben (die überall zu finden sind) und in autorisierten Hotels möglich. Banken nehmen höhere Gebühren als Wechselstuben. Von Schwarzhändlern wird abgeraten. Geldumtausch muss jedesmal auf dem Devisenformular bestätigt werden. Devisenvergehen können hart bestraft werden.

Wechselkurs Kenianischer Schilling:

Kurs Kenianischer Schilling (KES) - Euro (EUR)
Kurs Euro (EUR) - Kenianischer Schilling (KES)
Kurs Kenianischer Schilling (KES) - Schweizer Franken (CHF)
Kurs Schweizer Franken (CHF) - Kenianischer Schilling (KES)

Kreditkarten: Eurocard, American Express, MasterCard, Diners Club und Visa werden in Hotels, Reisebüros, von Veranstaltern von Safaritouren und in Restaurants häufig angenommen. An zahlreichen Bankautomaten, die in Städten zunehmend auch an Tankstellen anzutreffen sind, kann man Bargeld mit Kreditkarte abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Reiseschecks: Kann man in den Banken umtauschen. Empfohlen werden vor allem US-Dollar-, alternativ auch Euro- oder britische Pfund Sterling-Reiseschecks.Reiseschecks werden häufig akzeptiert, Eurochecks werden jedoch von Banken oder offiziellen Umtauschstellen in Kenia nicht anerkannt.

Geldautomaten: Fast alle Banken in Kenia bieten Automaten an, Barclays ist am verlässlichsten und akzeptiert Karten von Visa, MasterCard, Plus und Karten im Cirrus-Verbund.

Devisenbestimmungen: Die Einfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist ab einem Betrag im Gegenwert von 5.000 US$ deklarationspflichtig.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr. Einige Banken haben auch samstags von 09.00-11.00 Uhr geöffnet. Viele Niederlassungen haben inzwischen Geldautomaten, die rund um die Uhr zugänglich sind. Nationale und internationale Banken haben Niederlassungen in den meisten größeren Städten.

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
Hier ein paar Richtwerte:
• "Tip Box" im Hotel pro Woche: ca. 65 CHF / 50 Euro 
• Guide pro Woche: ca. 65-130 CHF / 50-100 Euro 

certificate_vaccination.jpgImpfungen

Für alle empfohlen
- Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen

- Gelbfieber: Impfung obligatorisch (nicht für Flughafentransit-Passagiere) bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (nicht bei dortigem Flughafentransit); Impfung empfohlen für Masai Mara, Nakuru Park und den Westen des Landes; ; Impfung nicht empfohlen für die Küstenregion (Mombasa, Malindi, Lamu) und die Gebiete östlich einer Linie Nairobi-Amboseli Park und südlich einer Linie Nairobi-Lamu/Kiunga Marine Reserve (inkl. Amboseli/Namanga Park, Tsavo Park, Kiunga Marine Reserve)


Für Risikogruppen empfohlen

- Abdominaltyphus, Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet
- Mening.-Meningitis: extremer Norden (Grenzgebiete), während Epidemiezeit (12-6)

Anmerkungen

- Hepatitis A: Keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)

Malaria

Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: Für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.

- Medikamente: Sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.

Risikogebiete hohes Risiko im ganzen Land <2500m inklusive Städte
geringes Risiko in Nairobi City und >2500m

Übertragungsmonate 1-12

Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen

- Hochrisikogebiet : Die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

Aids
HIV-Bestimmungen: Gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes. 
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.


Mitnehmen
Medikamente: Regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: Nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
Präservative: Für gefahrlosen Sex.
Reiseversicherung: Zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten.

Während der Reise

Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.

Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.


Mückenschutz
- Mückenschutz am Tag, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen (Dengue-Fieber-Risiko).
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen   Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).


Verpflegung
- Wasser: Nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: Gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: Selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: Auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: Nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Sex
Ungeschützter Sex (einmal genügt!) kann AIDS, Hepatitis B, usw. übertragen.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).


Bitte beachten Sie den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.




Kenia kann in zwei Klimazonen unterteilt werden: Im Hochland, das höher als 1800 m liegt, kommt es von April bis Juni und von Oktober bis November zu Regenperioden. Der Niederschlag fällt meist nachmittags, abends und nachts. Die Nächte sind relativ kühl. Die kälteste Zeit in dieser Region liegt im Juli und August mit etwa 10 °C täglichem Minimum. Die warme Periode liegt im Januar und Februar mit etwa 25 bis 26 °C täglichem Maximum. Die Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 65 Prozent. In Nairobi liegen die Temperaturen im Juli bei 11 bis 21 °C und im Februar bei 13 bis 26 °C. Die jährliche durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt in Nairobi bei 958 mm. Am Victoriasee sind die Temperaturen viel höher, hier gibt es zum Teil starke Regenfälle.
An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 und 32 °C, und die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 75 Prozent. Der meiste Niederschlag fällt von April bis Juni. Die trockensten Monate sind Januar und Februar. Die wärmsten Monate sind Januar bis Mai und Oktober bis Dezember.

Die Beste Reisezeit Kenia ist von Mitte Dezember bis Mitte März und von Juni bis Oktober. Die Reisezeiten sollte recht genau beachten, da man die Regenzeiten in Kenia meiden sollte. Eine größere Safari ist während der Regenzeit nur schwer möglich. Das Kenia Klima an der Küste ist während der Regenzeit oft schwül.



Flugzeug: Alle touristischen interessanten Punkte in Kenia verbindet Kenya Airways (KQ), Mombasa Air Safari, Safarilink und AirKenya. Von zahlreichen Reiseveranstaltern werden Rundreisen zu den Nationalparks und zur Küste angeboten.

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Schiff: Entlang der Küste vom Lambu-Archipeö bis Mombasa verkehren traditionelle kenianische Segelschiffe, Dhows. Zum Einsatz kommen meistens reine Segelschiffe. Es werden aber auch mit Motoren benutzt. Wasser- und Lebensmittelvorräte müssen bei längeren Fahrten mit einer Dhow unbedingt ausreichend mitgeführt werden.

Pkw: Der Zustand der Strassen ist in Kenia sehr unterschiedlich. Das Strassennetz ist in Teilen des Nordens sehr schlecht. Neuen Asphalt gibt ansonsten es bis zu Murram (Piste). In der Regenzeit kann das Fahren sehr schwierig sein. Die Verbindungen in Nationalsparks bestehen meist asu erodierten Wellbelchpisten. Ausserhalb Nordkenias findet man Tankstellen ohne Probleme.

Busse und Minibusse (Matatus) Ein Matatu ist ein Sammeltaxi in Kenia. Mittlerweile fahren die Taxis nicht nur in der Stadt, sondern erreichen den letzten Winkel des Landes. Früher waren die Wagen meist Peugeot-Pickups mit einer aufgesetzten Kabine, heute sind es meistens 15-sitzige Minibusse japanischer Fabrikate (fünf Sitzbänke zu je drei Personen). Oft fahren die Wagen ganz bestimmte Strecken, haben Schilder mit den Zielorten oder Preislisten am Fenster kleben.Berüchtigt wurden die Matatus, weil sie ständig überfüllt waren und nahezu alles, was es zu transportieren gab, z.B. Betten, Maissäcke oder Hühner, im oder auf dem Wagen transportierten. Aufgrund der mangelnden technischen Wartung und des oft überhöhten Tempos passierten immer wieder schwere Unfälle.

Mietwagen: Wenn man sich ein Auto mieten möchte empfiehlt es sich den Fahrer gleich mit zu mieten, das kostet kaum Aufpreis und hat den Vorteil das man jemanden dabei hat der sich auskennt.

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Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr


Mombasa ist mit 799.727 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Kenia und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas. Südlich und nördlich der Stadt, erstrecken sich wunderbare Sandstrände. Besonders sehenswert ist die Festung Fort Jesus. Sie wurde 1593 von den Portugiesen unter Philipp II. von dem italienischen Architekt Giovanni Battista Cairato gebaut.

Nairobi ist die Hauptstadt Kenias. Sehenswert ist das Langatta Giraffe Center. Dieses Giraffenzentrum wird von AFEW (African Fund for Endangered Wildlife) im Stadtteil Langatta unterhalten. Insbesondere für Kinder besteht die Hauptattraktion im Füttern von Rothschild-Giraffen „Auge in Auge“ von einem Turm aus. Gegenüber des Centers beginnt ein ca. 1-2 km langer Naturwanderweg in einem ursprünglichen Waldgebiet. Daten zu den Pflanzen und Tieren entlang des Weges kann man entweder aus einer Broschüre oder von einem der Ranger erfahren, welche auch Führungen anbieten. Interessant sind auch das Nationalmuseum mit einer umfassenden Sammlung zur afrikanischen Frühgeschichte, das Eisenbahnmuseum, das Parlamentsgebäude, das Rathaus, das Gericht sowie das Nationaltheater und die Nationalbibliothek.

Der Nairobo-Nationalpark ist nur etwa 7 km vom Stadtzentrum Nairobis entfernt.
Er ist Kenias erster Nationalpark und wurde 1946 eröffnet und ist 117 km² groß. Damit ist dieser Park im Verhältnis zu anderen afrikanischen Nationalparks sehr klei Der Nationalpark beheimatet etwa 80 Säugetierarten sowie über 500 Vogelarten. Er ist eines der erfolgreichsten Schutzgebiete für Nashörner in Kenia.
Die Skyline der Großstadt kann vom Park aus gesehen werden. Nur ein Zaun trennt die Tiere von der Stadt. Diese Nähe verursacht Konflikte mit der einheimischen Bevölkerung, vor allem weil es die Wanderrouten der Huftierherden gefährdet.

Malindi liegt 125 km nördlich von Mombasa und ist der älteste Urlaubsort Kenias. Entlang der Küste liegen die Malindi- und Watamu-Wasserschutzgebiete, in denen man die Welt der Korallenriffe entdecken kann. Tauchen ist hier sehr beliebt.

Es gibt eine Vielzahl an Nationalparks in Kenia, die ein wichtiges Standbein für den Tourismus darstellen. Der größte Nationalpark ist der Tsavo-Nationalpark, der in Tsavo-Ost und Tsavo-West gegliedert ist. Der bekannteste Nationalpark Kenias ist die Masai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti. Hier findet man besonders in den Monaten Juli und August einen großen Tierreichtum, bedingt durch die Herdenwanderungen von Gnus, Zebras, Antilopen, Büffeln und Impalas. Andere bedeutende Nationalparks sind Amboseli, Lake Nakuru und Meru. Ebenso sehenswert ist der Nationalpark in Nairobi, ein kleineres tierreiches Reservat inmitten der Hauptstadt. Wohl nirgends sonst kann man Giraffen und Zebras so dicht vor einer Großstadtskyline beobachten.

Der Aberdare-Nationalpark hat eine Fläche von 766 km². Er liegt in der unmittelbaren Umgebung der Nyandaruaberge und besteht aus der Aberdare Range, einer Bergkette vulkanischen Ursprungs, die sich von Norden nach Süden erstreckt, sowie deren östlichen, dicht bewaldeten Vorgebirgen. Die Tierwelt ist nicht besonders artenreich. Es gibt Bongos, Büffel, Busch- und Wasserböcke sowie Busch- und Riesenwaldschweine. Das Spitzmaulnashorn ist hier noch nicht völlig ausgerottet. Mit etwas Glück kann man auch schwarze Panther (schwarz gefärbte Leoparden) zu Gesicht bekommen.
Es gibt viele Wasserfälle, einer der eindrucksvollsten ist der 300 m hohe Guru-Wasserfall.

Vom Amboseli Nationalpark, der etwa 1.200 m über dem Meeresspiegel liegt, hat man direkte Sicht auf den höchstens Berg Afrikas, den Kibo im Kilimandscharo-Massiv (5.895 m). Der Berg selbst befindet sich in Tansania, bestimmt aber das Wetter, speziell die Regentage des kenianischen Nationalparks zu seinen Füßen. Zu beobachten sind rund 800 Elefanten darunter befinden sich  auch noch alte Kühe und Bullen, so dass sich das reiche und komplexe Sozialverhalten der Elefanten beobachten lässt.

Der Meru-Nationalpark liegt in der Eastern Province Kenias, ungefähr 100 km nordöstlich des Mount-Kenya-Massivs, auf 300 bis 940 m Meereshöhe. Der Jahresniederschlag beträgt 600 bis 800 mm. Heute zählt der Meru-Nationalpark zu den artenreichsten Wildreservaten Kenias. Im Park liegen die südlichen Verbreitungsgrenzen von Grevyzebra, Netzgiraffe, Erithrea-Spießbock und Rainey's Grant-Gazelle. Kronenducker, Kirk-Dikdik und Kongoni haben hier ihr nördlichstes Vorkommen in Kenia. Außerdem gibt es hier den scheuen Kleinen Kudu. Die Elefantenbestände wurden 1982 mit 472 und 1987 mit 427 Exemplaren angegeben. 1973 sollen es noch 1500 und 1976/1977 zwischen 1300 und 2100 Tiere gewesen sein. Zusätzlich wandern gelegentlich Elefanten aus nördlicheren Gebieten ein. Diese Tiere sind sehr scheu, da sie häufig schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben.

Der Mount-Kenya-Nationalpark umschließt das zentrale Mount-Kenya-Massiv ab etwa 3.200 m Höhe. Zweck des rund 715 km² großen Nationalparks ist es, das nachfolgend erwähnte Landschaftsbild und die Flora und Fauna zu schützen und für die Zukunft zu bewahren.

Der Tsavo-Nationalpark ist ein Nationalpark in Kenia, Ostafrika. Er besitzt eine Fläche von 9.065 km², was ungefähr 30 % der Gesamtfläche aller Parks in Kenia entspricht. Im Park findet man Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Weiterhin gibt es noch etwa 60 weitere große Säugetierarten, wie z. B. Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten.
In den vergangenen Jahren haben sich die Populationen der Elefanten und Löwen im Tsavo National Park so stark vermehrt, so dass die Tierdichte extrem hoch ist und einige Tiere den Nationalpark verlassen haben um Futter zu suchen.

Der Turkana-See (auch Rudolfsee) ist mit 6405 km² das größte Binnengewässer Kenias; der nördlichste Teil gehört zu Äthiopien. Rund um den See erheben sich zum Teil sehr aktive Vulkane. Das Klima im Norden Kenias ist sehr stark arid und die Vegetation somit sehr karg. Es herrschen Gräser vor, Bäume sind selten.
Das Wasser des Turkana-Sees ist sodahaltig, es ist äußerst fisch- und algenreich. Dominierende Fischarten sind Tigersalmler und Nilbarsche, die teilweise über 100 kg schwer werden. An den Ufergebieten leben zahlreiche Krokodile.
In der Nähe des Turkana-Sees befindet sich auch die erste Fundstelle eines Homo rudolfensis. Er wurde nach seinem Fundort (Rudolfsee) benannt.
Die Turkanasee-Parks wurden 1997 in die Liste des Unesco-Weltnaturerbes aufgenommen. In das Schutzgebiet eingeschlossen ist der bereits 1973 von Kenia als Nationalpark unter Schutz gestellte Sibiloi-Nationalpark.

Kenya Tourist Board
c/o Travel Marketing Romberg, Schwarzbachstrasse 32, 40822 Mettmann
Tel: (02104) 83 29 19. Fax: (02104) 91 26 73.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 17.30 Uhr.

Kenya Wildlife Service
PO Box 40241-00100, KE-Nairobi
Tel: (02) 60 08 00. Fax: (02) 60 37 92.
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Botschaft der Republik Kenia
Markgrafenstrasse 63, 10969 Berlin
Tel: (030) 259 26 60. Fax: (030) 25 92 66 50.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 Uhr.
Honorarkonsulat in Hamburg.

Botschaft der Republik Kenia
Neulinggasse 29/8, A-1030 Wien
Tel: (01) 712 39 19 20. Fax: (01) 712 39 22.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 17.00 Uhr. Konsularabteilung: Mo - Fr 10.00 - 12.30 Uhr.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 17.00 Uhr.Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 17.00 Uhr.

Permanent Mission of the Republic of Kenya to the United Nations

1-3 Avenue de la Paix, CH-1202 Genève
Tel: (022) 906 40 50. Fax: (022) 731 29 05.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 17.00 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ludwig Krapf House, Riverside Drive 113, Nairobi
Postanschrift: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 301 80, 00100 Nairobi, Kenia.
Tel: (00254 20) 426 21 00, 445 17 02. Fax: (00254 20) 426 21 29.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
Der Amtsbezirk dieser deutschen Vertretung ist Kenia sowie die Seychellen und Somalia. Der Leiter der Vertretung ist zugleich Botschafter in den Seychellen. Die Vertretung unterstützt die deutsche Botschaft in Bujumbura (Burundi) in Rechts- und Konsularangelegenheiten.

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Bank of India Building 2. Stock, Nkrumah Road, Mombasa,
Postanschrift: Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 86779, Mombasa, Kenia
Tel: (00254 41) 222 87 81, Fax: (00254 41) 231 45 04
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Botschaft der Republik Österreich
2nd floor, City House, Corner Wabera Street/Standard Street, KE-Nairobi
Postanschrift: PO Box 30560, KE-00100 Nairobi
Tel: (020) 31 90 76/-78. Fax: (020) 34 22 90.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Honorarkonsulat in Mombasa.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

7th floor, International House, Mama Ngina Street, KE-00100 Nairobi
Postanschrift: PO Box 30752, KE-00100 Nairobi GPO

Tel: (020) 22 87 35. Fax: (020) 21 73 88.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Konsulat in Mombasa
 

Quelle: Unser Partner "Transafrika.org"


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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Kenia" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "
Kenia" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht under der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Kenia" von der Website
www.fernweh.com
- Artikel "Kenia" von der Website
www.safetravel.ch
 
 
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