Reiseverlauf:
1. Tag (Samstag): Europa - Douala
Ankunft in Douala. Empfang und Transfer ins Hotel «Jet Hotel». Übernachtung und Essen Hotel in Douala.
2. Tag (Sonntag): Douala - Maroua
Nach dem Frühstück um ca. 06.30 Uhr Abfahrt zum Flughafen für den Inlandflug nach Maroua um 09.30 Uhr. Ankunft in Maroua gegen Mittag und Transfer ins Hotel «La Porte Mayo» in Maroua.
Am Nachmittag Besuch der Stadt. Maroua ist die 5. grösste Stadt von Kamerun und hat über 200'000 Einwohner. Sie können den Markt mit seinen Kunsthandwerken besuchen. Übernachtung und Essen im Hotel «La Porte Mayo» in Maroua.
3. Tag (Montag): Maroua - Maga
Nach dem Frühstück Besuch des Wochenmarktes und des traditionellen Medizinalmarktes von Maroua. Besuch der Gerber und Schmiede. Abfahrt nach dem Mittagessen nach Maga. Zimmerbezug im Hotel „Safari Danay“. Sie können dort spazieren und die frei lebenden Tiere beobachten (Rotstirn-Gazellen, Kronenkraniche und Dromedare). Oder Sie können ein erfrischendes Bad im Pool nehmen. Nach dem Aperitif auf der Terrasse geniessen Sie das Abendessen nach französischer Tradition, zubereitet von Céline. Übernachtung und Essen im Hotel „Safari Danay“ in Maga.
4. Tag (Dienstag): Maga
Früh morgens nach dem Frühstück Aufbruch nach Pouss. Hier überqueren Tschader und Peul M’Bororos den Fluss Chari, um Handel zu betreiben. Sie besuchen den Markt und das Sultanat von Pouss. Dann geht es nach Murla, um die berühmten Kegelbauten des Mousgoumvolkes kennen zu lernen. Zum Mittagessen sind Sie zurück im „Safari Danay“. Nachmittags geniessen Sie eine ruhige Bootsfahrt mit der Piroge auf dem See von Maga. Auf den vielen kleinen Inseln grasen hunderte Rinder der M’Bororos und Chouas. Sie können auf dem See die Nilpferde und Millionen von Vögeln beobachten. Sie besuchen die Fischer und können sich mit ihnen über ihre Arbeit und ihr Leben unterhalten. Übernachtung und Essen Hotel im „Safari Danay“ in Maga.
5. Tag (Mittwoch): Maga - Waza
Nach dem Frühstück geht es über Alagarno zum Nationalpark von Waza. Sie durchqueren den Park vom Süden Richtung Norden. Der berühmteste Nationalpark von Kamerun umfasst 170‘000 Hektaren. Seine Fauna ist reich und seine Artenvielfalt eindrücklich. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, können Sie Elefanten, Giraffen, Löwen, Strausse, Warzenschweine, Büffel, Hyänen, jede Menge von Antilopen und Gazellen, aber auch viele Zugvögel sowie Reiher, Marabus und Geier sehen. Zwischendurch Picknick im Park. Übernachtung und Essen im Hotel „Campement von Waza“ in Waza.
6. Tag (Donnerstag): Waza - Oudjilla - Col De Coza - (Tourou) - Rhumsiki
Nach dem Frühstück Fahrt über Mora nach Oudjilla. In Oudjilla besuchen Sie den Häuptlingssitz der Podokos. Der Palast des Häuptlings, von dessen 47 Frauen jede eine eigene Küche und einen eigenen Schlafraum hat, stellt sich als kleines Dorf dar. Der Podokostamm lebt mit alten Riten und Bräuchen. Nach diesem Besuch fahren Sie über den Pass von Koza. Der Boden ist karg und jedes Plätzchen wird zum Sähen genutzt. Darum werden die Hütten wie Schwalbennester an die Felsen gebaut. In den Terrassenkulturen wird vor allem Hirse angebaut. Die Frauen haben auf dem Pass in Djinglyia eine kleine Kooperative gegründet, wo sie ihre Handarbeiten feil bieten. Diese haben sie während der Dürrezeit angefertigt, und es ist für sie die einzige Möglichkeit ein wenig Geld zu verdienen. Darum besuchen wir diese Kooperative regelmässig. Über Mokolo geht es dann zum Hochplateau von Rhumsiki auf 1200m. Wenn Sie möchten und die Zeit reicht, können wir den Markt in Tourou besuchen. Hier kommen die Frauen weither von ihren Bergdörfen. Dafür frisieren sie sich elegant, tragen verzierte Kalebassen auf den Köpfen, was Ursprung ihres Stammes zeugt. Essen und Übernachtung im „Campement von Rhumsiki“ in Rhumsiki.
7. Tag (Freitag): Rhumsiki
Nach dem Frühstück führt Sie eine kleine Wanderung ins Tal an die Grenze zu Nigeria. Rhumsiki ist in den Mandara-Bergen und es herrscht ein sehr angenehmes Klima. Ein frischer Wind erlaubt das Wandern, aber auch einen guten Schlaf.
Im Tal arbeiten viele Schnitzer, welche traditionelle Instrumente und Skulpturen herstellen. Der Stamm der Kapsiki, die in der Region von Rhumsiki heimisch ist, wurde durch die Grenzziehung der Kolonialmächte nach dem 1. Weltkrieg geteilt. Die Mondlandschaft mit Vulkankaminen ist atemberaubend.
Mittagessen im Campement und nach einem erfrischenden Bad im Pool oder einer Siesta können Sie das Dorf besuchen. Sie können zu den Webern, den Töpfern oder zum Zauberer gehen, der ihnen Ratschläge gibt. Wenn Sie es wünschen, führen die Dorfbewohner gerne einen ihrer traditionellen Tänze vor. Essen und Übernachtung im „Campement von Rhumsiki“ in Rhumsiki.
8. Tag (Samstag): Rhumsiki - Amsa - Garoua
Heute nach dem Frühstück besuchen Sie den Wochenmarkt von Rhumsiki. Die Dörfler der ganzen Umgebung sind da. Probieren sie bei einer der Frauen das Hirsebier, „Bil - Bil“ genannt. Dieses Getränk bekommt man in keinem Restaurant, man sollte die Gelegenheit also nutzten! Es gibt rotes und weisses Bil – Bil. Danach zurück ins Camp zum Mittagessen. Nachmittags Fahrt über Amsa und Bourrah nach Garoua. In Amsa besuchen Sie die Schmiede. Dort können Sie die Technik des Gelbgusses sehen.
Essen und Übernachtung im «Tourist Motel» in Garoua.
9. Tag (Sonntag): Garoua - N’Gaoundere - Yaounde
Nach dem Frühstück haben Sie Gelegenheit, sich die Stadt Garoua anzusehen, bevor Sie für die Bahnfahrt nach N'Gaoundéré fahren. Essen im Restaurant Plazza oder im Restaurant Coffee Shop. Beide Lokale haben eine ausgezeichnete internationale Küche. N’Gaoundéré ist die Hauptstadt der Provinz „Adamaoua“. Auf 1200m haben Sie ein sehr angenehmes frisches Klima. Dort werden im Februar sogar Erdbeeren geerntet. Besuchen Sie den Palast des Lamido von N’Gaoundéré. Mit seinen Lehmmauern und seinem überhängendem Strohdach ist dieser Palast einzigartig. Um 17 Uhr geht es zum Bahnhof und um 18 Uhr fährt der Nachtzug nach Yaoundé ab. Sie reisen in einem Schlafwagenkompartiment 1. Klasse. Diese Bahnfahrt ist ein Erlebnis. Man macht Bekanntschaften und kann das bunte Treiben an den Bahnhöfen beobachten. Vielleicht möchten Sie die vielen Speisen, die angeboten werden, probieren. Sie können auch Früchte am Bahnsteig kaufen.
10. Tag (Montag): Yaounde - Bandjoun - Bafoussam - Koutaba
Nach ihrer Ankunft in Yaoundé Empfang und Abfahrt in den Westen des Landes über Bafia nach Banjoun zum grössten und schönsten Fon-Palast der Bamiléké. Bewundern Sie die Holzskulpturen des grossen Versammlungshauses und das Königliche Museum. Die 300 Jahre alte Chefferie ist eine der wichtigsten des Landes und zählt ca. 200‘000 Mitglieder. Weiterfahrt nach Bafoussam, der 6. grössten Stadt Kameruns und Hauptstadt der „Provinz Ouest“ mit 185'635 Einwohnern. In Foumbot besuchen Sie den grossen Viktualienmarkt bevor Sie nach Koutaba weiterreisen.
11. Tag (Dienstag): Koutaba - Foumban - Bamenda
Nach dem Frühstück Abfahrt nach Bamenda und Bafut. In Bafut werden Sie den Fon-Palast besuchen und dort die traditionellen Tänze der Bamiléké geniessen. Eine kleine Promenade im Botanischen Garten von Bafut bringt Entspannung. Weiter nach Foumban, der Hauptstadt des “Provinz du Noun“, die ca. 88'362 Einwohner zählt. Foumban ist der Sitz des Stammes der Bamoun und wird von einer der ältesten Dynastien West-Afrikas regiert. Im Palast des Sultans von Foumban, einem rotfarbenen Ziegelsteinbau, befindet sich im oberen Stockwerk das Museum, in dem Jahrhunderte alte traditionelle Trachten und Kostüme, Masken, Holzfiguren und verschiedene Waffen zu besichtigen sind. Eine Besonderheit, die nur in diesem Museum zu besichtigen ist, sind die Manuskripte in der „Shü-Mom“-Sprache, die 1896 von einem dem damaligen Sultan Ibrahim Njoya erfunden wurde. Sie können auch den Markt für Kunsthandwerk besuchen sowie Weber, Sticker und beim Bronzeguss zusehen. Dann fahren Sie weiter nach Bamenda. Bamenda ist die 4. grösste Stadt Kameruns und zählt 229'109 Einwohner. Es ist die Hauptstadt der „Provinz Northwest“ und im englisch-sprachigen Teil Kameruns. Bamenda liegt an der „Ringroad“ des Kameruner Graslandes. Übernachtung und Essen im Hotel „Ayaba“ in Bamenda.
12. Tag (Mittwoch): Bamenda - Dschang
Nach dem Frühstück verlassen Sie Bamenda in Richtung Dschang. Auf dem Weg nach Dschang kommen Sie in das Dorf Fongo-Tongo mit seinem Mami-Wata Wasserfall. Dieser Fall befindet sich in einem heiligen Wald und die Legende besagt, dass Mami-Wata, die Wasserfee, direkt hinter dem Fall haust. Im umliegenden Wald leben viele Affen und auch Panther. Weiterfahrt nach Dschang. Besuch des Marktes und der Kathedrale. Dschang war zur Kolonialzeit ein begehrter Urlaubsort. Wärend der grossen Hitzeperioden zogen sich die Familien der Kolonialbeamten gerne nach Dechant zurück. Sein angenehmes Bergklima wirkt noch heute sehr belebend. Übernachtung und Essen im „Centre Climatique“ von Dschang.
13. Tag (Donnerstag): Dschang - Melong - Mbouroukou
Heute geht es nach dem Frühstück über den «Batié Pass» (1500m) nach Bafang. Auf dem Pass haben Sie eine wunderbare Aussicht über die grünen Hügel und Täler der Region. Auf der Fahrt machen Sie einen Halt an den eindrücklichen Wasserfällen von Ekom Nkam. Das Wasser fällt aus 80m Höhe inmitten des Tropenwaldes. Über Melong gelangen sie dann nach M’Bouroukou. Zimmerbezug, Übernachtung und Essen in der romantischen «Villa Luciole» in Mbouroukou.
14. Tag (Freitag): Mbouroukou - Mt Manengouba - Mbouroukou
Nach dem Frühstück machen Sie einen Ausflug zum Mt Manengouba. Zuerst fahren Sie mit dem Fahrzeug und dann wandern Sie bis zu den beiden Kraterseen. Sie stellen Frau und Mann dar. Picknick am Vulkansee. Abendessen und Übernachtung ist wieder in der "Villa Luciole in Mbouroukou.
15. Tag (Samstag): Melong - Douala
Nach dem Frühstück geht die Reise nach Douala. Sie sehen die Chefferie von Bonabéri mit seinem grossen, alten Baobab. In Douala besuchen Sie die Stadt mit dem Blumenmarkt und dem Palast der Bell-Könige von Douala. Abendessen in einem typischen Restaurant von Douala. Um 21 Uhr Abfahrt zum Flughafen von Douala und Rückflug nach Europa.
Touren-Änderungen oder -Kombinationen nach Ihren Wünschen sind jederzeit möglich. Fragen Sie unsere/n Reiseberater/in danach!