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Kamerun Drucken E-Mail
Welches Land reicht vom feuchtesten äquatorialen Regenwald bis an den Rand der grössten Wüste der Erde? An welchem Ort kann man an sonnigen Tropenstränden baden und aus 4000m Höhe auf das Meer sehen? In welchem Staat leben Menschen mit über 260 verschiedenen Sprachen, Christen, Muslime und Glaubensvertreter von Naturreligionen mit den unterschiedlichsten Kulturen friedlich zusammen? Wo können Sie wilde Tiere und unverfälschte Natur sehen sowie eine Vielzahl an einheimischen Kulturen und deutsche Kolonial-Geschichte verfolgen? Welches Land ist seit jeher politisch stabil und wird trotz der Herzlichkeit seiner Bewohner und seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten von der Weltpresse und dem Tourismus nur weinig beachtet? KAMERUN! Wegen seiner Vielfalt an Landschaften, Bevölkerung, Kultur, Flora und Fauna wird Kamerun auch als "Afrika in  Miniatur" bezeichnet. Ein Land, wo Erlebnisse und fantastische Landschaften nicht abwechslungsreicher sein könnten.
Kamerun liegt in Zentralafrika und grenzt an Nigeria, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Gabun, Äquatorialguinea und den Atlantischen Ozean durch die Bucht von Bonny.


Fläche: 475.442 km²

Bevölkerungszahl: 18.879.301
In Kamerun leben über 280 verschiedene Volks- und Sprachgruppen. Im Süden vor allem Bantu. Im Norden und im zentralen Teil des Landes Semibantu sowie tschadische und sudanische Völker. Im südlichen Regenwald leben Pygmäen.

Bevölkerungsdichte: 35,7 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Yaoundé ist Hauptstadt und mit 1.299.446 Einwohnern zweitgrösste Stadt Kameruns.

Staatsform: Seit 1960 ist Kamerun eine Präsidialrepublik mit einer neuen Verfassung, deren Text letztmals 1996 geändert wurde. Kamerun ist nach dieser Verfassung ein Einheitsstaat, wobei im Vergleich zu früher weiter dezentralisiert wurde. Der Präsident wird auf sieben Jahre gewählt und kann nach einer Verfassungsänderung am 10. April 2008 unbegrenzt zur Wiederwahl antreten. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird für fünf Jahre gewählt.
Seit Januar 1960 ist Ost-Kamerun von Frankreich und seit Oktober 1961 West-Kamerun von Grossbritannien unabhängig.
Regierungschef: Ephraïm Inoni (seit 8. Dezember 2004)

Staatsoberhaupt: Paul Biya ist seit 1982 der zweite Präsident von Kamerun.

Höchster Punkt: Fako 4.095 m (am Mt. Cameroon)

Niedrigster Punkt: Atlantischer Ozean 0 m

Sprache: In Kamerun wird in 8 von 10 Provinzen französisch gesprochen, in der Nord- und Südwest Provinz englisch. Neben diesen zwei offiziellen Amtssprachen gibt es zahlreiche "Dialekte" (afrikanische Sprachen), Sprachwissenschaftler reden von über 200 im ganzen Land.
Im Norden des Landes ist zusätzlich das Fulfulde sehr verbreitet und wird mancherorts als Handelsprache benutzt. In den englisch sprachigen Provinzen spricht man auf der Strasse Pidgin, eine Kreolsprache die für das ungeübte Ohr schwer verständlich ist.

Religion: In Kamerun sind rund 50 Prozent der Bevölkerung Christen, davon 25 % Protestanten und 25 % Anhänger der katholischen Kirche Kameruns, ca. 20 Prozent Muslime und der Rest sind Anhänger afrikanischer Religionen. Ein überwiegender Teil der christlichen Bevölkerung pflegt nach wie vor ebenfalls lokale animistische Bräuche. Unter den christlichen Missionsgesellschaften ist im Süden, vor allem in Kribi und Doume die katholische Pallottinermission von Bedeutung. Die Kameruner Baptisten unterhalten seit über 100 Jahren enge Beziehungen zum deutschen Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Die meisten Muslime leben in den nördlichen Regionen des Landes, deren Städte stark durch den Islam geprägt sind. Zahlenmäßig sind die Muslime nur im Norden in der Überzahl.

Ortszeit: MEZ. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Kamerun.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter 0 Std. und im Sommer -1 Std.

Telefonvorwahl:  +237

Internet-Kennung: .cm


cm-map.gifDas Landesinnere besteht vorwiegend aus flachen Plateaus, die sich nach Norden zum Adamaua-Hochland erheben und dann allmählich wieder zur Niederung des Tschadsees im äussersten Norden abfallen. Der Westen ist von vulkanischem Gebirge bestimmt, das in Küstennähe vom aktiven Vulkan und der höchsten Erhebung Westafrikas, dem Kamerunberg, überragt wird. Die südlichen Plateaus sind mit tropischem Regenwald bedeckt und senken sich zu breiten Ebenen in der Küstengegend ab. Um den Naturraum Kamerun zusammenfassend zu kennzeichnen, lässt sich sagen, dass Kamerun ein Afrika im kleinen darstellt. Bei den in Kameruns Süden und Mitte vorkommenden Böden handelt es sich um ferrallitische Böden, also um Böden der äquatoriale Braunlehme der immerfeuchten Tropen. Im Norden, dem Bereich der Trocken- und Dornensavanne liegen typische rotbraune und rote Böden der Trockensavanne vor.


Flugzeug: Linienflüge: Anreise von Europa aus mit dem Flugzeig ohne Probleme möglich. Es fliegen, aus der näheren Umgebung von Deutschland: KLM (Amsterdamm), Royal Air Maroc (Frankfurt via Casablanca), SWISS (Zürich), Air France (Paris) und andere.

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Internationale Flughäfen:
Die beiden internationalen Flughäfen in Kamerun liegen in Douala (DLA) und Yaounde. Anreise zu beiden Flughäfen möglich.

Schiff: Evtl. über die Schiffe, die von Europa aus die westafrikanische Küste ansteuern. Hafenstadt ist Douala.

Bahn: Die Anreise aus benachbarten Ländern ist problematisch, da die Spurweiten nicht einheitlich sind. Eine Verlängerung des Streckennetzes von Mbalmayo nach Bangui (Zentralafrikanische Republik) ist jedoch geplant.

Pkw: Es gibt wenig asphaltierte Strassen in Kamerun. Einige verbinden Kamerun mit Tschad, Äquatorialguine, der Zentralafrikanischen Repuplik, Nigeria und Gabun.



pass.jpgReisepass: Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visum: Allgemein erforderlich.

Transit: Ansonsten visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 24 Std. weiterreisen, gültige Flugtickets vorweisen können und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Gültigkeitsdauer: Unterschiedlich

Antragstellung: Konsularabteilung der Botschaft bzw. Konsulat

Aufenthaltsgenehmigung: Anträge an die Einwanderungsbehörde.

Bearbeitungszeit: Beantragung bei der Botschaft: ca. 1 Woche, Expressbearbeitung: 2-3 Tage.
Beantragung beim Konsulat: persönlich: sofort, postalisch: postwendend.

Impfungen: Siehe Gesundheitshinweise.

Meldepflicht: Eine Registrierung ist bei einem Aufenthalt von über drei Monaten Pflicht.

Einreise mit Kindern
:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.
Aktueller Hinweis zum Kinderausweis/Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Minderjährige sollten bei der Einreise nach Kamerun von einem Erwachsenen in Empfang genommen werden.


geld_cfa.jpgLandes-Währung: 1 Franc CFA  ist in 100 Centimes unterteilt.

Währungs-Kürzel: CFA, F

Im Umlauf befinden sich Münzen zu 1, 2, 5, 10, 50, 100 und 500 CFA-Franc und Banknoten zu 500, 1000, 2000, 5000 und 10.000 CFA-Franc.

Der CFA-Franc BEAC (Franc de la Coopération Financière en Afrique Centrale) ist die Währung der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC), also von Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, der Republik Kongo, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik. Er ist mit einem festen Wechselkurs von 655,957 CFA-Franc je Euro an den Euro sowie mit einem Wechselkurs von 1 an den CFA-Franc BCEAO der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion gekoppelt.

Geldwechsel: Euro oder US-Dollar empfohlen.

Aktuelle Wechselkurse:
Kreditkarten American Express, Diners Club, MasterCard, Eurocard und Visa werden teilweise angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. In Yaunde und Douala sind einige Bankautomaten, an denen mit der Visakarte Geld abgehoben werden kann. Die Gebühren für diesen Service können jedoch relativ hoch sein.

Reiseschecks Sollten in Euro ausgestellt sein, es werden hohe Gebühren verlangt. Die Verkaufsanzeige der Schecks muss bei Umtausch mitgebracht werden. Euroschecks werden nicht akzeptiert.

Devisenbestimmungen: Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist für touristische Zwecke auf 20.000 CFA Fr, für geschäftliche Zwecke auf 450.000 CFA Fr begrenzt. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.30-15.30 Uhr.

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
Hier ein paar Richtwerte:
•  Guide pro ganzer Tag: ca. 4.50 CHF / 3 Euro
•  Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. 1.50 CHF / 1 Euro
•  Fahrer pro ganzer Tag: ca. 4 CHF / 2.50 Euro
•  In Restaurants: ca. 5% des Rechnungsbetrages
•  Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 30 Rappen / 20 Cents
•  Zimmermädchen: ca. 1.50 CHF / 1 Euro


certificate_vaccination.jpgFür die Reise nach Kamerun ist eine Gelbfieberimpfung notwendig. Diese Impfung ist für 10 Jahre gültig (Eintragung im internat. Impfausweis). Für jeden Reisenden ist es sehr wichtig, alle für den persönlichen Bedarf benötigten Medikamente ausreichend mitzubringen (z.B. verordnete Medikamente).

Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko, nur etwas geringer in den höher gelegenen Gebieten und in der Hauptstadt Yaunde, sehr hoch jedoch in den touristischen Gebieten an der Küste. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Kamerun!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Malariaprophylaxe ist nötig (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam).

Die HIV-Prävalenz in der Bevölkerung liegt landesweit bei 5% bis 12%. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Nur Wasser aus versiegelten Flaschen trinken. Ggf. einen Vorrat mitnehmen (bei Reisen in kleinere Dörfer oder in den Norden).

Wer an der Strasse isst, muss mit Magenverstimmungen und / oder Durchfall rechnen.

Nicht in stehendes Süsswasser gehen, auch nicht die Füsse eintauchen! Hier können Schnecken leben, die Bilharziose Parasiten beherbergen. Eine Krankheit, die unkompliziert behandelt werden kann und erst nach langem Verlauf bleibende Schäden hinterlässt.

Diverse Regeln
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.
- Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).


Das Klima ist tropisch mit niederschlagsreichen Regenperioden und hohen Temperaturen, die in den Höhenlagen gemildert sind. Im Norden des Landes, beim Tschadsee, ist das Klima trocken. Das tropische Klima insgesamt lässt eine Unterteilung in drei regionale Klimazonen zu. Im Norden des Landes ist es wechselfeucht mit einer Trockenzeit von Oktober bis April und einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von ca. 700 mm im Jahr. Hier liegen Kameruns Anteile am Tschadbecken mit Sumpfgebieten. Die Zeit, in welchem geringer Niederschlag fällt, erstreckt sich von Juli bis September. Die mittlere Temperatur liegt bei 32,2 °C. Aufgrund der hohen Temperaturen und den dazu im Gegensatz stehenden geringen Niederschlägen liegt in diesem Raum eine mittlere Dürrewahrscheinlichkeit (alle zwei bis fünf Jahre) vor. Im sich nach Süden anschliessenden inneren Hochland (1.000 bis 1.500 m über dem Meer) erreicht die Temperatur durchschnittlich 22 °C im Jahr und es fallen Niederschläge von 1.500 bis 1.600 mm jährlich. Hier vollzieht sich der Wechsel von den Savannen des Nordens zum Regenwald des Südens. Das folgende Westkameruner Bergland weist konstante Niederschläge zwischen 2.000 und 11.000 mm auf. Die Gegend an den südlichen Ausläufen des Kamerunbergs hat durchschnittliche Niederschlagsmengen von 11.000 mm und gehört deswegen zu den regenreichsten Gebieten der Welt. In diesen beiden Regionen kommt es zu einer „Trockenzeit“ zwischen Dezember und Februar, wobei auch diese Zeit nicht vollständig ohne Niederschläge bleibt. Die Küstenebene im Süden hat äquatoriales Klima mit Niederschlägen zwischen 1.500 und 2.000 mm und einer Durchschnittstemperatur von 25 °C. Hier gibt es dichten tropischen Regenwald. Die trockeneren Monate sind Dezember und Januar.

Beste Reisezeit in Kamerun ist von Dezember bis Mai.


Flugzeug: Täglich ein Flug von "Air Leasing" der in Douala losfliegt und in Maroua, Garoua und Yaounde landet bevor er nach Doula zurückkehrt.

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Bahn: Es existieren folgende Bahnverbindungen:

Yaounde - N'Gaounéré: Der "Transcamerounais" fährt 1 mal täglich, Abfahrt Yaounde 18.10, Ankunft N'Gaoundéré ca. 9 Uhr morgens. Verspätungen (auch mehr als 5 Stunden) können vorkommen, da die Strecke in den Norden im wesentlichen eingleisig ist und auf entgegenkommende Züge gewartet werden muss.

DER TRANSCAMEROUNAIS ist die beste Möglichkeit in den Norden zu fahren, da zwischen Yaounde und N'Gaoundéré keine Teerstrassen existieren. Die Fahrt mit dem Auto dauert je nach Fahrzeug und Wetterverhältnissen 2 - 3 Tage.

Pkw: Es gibt nur wenige asphaltierte Strassen in Kamerun. Diese verbinden Douala mit Yaoundé, Limbé, Buéa, Bafoussam, Bamenda und Kribi. Der Zustand der Strassen ist sehr unterschiedlich.

In der Regenzeit sind die restlichen Pisten/Strassen (vor allem die Ring Road). Viele Polizeikontrollen im gesamten Land. Rechtsverkehr. Nachtfahrten sollten aus Sicherheitsgründen unbedingt vermieden werden, besonders an Feiertagen/Wochenenden muss mit alkoholisierten Fahrern gerechnet werden.

Busse von agences de voyages verbinden alle grösseren und die meisten kleineren Städte des Landes. Busse in abgelegene Regionen starten in unregelmässigen Abständen, die Fahrweise ist häufig gefährlich, oft finden regelrechte Wettfahrten zwischen den Bussen statt. Ausserdem fahren sogenannte clandos und taxi brousse (Minivans oder kleinere Peugeots) zu Orten, die von den Bussen nicht angefahren werden.

Mietwagen gibt es in Douala, Yaoundé und Limbe, über Privatkontakte praktisch in allen Städten (im Hotel Fragen).

Es bieten sich im Norden Wagen mit Fahrer an, da die Pistenverhältnissen v.a. in der Regenzeit einige Fahrerfahrung auf Sand erfordern.

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Das Zentrum und der Osten: Yaoundé ist die Hauptstadt und mit ca. 1,3 Mio Einwohnern zweitgrösste Stadt Kameruns. Die Stadt ist auf Hügeln erbaut und gliedert sich auf der Nord-Süd Achse um den Fluss Mfoundi. Die Stadt wird von tropischem Urwald umgeben, in welchem wildlebende Gorillas leben, welche aber nur selten zu sehen sind. Youandé ist mit ihren zahlreichen Märtken, Museen und Kinos sehr abwechslungsreich.
 
Der Westen: Douala ist mit ca. 1,4 Mio Einwohnern die grösste Stadt in Kamerun. Sie wurde nach dem Volk der Douala benannt. Sie  ist als Wirtschaftsmetropole das Finanz-, Industrie-, Handels- und Kulturzentrum sowie Verkehrsknotenpunkt des westafrikanischen Staates. Douala ist die Hauptstadt der Provinz Littoral und Hauptort des Verwaltungsbezirks Wouri. In Douala gibt es schöne Museen und Kathedralen, sowohl auch der Hafen.

Buéa ist eine Stadt im Westen Kameruns, nahe dem Kamerunberg auch Mont Cameroun genannt.  Der Berg ist ein aktiver Vulkan  4.095 m hoch und gilt damit als der höchste Berg Westafrikas. Heute wird der Gipfel jährlich von Tausenden Touristen mit mässigen Mühen erklommen.

Limbe liegt in einer schönen Bucht mit einer grossen Bergkette; im Hintergrund der Blick auf den Kamerunberg. Bei Touristen ist Limbe neben Kribi eine der beliebtesten Küstenstädte wegen der schwarzen Sandstrände. An den Stränden wird frisch gefangener Fisch und Meeresfrüchte direkt gegrillt und verkauft. Dort befinden sich auch zahlreiche Restaurants und Bars. Der zur Zeit bekannteste Club 'Calypso' Kameruns befindet sich ebenfalls in Limbe. Das Limbe Wildlife Center und der botanische Garten sind ebenfalls erwähnenswerte Sehenswürdigleiten. Auch das Monument für den Stadtgründer Alfred Saker sollte man sich bei einem Besuch in Limbe anschauen.

Dschang ist eine Stadt in Kamerun. Seit der Kolonialzeit ist Dschang ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum. Eine Rolle spielt heute vor allem die Schweinezucht. In der Stadt selbst gibt es eine Poststelle, Banken und Tankstellen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über ganzjährig befahrbare Pisten, teilweise über Teerstrasse. Sammeltaxi- bzw. Busverbindungen bestehen nach Bafoussam und Yaoundé.

Bamenda ist mit etwa 450.000 Einwohnern die viertgrösste Stadt Kameruns und liegt nördlich von Dschang. Indigenes Kunsthandwerk, Masken und Figuren der Graslandethnien sind in einem kleinen städtischen Museum bzw. Geschäft am Markt zu sehen. Ausserdem aus der deutschen Kolonialzeit sind noch zahlreiche Gebäude vorhanden, darunter das berühmte Fort Bamenda, eine über der Stadt thronende Festungsanlage, und der deutsche Friedhof.

Nordöstlich von Dschang, ist Foumban  eine Stadt im westlichen Kamerun mit ca. 113.100 Einwohnern. Sie ist das historische, politische, religiöse und kulturelle Zentrum des Volkes der Bamoun und traditionelle Hauptstadt des südlichsten Sultanats Kameruns. Die Stadt beherbergt den im 19. Jahrhundert von König Njoya errichteten Sultanspalast, welcher sich architektonisch an norddeutscher Backsteinbauweise orientiert. In Fussmarschnähe des Palastes befindet sich die grösste und wichtigste Moschee der Bamoun (erbaut 1956). Jeden Freitag verlässt der Sultan begleitet von seinem Hofstaat den Palast in einem zeremoniellen Umzug, um sich zum traditionellen Freitagsgebet zu begeben.

Das Zentrum der Stadt wird zudem von einem grossen Markt für Lebensmittel und traditionelle Handwerkskunst der Bamoun geprägt.

Der Norden: Maroua liegt auf 400m an den Flüssen Ferngo und Kaliao. Sehenswert ist das Diamaré-Museum am Marktplatz, welcher Kunst und Kunsthandwerk der Ethnien Nordkameruns (Mousgoum, Massa, Kapsiki) zeigt. In der Nähe von Maroua befindet sich der Waza National Park.

Weiter im Norden auf 1.100 m Höhe liegt das Dorf Koza. Von hier kommt man zum Dorf Mabas mit einmaligen Panoramablick über die Bornou-Ebene in Nigeria.

Das Dorf Rhumsiki auf 1.200 m Höhe wird durch ein Labyrinth von Wegen mit den Bauernhöfen (Sarés) der Umgebung verbunden. Das Volk der Kirdi (Stamm Kapsiki) bewahrt bis heute seine Traditionen und Bräuche, die sich über Jahrhunderte hinweg kaum verändert haben. Vulkankegel prägen die Landschaft.

Nationalparks: Der Waza-Nationalpark ist ein 170.000 Hektar grosses Biosphärenreservat in der Provinz Extrême-Nord in Kamerun. Der Eingang des Parks liegt an der Strasse zwischen Maroua und Kousséri, der Park selbst im Tschadsee-Becken auf 300 bis 500 m Höhe über dem Meeresspiegel.

Das Reservat wurde 1934 gegründet und 1968 zum Nationalpark deklariert. Der Staat Kamerun hat beantragt, es in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufzunehmen.
Die riesigen Grasflächen im Ostteil des Waza-Nationalparkes sind während der Regenzeit überflutet. Zu den prominentesten Grosstieren, die in Waza heimisch sind, gehören Löwen mit einem konstanten Bestand von etwa 50 Tieren (1960–2000) und Elefanten.

Der Boubandjida-Nationalpark liegt im Nordosten und wird wenig besucht. Tiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen, Panther, Antilopen, etc. sind hier beheimatet.

Der Lobéké-Park liegt im Boumba- und Ngoko-Gebiet. Aufgrund seiner Nähe zu den Nachbarländern Republik Kongo und Zentralafrikanische Republik ist der Park Teil einer trinationalen Umweltschutzinitiative. Zur Initiative gehören auch das Dzanga-Sangha-Waldreservat (Zentralafrikanische Republik) und der Nouabalé-Ndoki-Nationalpark (Republik Kongo).
Lobéké ist Heimat der sogenannten charismatischen Megafauna. Im Wald findet man Waldelefanten, Gorillas, Schimpansen, Grosse Weissnasenmeerkatzen, Grauwangenmangaben, Riesenwaldschweine, Pinselohrschweine, Gelbrückenducker, Bongos und eine Vielzahl von Vogelarten.


Office de Tourisme National Camerounais pour l'Europe
26, Rue de Longchamps, F-75016 Paris
Tel: (+33) (01) 45 05 96 48. Fax: (+33) (01) 47 04 49 96.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Ministère du Tourisme
BP 266, CM-Yaoundé
Tel: 22 44 11. Fax: 22 12 95.

Botschaft der Republik Kamerun (in Deutschland): (mit Visumerteilung)
Ulmenallee 32, 14050 Berlin
Tel: +49 (0)30 8906 809 0; Fax: +49 (0)30 8906 809 29
Internet: www.ambacam.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 16.00 Uhr (auch für Österreich zuständig).
Honorarkonsulate in Essen und Hanau.

Honorarkonsulat der Republik Kamerun in Österreich: (mit Visumerteilung)
Villa Flora, Hüttelbergstrasse 23a, A-1140 Wien
Tel: +43 (0)1 914 77 44 16; Fax: +43 (0)1 914 77 44 8.
Interne: www.socity.at -> Konsulate
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  
Öffnungszeiten: Do 09.00 - 13.00 Uhr (nach telefonischer Voranmeldung).

Botschaft der Republik Kamerun (in der Schweiz): (mit Visumerteilung)
Brunnadernrain 29, CH-3006 Bern
Tel: +41 (0)31 352 47 37; Fax: +41 (0)31 352 47 36; Konsularabteilung: Tel: +41 (0)31 352 47 34.
Internet: www.ambacamberne.ch
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
weitere Internetpräsenz: www.izf.net
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 17.00 Uhr.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kamerun
Nouvelle Route Bastos, Bastos-Usine, Yaoundé
Postanschrift: Ambassade de la République fédérale d'Allemagne, B.P. 1160, Yaoundé, Kamerun
Telefon: (00237) 22 21 00 56, 22 20 05 66, 22 21 44 34, 22 21 72 92
Telefax: (00237) 22 21 62 11
Sprechzeiten: Mo - Fr jeweils von 08.00 - 11.00 Uhr
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
Der Amtsbezirk dieser deutschen Vertretung ist Kamerun, Äquatorialguinea und die Zentralafrikanische Republik. Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Äquatorialguinea, im Tschad und in der Zentralafrikanischen Republik mit Sitz in Yaoundé akkreditiert. Die Vertretung unterstützt die Botschaft N'Djamena (Tschad) in Rechts- und Konsularangelegenheiten.

Generalkonsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft

Angle rues 1811 et 1814, Quartier Bastos, CM-Yaoundé
Postanschrift: BP 1169, CM-Yaoundé
Tel: 220 50 67. Fax: 220 93 86.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Konsularagentur in Douala.


Andreas Eckert: Die Duale und die Kolonialmächte
Am Beispiel der Kameruner Küstenmetropole Douala wird erstmals detailliert der Zusammenhang zwischen Grundbesitz, Urbanisierung und Kolonialherrschaft untersucht. Fragen nach Bodenrecht, Grundbesitz und Landkonflikten öffnen hier ein Fenster für ein besseres Verständnis ökonomischer, sozialer und kultureller Transformationen in einer urbanen westafrikanischen Gesellschaft zwischen 1880 und 1960.
ISBN 978-3-515-06777-5

Mongo Beti: Der arme Christ von Bomba
Der römisch-katholische Pater Drumont arbeitet seit Jahren als Missionar in Bomba (Süd-Kamerun). Er ist ein strenger Pater und beobachtet seine Gemeinde in der Messe genau. Unruhe und Unaufmerksamkeit prangert er massiv an. Die Kirchensteuerlage ist ebenfalls mehr als desolat. Frauen, die römischkatholisch heiraten wollen, müssen mehrere Monate in der Sixa leben. Dies ist eine Art Frauenhaus, um sie auf die Heirat vorzubereiten. Allerdings müssen die Frauen hier bis zu 10 Stunden für den Pater arbeiten. Pater Drumont hat sich vorgenommen das Tala-Land im Urwald zu besuchen. Seit 3 Jahren war er nicht mehr dort. Tagebuchartig beschreibt der Ich-Erzähler die Reise durch die Dörfer im Urwald. Die Lage ist für den Pater mehr als niederschmetternd. Das Leben der Bewohner hat sich weit vom Glauben entfernt. Vielweiberei und Bordelle sind an der Tagesordnung. Die langjährigen Bemühungen zur Missionierung sind kläglich gescheitert. Drumont entscheidet sich schliesslich entmutigt zur Heimreise nach Europa.
ISBN: 3-87294-709- 5

René Gardi: Alantika, Vergessenes Bergland in Nordkamerun

Nigel Barley: Traumatische Tropen - Notizen aus meiner Lehmhütte

René Gardi: Mandara, Unbekanntes Bergland Kamerun

René Gardi: Kirdi, Unter den heidnischen Stämmen in den Bergen und Sümpfen Nordkameruns

Film
René Gardi: Mandara, Zauber der schwarzen Wildnis


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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Kamerun" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Kamerun" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Kamerun" von der Website www.fernweh.com
- Artikel "Kamerun" von der Website
www.safetravel.ch

 
 
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