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Ghana  ist ein Staat in Westafrika, der an die Elfenbeinküste, Burkina Faso, Togo sowie im Süden an den Golf von Guinea (Atlantischer Ozean) grenzt. Ghana ist fast so groß wie das Vereinigte Königreich, mit dessen Geschichte es durch die Kolonialzeit eng verbunden ist. Der Volta-See ist der größte Binnensee des Landes und zugleich der größte vollständig künstlich angelegte Stausee der Welt. Aufgrund seiner Gebiete mit tropischem Regenwald ist eine reiche Flora und Fauna vorhanden, die auch im wirtschaftlichen Bereich zum einen durch den Tourismus, zum anderen durch Edelholzexporte von großer Bedeutung ist. Wirtschaftlich bedeutend ist Ghana aufgrund seines Rohstoffreichtums. Einer der wichtigsten Rohstoffe ist Gold, das der ehemaligen Kolonie auch den Namen „Goldküste“ gab.

Eine facettenreiche Kultur baut auf den bis zu hundert im Land lebenden Ethnien mit der daraus resultierenden Sprachenvielfalt und religiösen Vielfalt auf.

Fläche: 238.537 km²

Bevölkerungszahl: 24.018.055 (Hochrechnung 2009)

Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner pro km²
Bevölkerungswachstum: 1,928 % pro Jahr (2008).

Hauptstadt: Accra ist die Hauptstadt und mit 2.029.143 Einwohnern (Stand: 2006) die größte Stadt Ghanas sowie dessen administratives und wirtschaftliches Zentrum.

Staatsform: Ghana erhielt am 6. März 1957 als erstes Land Afrikas die Unabhängigkeit von Großbritannien. Seither hat es verschiedene Phasen der Demokratie und militärischer Putsche erlebt. Seit dem 7. Januar 1993 besteht die bisher als stabil bewertete vierte Republik in der Form einer Präsidialrepublik im Commonwealth mit einem Einkammerparlament von 230 Sitzen.
 
Staatsoberhaupt und Regierungschef: John Evans Atta Mills ist ein ghanaischer Politiker, nach den Präsidentschaftswahlen in Ghana 2008 ist er seit dem 7. Januar 2009 Präsident der Republik Ghana.

Sprache: Mit 79 verschiedenen Sprachen und Idiomen ist die Sprachvielfalt recht groß. Amtssprache ist Englisch. Die meisten Ghanaer wachsen bereits vor ihrem Schulbesuch mehrsprachig auf und lernen dann in der Schule noch die lokal dominierende Sprache Akan (80 Prozent) und/oder Englisch (70 Prozent). Nicht selten sprechen Ghanaer drei bis fünf Sprachen fließend.

Religion: Christen 63%, Muslime 16%, Naturreligionen 21%

Ortszeit: MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Ghana.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std

Telefonvorwahl:  +233

Internet-Kennung: .gh


Ghana hat insgesamt ein flaches Relief, das nur an wenigen Stellen Höhen von 900 Metern erreicht. Etwa die Hälfte des Landes liegt unterhalb einer Höhe von 150 Metern. Die Küste hat eine Länge von 543 Kilometern. Das Land wird geographisch in Küstenebene, Regenwald und Savanne unterteilt. Neben der geografischen Gliederung lässt sich Ghana auch nach der Oberflächenstruktur in die fünf Naturräume Low Plains, Hochland von Ashanti, Akwapim-Togo-Kette, Volta-Becken und High Plains einteilen.
Von der Küstenniederung, den sog. Low Plains, die in die Küstenebene mit weiten Sandstränden und Mangrovengebieten und einem Flachland zwischen dem fünften und sechsten Breitengrad unterteilt ist, steigt das westliche Land zum Hochland von Ashanti an, das im Mittel die Höhe von 450 Meter über dem Meeresspiegel erreicht. Östlich des Hochlandes schließt sich das Volta-Becken an, welches mit insgesamt 87.000 km² auch den größten Naturraum darstellt. Im Norden schließen die High Plains das Land ab. Die Gebiete zählen bereits zur Großlandschaft Sudan. Die Akwapim-Togo-Kette ist eine Bergkette und ein Naturraum, der in der Nähe von Accra beginnt und bis nach Togo hinein führt. Hier liegen die höchsten Berge des Landes.
Etwa zweidrittel (66 %) der Fläche Ghanas, rund 158.000 km², werden über den Volta entwässert, der in seinem Unterlauf durch den Akosombo-Staudamm zum größten vollständig künstlich angelegten Stausee der Erde aufgestaut wird. Aus dem Hochland von Ashanti entspringt zudem eine Vielzahl von Flusssystemen, die in den Atlantik münden.
Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ist in der Vergangenheit vermehrt unter Schutz gestellt worden. Immer mehr dieser Refugien werden für den Tourismus erschlossen. Die Einnahmen aus diesem Wirtschaftszweig sollen als Ökotourismus auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt liefern. Der in Resten noch vorhandene Regenwald ist sehr artenreich und die ganzjährig konstante Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit fördern das Pflanzenwachstum.

Flugzeug: Air France, Lufthansa, Royal Air Maroc, Egypt Air, Afriquiah Airways, KLM und Alitalia fliegen Ghana an. Die Flugdauer beträgt von Paris mit Air France 7 Stunden, von Casablanca mit Air Royal Maroc 5,5 Stunden, von Frankfurt/Main mit Lufthansa 7,5 Std. Auch British Airways fliegt Accra an, in 6 Stunden von London aus. Die Preisunterschiede sind gewaltig und schwanken zwischen früh gebuchtem Billigrückflug zum regulären Flug zwischen ca. 600.- und ca. 1700.-€ in der Economieklasse incl. Flughafengebühr

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Internationale Flughäfen: Accra (ACC) (Kotoka) liegt 10 km nördlich der Stadt.

Schiff: Mit Grimaldi (Frachtschiffreisen) von Hamburg oder Antwerpen aus über Dakar/Senegal nach Tema bei Accra. Von Antwerpen dauert d. Überfahrt nach Tema etwa 12 Tage. Eigene KFZ können mit genommen werden.

Bus/Pkw: Bei Einreise über Land mit eigenem Fahrzeug ist ein Carnet de Passage zwingend vorgeschrieben. Ghana ist mittlerweile über den Landweg von Europa aus auch für nicht allradgetriebene Fahrzeuge problemlos zu erreichen, weil die Straßen über Westsahara - Mauretanien - Mali - Burkina Faso durchgehend asphaltiert sind. Probleme ergeben sich eher aus sich manchmal kurzfristig ändernden Grenzregelungen und Visabestimmungen. Deshalb zeitnah zur Reise neueste Informationen einholen.

Reisepass: Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.

Visum: Allgemein erforderlich. Bei der Einreise muss man eine Registrierungskarte ausstellen lassen und 2 Passbilder vorlegen können.

Gültigkeitsdauer: Visum für eine einmalige Einreise: 3 Monate vom Ausstellungsdatum an. Die Dauer des Aufenthalts wird an der Grenze bestimmt, für Deutsche beträgt sie i. Allg. 30 Tage

Antragstellung: Persönlich oder postalisch bei der Botschaft oder dem Honorargeneralkonsulat

Aufenthaltsgenehmigung: Anträge an die zuständigen konsularischen Vertretungen.
 
Bearbeitungszeit: 1-2 Wochen

Impfungen: Siehe Gesundheitshinweise.

Einreise mit Kindern
:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.

Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Minderjährige, die alleine nach Ghana reisen, benötigen eine beglaubigte Erlaubnis der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, sowie die Kopien der Reisepässe und  Kopien der Aufenthaltserlaubnis der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

Landes-Währung: 1 New Cedi = 100 Pesewa

Währungs-Kürzel: C, GHC

Banknoten   gibt es im Wert von 50, 10, 5 und 1 GHc; Münzen im Wert von 1 GHc sowie 50, 20, 10, 5 und 1 Gp.

Am 1. Juli 2007 hat es eine Neueinführung des Cedi in Ghana gegeben. Dabei wurde der alte Cedi 10.000:1 abgewertet (vier Nullen weggestrichen) und der neue Ghana Cedi auf die Basis 1:1 zum US-Dollar gestellt. Der Ghana Cedi ist in 100 Ghana Pesewa unterteilt.
Für eine Übergangszeit von sechs Monaten waren sowohl alte als auch neue Cedi parallel als Umlauf-Zahlungsmittel bei täglichen Geschäften mit privaten Endverbrauchern gültig. Seit dem 31. Dezember 2007 ist der alte Cedi nicht mehr gültig.

Wechselkurs Neuer Cedi:
Kurs Ghanaischer Cedi (GHC) - Euro (EUR)
Kurs Euro (EUR) - Ghanaischer Cedi (GHC)
Kurs Ghanaischer Cedi (GHC) - Schweizer Franken (CHF)
Kurs Schweizer Franken (CHF) - Ghanaischer Cedi (GHC)
 
Geldwechsel: Der Ghana-Cedi ist an den US-Dollar gebunden, wird jedoch häufig abgewertet. Die Mitnahme von Bargeld in Euro, US-Dollar oder Britischem Pfund wird empfohlen. Devisen können in Banken, Forex-Büros oder an der Rezeption von großen Hotels getauscht werden.

Kreditkarten: Alle größeren Kreditkarten werden von führenden Hotels, Banken und in wenigen Geschäften akzeptiert.

Reiseschecks: Sollten in US-Dollar oder britischen Pfund ausgestellt sein.

Geldautomaten: Das Abheben von Bargeld ist mit VISA- und MasterCard-Karten möglich.

Devisenbestimmungen: Die Einfuhr der Landeswährung ist nicht gestattet. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt, Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung ist nur bis 0,5 GHc erlaubt.

Bank-Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00 bis mittags, je nach Bank unterschiedlich.

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
 Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
 Hier ein paar Richtwerte:
 •  Guide pro ganzer Tag: ca. EUR 7/CHF 9.50
 •  Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. EUR 3/CHF 4
 •  Fahrer pro ganzer Tag: ca. EUR 2/CHF 3
 •  In Restaurants: ca. 5-10% des Rechnungsbetrages
 •  Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 30 Cent/50 Rappen
 •  Zimmermädchen: ca. 80 Cent - 1.50 Euro / 1 - 2.50 Franken



Impfung
Für alle obligatorisch
- Gelbfieber: Ausser für Flughafentransit-Passagiere

Für alle empfohlen
- Abdominaltyphus, Diphtherie, Hepatitis A, Tetanus
- Masern: Impfung oder Krankheitsimmunität
- Poliomyelitis: Grundimmunisierung und Auffrischung alle 10 Jahre empfohlen

Für Risikogruppen empfohlen
- Hepatitis B
- Tollwut: terrestrische Tollwut verbreitet
- Mening.-Meningitis: Norden, während Epidemiezeit (12-6)

Anmerkungen
- Hepatitis A: Keine Impfung, wenn Sie diese Krankheit durchgemacht haben
- Cholera: Impfung nicht empfohlen (Risiko sehr gering)

Malaria
Allgemeines
- Langzeitaufenthalt: für Aufenthalte von mehr als 3 Monaten gelten die Angaben für die ersten 3 Monate. Danach lokale Empfehlungen berücksichtigen.

- Medikamente: Sollen nur auf Rezept genommen werden. Homöopathische Malariamittel haben keine nachweisbare Wirkung und werden bei dieser lebensgefährlichen Krankheit weder zur Vorbeugung noch zur Therapie empfohlen.

Risikogebiete hohes Risiko im ganzen Land inklusive Städte

Übertragungsmonate 1-12

Aufenthaltsdauer bis 12 Wochen

- ganzes Land: Die regelmässige Einnahme des Medikamentes Mefloquin (LARIAM® / MEPHAQUIN®) oder Atovaquon + Proguanil (MALARONE®) oder Doxycyclin (Monohydrat) vor der Abreise beginnen*
* Allgemeine Einnahmevorschriften:
- LARIAM® / MEPHAQUINE®: 1 Tabl. pro Woche, 1 Woche vor der Abreise beginnen;
- MALARONE®: 1 Tabl. pro Tag, 1-2 Tage vor der Abreise beginnen;
- Doxycyclin: 1 Tabl. pro Tag, 1 Woche vor der Abreise beginnen !

Aids
HIV-Bestimmungen: Gewisse Länder verlangen für Langzeitaufenthalte einen HIV-Test, vor allem von Einwanderern, manchmal auch von Studenten und Reisenden. Da diese Vorschriften häufig wechseln, erkundigen Sie sich bitte beim Konsulat des Landes.
An AIDS erkrankte Personen sollten Reisen in tropische Länder unterlassen, da bei Infektionen bedrohliche Komplikationen auftreten können.

Mitnehmen
Medikamente: Regelmässig benötigte Medikamente, Verbandmaterial, fiebersenkende Mittel und Medikamente gegen Reisedurchfall mitnehmen. Andere: Nach Absprache mit dem Hausarzt oder dem Apotheker.
Präservative: Rür gefahrlosen Sex.
Reiseversicherung: Zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung wird dringend geraten. 

Während der Reise

Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.

Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
- Mückenschutz am Tag, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen (Dengue-Fieber-Risiko).
- Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpflegung
- Wasser: Nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: Gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: Selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: Auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
Hygiene: Nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne
Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.

Diverse Regeln 
- Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).
- Keine Akupunktur, Tätowierung.
- Keine Ohr- oder andere Piercings.

Auf Freibaden in Binnengewässern verzichten (Bilharziose-Risiko).

Ghana ist ein tropisches Land, kennt also keine Jahreszeiten, sondern einen Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit. Nahezu gleichlange Tage und Nächte („Tag-und-Nacht-Gleiche“) bestimmen das Leben. Grob lässt sich das Klima in den feuchten Süden mit seinen immergrünen und regengrünen Regenwaldgebieten vom trockeneren Norden mit seiner Baumsavanne, Strauchsavanne und der Grassavanne im nördlichsten Teil unterscheiden. Der Harmattan, ein aus dem Nordosten wehender Passatwind, bestimmt zwischen November und Februar die trockene Jahreszeit. Die Regenfälle in der Regenzeit liegen in der Zone mit dem meisten Niederschlag im äussersten Südwesten des Landes an der Küste (über 2.000 mm pro Jahr).

Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Norden um 1.000 mm, im westlichen Küstenabschnitt bei der Stadt Axim bis zu 2.200 mm. Bei Accra erreicht sie kaum 800 mm. Nur im feuchtheissen Südwesten wächst immergrüner Regenwald, der in regengrünen Tropenwald übergeht. Die Waldbestände sind durch die fortschreitende Rodung bedroht. Landeinwärts folgen Feuchtsavanne und Trockensavanne.

November bis Februar ist die beste Reisezeit.

Flugzeug: Ghana hat mit dem Kotoka International Airport in Accra einen internationalen Flughafen, den unter anderem mit der Lufthansa, KLM, British Airways, Emirates, Alitalia und Afriqiyah Airways auch grosse Fluggesellschaften ansteuern. Neben dem internationalen Personenverkehr wird hier ein wesentlicher Teil des Frachtverkehrs abgewickelt. Der Flughafen soll in den nächsten Jahren zu einem bedeutenden regionalen Hub entwickelt werden.

Der Kotoka International Airport in Accra wurde bis vor wenigen Jahren grundlegend erneuert und modernisiert.

Zwei Gesellschaften haben den Luftverkehr mit Inlandsflügen seit 2003 wieder aufgenommen. Insgesamt verfügt das Land über neun öffentliche Flughäfen, die sich über das ganze Land verteilen und hauptsächlich dem Inlandsverkehr und dem Warentransport dienen.

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Schiff: Der Hauptwarenstrom ins Ausland und nach Ghana verläuft über die Häfen in Tema und Sekondi-Takoradi. Im August 2002 wurde in Tema, der wirtschaftlich wichtigere der beiden Häfen, ein modernes Containerterminal, mit einer Umschlagskapazität von 40.000 Containern im Jahr, errichtet. Der Bau dieses Containerterminals verursachte Kosten in Höhe von zehn Millionen US-Dollar.

Neben den grossen atlantischen Häfen hat der Volta-See mit seinen Binnenhäfen eine nicht unbeträchtliche Bedeutung. Auf dem Wasser des Volta-Sees werden in alle Richtungen Waren und Personen befördert. Auch für den Tourismus hat der Schiffsverkehr auf dem Volta-See eine Bedeutung. Häfen am Volta-See sind Kpandu, Kete Krachi, Yeji und Yapei (Tamale Port).

Auf dem Volta-See werden Fährverbindungen betrieben, die häufig mehrmals täglich Personen und leichte Waren befördern.

Bahn:
In den letzten Jahren wurde der Unterhalt des Schienennetzes stark vernachlässigt, so dass 2006 nur noch die Strecke zwischen Kumasi und Sekondi-Takoradi regelmässig befahren wird. Der Zug verkehrt im Zwei-Tagesrhythmus zwischen diesen beiden Städten, das heißt an einem Tag fährt er von Kumasi nach Sekondi-Takoradi und am anderen Tag wieder zurück.

Pkw: Das Strassennetz wurde bisher auf über 35.000 km ausgebaut. Davon sind etwa 11.000 km asphaltiert, jedoch von unterschiedlicher Qualität und in teilweise erneuerungsbedürftigem Zustand. Die wichtigsten Strassen sind die Küstenstraße, die Accra zum einen mit Togo und zum anderen mit Elfenbeinküste verbindet.

Eine sehr gut ausgebaute, allerdings gebührenpflichtige, Autobahn verbindet Accra und den wichtigsten Hafen Tema.

Das Strassennetz wird hauptsächlich von privaten Pkw, und Trotros (dem Massenverkehrsmittel Kleinbus) aber auch Bussen und Lkw befahren, seltener von Zweirädern. Auch in den Städten sind Fahrräder trotz der hohen Kosten für Kraftstoffe selten zu finden. Fahrräder haben jedoch in den nördlichen Gebieten eine weite Verbreitung gefunden.

Immer noch ist für die Masse der Bevölkerung der Kleinbus (Trotro) das Hauptverkehrsmittel. Diese Trotros fassen zwölf bis 35 Personen und kommen in allen Formen und Farben vor. Oft wird das Fahrzeug von einem Wahlspruch vorne auf der Windschutzscheibe oder am Heck geschmückt, der häufig religiösen Charakter hat oder einfach nur der Name des Fahrzeugs ist. Trotros sind innerstädtisches Verkehrsmittel, befahren aber auch Überlandrouten. Beinahe jedes Dorf ist mit Trotros wenigstens einmal am Tag zu erreichen. Auch Routen in die Nachbarländer werden befahren. Trotros haben Sammelpunkte innerhalb der Städte und es gibt über das ganze Land verteilt Umsteigepunkte. Ein Trotro startet nur, wenn alle Plätze besetzt sind. Über die Fahrtroute verteilt haben Trotros in der Regel keine weiteren festen Haltestellen. Jeder der Einsteigen will, gibt dem Fahrer ein Zeichen und wird bei freien Plätzen mitgenommen.

Individuelle Massenverkehrsmittel sind auch die zahlreichen Taxis, zu erkennen an den orange beklebten oder lackierten Kotflügeln, die fast ausschliesslich in den Städten vorkommen, aber auch Überlandfahrten machen, wenn dieses individuell vereinbart wird.

Verschiedene Mietwagenanbieter sind überwiegend in Hotels vertreten, jedes Taxi kann auch mitsamt Fahrer als Mietwagen genutzt werden, soweit mit dem Fahrer ein akzeptabler Preis ausgehandelt ist.

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Accra ist die Hauptstadt und mit 2.029.143 Einwohnern (Stand: 2006) die gröste Stadt Ghanas sowie dessen administratives und wirtschaftliches Zentrum.

Grösste Sehenswürdigkeit in Ghana ist der Mole Nationalpark. Er wurde 1971 gegründet. Mit seiner Grösse von 2500 km² ist er nach dem Digya-Nationalpark der zweitgrößte Nationalpark des Landes. Trotz seiner Lage im Nordwesten Ghanas in der Northern Region, die im Vergleich zu den Küstengebieten Ghanas touristisch etwas schlechter erschlossen ist, hat sich der Mole-Nationalpark eine wichtige Stellung im Tourismus erarbeitet. Neben einer Hotelanlage bietet er auch Geländewagen und Führer für Foto-Safaris an. Außerdem zieht es einen nach Bolgatanga und von dort aus zum nah gelegenen Krokodilsee.

Der Kakuum Nationalpark, in der Nähe von Cape Coast, mit seinen Hängebrücken ist auch einen Besuch wert. Aber auch Kumasi sollte in dem Plan aufgenommen werden. Hier kann man den grössten Markt Ghanas durchstöbern.

Eine Überfahrt von Akosombo nach Kete Krachi (erster Halt) und weiter nach Yeji (zweiter Halt) auf einem der Frachtschiffe in Mitten von Bananen, Yam, Kakao-Bohnen und Fischen ist ein absolutes Muss. Die Tickets müssen vor Ort am Tag der Abfahrt gelöst werden.

Das Shai-Wildtierreservat ist ein Tierreservat in Ghana, das in der Greater Accra Region ca. 50 km nördlich von Accra liegt. Dieses Reservat wurde 1961 gegründet, liegt in der Savanne und dehnt sich mit einer ungefähren Grösse von 40 km² auf einer Hügellandschaft aus.

Im Reservat finden sich 31 Säugetierarten, 13 verschiedene Reptilienarten und 175 Vogelarten. Die Moorantilope ist hierbei besonders erwähnenswert, da sie von den Shai, einer Ethnie, die vor 100 Jahren vertrieben wurde, als heiliges Tier angesehen wurden.

Der Volta-Stausee wird vom Akosombo-Staudamm aufgestaut (auch Akosomba genannt) und liegt bei Akosombo im südöstlichen Ghana. Der Staudamm wurde ungefähr 100 km nordöstlich der Hauptstadt Accra errichtet. Neben einigen anderen Fliessgewässern staut er insbesondere den Volta (Schwarzer (Mouhoun), Roter (Nazinon) und Weisser (Nakanbe) Volta) zum Volta-Stausee auf. Dieser ist mit seiner Fläche von 8502 km² der flächengrösste vollständig von Menschen künstlich geschaffene Stausee der Erde.


Ministry of Tourism
PO Box 4386, Accra, Ghana
Tel: (21) 666 701.

Botschaft der Republik Ghana
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Tel: (030) 547 14 90. Fax: (030) 44 67 40 63.
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Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 Uhr. Mittwochs geschlossen.
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Honorargeneralkonsulat der Republik Ghana: (mit Visumerteilung)
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Tel: (01) 505 65 78. Fax: (01) 505 65 78.
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Öffnungszeiten: Di 08.00-10.00 Uhr und Fr 16.00-18.00 Uhr.

Botschaft der Republik Ghana

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Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.30 und 14.00-17.00 Uhr.

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Die Vertretung unterstützt die deutsche Botschaft in Monrovia (Liberia) in Rechts- und Konsularangelegenheiten.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kanda Highway/Ridge Street, North Ridge Area, PO Box 359 GPO, GH-Accra
Tel: (21) 22 81 25/85. Fax: (21) 22 35 83.
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.

Quelle: Unser Partner "Transafrika - Ghana"


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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n):
- Artikel "
Ghana" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Liznenz für freie Dokumentation.
- Artikel "
Ghana" aus der freienn Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Ghana" von der Website
www.fernweh.com
- Artikel "Ghana" von der Website www.safetraavel.ch
 
 
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