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Länder
Gambia
Informationen zum Land
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Gambia ist ein Staat in Westafrika, der an den Ufern des Gambia-Flusses liegt. Mit Ausnahme eines kurzen Küstenabschnittes an der Mündung des Flusses in den Atlantischen Ozean wird Gambia vollständig vom Staat Senegal umschlossen. Mit einer Fläche von ungefähr 11.000 Quadratkilometern ist das Land kleinster Flächenstaat des Kontinentes. Gambia hat ungefähr 1,6 Millionen Einwohner. Fläche: 11.300 qkm , der kleinste Staat auf dem Festland Afrikas.
Bevölkerungszahl: 1.584.081 (Schätzung Juli 2009) Staatsoberhaupt und Regierungschef: Yahya Jammeh ist seit 1994 Staatspräsident des westafrikanischen Staates Gambia.
Sprache: Gambias Amtssprache ist Englisch. Neun weitere Sprachen sind hauptsächlich verbreitet, aber über zwanzig verschiedene Sprachen werden in diesem kleinen Land gesprochen. Am weitesten verbreitet ist mit etwa 454.000 Sprechern das Mandinka und das Wolof mit etwa 165.000 Sprechern.
Ortszeit: MEZ -1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Gambia. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 Std. und im Sommer -2 Std.
Internet-Kennung: .gm
Flugzeug: Die Einreise mit dem Flugzeug ist problemlos. Aber nur wenige Airlines steuern den Banjul International Airport (BJL) an. Bei Ankunft und bei Abflug ist es notwendig, Informationen zur Person in schriftlicher Form abzugeben. Dazu werden jeweils entsprechende Zettel verteilt. Buchen Sie Ihren Flug nach Gambia direkt über unsere Website!
Internationaler Flughafen: Banjul Yundum International (BJL) liegt 20 km südwestlich der Stadt. Reisepass: Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Visum: Allgemein erforderlich, ausgenommen sind für Aufenthalte von bis zu 28 Tagen u.a. Staatsbürger der folgenden Länder: Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Grossbritannien, Irland (Repubik), Italien, Luxemburg, Niederlande, Schweden und Türkei. Staatsangehörige von Malta und Zypern unterliegen offiziell keiner Visumspflicht, sollten sich dies jedoch immer vom zuständigen Konsulat bestätigen lassen.
Transit: Visumpflichtige Transitreisende, die innerhalb von 2 Stunden weiterreisen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum. Antragstellung: Konsulat Aufenthaltsgenehmigung: Anfragen beim Konsulat Bearbeitungszeit: 1 bis 2 Wochen (postalisch). Einreisebeschränkungen: Es werden keine Reisepässe akzeptiert, welche von der palästinensischen Regierung ausgestellt wurden.
Ausreichende Geldmittel: Ausreichendes Geldmittel für die Aufenthaltsdauer nachweisen.
Einreise mit Kindern: Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass. Schweizer: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Landes-Währung: 1 Dalasi ist unterteilt in 100 Butut. Währungs-Kürzel: D, GMD. Aktuell sind Münzen zu 1, 5, 10, 25, 50 Bututs und einem Dalasi, sowie Banknoten zu 5, 10, 25, 50 und 100 Dalasi im Umlauf. Bututs sind im Alltag grösstenteils verschwunden, lediglich die 50-Butut-Münzen werden noch selten benutzt.
Geldwechsel: Die gambische Währung ist ausserhalb des Landes nicht konvertierbar. Es gibt eine Wechselstube am Flughafen, die während des Linienflugbetriebs geöffnet hat. In Banjul stehen mehrere Banken und Wechselstuben zur Verfügung, die ausländische Währungen wechseln; in Hotels und Feriendörfern werden dafür oft hohe Gebühren verlangt.
Reisechecks sollten in US-Dollar oder britischen Pfund ausgestellt sein.
Trinkgelder: Im Folgenden die Links zu den Reise- und Sicherheitshinweisen für Gambia der Aussenminsterien von Deutschland, Österreich sowie der Schweiz:
Erfolgreiche Programme zur AIDS-Bekämpfung sorgten dafür, dass die AIDS-Rate in Gambia rückläufig ist. Sie lag 2003 bei 1,2 Prozent, was im Vergleich mit dem schwarzafrikanischen Durchschnitt von neun Prozent besonders niedrig ist. Auch das Malaria-Kontroll-Programm Gambias gilt als vorbildlich für ganz Westafrika.
Die Verbesserung in der klinischen Versorgung zeigt sich darin, dass im Jahr 2003 zum ersten Mal in der gambischen Geschichte eine junge Frau aus Brikama Fünflinge bekam. Sie brachte die Kinder unter weltweitem Medieninteresse gesund in einer Klinik zur Welt.
Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.
Sonne
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. Das Klima ist tropisch mit einer ausgeprägten Regenzeit und Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von November bis Mai. Sie ist beeinflusst vom trockenen Nordost-Wind aus der Sahara, genannt Harmattan. Die Durchschnittstemperaturen steigen dabei auf Werte zwischen 21 und 27 Grad Celsius an, wobei Spitzenwerte bis über 40 °C erreicht werden können. Die relative Luftfeuchtigkeit bleibt im Bereich zwischen 30 und 60 Prozent. Die erste Periode Regenzeit ist ab Mitte Juni bis Mitte Juli. Danach gibt es eine kurze Pause. Ab August bis Anfang Oktober ist die zweite Regenperiode.
Beste Reisezeit: Schiff: Auf dem Fluss gibt es einige Fähren, die für den Personen- und Kraftfahrzeugverkehr eine wichtige Nord-Süd-Verbindung darstellen. Eine wichtige Fährverbindung befindet sich zwischen Banjul und Barra am nördlichen Ufer der Gambia-Mündung, auf der wichtigen Verkehrsstrecke nach Dakar. Für den Fährverkehr wurde am 25. Juli 2005 die in der Ukraine gebaute neue Fähre mit dem Namen Kanilai Ferry, vom Präsidenten Jammeh in Dienst gestellt. Die Fähre mit 50 Metern Länge, 12,5 Metern Breite und einem Tiefgang von 1,7 Metern kann maximal 250 Tonnen Fracht sowie 1.200 Personen befördern. Die maximale Zahl wurde aber auf 600 Passagiere begrenzt. Pkw: Das Strassennetz hat eine Länge von ungefähr 3.742 Kilometern (2003). Davon sind 723 Kilometer asphaltiert. Nördlich des Gambia-Flusses befindet sich eine wichtige Strasse (Norduferstrasse), die das Land durchquert. Bedeutender für den Fernverkehr ist jedoch die Süduferstrasse, die von Banjul über Brikama bis nach Basse Santa Su durch das ganze Land verläuft. Bus: Den Personenverkehr führt hauptsächlich die Gambia Public Transport Corporation (GPTC) durch, sie betreibt mit ihrer Flotte ein gut ausgebautes Busnetz. Den öffentlichen Personennahverkehr übernehmen Buschtaxis. Die Minibusse fahren die Hauptverkehrsstrassen ab und lassen sich einfach durch Handzeichen anhalten. Taxis: Konventionelle Taxis in gelber Farbe mit einen grünem Querstrich sind auch zahlreich vorhanden. In den Touristenzentren fahren aber auch noch grün lackierte Taxis, sie haben spezielle staatliche Lizenzen, die sie auch als Touristenführer auszeichnen. Mietwagen kann man an Flughäfen und Hotels mieten. Als Wahrzeichen des Landes und der Hauptstadt gilt das Arch 22. Die Geschichte des Landes ist im National Museum in Banjul, in der noch einige Gebäude aus kolonialer Zeit erhalten sind, zu erkunden. Weitere koloniale Reste sind unter anderem auf James Island, in Juffure und in Janjanbureh (früher Georgetown) zu finden. Von der Lamin Lodge lässt sich gut das Ökosystem Mangrovenwald im Tanbi Wetland Complex beobachten. Der Abuko Nature Reserve zeigt anschaulich einen Galeriewald. Schwer erreichbar ist das Mungo-Park-Memorial bei Karantaba Tenda.
Eines der grössten westafrikanischen Rätsel scheinen die megalithischen Steinkreise von Wassu zu sein. Deren Herkunft und genauer Zweck sind noch ungeklärt. Ähnliche Anlagen sind in der gesamten Region zu finden. Die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz unterhalten keine Botschaften in Gambia. Zuständig sind die jeweiligen Botschaften in Dakar (siehe wichtige Adessen - Senegal).
GTA Gambia Tourism Authority in Deutschland:
GTA Gambia Tourism Authority in Gambia:
Botschaft von Gambia in Deutschland:
Botschaft von Gambia in Grossbritannien:
Honorargeneralkonsulat von Gambia in Österreich (mit Visumerteilung):
Botschaft von Gambia in Frankreich:
Generalkonsulat von Gambia in der Schweiz (mit Visumerteilung):
Honorarkonsulat von Österreich in Gambia: Kliniken und Krankenhäuser in Gambia:
AfricMed Ltd.: Tel (220) 446-53-59 Wir tun unser Bestes, um die Informationen auf dem neuesten Stand zu halten. Aufgrund der häufigen Änderungen können wir aber nicht für deren Richtigkeit und Vollständigkeit garantieren. Bitte informieren Sie uns, falls Sie Fehler oder veraltete Angaben entdecken. Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n): - Artikel "Gambia" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. - Artikel "Gambia" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. - Artikel "Gambia" von der Website www.fernweh.com - Artikel "Gambia" von der Website www.safetravel.ch |
















