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Botsuana Drucken E-Mail
Die Republik Botsuana, ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika.
Botsuana grenzt im Südosten und Süden an Südafrika, im Westen und Norden an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe. Bei Kazungula im Nordosten treffen sich die Grenzen von Namibia, Sambia und Simbabwe an einem Punkt in der Mitte des Sambesi.
Der Name leitet sich von der Bezeichnung des Volkes der Tswana ab. Nationalfeiertag ist der 30. September, Tag der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich (1966). Botsuana gilt seit längerem als Musterstaat für Demokratie in Afrika.
Etwa 36 % (Stand Oktober 2008) der Erwachsenen sind mit HIV infiziert – die weltweit höchste Infizierungsrate. Durchschnittlich alle drei Stunden stirbt ein Mensch im Land an Aids. Die Krankheit bedroht zunehmend die sozioökonomische Existenz des Landes.

Fläche: 582.000 km²

Bevölkerungszahl: 1.842.323 (Oktober 2008)

Bevölkerungsdichte: 2,8 Einwohner pro km²

Hauptstadt: Gaborone ist die Hauptstadt des südafrikanischen Staates Botsuana und hat 215.000 Einwohner.

Staatsform: Botsuna ist eine Parlamentarische Republik. Die Verfassung des Landes stammt aus dem Jahre 1965. Gesetzgebungsorgan ist ein Parlament (61 Sitze), dem neben den Mitgliedern der – alle fünf Jahre gewählten – Nationalversammlung auch der Staatspräsident, der Parlamentssprecher und vier vom Präsidenten bestimmte Mitglieder angehören. Botsuana ist seit dem 30. September 1966 von Grossbritannien unabhängig.

Staatsoberhaupt und Regierungschef: Präsident Ian Khama ist ein Generalleutnant und seit April 2008 Präsident von Botsua

Sprache: Amtssprachen sind Englisch und Setswana. Auf Englisch verhandelt das Parlament und alle größeren Zeitungen erscheinen in englischer Sprache. Auch in der Schule wird ab der Sekundarstufe in Englisch unterrichtet. Gleichwohl findet die Kommunikation in der Bevölkerung auf Setswana, einer Bantusprache, statt, die von dem überwiegenden Teil der Einwohner verstanden wird und die auch Unterrichtssprache in der Grundschule ist.

Religion: - Örtliche traditionelle Glaubensrichtungen 49,2 % 
- Protestanten 29,0 %
- Afrikanische Christen 11,8 %
- Katholiken 9,4 %
- andere 0,6 %

Ortszeit: MEZ +1. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Botswana.
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter +1 Std. und im Sommer 0 Std.

Telefonvorwahl:  +267

Internetkennung: .bw

Botsuana erstreckt sich zwischen 17°50' und 26°50' südlicher Breite sowie 20°00' und 29°20' östlicher Länge. Es ist 582.000 km² groß und hat rund 1,8 Millionen Einwohner. Damit gehört es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde.

Große Teile des Landes macht die Halbwüste Kalahari im Südteil aus. Sie besteht aus Dorn- und Grassavannen. Darüber hinaus gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen, seichten Seen werden. Im Nordwesten liegt das Okavangodelta, das große Binnendelta des Flusses Okavango. Weitere bedeutende Flüsse sind der Limpopo an der Südostgrenze, der Chobe River im Norden und der Sambesi an der Nordgrenze. Das Land ist überwiegend Hochland mit wenigen Hügeln. Nur wenige Gebiete wie die Makgadikgadi-Pfanne und die Region am Limpopo liegen unter 1.000 Meter über dem Meeresspiegel.

flugzeug_airbotswana.jpgFlugzeug: Air Botswana und South African bieten Flüge nach Gabarone an. Linien-Inlandflüge gibt es nur mit Air Botswana nach Maun. Maun ist ebenfalls ab Windhoek erreichbar, damit auch als Anschlußflug von Frankfurt.

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Internationale Flughäfen: Gaborone Sir Seretse Khama International (GBE) liegt 15 km nordwestlich von Gaborone.

Maun International Airport (MUB) wird von Air Botswana , Air Namibia und verschiedenen Charterfluggesellschaften angeflogen.

Internationale Flüge werden auch an den Flughäfen von Kasane , Selebi-Phikwe und Francistown abgefertigt.

Bahn: Es gibt gute Bahnverbindungen nach Südafrika (Johannesburg – Mafikeng – Ramathlabama – Gaborone) und Simbabwe (Francistown – Bulawayo). Tagsüber verkehren Züge zwischen Lobatse und Francistown, und nachts gibt es eine Verbindung nach Bulawayo.

Pkw: Die Strassen verbinden Botsuana und Südafrika, Simbabwe und Namibia. Das Reisen wird durch starke Regenfälle und zerstörter Infrastruktur beschwert.

Bus: Busverbindungen gibt es von Johannesburg aus nach Gabarone und von dort nach Maun, Kasane, Francistown und in andere Städte. Innerhalb Botswanas existiert ein gutes Minibusnetz zwischen den größeren Ortschaften.

Die wichtigsten Grenzübergänge nach Botsuana sind:

- Von Südafrika-Marin's Drift, Tlokweng (von Johannesburg), Ramatlabama (von Mafikeng)
- Von Namibia-Mamuno, Mohembo und Ngoma Brigde
- Von Simbabwe-Kazungula, Ramokgweban/Plumtree und Pandamatenga
- Von Sambia-Kazungula Ferry

pass.jpgReisepass: Jeder der nach Botsuana einreist, benötigt einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Visum: für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht erforderlich.

Transit: Visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Gültigkeitsdauer: Maximal 90 Tage.

Antragstellung: Persönlich bei der Botschaft in Brüssel

Aufenthaltsgenehmigung: Wer länger als 90 Tage bleiben möchte, muss eine Aufenthaltsgenehmigung und/oder Arbeitserlaubnis beantragen.

Ausreichende Geldmittel: Man sollte über ausreichende Geldmittel verfügen.

Einreise mit Kindern:

  • Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder maschinenlesbarer Kinderreisepass (jeweils mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.
    Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
  • Österreicher: Eintragung eines Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in den Reisepass eines begleitenden Elternteils oder eigener Reisepass.
  • Schweizer: Eigener Reisepass.
  • Türken: Eigener Reisepass.
  • Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.


geld_botswana.jpgLandes-Währung: 1 Pula = 100 Thebe

Währungs-Kürzel: P, BWP

Banknoten gibt es im Wert von 200 (seit November 2009), 100, 50, 20, 10 und 5 Pula; Münzen in den Werten 5, 2 und 1 Pula, sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Thebe.

Die Währung wurde nach dem Staatsmotto „Pula“, was so viel wie Regen heißt, bzw. nach einem feierlicher Willkommensgruß (etwa: „Es möge Regen kommen!“) benannt. Das Wort stammt aus der Sprache der Tswana. Dies verdeutlicht, wie wichtig Wasser und Regen den Menschen in Botsuana sind. Regen und Reichtum sind hier untrennbar miteinander verknüpft.

Wechselkurs Botsuanischer Pula:
Kurs Botsuanischer Pula (BWP) - Euro (EUR)
Kurs Euro (EUR) - Botsuanischer Pula (BWP)
Kurs Botsuanischer Pula (BWP) - Schweizer Franken (CHF)
Kurs Schweizer Franken (CHF) - Botsuanischer Pula (BWP)
 
Geldwechsel: Die grösseren Filialen der Standart Chartered und Barclays Bank verfügen über Schalter zum Umtausch von Geld in die Landeswährung.

Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Visa, American Express und Diners Club werden teilweise akzeptiert.

Reiseschecks: Sollten in US-Dollar oder britischen Pfund Sterling ausgestellt sein. Reiseschecks werden von den meisten Hotels akzeptiert, jedoch oftmals gegen eine hohe Gebühr.

Geldautomaten gibt es in a grösseren Orten, wird jedoch nur VISA-Karte akzeptiert

Devisenbestimmungen: Einfuhr von Landeswährung und Fremdwährungen unbeschränkt, Deklarationspflicht (auch für Reiseschecks). Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt. Ausfuhr der Landeswährung bis 50 P.

Bank-Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 15.30 Uhr, Sa 08.15 - 10.45 Uhr.

Trinkgelder:
Es ist üblich, etwas Trinkgeld zu geben, wenn man mit den Dienstleistungen zufrieden war. Dabei gibt es weder feste Regeln noch eine Verpflichtung.
 Trinkgelder immer in Landeswährung zahlen, da andere Münzen schwer zu tauschen sind.
 Hier ein paar Richtwerte:
 •  Guide pro ganzer Tag: ca. EUR 7/CHF 9.50
 •  Guide für eine Führung von 2-3 Stunden: ca. EUR 3/CHF 4
 •  Fahrer pro ganzer Tag: ca. EUR 2/CHF 3
 •  In Restaurants: ca. 5-10% des Rechnungsbetrages
 •  Gepäckträger pro Gepäckstück: ca. 30 Cent/50 Rappen
 •  Zimmermädchen: ca. 80 Cent - 1.50 Euro / 1 - 2.50 Franken




certificate_vaccination.jpg
Da Botsuana die weltweit höchste Rate von HIV infizierten Menschen vorweist, empfiehlt sich äusserste Vorsicht.
 
Darüber hinaus sollte man gegen Diphterie, Tetanus sowie Hepatis A und B geimpft sein. Ratsam ist es auch, über eine Tollwutimpfung nachzudenken, wenn man sich außerhalb der Städte bewegen möchte. Im ganzen Land sollte man sich vor Bilharziose in Acht nehmen.
Im Norden des Landes, im feuchten Okavangodelta, herrscht Malariagefahr. Im Süden des Landes ist man weitgehend nicht bedroht.

Malaria
Wenn angezeigt, regelmässige vorbeugende Malariatabletteneinnahme.
Bei Anzeichen einer Malaria (grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, usw.) ab dem 7. Tag nach erstmaligem Betreten eines Malariagebietes sollten Sie sofort (innerhalb von 24 Stunden) einen Arzt aufsuchen, damit eine Malaria ausgeschlossen werden kann. Ist dies nicht möglich, müssen Sie von einer Malariaerkrankung ausgehen und mit dem Notfallmedikament entsprechend den Einnahmevorschriften eine Behandlung beginnen. Danach sollte unbedingt ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

Mückenschutz
Mückenschutz nachts, unbedeckte Haut mit Repellentien schützen. In der Dunkelheit helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen (Malariarisiko).

Verpflegung

- Wasser: Nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder - chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel.
- Grundregel: Gut gekochte Speisen vorziehen.
- Gemüse und Früchte: Selber waschen, trocknen und schälen.
- Achtung: Auf rohe Salate, Wurstwaren, rohe oder leicht gekochte/gebratene Meeresfrüchte, - Mayonnaise, Eiscreme, Buttercreme, usw. besser verzichten.
- Hygiene: Nur individuelle Handtücher benutzen.

Sonne Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr, Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, usw.


In Botsuana herrscht semi-arides Savannen-, und Halbwüstenklima. Die Temperaturen schwanken zwischen 35 °C im Sommer und etwas über 20 °C im Winter. Der Winter ist durch seine teils geringen Nachttemperaturen gekennzeichnet. Im ganzen Land ist im Winter Frost möglich, Temperaturunterschiede von über 20 °C zwischen Tag und Nacht sind normal. So werden zum Beispiel in der Hauptstadt Gaborone im Juli tagsüber durchschnittlich 23 °C gemessen, während es nachts nur etwa 3 °C sind. Die Trockenzeit ist im ganzen Land mit 6 bis 9 Monaten sehr lang. Im Jahr fällt etwa 250–500 mm Regen, der meiste von Dezember bis März.

Einer der besten Reisezeiten ist ganz sicher das Frühjahr (Sep.-Okt.), wenn die ersten Zugvögel in der Region Halt machen und die Pflanzen in Botsuana blühen. Allerdings sind diese Monate in weiten Teilen des Landes auch die heissesten und schwülsten des Jahres. Die Überschwemmung des Okavango-Deltas von Ende Dezeber bis in den März hinein verwandelt die Landschaft in ein fruchbares Paradies. Leider ist dies jedoch die ungünstige Regenzeit: Lang anhaltende Regenfälle machen selbst Pfade für Geländefahrzeuge unpassierbar, Nationalparks wie der Chobe National Park und das Moremi Game Reserve müssen geschlossen werden. Im Herbst (März-April) ist die ideale Zeit für die Wildtierbeobachtung, da sich die Tiere jetzt kaum weit von den Wasserstellen entfernen.

Flugzeug: Aufgrund der weiten Entfernungen und der teilweise schlechten Straßen gibt es viele kleine Flughäfen und Landepisten, die durch verschiedene Linien- und Charterflüge miteinander verbunden werden. Vom südafrikanischen Johannesburg werden Gaborone, Maun und Kasane direkt angeflogen. Insbesondere in Maun werden zahlreiche touristische Lokalflüge der Allgemeinen Luftfahrt mit Kleinflugzeugen abgewickelt.

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Bahn: Die staatliche Botswana Railways verfügt über eine knapp 700 Kilometer lange Eisenbahnstrecke von der Grenze zur Republik Südafrika (Ottoshoop/Ramatlabama) über Lobatse, Gaborone und Francistown nach Simbabwe (Plumtree). Lord Kitchener ließ diese Strecke im Burenkrieg bauen. Heute verkehren in Botsuana ausschließlich Güterzüge. Der Personenzugverkehr wurde zum 1. April 2009 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.

Pkw: Die Überlandstraßen Botsuanas sind durchweg asphaltiert. Straßen zweiten Grades sind meist Staub- oder Schotterstraßen von unterschiedlicher Qualität. Straßen in den Nationalparks sind meist Pisten mit vielen Schlaglöchern. Während und nach der Regenzeit sind viele Straßen und Pisten nicht befahrbar.

Der Trans-Kalahari-Highway ist eine Fernstraße, die Johannesburg in Südafrika mit Walvis Bay in Namibia verbindet und durch Botsuana verläuft.

Bus
: Busverbindungen sind nicht sehr häuftig. Und wenn, dann muss man lange Wartezeiten in Kauf nehmen.Zwischen Gaborone und Francistown sowie von Francistown nach Nata und Maun fahren täglich Busse. Nachts verkehren aus Sicherheitsgründen keine Busse. 

Taxis lassen sich an ihrem blauen Nummernschildern erkennen und sind in Gabs erstaunlich schwer zu finden. Kaum einmal fährt ein Taxi durch die Strasse auf der Suche nach einem Fahrgast. Die meisten parken vor dem Bahnhof.

Mietwagen Ein Mietwagen ist die beste Möglichkeit in Botsuana zu reisen. Mit dem eigenen Auto ist man weder noch auf die öffentlichen Verkehrsmittel noch auf die oragnisierten Touren angewiesen. Mietwagen gibt es in Gaborone, Francistown oder Maun. Für viele abgelegene Regionen braucht man Allrad.  Nach Einbruch der Dunkelheit ist das Wildunfallrisko gross.
Ein internationaler Führerschein ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch empfehlenswert. Bei Führerscheinen, die nicht in Englisch ausgestellt sind, ist eine Übersetzung ins Englische erforderlich.

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Aufgrund der noch sehr jungen Geschichte hat Gaborone wenig Sehenswürdigkeiten zu bieten. Eine Ausnahme hiervon stellt das Nationalmuseum mit einer Art Gallery dar. Darin werden Ethnologie und Archäologie Botswanas vorgestellt sowie einige Werke zeitgenössischer Künstler ausgestellt.

Francistown , die zur Zeit des Goldrausches im 19. Jahrhundert gegründete Industriestadt am Zusammenfluss des Tati und Inchwe, ist Ausgangspunkt für Besucher der Okavango-, Moremi- und Chobe-Reservate und wird von Air Botswana von Gaborone aus angeflogen. Sehenswert ist das Supa-Ngwao Museum .

Die eindrucksvolle Natur macht Botsuana zu einem der beeindruckensten Reiseländer Afrikas.

Das Okavangodelta ist das im Nordwesten Botsuanas gelegene Binnendelta des Okavangos. Es wird im Süden durch die Kunyere- und Thamalakane-Spalte begrenzt, die als hydrologische Barriere quer zum Okavango verlaufen und eine südliche Fortsetzung des Afrikanischen Grabenbruchs (Rift Valley) darstellen. Der Okavango fächert sich dabei auf und versickert im Kalaharibecken bzw. verdunstet zu großen Teilen. Dabei bildet er inmitten der semi-ariden Kalahari mit über 20.000 Quadratkilometern eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas.
Aufgrund seines Tierreichtums und der spektakulären Sumpflandschaft stellt das Okavangodelta eine begehrtes Ziel für Safari-Touristen, Angler und Jäger dar. Fast alle der wenigen stark reglementierten Unterkünfte liegen als Luxus-Lodges im Hochpreis-Segment. Oft sind sie nur per Flugzeug zu erreichen. Während in den Zentralbereichen des Deltas und im Süden der Safari-Tourismus überwiegt, finden sich am Nord-Ost-Rand des Deltas mehrere Jagdkonzessionen. Das Okavangodelta ist Teil des geplanten grenzüberschreitenden Schutzgebiets.

Maun ist der wichtigste Startpunkt für Safaris in das Okavangobecken.Maun besitzt keinen Stadtkern im eigentlichen Sinne, und nur einige große Straßen sind asphaltiert. Das Zentrum bilden zum einen der Flughafen mit einigen angrenzenden Safariveranstaltern und Cafés und zum anderen die Anlagen des Cresta Riley's Hotel mit angeschlossener Werkstatt.

Das Moremi-Wildreservat ist ein 4871 km² großer Nationalpark in Botsuana und eines der schönsten Tierschutzgebiete. Die im Reservat enthaltenen Lebensräume variieren von Mopane-Wäldern, Trockensavannen, Sümpfen, Grasland bis hin zu dauerhaften Wasserflächen.

Die Tsodilo-Hügel liegen im Norden von Botsuana, ungefähr 53 Kilometer südwestlich von Shakawe und anders als im nahe gelegenen Okavango-Delta ist die Landschaft hier trocken und wüstenähnlich. Die Hügel (1.489 m ü. NN) bestehen aus vier massigen Felsen, die seitlich stark zur Wüste abfallen. Sie bilden die größte Erhebung in Botsuana. Hier lebt ein Teil des Volkes der San. Sie malten mehr als 3.500 Felsenanstriche gegen die bemerkenswerten Steingesichter der höchsten Erhebung Botsuanas. Einige der Malereien stammen aus den Jahren 800 n. Chr bis 1300 n. Chr. Die Felsenanstriche können gefunden werden, indem man einigen Spuren folgt, die zu über 350 Portraits führen. Einige Tage sind erforderlich, die umfangreichen und außergewöhnlichen Felsenmalereien richtig zu erforschen. Eine Atmosphäre des Geheimnisses und der Intrige umgibt diesen ungewöhnlichen Platz. Der Ort ist heilig für die San.

Der Chobe-Nationalparks ist für seine vielfältige Tierwelt bekannt. Die Hauptattraktion sind wohl die Nashörner und über 70.000 Elefanten.

Eine weiter Sehenswürdigkeit sind die Victoria-Fälle. Sie sind an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, zwischen den Grenzstädten Victoria Falls und Livingstone.

Der Makagadikgadi/Nxai-Pan-Nationalpark liegt auf der Wanderroute der Tierherden zwischen dem Okavangodelta und dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe oder den südlich gelegenen Graslandschaften in und um den Makgadikgadi-Pans-Nationalpark. Permanent kann man Löwen, Löffelhunde, Schabrackenschakal, Giraffen, Kudus, Impalas und Springböcke antreffen. Neben Straußen verfügt der Nationalpark über eine große Vogelvielfalt. In der Regenzeit füllt sich der Park zudem mit Spießböcken, Elefanten und tausenden Zebras.

Das Central Kalahari Game Reserve ist das zweitgrösste Schutzgebiet der Welt. In dieser Region leben die San oder Buschmänner, die Ureinwohner des südlichen Afrika.

Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist ein durch die Zusammenlegung des Kalahari Gemsbok National Park/Südafrika und des Gemsbok-Nationalpark/Botsuana entstandenes Naturschutzgebiet in der Kalahariwüste mit einer Fläche von über 3,6 Millionen Hektar. Er ist bekannt für seine Löwen, da sie im Gegensatz zu denen im Krüger Nationalpark von Tuberkulose verschont sind und daher in relativ hoher Dichte vorkommen.
Der quer durch den Park verlaufende Grenzfluss Nossob kann von Besuchern ohne jede Grenzformalitäten in beiden Richtungen überschritten werden. Der Park darf jedoch grundsätzlich nur zu dem Land hin verlassen werden, aus dem man in den Park hineingefahren ist. Allerdings gibt es in dem Camp Twee Revieren sowohl einen südafrikanischen wie auch einen botsuanischen Grenzkontrollposten, so dass dort eine Grenzüberquerung möglich ist.

Department of Tourism of Botsuana
c/o Interface International GmbH
Petersburger Strasse 94, 10247 Berlin
Tel: (030) 42 02 84 64 . Fax: (030) 42 25 62 86.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Department of Tourism
Private Bag 0047, BW-Gaborone
Tel: 395 30 24. Fax: 390 86 75.

Botschaft der Republik Botsuana
Avenue de Tervuren 169, B-1150 Brüssel
Tel: 0032-27 35 20 70, 0032-27 35 61 10. Fax: 0032-27 35 63 18, 0032-27 32 72 64.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Öffnungszeiten: Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.15 - 17.00 Uhr;
(auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig).

Honorarkonsulat der Republik Botsuana (ohne Visumerteilung):
Herr Paul Eckler, Honorarkonsul,
Berzeliusstrasse 45, 22113 Hamburg
Tel: (040) 732 61 91. Fax: (040) 732 85 06.
Öffnungszeiten: Di und Do 11.00 - 13.00 Uhr.
Honorarkonsulat in Ratingen bei Düsseldorf.

Honorarkonsulat der Republik Botsuana
Linke Wienzeile 4, A-1060 Wien
Tel: (01) 587 96 16. Fax: (01) 587 34 32.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Professional House, Segodithsane Way, Broadhurst, BW-Gaborone
Postadresse: Embassy of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 315, Gaborone, Botsuana.
Tel: (00267) 395 31 43, 395 38 06 Fax: (00267) 395 30 38.
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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Crocodile Safaris, Plot No.: 4, Moremi Road, Matlapaneng, Maun
Postadresse: Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, Afritourism Ltd., P.O.B. 46, Maun, BW-Botsuana
Tel: (00267) 686 02 65, Fax: (00267) 686 07 93
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Honorarkonsulat der Republik Österreich
Plot 50667, Block B3, Fairground Holdings Bank, BW-Gaborone
Tel: (0395) 15 14, 395 26 38. Fax: (0395) 38 76.
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Konsulat der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Flying Mission, Plot 5268, Village, BW-Gaborone
Postanschrift: P.O. Box 1022, Gaborone
Tel: (0395) 64 62.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Quelle: Unser Partner "Transafrika - Boswana"


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Dieser Artikel basiert auf folgende Quelle(n): 
- Artikel "
Botsuana" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Botsuana" aus der freien Enzyklopädie Wikitravel und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
- Artikel "Botsuana" von der Website www.fernweh.com
- Artikel "Botsuana" von der Website www.safetravel.ch
- Buch Namibia/Botsuana, Paula Hardy, Matthew Firestone
 
 
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